»Müller…Müller…Müller…Tor!« – Das Reicht Doch!

»Müller…Müller…Müller…Tor!« – Das reicht doch!

  • 20.06.2014

Bei 11 Freunde wurde gestern die Hofberichterstattung des "deutschen Ranschmeißjournalistmus" beanstandet und dabei ausgerechnet darauf verwiesen, dass es Ähnliches in der Politik nicht gäbe. Hahaha. Zum Spocht: Zunächst einmal ist es für alle Kommentatoren der WM sehr komfortabel, sich kritisch mit den An- und Abmoderationen der…

mehr lesen ➟
Medien Vs. Wulff: Journalisten Haben Nur Ihre Arbeit Gemacht

Medien vs. Wulff: Journalisten haben nur ihre Arbeit gemacht

  • 11.06.2014

Im Buch »Ganz oben – Ganz unten« kritisiert Christian Wulff Justiz und Medien und das ist so gar nicht überraschend. Dass ihm diese Medien nun vorhalten, selbstgerecht zu sein und ihre Leserinnen und Leser nochmals darin zu bestärken, sein Rücktritt sei richtig und nötig gewesen, ist es ebenso wenig.

Was kümmert es die Medien (und uns), dass ein Gericht Wulff von allen Anschuldigungen freigesprochen hat? Presseberichte und Meinungen zu Urteil waren aus den Headlines verschwunden. Das hatten wir in den Monaten davor anders erlebt.

mehr lesen ➟
Generationsunterschiede: Es Gibt Immer Noch Zu Viele Stempel

Generationsunterschiede: Es gibt immer noch zu viele Stempel

  • 07.06.2014

Mich überrascht die von Konstantin Nowotny bei Welt Online geäußerte Kritik am Klischee einer Generation von Nichtsnutzen nicht, weil es während immer schon Leute gab, die anderen Generationen wenig schmeichelhafte Attribute verpassten. Warum sollte es das nicht auch innerhalb einer Generation geben?
Wahrscheinlich spielt oft der Neid auf junge Menschen eine Rolle und vielleicht auch die traurige Erkenntnis, aus dem eigenen Leben zu wenig gemacht zu haben. Begleitet werden die Kritiken gern von der Aussage: »Früher war sowieso alles besser».

Nowotny nahm den soeben erschienenen Gedichtsband der Poetry-Slammerin Julia Engelmann zum Anlass für seine Kritik und distanzierte sich ausdrücklich von der Orientierungslosigkeit einer ganzen Generation. Dabei tut er gerade so, als ob ein populärer Gedichtsband ein Beweis für die These wäre. 

mehr lesen ➟