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Wer Für Markus Lanz Ist, Hat Nichts Verstanden!

Wer für Markus Lanz ist, hat nichts verstanden!

Was in Gottes Namen ist so Schlimmes passiert, dass Stefan Niggemeier im Zusammenhang mit der unsäglichen Lanz-Petition schon wieder den Hammer rausholt? Ach. Ein Konservativer hat sich zu Wort gemeldet. Dazu noch einer aus der erlauchten Herausgeberschaft der „Zeit“.  An Josef Joffe kann man sich leicht abarbeiten. Wenn es darüber hinaus noch dazu dient, dem Affen Zucker zu geben – bitteschön. Eine Spur zu beifallheischend ist mir Niggemeiers Artikel im Zusammenhang mit der Kritik Joffes an gewissen Internet-Aktivitäten.

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Wir Bestehen Auf Freie Meinungsäußerung Und Mobben Dann, Was Das Zeug Hält

Wir bestehen auf freie Meinungsäußerung und mobben dann, was das Zeug hält

Stefan Niggemeier hat es wieder mal geschafft, einen Kommentar – diesmal zur Causa Markus Lanz – zu schreiben, den man sich, wie man so sagt, hinter den Spiegel stecken kann.

Stimmt schon: einerseits sind es „professionelle Journalisten“, die in ihren Medien die Petition gegen ZDF-Lanz erst richtig gepusht und sich dabei oft genug der Netzgemeinde gegenüber im Ton vergaloppiert haben. Andererseits jedoch spricht er damit auch ein Missverständnis an, mit dem wir voraussichtlich noch eine ganze Weile umgehen müssen. Da braucht gar niemand zu lachen, weil ihm dazu sofort die Neuland – „Debatte“ einfällt.

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[Markus Lanz] Das Ist Auch Eine Form Des Generationenkonflikts

[Markus Lanz] Das ist auch eine Form des Generationenkonflikts

Wenn es nicht eine Form des Generationenkonflikts ist, warum haben dann gestern Abend die Leute viel Beifall geklatscht, als Lanz die Anspielungen auf die unsägliche Onlinepetition machte?

Im Fahrwasser der Kritik gegen Lanz dahinzugleiten ist nicht nur populär, sondern auch ziemlich billig. Von einem Journalisten kann man mehr erwarten. Aber die Chefredaktion der Süddeutschen wird sich schon was dabei gedacht haben, einen möglichst jungen Kollegen mit der Kritik zu beauftragen. Lanz‘ Auftritte zu zerreißen ist kein Kunststück. Zumal, wenn man jünger als 70 ist. Sorry an die >70. Aber der Generationenkonflikt klingt natürlich in allen Diskussionen um den ör Rundfunk und der Haltung zur „Affäre Lanz“ durch.

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Wetten, Dass Die Zahl Der Petitionszeichner Heute Noch Gewaltig Ansteigt!

Wetten, dass die Zahl der Petitionszeichner heute noch gewaltig ansteigt!

Georg Diez beschreibt in seiner Spiegel-Kolumne „Der Pesthauch des Konformismus“ worum es den Zeichnern der unsäglichen Petition in Wirklichkeit ging. Er wird dafür überbordend gelobt. Und zwar auch von Leuten, die seine Kommentare ansonsten nicht immer zu schätzen wissen. Muss mir das zudenken geben? Nee, überhaupt nicht! Im Gegenteil.

Das hinter der Petition zum Vorschein kommende Anliegen der Zeichner war von Anfang an das, was mich daran am meisten aufgeregt hat. Der Petitionstitel heißt: „Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!“ Im Text wird unmissverständlich der Rausschmiss von Markus Lanz gefordert („Ich fordere das ZDF daher auf sich von Markus Lanz zu trennen) und nicht eine „Demokratisierung des ZDF“. Was soll also dieses intellektuelle Geseier? Aber es ist natürlich ganz einfach: Mit dieser Form des Protestes erreicht man mehr Leute und das schnell.

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180.000 Petitions-Unterzeichner Für Berufsverbot Gegen Markus Lanz

180.000 Petitions-Unterzeichner für Berufsverbot gegen Markus Lanz

Wie wollen wir dieses Fest des 180.000 Unterzeichners einer Petition für ein Berufsverbot für Markus Lanz denn nun begehen? Als Aufbruch zu neuen basisdemokratischen Ufern vielleicht!?

Ein schlechter Moderator nervt die Nation also so unbändig (morgen läuft im ZDF übrigens „Wetten dass…?“ vermutlich mit Markus Lanz), dass eine große Zahl von Leuten nicht mehr zuschauen will. Aber statt den Aus-Knopf am Fernseher zu drücken, bedient man sich einer moderneren Methode. Von dieser dachte  ich bisher, sie könnte unserer Demokratie ein wenig auf die Sprünge helfen. Sie hat es in meinen Augen nämlich durchaus nötig. Aber wir haben’s gründlich vergeigt.

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