2014: Positives Wahrnehmen Und Darüber Schreiben

Rück­wärts haben wir schon geschaut. Nun wollen wir unseren Blick nach vorn richt­en — sag’ ich, nicht der Pfar­rer. 🙂 Es sind nur noch wenige Tage bis Wei­h­nacht­en und das neue Jahr hat prak­tisch schon angek­lopft.

Bevor ich was über meine Pläne erzäh­le, möchte ich die Gele­gen­heit nutzen, mich bei Mar­tin Miss­feldt zu bedanken. Er hat den Web­mas­ter­fri­day bere­its im Juni 2009 ges­tartet. Das Pro­jekt, von dem er sagt, dass es für uns Blog­ger da sei, wäre ohne ihn wohl nicht zu dem gewor­den, was es inzwis­chen ist.

Webmasterfriday bei Rivva

Web­mas­ter­fri­day bei Riv­va

Vielle­icht ist das heutige Auf­tauchen des Web­mas­ter­fri­day bei Riv­va der Tat­sache geschuldet, dass es in dieser Vor­wei­h­nacht­szeit in den Weit­en des deutschsprachi­gen Inter­net noch etwas ruhiger ist als son­st und so auch “kleinere Nachricht­en” eine Chance haben, dort mal zu “punk­ten”. Vielle­icht liegt es aber auch daran, dass dieser Gen­er­a­tor für schöne Blog­beiträge schon einen gewis­sen Kult­sta­tus erlangt hat. Wie auch immer. Ich mache gerne mit!

Beim let­zten Web­mas­ter­fri­day für 2013 soll nun der Frage nachge­gan­gen wer­den, was wir uns für 2014 vorgenom­men haben — so in Blogdin­gen? Zuerst dachte ich, eigentlich ist das ja nicht der Rede wert. Hier bei mir wird es wohl noch einen Tick ruhiger wer­den. Dabei habe ich erst vor­let­zte Woche in einem Anfall von Opti­mis­mus die URL für ein neues Pro­jekt bestellt. Mein Plan für die Zukun­ft ist nur noch pos­i­tive Beiträge zu posten. Deshalb war ich ganz kreativ. Die URL dazu heißt http://pos1tiv.de — nicht immer so neg­a­tiv. Eigentlich ist das so etwas wie ein Selb­sthil­fe­pro­gramm. Mir sind meine Beiträge und die Nachricht­en, die ich mich magisch anzuziehen scheinen, ein­fach zu neg­a­tiv und manch­mal auch zu kopflastig. Schließlich gibt es andere Dinge als gesellschaftliche Prob­leme, poli­tis­che Fehlentschei­dun­gen oder x-beliebige Aufreger, aus denen viele dann ihren Nek­tar saugen und in der Blogsphäre wie in den sozialen Net­zw­erken so richtig vom Led­er ziehen. Ich nehme mich dabei — wie gesagt — über­haupt nicht aus.

Das kann und soll es aber doch nicht sein. Es gibt doch bes­timmt auch viel Schönes, über das man schreiben kann. Es muss ja nicht über Lifestyle geblog­gt wer­den. Das machen ja viele ganz exzes­siv und sehr erfol­gre­ich. Musik, Kul­tur, Kino sind auch keine Felder, die nicht längst gut beset­zt wären. Es sind die kleinen pos­i­tiv­en Ereignisse, die ich (endlich wieder) ent­deck­en und beschreiben möchte. Falls ich über­haupt noch einen Blick dafür habe.

Jeden­falls ist es das, worum ich mich gle­ich zum Anfang des näch­sten Jahres küm­mern will. Hier passt das nicht hin. Der über­wiegende Teil der fast 6000 Artikel beschäftigt sich mit Din­gen, die — ver­mute ich mal — beim Leser nicht ger­ade Freude aus­lösen wer­den.

Nun ja, schau’n wir mal, ob was draus wird. Schön wäre es, wenn ich von ander­er Seite den einen oder anderen Tipp für die neue Seite bekom­men würde. Die Anre­gun­gen, die Mar­tin durch die The­men des Web­mas­ter­fri­day set­zt, sind hier jeden­falls auch sehr willkom­men.

TIPP:  Mein Blog ist mir lieb und manchmal auch teuer

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Ich schreibe über alle möglichen Themen. Politik, Medien und Gesellschaft dominieren dabei.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Schön wäre es, wenn ich von ander­er Seite den einen oder anderen Tipp für die neue Seite”

    Hüten werde ich mich, dir Tips zu geben — du bist alt genug, deine Fehler sel­ber zu machen… :mrgreen:

    Du bist näm­lich fast so beratungsre­sistent wie ich, oder gar noch mehr…

    1. @Herr Hugo:

      oder gar noch mehr

      .

      Ja geht denn das? 😆 Ratschläge sind doch bei uns bei­den alten Hasen immer her­zlich willkom­men. Ob wir danach vorge­hen, ist natür­lich wieder eine ganz andere Sache. Her­ren im geset­zten Alter haben natür­lich ihre Eige­narten entwick­elt, sie sind charak­ter­lich aber doch so gefes­tigt, dass sie auch — in Aus­nah­me­fällen — mal Ratschläge von Leuten annehmen kön­nen, die es gut mit ihnen meinen. 🙂 Dazu gehört es natür­lich nicht, wie sie ihre Fest­plat­ten ein­bauen oder die Maus führen. 😉

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