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Amazon wird von 51,4 % der Deutschen benutzt

Medien 1

51,4% der Deut­schen haben bei Ama­zon schon mal was gekauft. Ich dach­te, es wären noch mehr gewe­sen. Gut, dass mich mei­ne Gefüh­le oft genug täu­schen. Ansons­ten hät­te die AfD bei den letz­ten Wahlen grö­ße­re Stim­men­an­tei­le errun­gen. Was nicht ist kann ja noch wer­den 🙁

Infografik: Halb Deutschland hat schon bei Amazon gekauft | Statista
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Das Ange­bot von Ama­zon ist mir sym­pa­thi­sch, das Unter­neh­men selbst ist es nicht. Ama­zon zahlt schlecht, die Arbeits­be­din­gun­gen könn­ten bes­ser sein. Und Ama­zon zahlt zwar inzwi­schen Steu­ern in Deutsch­land aber nicht in gerech­tem Umfang. Wie kann ich nur so inkon­se­quent sein?

Freundschaft gekündigt

Vor ein paar Jah­ren hat­te ich mein Ama­zon — Kon­to gelöscht. Aus­gangs­punkt dafür war der HR-Bericht über das Unter­neh­men aus dem Jahr 2013.

Der ARD-Bei­trag wur­de von vie­len als ten­den­ziös und frag­wür­dig im Detail zurück­ge­wie­sen. Angeb­li­ch fal­sche Behaup­tun­gen soll­ten dazu füh­ren, dass die ARD den Bei­trag nach­träg­li­ch ver­än­der­te. Ob es wirk­li­ch dazu kam? Kei­ne Ahnung. Eine einst­wei­li­ge Ver­fü­gung gegen den TV-Sen­der wur­de jeden­falls wie­der auf­ge­ho­ben.

Sympathische Internet-Unternehmen wie Amazon

Ich hat­te damals wie heu­te den Ein­druck, die Sym­pa­thie für das  Inter­net-Unter­neh­men ist bei den Nut­zern (inzwi­schen immer­hin 51,4% der Deut­schen) des­halb so groß, weil es die Bequem­lich­keit und (ver­meint­li­ch) die Schnäpp­chen­jä­ger-Men­ta­li­tät gut bedient, weil Beden­ken gegen die Prak­ti­ken von Inter­net-Unter­neh­men auch aus dem Grund hin­ten­an gestellt wer­den und weil vie­le die Schat­ten­sei­ten einer aggres­si­ven und wett­be­werbs­feind­li­chen Indus­trie nicht wahr­ha­ben wol­len. Dazu zäh­len die abseh­ba­ren Fol­gen von Arbeits­platz­ver­lus­ten im gesam­ten sta­tio­nä­ren Han­del.

Persönliches Verhalten

Bei mir war es so, dass ich nach eini­ger Zeit auch wie­der Kun­de bei Ama­zon wur­de. Der Grund war so banal. Zum 60. Geburts­tag hat­te ich einen Geschenk­gut­schein über 100 Euro von mei­nen Kol­le­gen geschenkt bekom­men. Der war — Sie ahnen es — von Ama­zon. Statt einen Freund zu bit­ten, die­sen Gut­schein für mich ein­zu­lö­sen (das wäre ja immer­hin eine ele­gan­te Mög­lich­keit gewe­sen) und es beim gelösch­ten Kon­to zu las­sen, habe ich mich neu ange­mel­det. Inkon­se­quenz heißt mit zwei­tem Vor­na­men Hor­st.

Inkonsequent

Seit­her habe ich nicht mehr aber auch nicht weni­ger bei Ama­zon gekauft als vor­her. Das ers­te Kon­to bestand ca. seit Mit­te der 90er Jah­re. Aber ich bin Kun­de. So, wie ich Kun­de und Nut­zer bin von Goo­gle, App­le, von Micro­soft, von Yahoo und so wei­ter…

Update 29.04.2016

Ach, wie schön für Ama­zon:

Infografik: Amazon mit Rekordgewinn | Statista
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Ab und zu fra­ge ich mich, wie ich mein Leben ent­schleu­ni­gen könn­te. Dabei geht es… 
Letz­te Woche bin ich gegen Abend mal um den Blo­ck gelau­fen. Ein klein wenig Früh­ling…

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt. Meine Hauptthemen hier im Blog sind Gesellschaft, Politik und Medien.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Du hast recht! Trotz­dem bin ich Kun­de bei Ama­zon. Der Grund ist ein­fach. Dort fin­det man alles was man braucht, die Prei­se sind nied­rig und die Lie­fer­zei­ten auch ohne Pri­me kurz.

    1. Ich bin ja auch Pri­me-Kun­de. Und habe den Stick. Was für eine tol­le Sache. 🙂 Ich darf also sagen, wir sind zwei inkon­se­quen­te Horsts? 😆

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