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Annabel Schunke wurde bei Facebook gesperrt, weil sie sich gegen einen ekligen Kommentar wehrte

Annabel Schunke Wurde Bei Facebook Gesperrt, Weil Sie Sich Gegen Einen Ekligen Kommentar Wehrte

Anna­bel Schun­ke wur­de schon wie­der bei Face­book gesperrt. Dies­mal für 30 Tage. Und das, obwohl sie in die­sem Fall nichts gemacht hat, was ich ihr vor­wer­fen könn­te. Sie hat sich ledig­li­ch gegen eine pri­mi­ti­ve, mie­se und frau­en­feind­li­che Belei­di­gung gewehrt. Sie stammt,  nach dem Pro­fil­na­men zu urtei­len, von einem Mann, der zu Schun­kes bevor­zug­ten Feind­bil­dern gehö­ren dürf­te.

Schun­ke ist schnell zur Iko­ne unter den frem­den­feind­li­chen Auto­ren bestimm­ter Blogs auf­ge­stie­gen. Damit hat sie sich nicht nur Freun­de gemacht. Per­sön­li­ch mag ich die­se Frau abso­lut nicht und habe das hier in eini­gen Arti­keln deut­li­ch gemacht.

Mei­ne Kom­men­ta­re bei Tichys Ein­bli­ck, auch zu Pos­tings ande­rer Auto­ren, wer­den meis­tens zügig gelöscht. Frau Schun­ke hat mich bei Face­book gesperrt, so dass ich ihr Pro­fil schon eine Wei­le nicht mehr besu­che, um dort im Kom­men­tar­be­reich her­um­zu­stän­kern. Ande­re Mei­nun­gen sind bei Leu­ten mit extre­men Posi­tio­nen bekannt­li­ch unbe­liebt. Man bleibt dort lie­ber unter sich.

Wie auch immer: Schun­kes Fans toben. Und der Rächer aller (rech­ten?) Face­book-Gesperr­ten, J. Stein­hö­fel, hat rou­ti­ne­mä­ßig FB ange­schrie­ben.

Ges­tern erschien ein neu­es Video von Frau Schun­ke, in dem sie deut­li­ch auf­ge­räum­ter auf­trat als es bei ihrem ers­ten Auf­tritt (1. Video) der Fall war. Ich hät­te nicht geglaubt, dass Schun­ke so emo­tio­nal ist. Sie hat immer einen recht taf­fen und lei­der ziem­li­ch har­ten Ein­druck auf mich gemacht. Ehr­li­ch gesagt, weiß ich nicht rich­tig, ob ich ihr die Gefühls­la­ge, die sie im ers­ten Video auch selbst begrün­det hat, wirk­li­ch abneh­men soll.

Wie auch immer: Ihre Ant­wort auf die unver­schäm­te und belei­di­gen­de Bemer­kung des Man­nes war abso­lut rich­tig und total ange­bracht. Dass sie des­halb bei Face­book gesperrt wur­de, passt in das Bild, das Face­book im Hin­bli­ck auf das The­ma seit län­ge­rer Zeit abgibt.

Cars­ten Drees hat bei Mobi­le­ge­eks gera­de einen tol­len Bericht ver­öf­fent­licht, der die Hin­ter­grün­de der aktu­el­len Pra­xis im Hau­se Face­book etwas genau­er dar­legt. Dar­in ist auch von Men­schen die Rede, die von Face­book gesperrt wur­den, nur weil sie wie­der­holt gewis­se State­ments bei Face­book ange­zeigt hat­ten. Schon inter­es­sant, dass Leu­te offen­bar auch dafür bestraft wer­den. Ver­mut­li­ch doch nur des­halb, weil sie Face­book an eige­ne Ver­pflich­tun­gen erin­nert haben. Oder?

 

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Der Satz: «Traue kei­ner Sta­tis­tik, die du nicht selbst gefälscht hast» hat wei­ter Gül­tig­keit. Pikant… 

Horst Schulte

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Ich blogge schon seit 2004.

Am liebsten schreibe ich über gesellschaftliche und politische Fragen. Aber ab und an gibt es hier auch etwas zum Thema Bloggen, Wordpress und ein paar Fotos.

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