Schorndorf: Wieso Wusste Die Polizei Gestern Mehr Als Heute?

Ein­tausend Jugendliche haben am Fre­itagabend während des Volks­festes in Schorn­dorf ran­daliert. In ein­er Mel­dung von N24 hieß es zunächst, der Großteil des Mobs habe laut Polizei aus deutschen Jugendlichen bestanden. Ein Teil der Ran­dalier­er seien Migranten gewe­sen.

Etwas später brachte N24 diese Mel­dung, die direkt unter einem weit­eren Video zum Her­gang in Schorn­dorf platziert war:

Im Video selb­st ist jet­zt die Rede davon, dass es sich nach Polizeibericht­en vor­wiegend um Migranten gehan­delt habe. Das bestätigt der Polizeibericht von gestern Nach­mit­tag nicht so richtig. Aber was soll die Spitzfind­igkeit. Das ist jet­zt The­ma. Flankierende Mel­dun­gen von sex­uellen Über­grif­f­en passen ins Bild. Der Punk ist los.

Von mehreren sex­uellen Beläs­ti­gun­gen wird berichtet. In einem Fall wurde eine 17jährige durch 3 Afgha­nen und einen Irak­er “belästigt”. Die Män­ner wur­den festgenom­men.

Was denken sich die Ver­ant­wortlichen, wenn sie solche Sätze aussprechen?

Viele der möglichen Täter hät­ten offen­bar einen Migra­tionsh­in­ter­grund, „aber sicher­lich nicht alle“, sagt der Behör­den­leit­er.Quelle: Baden-Würt­tem­berg: Ran­dale bei Volks­fest in Schorn­dorf | LINK

Im Spiegel wird heute berichtet:

Knapp die Hälfte davon habe einen Migra­tionsh­in­ter­grund gehabt. Wie ein Sprech­er sagte, seien aus der Gruppe her­aus Flaschen gegen andere Fest­teil­nehmer und gegen die Fas­sade des Schloss­es gewor­fen wor­den. Wie groß die Gruppe der Gewalt­täter war, kon­nte der Sprech­er nicht sagen.Quelle: Schorn­dorf: Sex­uelle Über­griffe und Krawalle bei Volks­fest in Baden-Würt­tem­berg — SPIEGEL ONLINE | LINK

In der Süd­deutschen Zeitung wird dies heute eben­falls berichtet.

Ab Min. 16:40 Uhr Bericht zu Schorn­dorf.

Hier ein Auss­chnitt aus dem Polizeibericht von gestern Nach­mit­tag:

Im Schloss­park ver­sam­melten sich in der Nacht zum Son­ntag, zwis­chen 20:00 Uhr und 03:00 Uhr unge­fähr bis zu 1.000 Jugendliche und Junge Erwach­sene. Bei einem großen Teil han­delte es sich wohl um Per­so­n­en mit Migra­tionsh­in­ter­grund. Hier­bei kam es zu zahlre­ichen Flaschen­würfe gegen andere Fest­teil­nehmer, Ein­satzkräften und die Fas­sade vom Schorn­dor­fer Schloss. Als ein Tatverdächtiger ein­er gefährlichen Kör­per­ver­let­zung festgenom­men wurde, wider­set­zte sich dieser der Fes­t­nahme.Quelle: POL-AA: Rems-Murr-Kreis: Sex­uelle Beläs­ti­gun­gen, Wider­stand und Flaschen­würfe gegen Polizeibeamte, sowie Sachbeschädi­gun­gen an Ein­satz­fahrzeuge der Polizei. | Pressemit­teilung Polizeiprä­sid­i­um Aalen | LINK

Her­vorhe­bung durch mich.


UPDATE vom 19.07.2017: Neue Pressemit­teilung unter:…

Post­ed by Polizei Aalen on Son­ntag, 16. Juli 2017

 

Es sieht für viele so aus, als hätte unser Land die Fol­gen sein­er auch von mir für richtig gehal­te­nen Flüchtlingspoli­tik endgültig nicht mehr im Griff.

In einem Kli­ma von Wut und Vor­ein­genom­men­heit ist es sinn­los gewor­den, darüber über­haupt noch mit Ander­s­denk­enden disku­tieren zu wollen. Es ist offen­sichtlich und nachzu­vol­lziehen, wenn die Blü­ten­träume der Recht­en mit Ham­burg im Rück­en wieder aufkeimen. Was jet­zt noch fehlt ist ein weit­er­er Ter­ro­ran­schlag von Mus­li­men.

Ich finde, es ist nicht der Polizei anzu­las­ten, was in Schorn­dorf passiert ist. Diese Vor­würfe sind näm­lich nun — nach Ham­burg — noch pop­ulär­er als son­st schon.

Sozi­olo­gen, Sozialar­beit­er oder Jugen­drichter mögen die Aggres­siv­ität und Geil­heit der einen wie der anderen Gruppe vielle­icht erk­lären kön­nen. Aber wer ver­ste­ht nicht, dass das viele nicht mehr hören kön­nen? Der Staat zeigt seit Köln, dass er solchen Lagen nicht gewach­sen ist. Die Täter bleiben zu oft unerkan­nt und wenn sie doch erkan­nt wer­den, wer­den sie von laschen Richtern vom Hak­en gelassen. Und dafür gibt mehr als ein paar Beispiele.

Die Kom­men­tarspal­ten unter den Artikeln zu Schorn­dorf zeigen, dass diejeni­gen, die sich bish­er für die dif­feren­zierte Sicht auf die Lage einge­set­zt haben, mut­los gewor­den sind. Die Deu­tung­shoheit haben längst die Vere­in­fach­er, die unzäh­li­gen Hater, die das Inter­net mit ihren eige­nar­tig ein­fachen Wahrheit­en fluten! Es sind die, die von jeher nichts anders denken kon­nten, als die Anwe­sen­heit all der Frem­den in ihrem Land, ihrer Umge­bung als Bedro­hung zu empfind­en. Dass unsere Regierung von ihren Wün­schen so gar nichts wis­sen will, macht sie erst richtig rasend.

Ich glaube, das Bamf hat in diesem Jahr bish­er über 100 k neue Asy­lanträge zur Bear­beitung bekom­men. Man stelle sich vor, was das für Deutsch­land bedeutet. Schon wieder über 100 k neue Hunger­lei­der im Land, die nichts Gutes mit der Leitkul­tur und dem deutschen Volk im Schilde führen. Schon allein deshalb, weil die meis­ten von ihnen Mus­lime sind, nicht wahr?

Ger­ade auch unter dem Ein­druck der G20 Ran­dale in Ham­burg und vor dem Hin­ter­grund viel­er ander­er, ähn­lich gelagert­er Fälle, ist Schorn­dorf vielle­icht der Tropfen, der das Fass zum Über­laufen bringt. Das hängt auch davon ab, wie unsere Main­stream-Medi­en über diese Fall bericht­en wer­den.

Bish­er ist es damit nicht weit her.

Der Bericht aus dem Mit­tags­magazin wirkt jeden­falls für diese Leute nicht glaub­würdig, weil er ihre Erwartung­shal­tung so über­haupt nicht erfüllt. Da müssen halt andere Medi­en ran. Die, die sich was trauen. Die gabs zum Glück ja auch bish­er schon. Ich denke da an all diese recht­en Blogs mit ihrer gnaden­losen Het­ze gegen alles, was anders ist als deutsch.

Dieser Jour­nal­ist hat die Berichte der Polizei von gestern offen­bar nicht gele­sen. Son­st kön­nte er diese Aus­sage nicht tre­f­fen!

Post­ed by Horst Schulte on Mon­tag, 17. Juli 2017

Krawalle und sex­uelle Über­griffe auf Volks­fest

Krawalle und sex­uelle Über­griffe auf einem Volks­fest beschäfti­gen Polizei und Poli­tik in Schorn­dorf bei Stuttgart. Was ist am Woch­enende passiert und wer war beteiligt?

Post­ed by ZDF heute on Mon­tag, 17. Juli 2017

In ein­er Kle­in­stadt bei Stuttgart soll es am Woch­enende Auss­chre­itun­gen und sex­uelle Übe­griffe gegeben haben.

Post­ed by tagess­chau on Mon­tag, 17. Juli 2017

Es ist eige­nar­tig, dass die Polizeimel­dung von gestern Nach­mit­tag anders klingt als heute.

Post­ed by Horst Schulte on Mon­tag, 17. Juli 2017

Update: Pressekon­ferenz

Hof­fentlich ver­ste­hen alle die Aus­führun­gen.

Live: Pressekon­ferenz zu den Krawallen auf der SchoWo

Post­ed by Zeitungsver­lag Waib­lin­gen on Mon­tag, 17. Juli 2017

 

In der Stadt im Rems-Murr-Kreis leben 40 000 Men­schen. Die Gemeinde hat etwa 700 Flüchtlinge aufgenom­men. Bei den Auss­chre­itun­gen im Park hät­ten sich zum Teil zuvor im Clinch liegende Grup­pen gegen die Polizei sol­i­darisiert, sagte Eise­le. Es habe keinen über­durch­schnit­tlichen Anteil von Migranten in der Men­schen­menge gegeben. Zeu­ge­naus­sagen, wonach kleine Grup­pen mit Messern und Schreckschusspis­tolen in der Nacht zum Son­ntag durch die Stadt gezo­gen seien, gehe die Polizei noch nach.Quelle: Nach Ran­dale: Mehr Polizei auf Schorn­dor­fer Stadt­fest | Süd­west Presse Online | LINK

Es war wie immer: Viele, viele Abi­turi­en­ten und Realschüler haben bei uns im Schloss­park gefeiert. Und dann kam es nach Mit­ter­nacht zur Auseinan­der­set­zung zwis­chen zwei Grup­pen.“ Erst später seien auch mehrere Men­schen mit Migra­tionsh­in­ter­grund oder Asyl­be­wer­ber hinzugekom­men – das sei aber nicht der Großteil gewe­sen.Quelle: Schorn­dorf bei Stuttgart: Krawalle und sex­uelle Über­griffe auf Volks­fest — Stuttgart — Bild.de | LINK

Gewalt in Schorn­dorf

Ein Stadt­fest in Schorn­dorf sorgt jet­zt in ganz Deutsch­land für Schlagzeilen, sex­uelle Beläs­ti­gung, Ran­dale. Flaschen­würfe auf Polizis­ten. Erin­nerun­gen an Sil­vester in Köln wer­den wach. Welche Maß­nah­men sind nötig?

Post­ed by ZDF Mor­gen­magazin on Mon­tag, 17. Juli 2017

Kein zweites Köln und kein zweites Ham­burg”

Nach der Ran­dale bei einem Volks­fest in Schorn­dorf bei Stuttgart hat der Bürg­er­meis­ter Bericht­en wider­sprochen, in sein­er Gemeinde habe eine Art Aus­nah­mezu­s­tand geherrscht. Die Vor­fälle seien “kein zweites Köln und kein zweites Ham­burg”.

Post­ed by ZDF heute on Dien­stag, 18. Juli 2017

 

Als ob das irgen­deinen von den Hatern inter­essieren würde:

Was am Sam­stagabend alles in Schorn­dorf passiert ist, wis­sen wir immer noch nicht genau. Aber wir wis­sen, was nicht passiert ist: Es gab keinen “Ein­wan­der­ermob”, der ein Volks­fest sprengt und tausend­fach Frauen belästigt. Und es gab auch keine riesi­gen “Krawalle” im Schloss­park, bei denen 1.000 Men­schen die Polizei angrif­f­en.Quelle: Die Wahrheit über den “Ein­wan­der­ermob” von Schorn­dorf — VICE | LINK

 

Lieber Boris Palmer,da haben Sie wohl – mal wieder – etwas vorschnell aus der Hüfte geschossen. „Völ­lig unbekan­nte…

Post­ed by Mon­i­tor on Dien­stag, 18. Juli 2017

TIPP:  Nur frech verleumden, etwas bleibt immer hängen

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Ich schreibe über alle möglichen Themen. Politik, Medien und Gesellschaft dominieren dabei.

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare
  1. Ich glaube mit­tler­weile, das geht alles vor die Hunde und das funk­tion­iert nicht.
    Dafür sprechen eigene Beobach­tun­gen, Aus­sagen von Nach­barn und Bekan­nten (die teil­weise sog­ar sehr engagiert waren, was die Flüchtlinge bet­rifft).

    Die Flüchtlinge hier in mein­er unmit­tel­baren Umge­bung haben mit­tler­weile fest­gestellt, daß man mit Dro­gen­deal­erei ein gutes Zubrot bekommt.

    Ich fürchte mit­tler­weile auch, daß diejeni­gen Flüchtlinge, die gut aus­ge­bildet sind, hier nicht bleiben wer­den. Der Abschaum (also die Leute, die nicht mal in ihrem eige­nen Land willkom­men sind) wird hinge­gen hier bleiben.

    Das ganze war — so wie es gelaufen ist — eine Scheißidee.

    Ein guter Teil wird davon auch selb­st ver­schuldet sein: der Staat hat hier wohl auch einige Ehre­namtliche im Stich gelassen. Vieles ist dur­chaus auch durch völ­lig unflex­i­ble Behör­den, Ämtern u.ä. begrün­det (wie gesagt: ich sitze da an ein oder zwei Quellen).
    Anderes liegt aber sehr wahrschein­lich auch an ein­er völ­lig anderen Men­tal­ität.

    Das läßt sich nicht mehr kor­rigieren.

    Wenn ich mir die dritte oder vierte Gen­er­a­tion der Gas­tar­beit­er von anno dun­nemals angucke, dann sehe ich für die Zukun­ft richtig schwarz.…

  2. @Broken Spir­its
    Welch­er nor­mal und real­is­tisch denk­ende Men­sch würde annehmen, dass ein Land wie Deutsch­land die Auf­nahme von Mil­lio­nen Ein­wan­der­ern aus kul­turfrem­den Län­dern unbeschadet über­ste­hen kön­nte? Das ist abwegig.
    Zur Erläuterung:
    “Mil­lio­nen” set­zen sich zusam­men aus den schlecht Aus­ge­bilde­ten, schw­er zu Inte­gri­eren­den, die wir seit Jahrzehn­ten “sam­meln” + z. B. die völ­lig unre­al­is­tis­che Ober­gren­ze eines Her­rn See­hofer genom­men, die ab heute neben Arbeit­szuwan­derung und Fam­i­li­en­nachzug von ein­er weit­eren Mil­lion alle 5 Jahre aus­ge­ht.
    Mit “Ein­wan­derung” ist das gemeint, was Deutsch­land seit langem betreibt, näm­lich unter dem Ober­be­griff “Flüchtling” alles (poli­tis­che Asy­lanten, Wirtschaftsmi­granten, Kriegs­flüchtlinge) zusam­men zu fassen und JEDEN ins Land zu lassen, zudem seit 2015 vor­wiegend junge Män­ner, ungeachtet ein­er sich ver­schär­fend­en Sicher­heit­slage und ver­mut­lich nur, um nicht gegen den aus­drück­lichen Wun­sch der Wirtschaft innereu­ropäis­che Gren­zen sich­ern zu müssen.
    Kein Land der Welt würde dies auf Dauer verkraften und deshalb ist es auch weltweit ein­ma­lig.
    Solange Frau Merkel oder Sozialisten/Linke regieren, ist neben leeren Worten kein­er­lei Änderung dieser ver­heeren­den Poli­tik in Sicht.

    Nicht mehr kor­rigier­bar, schreiben Sie. Es wäre kor­rigier­bar, aber nur mit unpop­ulären, kon­se­quenten, harten Maß­nah­men unter lautem Auf­schrei der NGO’s, Kirchen, an falsch­er Stelle Gut­men­schen, aller, die top an den “Flüchtlin­gen” ver­di­enen etc. Welch­er Poli­tik­er wird das auf sich nehmen? Je länger wir warten, desto härter ein Kur­swech­sel. Am Ende ste­ht der Ein­satz des Mil­itärs, weil die Polizei allein selb­stver­ständlich die Unruhen nicht mehr bewälti­gen kann sowie der Zusam­men­bruch unseres Sozial­sys­tems.

  3. @Broken Spir­its
    Nach­trag:
    Die Gas­tar­beit­er von anno dun­nemals waren zu einem großen Teil auch Polen, Jugoslawen, Ital­iener, Griechen, Spanier. Außer eini­gen weni­gen Schar­mützeln, die in den 60ern und 70ern den Region­al­teil der Zeitun­gen füll­ten, keine Prob­leme. Daran sehen wir, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen, WEM und WIEVIELEN der jew­eili­gen Volks­gruppe wir erlauben, hier mit uns zu leben und von uns unter­hal­ten zu wer­den.

  4. @Horst Schulte
    Keine Ahnung, wieviele deutsche Schüler in Schorn­dorf beteiligt waren, ich war ja nicht dabei. Ist auch uner­he­blich. Als nachts Grup­pen von bis zu 50 Per­so­n­en mit Messern und Schreckschußpis­tolen bewaffnet durch die Straßen zogen, laut Augen­zeu­gen­bericht­en keine.
    Es war der Alko­hol-Kon­sum, lese ich. Ach so. Es gab also in diesem Jahr erst­ma­lig Alko­hol.
    Ver­gan­ge­nes Woch­enende war nicht nur Schorn­dorf, auch Gewalt­tat­en durch Afgha­nen und andere Immi­granten in Reut­lin­gen, Böblin­gen, Bad Kreuz­nach…

    Die Deutschen wer­den sich immer mehr aus dem öffentlichen Raum zurückziehen, die Straßen und Plätze (zunächst ab abends) wer­den wem gehören?
    Sie haben z. T. schon resig­niert, weil ihnen gesagt wird, sie seien alt und hät­ten gegen die “Flüchtlinge” ohne­hin keine Chance, außer­dem dürften sie hier in Deutsch­land machen, was sie wollen. Bei Dro­hung mit Polizei kommt: Die Polizei könne gar nichts machen, denn Bun­deskan­z­lerin Merkel habe sie ein­ge­laden.
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/schlaegereien-von-afghanischen-gruppen-in-bad-kreuznach-integrationsbeirat-mahnt-zum-handeln_18036123.htm

    Dies ist nur die Stufe 1. Men­schen testen ihre Gren­zen aus. In extrem­istis­chen Kreisen ist dur­chaus aufmerk­sam ver­merkt wor­den, was man schon seit län­gerem ver­mutete: Dass beim G20-Gipfel alles aufge­boten wurde, was die Polizei zur Ver­fü­gung hat. Und dass dies für den Schutz der Bevölkerung nicht aus­re­ichte. Man muß sich Gewalt-Ereignisse nur zeit­gle­ich an mehreren Orten im Land vorstellen.

    Sie wer­den wieder sagen: Wie kann man nur so pes­simistisch, frem­den­feindlich sein, das Land so schlecht machen und den Recht­en in die Hände spie­len?

    Stufe 2: Was machen Men­schen, die Langeweile und Frust wegen Chan­cen­losigkeit haben, denen sich auf den Straßen nie­mand mehr ent­ge­gen stellt (siehe oben)? Kann man in schriftlich niedergelegten, salafistis­chen Aufrufen nach­le­sen: “Treibt sie (die Deutschen) mit Feuer aus ihren Häusern und…”
    Den Rest ers­pare ich uns hier.
    Eigentlich zu krass und in der Vorstel­lungswelt der­er, die hier in unserem schö­nen, ordentlichen, friedlichen, seit Jahrzehn­ten kriegs­freien Land leben, nicht enthal­ten, oder? Vor allem in der Vorstel­lungswelt der­er, die allen Ern­stes glauben, wenn man anders Sozial­isierte nur mit genug Sozialar­beit­ern und Kursen bear­beit­et, wer­den sie irgend­wann so denken wie wir. Viel Erfolg!

  5. @Broken Spir­its: Die Summe der Vorkomm­nisse, der Ter­ror und die Unfähigkeit des Staates damit umzuge­hen und eine Antwort zu find­en, lassen bei vie­len Deutschen (und Migranten!) Wut und Abwehr entste­hen.

    Die Regierung und manche Medi­en tun so, als gäbe es die Prob­leme nicht. Die andere Seite ist aber, dass wir meines Eracht­ens kom­plett damit aufge­hört haben, zu dif­feren­zieren. Bei jed­er Verge­wal­ti­gung, jedem sex­uellen Über­griff, jed­er Ran­dale, wird sofort der Migrant als Täter ver­mutet und gle­ichzeit­ig wer­den diese schlim­men Dinge allen Migranten im Land zugerech­net. Drunter tun wir es nicht mehr!

    Ich bemühe mich, nicht Täter und Opfer zu ver­wech­seln oder mich beson­ders gut­men­schlich naiv zu äußern. Aber ich ver­suche, bei diesem Spiel nicht mitzu­machen. Nach Schorn­dorf hat -ver­mut­lich unter dem Ein­druck der G20 Ran­dale- die Hys­terie in den sozialen Medi­en einen neuen Höhep­unkt erre­icht. Viele benehmen sich wie Bek­loppte und es scheint, als würde der kle­in­ste Funke reichen, um das Land zur Explo­sion zu brin­gen.

    Ich bin nicht so pes­simistisch. Die Auf­gabe, die durch die Migra­tion ent­standen ist, ist auf­grund viel­er Fak­toren schw­er zu lösen. Viele Punk­te, die du geschildert hast, sind berechtigt und ich sehe das alles auch mit Sorge. Aber die ange­bote­nen Alter­na­tiv­en halte ich nicht den richti­gen Lösungsansatz.

    Es war ja nicht die “Scheißidee” von Merkel oder Deutsch­land, uns um dieses weltweit bekan­nte Phänomen der Massen­mi­gra­tion zu küm­mern. Deutsch­land hätte, wie die Recht­en fordern, eben­falls alles dafür tun kön­nen, dass die Men­schen unsere Gren­zen nicht passieren kön­nen. Andere machen es so. Dass wir es anderes gemacht haben, heißt nicht, dass ich glück­lich darüber wäre. Trotz­dem finde ich Merkels Entschei­dung (die ja längst durch eine Vielzahl von Geset­zen ins glat­te Gegen­teil ihrer gelobten Flüchtlingspoli­tik verkehrt wor­den ist) von damals richtig. Ja, immer noch!

    Jet­zt liegt es an unseren Behör­den (vor allem an Polizei und Jus­tiz) aber auch unser­er Zivilge­sellschaft, ob wir den gewalti­gen Anforderun­gen gewach­sen sind. Das ist anstren­gend und teuer und vielle­icht erleben wir auch genau das Fiasko, das so viele an den virtuellen Hor­i­zont zeich­nen.

    Es gibt zu viele, die es am lieb­sten sähen, wenn alles auf Null zurück­gestellt wer­den kön­nte. Dabei wür­den sie gle­ichzeit­ig die Mil­lio­nen von Migranten, die in der x. Gen­er­a­tion in Deutsch­land leben und die sich ihrer Mei­n­ung nach “falsch” entwick­elt hät­ten, auch gle­ich ausweisen. Ist ja auch blöd, wenn Türken, die dazu noch Mus­lime sind, sich offen gegen eine Gesellschaft stellen. Allerd­ings ist diese Gesellschaft eine, die sie nie wirk­lich angenom­men hat. Das ist übri­gens haupt­säch­lich der Grund dafür, weshalb Erdo­gan hier so klar punk­ten kon­nte. Aber davon will der gemeine Deutsch­land über­haupt nichts wis­sen.

  6. @Corinna Friedrich: Ich nehme es Ihnen nicht übel, dass sie besorgt sind. Das sind viele. Sie unter­stellen in ihrem Stufen­plan Dinge, die ich nicht kom­men­tiere. Es ist ja auch ganz unnötig, weil Sie ohne­hin längst wis­sen, was ich denke.

  7. Die andere Seite ist aber, dass wir meines Eracht­ens kom­plett damit aufge­hört haben, zu dif­feren­zieren.

    Da gehe ich sog­ar mit. Dies liegt m.E. aber auch am “Main­stream” — heute gilt ja jed­er als neuer Rechter, der irgend­was kri­tisiert. Ich hat­te da mal eine inter­es­sante und bemerkenswerte Diskus­sion mit ein­er Bekan­nten, die sich über die zunehmende “sex­uelle Beläs­ti­gung” durch Aus­län­der in einem Naher­hol­ungs­ge­bi­et aufgeregt hat­te. Bei sowas werde ich immer hell­hörig — denn “sex­uelle Beläs­ti­gung” kann heutzu­tage (auch ger­ade und ganz beson­ders nach dem #auf­schrei) alles mögliche sein.

    Meine Nach­frage wurde beant­wortet, daß Flüchtlinge (das stimmt sog­ar) meine Bekan­nte ange­sprochen hät­ten — dies in halb­wegs schlecht­en Englisch und der Satz lautete “Need some­thing?”. Diese Frage kenne ich — mir (männlich) wurde diese Frage von exakt den gle­ichen Typen am gle­ichen Ort auch schon gestellt — mir woll­ten die Typen eben Dro­gen verkaufen.
    Auf­se­hen (vor allem durch eine sex­uelle Beläs­ti­gung) kön­nen diese “Geschäftsmän­ner” nun über­haupt nicht brauchen.
    So zynisch es vielle­icht klin­gen mag: nir­gend­wo ist eine Frau sicher­er vor sex­uellen Beläs­ti­gun­gen, als in diesem Naher­hol­ungs­ge­bi­et. Denn sowas wäre defin­i­tiv geschäftss­chädi­gend (was natür­lich nicht heißen soll, daß ich diese Deal­erei in irgen­dein­er Form gutheiße — im Gegen­teil!).

    Ich sehe hier eigentlich eher, daß nichts mehr unter “sex­uellen Über­grif­f­en” geht — egal von wem.

    Die andere Seite macht da halt passend dazu wieder Flüchtlinge für ver­ant­wortlich.

    Bei­des trifft es wohl nur zu einem kleinen Teil. Die Inte­gra­tionsun­willi­gen sind der lachende Dritte.
    Eigentlich müssen wir “nur” drei Extreme wieder loswer­den, um dif­feren­zieren zu kön­nen: die ganzen Rän­der von den Linken (hier ins­beson­dere (#Auf­schrei-
    Netz-)Feministen, den Recht­sex­tremen und den Inte­gra­tionsun­willi­gen. Die nehmen sich alle drei näm­lich genau nix…

    Die ganze Diskus­sion ist in der Tat ger­ade zu hys­ter­isch gewor­den.

    Ich per­sön­lich bin nach wie vor der Mei­n­ung, daß Deutsch­land ohne größere Prob­leme Hil­fs­bedürftige aufnehmen kann und auch tun sollte. Der Fehler ist eben nur, daß wir _jeden_ aufgenom­men haben. Und es kann auch kein­er sagen, daß wir nicht vorge­warnt gewe­sen waren: ich erin­nere mich noch an einen Zeitungsar­tikel, in dem die ersten Syr­er, die hier anka­men, vor den nach­fol­gen­den “asozialen Hor­den” (sin­ngemäß, die genaue Wort­wahl habe ich lei­der nicht im Kopf) gewarnt haben.

    Ab dieser War­nung lief sehr wahrschein­lich einiges falsch.

  8. @Corinna:

    Welch­er nor­mal und real­is­tisch denk­ende Men­sch würde annehmen, dass ein Land wie Deutsch­land die Auf­nahme von Mil­lio­nen Ein­wan­der­ern aus kul­turfrem­den Län­dern unbeschadet über­ste­hen kön­nte? Das ist abwegig.

    Tem­porär kön­nen wir es. Deutsch­land ist ein reich­es Land (in Summe, einzelne Per­so­n­en mögen es zugegeben­er­maßen anders empfind­en).

    Ich sehe langsam eben nur, daß dies nicht tem­porär bleiben wird. Jeden­falls nicht bei den Richti­gen (=Inte­gra­tionswillige, die sich derzeit als Gast betra­cht­en und sich auch dementsprechend ver­hal­ten).
    Diese nutzen hier sog­ar tat­säch­lich die Möglichkeit­en, die sich ihnen ger­ade bieten. Das fängt bei Sprachkursen an, geht bis hin zu Aus­bil­dun­gen o.ä.
    Das gibt es auch, auch wenn es die Min­der­heit ist.
    Ich weiß von einem Flüchtling, der ger­ade Mau­r­er oder sowas lernt (genaue Berufs­beze­ich­nung ist wohl was mit Trock­en­bau). Der lernt hier, damit er in Syrien die Heimat wieder auf­bauen kann. Das wäre jemand, wo ich sagen würde, der kann auch hierbleiben. Will er aber nicht.

    Wieder andere fan­gen irgend­wo einen Job an, während am gle­ichen Tag der Hatz-IV-Bescheid einge­ht. Das war dann der erste und let­zte Arbeit­stag. Diese Leute wer­den wohl bleiben.

    Wieder andere sehen nicht ein, daß sie trotz ihres in Syrien akademis­chen Abschlußes hier in Deutsch­land einen Hil­f­sar­beit­er­job annehmen sollen. Dies nur auf­grund der Sprach­bar­riere. Das Englisch ist zwar per­fekt, deutsch ist jedoch nicht mal B1-Niveau. Die kassieren auch lieber Hartz-IV, anstatt an ihrer Sit­u­a­tion etwas zu ändern. Der Hin­weis, am Anfang doch mal eher kleine Brötchen zu back­en, ist dann schon fast belei­di­gend. Diese Erfahrung machen beispiel­sweise kur­dis­che (!) Nach­barn von mir sehr häu­fig: Für Hil­f­sar­beit­en in einem Haus­meis­terser­vice (vul­go: Klop­utzen) wird ein Akademik­erge­halt gefordert. Ich kann ja nachvol­lziehen, daß es für einen Architek­ten schw­er ist, nun haupt­beru­flich die Straße zu kehren… aber gar nix tun (trotz Jobange­bot, das zwar sit­u­a­tions­be­d­ingt nicht berauschend ist, aber immer­hin ein Anfang wäre — nicht zulet­zt, um die Sprache zu ler­nen) abzulehnen, und sich über die “Scheiß-Kartof­feln”) aufzure­gen? Da gin­gen sog­ar meine kur­dis­chen Nach­barn ganz gepflegt durch die Decke… 🙂

    Es wäre kor­rigier­bar, aber nur mit unpop­ulären, kon­se­quenten, harten Maß­nah­men unter lautem Auf­schrei der NGO’s, Kirchen, an falsch­er Stelle Gut­men­schen, aller, die top an den «Flüchtlin­gen» ver­di­enen etc. Welch­er Poli­tik­er wird das auf sich nehmen?

    Die Entschei­dung, Flüchtlinge aufzunehmen, war sich­er keine leichte Entschei­dung. Sie hätte auch ähn­lich getrof­fen wer­den kön­nen — nur eben durch­dachter. Es hätte ein ganz klares Auf­nah­mekri­teri­um geschaf­fen wer­den müssen. Es hätte von Anfang an gek­lärt wer­den müssen, wie die Flüchtlinge unbürokratisch beschäftigt wer­den kön­nen. Von ein­er Bekan­nten, die in der Flüchtling­shil­fe (eine Bürg­erini­tia­tive) tätig ist, habe ich immer wieder gehört, wie der Staat auf solche Ehre­namtlichen baut. Daß wenig bis keine Unter­stüzung (von gerin­gen finanziellen Geld­spritzen mal abge­se­hen) erfol­gt. Tat­säch­lich wur­den wohl Woh­nung­sein­rich­tung, Fahrkarten wegen Behör­dengän­gen aus Pri­vatver­mö­gen bezahlt und viele Bolzen mehr.
    Aus­bil­dun­gen mußten ver­schoben wer­den (trotz bestanden­er B2-Sprach­prü­fung) weil das Arbeit­samt oder andere Behör­den nicht in die Pötte kamen.

    Sich ein­fach hin­stellen, wie es Frau Merkel getan hat, und zu behaupten “Wir schaf­fen das!” ohne hand­festes Konzept — DAS war der Fehler.

  9. @Broken

    heute gilt ja jed­er als neuer Rechter, der irgend­was kri­tisiert.

    … wie jed­er, der die “andere Rich­tung” ver­tritt ein “Antifist” ist oder min­destens ein Link­er.

    Es ist wahr, das Schubladen­denken über­wiegt in zu vie­len Diskus­sio­nen. Ich mach das auch so 🙁 . Aber ich lerne (hof­fentlich) dazu.

    Sex­uelle Über­griffe durch Migranten haben (sta­tis­tisch nach­weis­bar) zugenom­men. Solche Nachricht­en machen den Leuten Angst. Kein Staat kann das durch Präsenz von mehr Polizei ver­hin­dern.

    Insofern ver­ste­he ich die Reak­tio­nen.

    In den Diskus­sio­nen dienen diese Dinge der Bestä­ti­gung dafür, dass die Recht­en richtig lagen und wir doofen Gut­men­schen durch unsere Beschwich­ti­gun­gen das Prob­lem geschaf­fen und ver­schlim­mert haben? So ein­fach!

    Sollen alle jun­gen Män­ner aus­gewiesen wer­den, damit es endlich aufhört und wieder alles ist wie früher ™? Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als den Tätern durch nachvol­lziehbare Strafen + anschließende Ausweisung klarzu­machen, was in dieser Gesellschaft geht und was nicht.

    Vor allem muss dafür gesorgt wer­den, dass diese Maß­nah­men bekan­nt wer­den. Jed­er muss wis­sen, woran er in Deutsch­land ist. In der Real­ität begin­nt alles, wie ich oben schon schrieb, bei der Strafver­fol­gung der Vergehen/Verbrechen. Die Polizei fasst diese Täter meis­tens nicht und wenn doch, dann wird vom Gericht viel zu milde geurteilt. Da wün­sche ich mir eine klare Law-and-Order-Strate­gie, weil unsere Geset­zes­texte gesellschaftliche Nor­men nicht ver­mit­teln wer­den. The­ma Leitkul­tur!

    Unsere Behör­den schaf­fen es nicht, Tausende von ille­galen Migranten abzuschieben. Das Sig­nal, das hier­durch geset­zt wurde, wirkt m.E. krass­er als die Aktiv­itäten irgendwelch­er Schleuser über die ständig berichtet wird. Dass der deutsche Sozial­staat weit­ere Anreize set­ze, nach Deutsch­land zu kom­men, wird nie­mand bestre­it­en kön­nen. Klingt fies, ist aber wahr.

    Jed­er Asyl­be­wer­ber oder Migrant, der mit dem Gesetz in Kon­flikt gerät, muss abgeurteilt, einges­per­rt und aus­gewiesen wer­den. Diese Leute haben das Gas­trecht ver­wirkt. Der Rechtsstaat lässt das nicht zu, wenn der Täter in seinem Land an Leib und Leben gefährdet wäre, wür­den wir ihn abschieben. Meine Mei­n­ung dazu ist, dass er auch unter diesen Voraus­set­zun­gen die Ver­ant­wor­tung für seine Tat­en tra­gen muss. Ich halte es für fahrläs­sig, dass unser Staat diese Dinge angesichts der verän­derten Voraus­set­zun­gen nicht grund­sät­zlich geregelt hat. Wer sein Gas­trecht ver­wirkt, fliegt. Klingt nach CSU und AfD. Das unter­schreibe ich trotz­dem!

    Der Staat muss sein­er Ver­ant­wor­tung nachkom­men. Wenn er es schafft, dieses sig­nal zu set­zen, braucht­en wir uns keine oder jeden­falls viel weniger Sor­gen zu machen.

  10. Der Staat muss sein­er Ver­ant­wor­tung nachkom­men.

    Das will der Staat aber nicht. War es nicht Herr de Maiz­ière, der nach Berlin lap­i­dar fest­gestellt hat, daß wir uns an den Ter­ror gewöh­nen sollen?
    Eine ziem­lich gute Antwort kam (aus­gerech­net) aus den Rei­hen der AfD (von Her­rn Gauland glaube ich)… Aber den darf man ja nicht zitieren 😉

    Irgend­wann in der deutschen Geschichte wurde die Selb­stjus­tiz ver­boten und die Gewal­tenteilung einge­führt. Das war ein richtiger und wichtiger Schritt (so Zustände wie in Ameri­ka möchte ich eigentlich nicht).
    Und nun kündigt ein “Ver­tragspart­ner” den Ver­trag auf.

    Daß Du die Leitkul­tur erwähnst, finde ich inter­es­sant. Ich habe nicht allen Punk­ten zuges­timmt, aber im Großen und Ganzen fand ich das in Ord­nung. Im Inter­net wurde das von den ein­schlägi­gen Gestal­ten (haupt­säch­lich SJW) wohl nicht ganz so wohlwol­lend aufgenom­men.…

  11. @Broken Spir­its
    So manche gute Antwort kommt aus den Rei­hen der AfD, nur wo erfährt man davon? Übri­gens war es Alexan­der Gauland, der schon 1979 per­sön­lich einige hun­dert soge­nan­nte Boat­peo­ple aus Viet­nam, aus­ge­sucht nach Inte­gra­tions­fähigkeit, nach Frank­furt holte. Auch das kaum bekan­nt.

  12. @Horst Schulte
    Stimmt, weiß ich 😉
    Zugegeben klin­gen meine Worte im ersten Moment auch ziem­lich extrem. Meine Devise ist halt, lieber mehr Vor­sicht wal­ten lassen als zu wenig.
    Man kann nicht behaupten, dass die islamistis­chen Extrem­is­ten nicht ehrlich sind. Sie machen aus ihren Absicht­en und Plä­nen keinen Hehl. Es gibt Par­al­le­len in der Geschichte; hät­ten die Men­schen gele­sen und ernst genom­men, hät­ten sie hin­ter­her nicht sagen müssen: Das wollten/wußten wir nicht!
    Auch eine Min­der­heit (mit Unter­stützung ein­er schweigen­den, teils sym­pa­thisieren­den Mehrheit) kann ein Land desta­bil­isieren. Nur hin­schauen.

  13. @Horst Schulte
    “Wer sein Gas­trecht ver­wirkt, fliegt.”
    Wohin? Klingt erst ein­mal toll (pop­ulis­tisch), aber wie real­is­tisch ist es?
    Die Staat­en sind froh, diese Leute los zu sein. Die Iden­titäten zweifels­frei zu klären, ist äußerst aufwändig. Der Ansatz ist falsch. Angesichts dieser den Poli­tik­ern zuvor dur­chaus bekan­nten Tat­sachen habe ich nur eine Frage, auf deren Beant­wor­tung ich seit Jahren warte: Warum laßt ihr (nach wie vor) Men­schen über unsere Gren­zen kom­men, die ihr anschließend (ange­blich) wieder los wer­den wollt und nicht — oder nur unter größt­möglichem finanziellen Aufwand — kön­nt ???

  14. @Corinna:
    Die AfD hat nun aber auch nicht ger­ade wenig Mist geschwätzt. Bei so manchen Din­gen frage ich mich schon, ob Macht nicht kor­rumpiert oder ob das Satire ist.

    Bei so manchen Mist, der aus den Rei­hen der AfD kommt, muß ich dann schon fest­stellen, daß ich ger­ade ziem­lich kreativ ver­gack­eiert werde.
    Das hat die AfD zumin­d­est den linken Parteien ein­deutig voraus, die den Wäh­ler ganz offen­sichtlich nur noch für blöd hal­ten.

    Der Pos­til­lon und die PARTEI sind in dieser Hin­sicht allerd­ings noch wesentlich bess­er 😉

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