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Alle Knöppe abschalten, keine Macht den Organen der Rechtspflege

Die erneute Diskussionen im Internet über die Knöppe habe ich mitbekommen, wollte diese zunächst nach guter alter Sitte erst mal ignorieren. Das Thema ist zwar eben erst aufgebrandet aber scheinbar hält es sich doch etwas. Jetzt ist es sogar noch fraglich, ob nicht auch die so genannte 2Klick-Lösung, die eigentlich Rücksicht auf die datenschutzrechtlichen Bedenken nimmt, von der Gefahr ausgeschlossen ist.

Für Blogger gilt „Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste„.

Schließlich warten findige Anwälte nur darauf, neue Pfründe zu erblicken und zuzuschlagen. Und lange werden die Bestrafungsbataillone (Organe der Rechtspflege) nicht brauchen, um ihre Portemonnaies mit unserem Geld zu füllen. Ja, man könnte glatt den Eindruck haben, dass manche Gerichte Verträge mit den Damen und Herrn Anwälten der Republik abgeschlossen haben. Aber das ist etwas, was man wirklich nicht sagen darf in Deutschland. Sonst kriegt man noch Probleme. Und das ist auch immer mit der einen oder anderen Geldzahlung verbunden. An Anwälte versteht sich.

Ich habe also gemäß dem Ratschlag eines wohlmeinenden Internet-Anwalts Folge geleistet, dessen Newsletter ich erhalte und der immer randvoll mit Drohungen für Leute ist, die sich mit Websites und Blogs im Internet herumdrücken.

Meine Knöppe sind in allen Blogs komplett aus. Schlimm ist das sowieso nicht, wie Hennig auch erkannt hat. Wer drückt hier schon die richtigen Knöppe. Da lässt sich das Risiko mit leichter Hand minimieren. Mal was Neues.

Noch ne Frage: Haben wir in Deutschland wirklich den besten Datenschutz – wie manche sagen? Ich meine, dann sollten die lieber mal die Vorratsdatenspeicherung weglegen.

Intelligente Fragen machen die Qualität eines Interviews aus. Wenn Kurt Beck also für "Zeit Online" gefragt wird: "Schafft es Malu Dreyer, Ministerpräsidentin zu bleiben?" Was, bitteschön sollte Kurt Beck auf diese Frage zwei Tage vor den Wahlen antworten? Ich habe das Interview trotzdem zu Ende gelesen. Allein der Titel hat mich angespornt.…
Gerade erst hatte ich über die Entscheidung des Presserates geschrieben und nach der Rolle meiner Tageszeitung, des Kölner Stadt-Anzeigers, gefragt. Wie auf Kommando erscheint heute ein Artikel von Chefredakteur Peter Pauls mit dem Titel: "Das Vertrauen nicht verspielen". Was damit gemeint ist, wird anhand der insbesondere nach "Köln" weiter hochgekochten Vorwürfe gegen deutsche Medien…

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt. Meine Hauptthemen hier im Blog sind Gesellschaft, Politik und Medien.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Hallo Horst, stimmt, man muss da sicherlich gelassener sein. Ich hab jahrelang gedacht, dass man auf die SM Buttons angewiesen ist. Jetzt warte ich mal ab. Ich glaube aber, dass man sie Buttons nicht unbedingt braucht.

  2. Wahrscheinlich brauchen wir sie nicht. Jedenfalls werden sie, dafür, dass sie da sind, nicht wirklich oft gedrückt 🙂 LG Horst

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