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Wie wol­len wir die­ses Fest des 180.000 Unter­zeich­ners einer Peti­ti­on für ein Berufs­ver­bot für Mar­kus Lanz denn nun bege­hen? Als Auf­bruch zu neu­en basis­de­mo­kra­ti­schen Ufern viel­leicht!?

Ein schlech­ter Mode­ra­tor nervt die Nati­on also so unbän­dig (mor­gen läuft im ZDF übri­gens «Wet­ten dass…?» ver­mut­lich mit Mar­kus Lanz), dass eine gro­ße Zahl von Leu­ten nicht mehr zuschau­en will. Aber statt den Aus-Knopf am Fern­se­her zu drü­cken, bedient man sich einer moder­ne­ren Metho­de. Von die­ser dach­te ich bis­her, sie könn­te unse­rer Demo­kra­tie ein wenig auf die Sprün­ge hel­fen. Sie hat es in mei­nen Augen näm­lich durch­aus nötig. Aber wir haben’s gründ­lich ver­geigt.

Der Bericht von Welt Online über die Initia­to­rin der Peti­ti­on, Frau Maren Mül­ler, macht deut­lich, dass sie sich nur weni­ge Tage nach dem Start ein wenig von der über­wäl­ti­gen­den Betei­li­gung über­rollt fühlt. Jeder, der spon­tan (oder soll­te ich über­stürzt schrei­ben?) Aktio­nen star­tet, kann (im Zwei­fel alle Blog­ger und Nut­zer sozia­ler Netz­wer­ke) setzt sich dem Risi­ko aus, dass es ihm nach­her leid tut. Ich könn­te mir vor­stel­len, dass man sich vor den Kon­se­quen­zen die­ses «Enga­ge­ments» beson­ders dann erschreckt, wenn man die per­sön­li­che Ver­ant­wor­tung dafür trägt. Die Ver­ant­wor­tung, die auf­grund des in der Öffent­lich­keit ent­ste­hen­den Drucks ohne wei­te­res dazu füh­ren kann, dass ein Mensch sei­nen Job ver­liert. Aber vie­le glau­ben wohl, dass die­ses Risi­ko in sol­chen Fäl­len ein­ge­preist wäre.

Ich wün­sche nie­man­dem, selbst ein­mal eine sol­che Erfah­rung machen zu müs­sen.

Update: Auch ganz inter­es­sant. Die von der ande­ren Sei­te.

Update 24.01. Was ich beschrie­ben habe. Jetzt sind es schon über 173.000 Zeich­ner. Und die mor­gi­ge «Wet­ten dass…?»-Sendung wird der Sache noch mal einen rich­ti­gen Schub geben!!!

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http://youtu.be/ZAYjDGP2kJQ Die­ses Inter­view ist ein unglaub­li­ches Bei­spiel dafür, wie unse­re deut­sche Streit­kul­tur sys­te­ma­tisch zer­stört wird.… 
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Es ist dies­mal kein direk­tes Blog­ger­the­ma, das Mar­tin für den aktu­el­len Web­mas­ter­fri­day aus­ge­wählt hat. Wir… 

Dan­ke fürs Tei­len

Horst Schulte

Ich bin Horst Schulte und blogge seit 2004. Am liebsten schreibe ich über gesellschaftliche und politische Fragen. Aber ab und an gibt es hier auch etwas zum Thema Bloggen, Wordpress und ein paar Fotos.

Meine ersten Gehversuche als Blogger machte ich mit den Blogs finger.zeig.net, später mit querblog.de und noch etwas später mit netzexil.de

Dieser Beitrag hat 32 Kommentare
  1. Wo siehst du da ein Berufs­ver­bot? Es wird ihn ja nicht ver­bo­ten wei­ter­hin als Mode­ra­tor im Fern­se­hen zu arbei­ten, es geht nur dar­um, ob ich ihn mit mei­nen Gebüh­ren bezah­len möch­te und da sage ich ein­deu­tig nein. Lei­der darf ich ja, obwohl ich ARD und ZDF mit­fi­nan­zie­re, nicht mit­be­stim­men, weil es lei­der kei­ne demo­kra­ti­sche Mit­be­stim­mung gibt.

    Nach dei­ner Argu­men­ta­ti­on wäre eine Ent­las­sung, neh­men wir als Bei­spiel mal einen Bäcker, gleich­zu­set­zen mit einem Berufs­ver­bot. Ist es aber nicht, denn die­ser Bäcker kann ja jeder­zeit bei einer ande­ren Bäcke­rei anfan­gen. Das­sel­be gilt für Lanz.

  2. Inwie­fern kann Lanz beim ZDF sei­nen Job aus­füh­ren, wenn die Peti­ti­on erfolg­rei­che wäre? Wohl kaum. Und du schreibst das ja auch. Für mich ist das ein Berufs­ver­bot. Das Ver­fah­ren ist ein­fach so dane­ben, dass ich die noch 130.000 Zeich­ner der Peti­ti­on nur bedau­ern kann. Sie las­sen sich ansta­cheln von einer Idee, über deren Fol­gen sie über­haupt nicht nach­den­ken. Du nimmst Lanz in Sip­pen­haft, weil er beim gebüh­ren­fi­nan­zier­ten Sen­der ZDF arbei­tet. Das ist so arm.

  3. Moment, ich sehe da immer noch kein Berufs­ver­bot und was ist das für Sip­pen­haft? Ich möch­te Herrn Lanz nicht in mei­nen Gebüh­ren, wenn du ihn bezah­len möch­test, ist das doch okay. 

    Aber zurück zum Berufs­ver­bot: Dann ist ab jetzt jede Ent­las­sung ein Berufs­ver­bot! Dann darf ab heu­te kei­ner mehr ent­las­sen wer­den, nur weil der Chef mit sei­ner Arbeit unzu­frie­den ist! Erklä­re mir bit­te, war­um es für Herr Lanz ein Berufs­ver­bot ist? Wo? Eine Ent­las­sung ist kein Berufs­ver­bot! Berufs­ver­bot ist, wenn er sei­nen Job dann über­haupt nicht mehr aus­üben darf, er also auch nicht zum Bei­spiel bei RTL nicht mehr als Mode­ra­tor arbei­ten darf.

  4. Ich nen­ne es des­halb Berufs­ver­bot, weil es zig­tau­send Leu­te sind, die dafür sor­gen, dass der Mann sei­ne «Anstel­lung» beim ZDF ver­lie­ren soll. Die Grün­de, die die­se Leu­te haben könn­ten, sind mir scheiß­egal. Ehr­lich. Mich bringt die­se Igno­ranz auf die Pal­me. Wir reden auch bei Lanz über einen Men­schen. Die bis­her 130.000 Leu­te küh­len ihr Müt­chen und for­dern den Raus­schmiss von Lanz. Für mich kommt das einem Berufs­ver­bot gleich. Mir ist schnup­pe, wie du oder ande­re es nen­nen wol­len. Ich blei­be bei Berufs­ver­bot.

  5. Wow, super Dis­kus­si­on… — Igno­ranz ist übri­gens auch das, was du hier gera­de machst. Du igno­rierst, dass 130.000 Leu­te, dar­un­ter ich, Herrn Lanz nicht bezah­len wol­len, du schreibst sogar selbst, dass dir die Grün­de scheiß­egal sind. 

    Dann for­de­re ich, dass ab jetzt nie­mand mehr ent­las­sen wer­den darf!!!! Und da ist mir scheiß­egal, ob die Unter­neh­men dadurch plei­te gehen.…

  6. Stimmt, auch ich war igno­rant.
    Du hast also die Peti­ti­on unter­schrie­ben, weil du Herrn Lanz nicht wei­ter bezah­len möch­test. Toll. Dann hast du ja künf­tig tol­le Argu­men­te, wenn du dich gegen Mas­sen­ent­las­sun­gen und sozia­le Unge­rech­tig­keit aus­sprichst.

  7. Bei Herr Lanz han­delt es sich weder um eine Mas­sen­ent­las­sung, auch wenn das Gehalt dar­auf schlie­ßen lässt, noch um eine sozia­le Unge­rech­tig­keit. Es geht bei Herrn Lanz dar­um, dass er eine Fehl­be­set­zung ist, dass er es ein­fach nicht kann. einen Koch, der nicht auf dem Niveau kochen kann, wel­ches sich der Chef vor­stellt, wird auch ent­las­sen. Dar­über regt sich kei­ner auf und es ist auch kein Berufs­ver­bot, denn er kann ja wei­ter­hin als Koch arbei­ten.

  8. Du nimmst dir also her­aus, einen Men­schen um den Job zu brin­gen, weil er dir nicht passt. Ich dach­te, du hät­test eine aus­ge­präg­te sozia­le Ader. So kann man sich irren. Wenn es um die Krö­ten geht, die die GEZ abzockt hört der Spaß für dich auf. Dann unter­zeich­nest du eine unsäg­li­che Peti­ti­on. Dabei soll­te — ich wie­der­ho­le mich — die­ses Instru­ment für wirk­lich wich­ti­ge Din­ge genutzt wer­den und nicht für einen sol­chen Mist.

  9. Wenn die Sen­dung am Sams­tag (Wet­ten dass…?) schlecht läuft, könn­te es viel­leicht sein, dass die 180.000 Peti­tes­sen zusam­men­kom­men und das ZDF Lanz raus­schmeißt. Weil der öffent­li­che Druck so hoch ist. Dann hast du ganz per­sön­lich als einer der Zeich­ner die Ver­ant­wor­tung dafür, dass der Mann sei­nen Job ver­liert. Aber das ist ja auch die Absicht. Nicht wahr!?

  10. Horst, er hat einen Bil­dungs­auf­trag und ist für die öffent­li­che Mei­nungs­bil­dung ver­ant­wort­lich. Ich glau­be, da darf auch der Emp­fän­ger ein­mal sei­ne Mei­nung kund­tun, beson­ders dann, wenn der Emp­fän­ger die­sen Herrn auch noch bezahlt. 

    Wenn du dir eine Sen­dung nicht ansiehst und des­we­gen die Quo­te nicht stimmt, dann fliegt der Mensch, der die Sen­dung macht, even­tu­ell auch, ver­liert also sei­nen Job. Bringst du die­sen Men­schen dann nicht auch um sei­nen Job? Ist das nicht genau das­sel­be? Oder ist das bes­ser, weil du mit der Fern­be­die­nung dar­über abstimmst? 

    Herr Lanz ist gut abge­pols­tert, er wird jeder­zeit einen neu­en Job bekom­men, da bin ich mir sicher und ich hal­te ihn nicht für kom­pe­tent genug, eine sol­che Sen­dung im ZDF zu mode­rie­ren. Darf ich die­se Mei­nung nicht ver­tre­ten? Das hat übri­gens nichts damit zu tun, dass er mir nicht passt. Da gibt es ande­re, die ich abso­lut nicht lei­den kann, die aber den­noch eine super Arbeit machen. Herrn Fried­mann möch­te ich da nen­nen (hof­fe der Name ist rich­tig geschrie­ben).

    Wenn du jetzt der Mei­nung bist, dass Herr Lanz sei­nen Job kom­pe­tent aus­führt, dann ist das super, dann akzep­tie­re ich die­se Mei­nung auch, aber ich fin­de es äußerst igno­rant von dir zu behaup­ten, dass mei­ne sozia­le Ader nicht vor­han­den ist, nur weil ich Herrn Lanz für inkom­pe­tent hal­te.

    Und noch ein Wort zur GEZ. Ja, ich fin­de, dass es eine demo­kra­ti­sche Mit­be­stim­mung geben soll­te, denn zur Zeit ist es ein Selbst­be­die­nungs­la­den, was aber mit Herrn Lanz nichts zu tun hat.

  11. Du hast dich von dem Hype lei­ten las­sen und dei­ne Unter­schrift gege­ben. Nun trägst du die Ver­ant­wor­tung. Wenn eine Sen­dung an ihrer Quo­te schei­tert, hat das Publi­kum dies nicht aktiv her­bei­ge­führt, son­dern eben durch Inak­ti­vi­tät. Der Unter­schied zu dei­ner Akti­on ist also offen­kun­dig. Du hast gezielt dar­auf plä­diert, dass ein Mann raus­ge­wor­fen wird und sei­nen Job ver­liert. Ob er finan­zi­ell gut abge­si­chert ist oder nicht, ist neben­säch­lich. Die Peti­ti­on ist ein geschmack­lo­ser Miss­brauch die­ses wich­ti­gen Instru­men­tes. Wir hät­ten uns den Ein­satz bes­ser für wirk­lich wich­ti­ge Din­ge auf­ge­spart. Aber nun wer­den Peti­tio­nen ja infla­tio­när ein­ge­setzt. Und die, die das tun füh­len sich abso­lut im Recht. Ich mag Lanz über­haupt nicht und fin­de auch, dass er sei­ne Arbeit nicht gut macht. Des­halb könn­te ich einen Leser­brief schrei­ben. Das wäre eine Sache. Wenn ich mich aber mit tau­sen­den von ande­ren Leu­ten zusam­men­schlie­ße und For­de­run­gen stel­le, wirkt das ganz anders. Der Druck wird so groß, dass das ZDF viel­leicht reagiert. Dann habt ihr ja gewon­nen. Ich sage schon mal: Glück­wunsch! Toll gemacht.

  12. Und damit kann ich leben, weil er nicht kom­pe­tent genug ist, um den Auf­trag, den er bei den öffent­lich-recht­li­chen nun ein­mal hat, aus­zu­füh­ren. Das ist mei­ne Mei­nung, das bleibt mei­ne Mei­nung und die ände­re ich auch nicht.

    Soll das ZDF ihn eine ande­re Show geben, aber sie soll­te halt nichts mit Poli­tik zu tun haben. Viel­leicht Nach­rich­ten­spre­cher?

  13. Ich habe mich von kei­nen Hype lei­ten las­sen. Ich war einer der Ers­ten, der die­se Peti­ti­on unter­schrie­ben hat. Und ich sage es ger­ne noch­mal, ich hal­te ihn nicht für Kom­pe­tent eine sol­che Show zu mode­rie­ren.

    Wenn das ZDF eine ande­re Ver­wen­dung hat, für die er Kom­pe­tent genug ist, dann darf er auch ger­ne wei­ter mit mei­nen Gebüh­ren bezahlt wer­den.

  14. Übri­gens kann die Sen­dung so schlecht gar nicht sein, wenn ich bei Quo­ten­me­ter das hier lese:
    http://www.quotenmeter.de/n/65339/quotencheck-markus-lanzy

    Ich erin­ne­re mich an eine Sen­dung, da wur­de ein etwas merk­wür­dig auf­tre­ten­der Katho­li­ken­funk­tio­när in der Sen­dung von Lanz mal­trä­tiert. Dafür hat es viel Applaus gege­ben. Nun wur­de die Lin­ke Wagen­knecht ein biss­chen geknif­fen und schwuppt geht das Gejau­le aber rich­tig los. Auch das wirft ein etwas eigen­ar­ti­ges Licht auf die­se Abstim­mung für ein Berufs­ver­bot gegen Mar­kus Lanz.

  15. Ich höre hier jetzt auf. Es ist kein Berufs­ver­bot, weil ihm nicht ver­bo­ten wird wei­ter­hin als Mode­ra­tor zu arbei­ten und solan­ge du das nicht kapierst, solan­ge lohnt eine Dis­kus­si­on nicht. 

    Und wenn ich immer nach Quo­ten gehe, dann müss­te ich Frau Mer­kel jetzt zuju­beln, dann so schlecht kann sie ja nicht gewe­sen sein, sie hat immer­hin 42 Pro­zent der Stim­men geholt.…

  16. Wer hier etwas nicht kapiert stel­le ich infra­ge. Aber du hast Recht — und ich mei­ne Ruhe. Und das mit der Quo­te habe ich nicht ver­stan­den. Du brauchst es mir aber nicht zu erklä­ren.

  17. Schon mal über­legt, wie vie­le Men­schen für Lanz arbei­ten? Auch die trifft man mit die­ser «Peti­ti­on». Aber soweit rei­chen die Gedan­ken­gän­ge der Unter­zeich­ner nicht.

  18. So Horst, dann fan­ge ich mal an an dei­ner sozia­len Ader zu zwei­feln. Weil dir nicht gefällt, wie Ama­zon mit sei­nen Ange­stell­ten umgeht, kaufst du dort nicht mehr, stellst die­se Mei­nung öffent­lich ins Inter­net und for­derst ande­re auf, dort auch nicht mehr zu bestel­len. Die Kon­se­quenz ist, dass dort Ange­stell­te even­tu­ell ihren Job ver­lie­ren, weil durch die sin­ken­de Anzahl von Bestel­lun­gen weni­ger Per­so­nal benö­tigt wird. Auch die­se Ange­stell­ten sind nur Men­schen, die haben aber kei­nen Namen, des­we­gen inter­es­sie­ren die dich einen Dreck. Des­we­gen erteilst du denen ein Berufs­ver­bot (das ist ja dei­ne Defi­ni­ti­on von Berufs­ver­bot).

    Aber jetzt kommt gleich wie­der, dass man das nicht ver­glei­chen kann. War­um? Kei­ne Ahnung, dass Ergeb­nis ist näm­lich das­sel­be, am Ende steht wer ohne Job da. Der Unter­schied ist nur, dass die­ses Risi­ko bei Herrn Lanz schon im Gehalt ent­hal­ten ist. Beim Ama­zon-Mit­ar­bei­ter ist das nicht drin. Wo ist denn dei­ne sozia­le Ader bei die­sen Ama­zon-Ange­stell­ten? Glaubst du wirk­lich du hilfst ihnen, indem du bei Ama­zon nicht mehr bestellst? Glaubst du wirk­lich, du ver­hin­derst dadurch Ent­las­sun­gen? Du änderst viel­leicht die Arbeits­be­din­gun­gen derer, die dann noch einen Job bei Ama­zon haben, aber die, die ent­las­sen wur­den, die haben sehr wenig davon.

  19. Ich sag es ganz offen und ehr­lich: «Lanz hat mein Mit­leid ver­dient!»

    Gut, war jetzt nicht spek­ta­ku­lär 😛

  20. Ich fin­de nicht, dass man Mit­leid mit Lanz haben muss. Dafür hat er zu viel Mist pro­du­ziert. Aber sol­che Reak­tio­nen recht­fer­tigt das eben den­noch nicht.

  21. Natür­lich ist Mar­kus Lanz nur ein klei­nes, neo­li­be­ra­les Main­stream­würst­chen. Aber er ist ein Kom­mu­nis­ten­has­ser und NWO­Lieb­ha­ber. NWO bedeu­tet kurz :
    1)Arme mit Gewalt ärmer machen und Rei­che noch viel rei­cher zu machen.
    2)Krieg gegen alle, die da nicht mit­mar­schie­ren.
    a) bru­ta­le Poli­zei­ge­walt im Innern gegen DEMOS für mehr sozia­le Gerech­tig­keit
    b)militärisch noch bru­ta­le­re Gewalt gegen vom Wes­ten ziem­lich unab­hän­gi­ge Staa­ten wie Syri­en, Kuba, Liby­en, Ex-Jugo­sla­wi­en, Ukrai­ne, Nord­Ko­rea, Vene­zue­la, Iran .…
    Lanz scheint also Gross­ka­pi­tal und Krieg zu mögen und sei­nen klei­nen Krieg bekommt er durch die Peti­ti­on. Dass aber die kar­rie­re­gei­le Wagen­knecht in sol­chen Talk­shows ver­sucht die klei­ne, höhe­re Mit­tel­schicht zu errei­chen , statt mit zig­mil­lio­nen Gering­ver­die­nern, Arbeits­lo­sen zu reden, ist FAST genau­so schlimm.

  22. Er hat oft­mals sei­ne Unfä­hig­keit bewie­sen und auch Wet­ten Das hat nicht umsonst so schlech­te Quo­ten. Es ist in mei­nen Augen über­trie­ben, dass Sie es Berufs­ver­bot nen­nen, er kann wie jeder nor­ma­le Mensch, der «gefeu­ert» wird, neu bewer­ben. So ist es nun mal in der Pri­vat­wirt­schaft. Ein Fern­seh­sen­der ist von der Quo­te abhän­gig, auch wenn das beim ZDF dank Haus­halts pau­scha­le nicht so wich­tig ist, jeder Sen­der wür­de einen Mode­ra­tor feu­ern, wenn sei­ne Arbeit nicht zufrie­den­stel­lend ist und so eine nega­ti­ve Reso­nanz her­vor­ruft. Dazu kommt aller­dings, dass es einen Staats­ver­trag gibt und den hat auch das ZDF zu erfül­len, sie sol­len qua­li­ta­tiv hoch­wer­te Infor­ma­tio­nen und Unter­hal­tung bie­ten, dass scheint mit Mar­kus Lanz nicht gege­ben zu sein. An der gesam­ten Dis­kus­si­on merkt man, dass beim ZDF etwas schief läuft. Sie hal­ten Herrn Lanz extrem hoch und das ist er nun mal nicht wert. Ganz ehr­lich wenn das ZDF von sich aus nichts unter­nimmt, dann muss von ande­rer Sei­te eben ein wenig Druck her. Oder soll Herr Lanz so wei­ter machen dür­fen und weil im ZDF nicht nach­ge­dacht wird, und ewig erhal­ten blei­ben?

  23. Natür­lich ist das über­trie­ben. Berufs­ver­bot war das Wort, das mir sofort in den Sinn kam, als ich von die­ser unsäg­li­chen Peti­ti­on zum ers­ten Mal gehört habe. Ich glau­be nicht, dass man davon spre­chen kann, dass hier «ein wenig Druck» aus­ge­übt wur­de. Ich sähe ger­ne mal, wie es Ihnen per­sön­lich gehen wür­de, wären Sie die­ser Akti­on per­sön­lich aus­ge­setzt. Ich spre­che nicht für Herrn Lanz. Den mag ich genau­so wenig wie Sie. Aber ich weh­re mich gegen die Benut­zung eines eigent­lich für ganz ande­re Din­ge gedach­ten Instru­ments wie der Peti­ti­on. Das ist der fal­sche Weg und von die­ser Ansicht wird mich kei­ner abbrin­gen. Ich habe dazu heu­te mal etwas von einer ande­ren War­te aus geschrie­ben: https://2bier.de/free-edward-warum-gibt-es-keine-onlinepetition-pro-snowden/

  24. Jeden sei­ne Mei­nung, wenn man es so betrach­tet stim­me ich dem auch zu. Die Online­pe­ti­tio­nen wer­den öfters für selt­sa­me For­de­run­gen benutzt, es scheint aber fast so, als kön­ne man sich anders kein Gehör mehr ver­schaf­fen in Deutsch­land. Und da muss ich lei­der sagen, das glau­be ich so lang­sam auch.

    Übri­gens es gibt eine Pro Snow­den Peti­ti­on, die inter­es­siert nur kei­nen (wie­so auch immer)

  25. Ja, rich­tig. Ich habe die Peti­tio­nen ja in mei­nem Arti­kel erwähnt. Eine kommt sogar nur auf etwas mehr als 400 Stim­men. Die bei­den ande­ren, die ich gefun­den habe, errei­chen immer­hin um die 13.000 Stim­men. Arm­se­lig im Ver­gleich zum Hype gegen Mar­kus Lanz.

  26. So wie man auch die Ver­ant­wor­tung hat, dass der Ver­käu­fer gefeu­ert wird, über des­sen Unhöf­lich­keit man sich beschwert hat, der Call­cen­ter­mit­ar­bei­ter, der einen falsch bera­ten hat oder der Arzt, der einen falsch behan­delt hat etc. War­um soll gera­de Lanz nicht der Gefahr aus­ge­setzt sein, durch Beschwer­den über sei­nen Job die­sen zu ver­lie­ren?

  27. Aber sicher doch gab es eine Online­pe­ti­ti­on «Pro Snow­den», genau­er: dafür ihm Asyl zu gewäh­ren. Die war sogar da, wo sie hin­ge­hört: Auf den Sei­ten des Deut­schen Bun­des­tags. Kön­nen wir nix für, wenn das die Medi­en nicht inter­es­siert.

  28. Genau das steht auch im Arti­kel, den ich ver­linkt hat­te. Aber es geht halt um den «Erfolg», den die­se Peti­tio­nen im Ver­gleich zur Lanz-Peti­ti­on hat.

  29. Ist das wirk­lich zu ver­glei­chen? Eine Online-Peti­ti­on hat doch eine völ­lig ande­re Auf­ga­be, als die Beschwer­de über einen ein­zel­nen Men­schen. Zudem ist es etwas völ­lig anders, ob sich einer über dich beschwert oder über 200.000 Leu­te. Jeden­falls sehe ich dar­in einen gewal­ti­gen Unter­schied. Es wur­de eine Mob­bing­ma­schi­ne in Gang gesetzt. Ich glau­be nicht, dass einer von uns das je aus­hal­ten muss­te. In mei­nen Augen ist es nichts ande­res als Mob­bing.

  30. Ich bin mir nicht sicher, ob es über­haupt jemand einen Anspruch dar­auf hat, so etwas wie ein Berufs­ver­bot zu for­dern. Er macht sei­nen Job wirk­lich gut. Er ist ein super Mode­ra­tor, aber lei­der für nicht jedes For­mat geeig­net.

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