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Wel¬≠ches Zeug¬≠nis stel¬≠le ich unse¬≠rer rot/‚Äčgr√ľnen Regie¬≠rung aus? Schlie√ü¬≠lich habe ich die schon zwei¬≠mal gew√§hlt! Was mache ich bei den Wah¬≠len am Sonn¬≠tag?

Nat√ľr¬≠lich gibt es Gr√ľn¬≠de, wes¬≠halb mein Zeug¬≠nis √ľber die Lan¬≠des¬≠re¬≠gie¬≠rung mies aus¬≠f√§llt. Doof‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČist aber so.

Ein F√ľnf¬≠tel aller Wahl¬≠be¬≠rech¬≠tig¬≠ten in Deutsch¬≠land sind bei der NRW‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČWahl auf¬≠ge¬≠ru¬≠fen, ihre Stim¬≠me abzu¬≠ge¬≠ben. Das sind 13 Mil¬≠lio¬≠nen Wahl¬≠be¬≠rech¬≠tig¬≠te. Die SPD ist die poli¬≠ti¬≠sche Kraft, die das Land seit 1966 gepr√§gt hat‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČmit einer kur¬≠zen Unter¬≠bre¬≠chung durch die f√ľnf¬≠j√§h¬≠ri¬≠ge Amts¬≠zeit von J√ľr¬≠gen R√ľtt¬≠gers (CDU). √úber 20 Jah¬≠re lang ste¬≠hen die Gr√ľ¬≠nen als Koali¬≠tio¬≠n√§¬≠re an der Sei¬≠te der SPD.

Meinungsumfragen vor Wahlen

Nach den aktu¬≠el¬≠len Mei¬≠nungs¬≠um¬≠fra¬≠gen d√ľrf¬≠te es eng wer¬≠den f√ľr das Team um Kraft und L√∂hr¬≠mann. Wenn man die momen¬≠ta¬≠nen Zah¬≠len mit denen der letz¬≠ten Mona¬≠te ver¬≠gleicht sogar ziem¬≠lich eng. Die Gr√ľ¬≠nen k√∂n¬≠nen, so hat es den Anschein, froh sein, wenn sie die 5 % H√ľr¬≠de √ľber¬≠sprin¬≠gen. Die Zei¬≠ten, als die Gr√ľ¬≠nen noch Z√ľng¬≠lein an der Waa¬≠ge spiel¬≠ten, sind vor¬≠√ľber.

Etwas eigen¬≠ar¬≠tig emp¬≠fin¬≠de ich die Umfra¬≠ge¬≠er¬≠geb¬≠nis¬≠se f√ľr die Lind¬≠ner-FDP. Ich hat¬≠te gehofft, dass wir die¬≠se erb√§rm¬≠li¬≠chen Markt¬≠ra¬≠di¬≠ka¬≠len end¬≠lich los¬≠ge¬≠we¬≠sen w√§ren. Und jetzt? Am Ende wer¬≠den sie wohl noch die n√§chs¬≠te Gro¬≠√üe Koali¬≠ti¬≠on ver¬≠hin¬≠dern. Immer¬≠hin, das h√§t¬≠te f√ľr sich genom¬≠men jeden¬≠falls sein Gutes.

Es t√§te dem Land aus mei¬≠ner Sicht bestimmt nicht gut, wenn nach Rot/‚ÄčGr√ľn nun eine Gro¬≠√üe Koali¬≠ti¬≠on fol¬≠gen w√ľr¬≠de. Auch dann nicht, wenn man in die¬≠sem Fall davon aus¬≠ge¬≠hen kann, dass ¬ęLeucht¬≠t√ľr¬≠me¬Ľ wie Innen¬≠mi¬≠nis¬≠ter J√§ger (SPD) und Umwelt¬≠mi¬≠nis¬≠ter Rem¬≠mel (Gr√ľ¬≠ne) von der Bild¬≠fl√§¬≠che ver¬≠schwin¬≠den w√ľr¬≠den.

Krafts unbe¬≠irr¬≠tes Fest¬≠hal¬≠ten an Innen¬≠mi¬≠nis¬≠ter J√§ger hal¬≠te ich f√ľr den kapi¬≠tals¬≠ten Feh¬≠ler ihrer Regie¬≠rungs¬≠zeit. Nicht nur die poli¬≠ti¬≠schen Geg¬≠ner der SPD wer¬≠den sich an die Zei¬≠ten erin¬≠nern, in denen ¬ęJ√§ger 90¬Ľ (‚ô£)‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČso sein dama¬≠li¬≠ger ¬ęKose¬≠na¬≠me¬Ľ, R√ľck¬≠trit¬≠te in Serie von jenen for¬≠der¬≠te, die feh¬≠ler¬≠haft gear¬≠bei¬≠tet hat¬≠ten. F√ľr sich hat J√§ger ande¬≠re Ma√ü¬≠st√§¬≠be ent¬≠wi¬≠ckelt. Das ist nicht nur f√ľr die Oppo¬≠si¬≠ti¬≠on, die natur¬≠ge¬≠m√§√ü ein st√§r¬≠ke¬≠res Auge auf die¬≠se Din¬≠ge hat, schwer zu ertra¬≠gen. Merk¬≠w√ľr¬≠dig ist dar¬≠an, dass eine Frau mit dem poli¬≠ti¬≠schen Instinkt einer Han¬≠ne¬≠lo¬≠re Kraft dabei mit¬≠spiel¬≠te.

Politische Gegner bei Wahlen

Armin Laschet hal¬≠te ich f√ľr einen zur√ľck¬≠hal¬≠ten¬≠den, ja sogar vor¬≠neh¬≠men Men¬≠schen. Er hat in sei¬≠ner Posi¬≠ti¬≠on als Oppo¬≠si¬≠ti¬≠ons¬≠f√ľh¬≠rer auf¬≠grund die¬≠ser cha¬≠rak¬≠ter¬≠li¬≠chen Eigen¬≠art mehr Pro¬≠ble¬≠me bekom¬≠men, als schein¬≠bar hart¬≠ge¬≠sot¬≠te¬≠ne Wider¬≠sa¬≠cher vom Schla¬≠ge eines Ralf Steg¬≠ner (SPD in Schles¬≠wig Hol¬≠stein). Sei¬≠ner Beliebt¬≠heit scheint das im Land nicht zu scha¬≠den. Er hat sei¬≠ne Popu¬≠la¬≠ri¬≠t√§ts¬≠wer¬≠te stark ver¬≠bes¬≠sert, was ihm in der End¬≠pha¬≠se des Wahl¬≠kamp¬≠fes offen¬≠bar zugu¬≠te kommt.

Die Regie¬≠rung k√§mpft in den Augen der kri¬≠ti¬≠schen √Ėffent¬≠lich¬≠keit nicht nur mit m√§√üi¬≠gem Erfolg f√ľr die Ver¬≠bes¬≠se¬≠rung der inne¬≠ren Sicher¬≠heit (betont wer¬≠den die Erfol¬≠ge bei der Sen¬≠kung von Ein¬≠bruchs¬≠de¬≠lik¬≠ten) sowie der Aus¬≠bau der Per¬≠so¬≠nal¬≠st√§r¬≠ke bei der Poli¬≠zei, es gibt ande¬≠re Punk¬≠te, deren Exis¬≠tenz Kraft oder J√§ger glatt abstrei¬≠ten. So habe ich k√ľrz¬≠lich in einem Inter¬≠view gelernt, dass es (auch in Duis¬≠burg-Marxloh) kei¬≠ne No-Go-Are¬≠as gebe.

16 Pro¬≠zent Arbeits¬≠lo¬≠sig¬≠keit, 19.000 Ein¬≠woh¬≠ner, 64 Pro¬≠zent davon mit aus¬≠l√§n¬≠di¬≠schen Wur¬≠zeln. Die Kri¬≠mi¬≠na¬≠li¬≠t√§ts¬≠ra¬≠te ist √ľber¬≠durch¬≠schnitt¬≠lich hoch, zudem kommt es regel¬≠m√§¬≠√üig zu Men¬≠schen¬≠auf¬≠l√§u¬≠fen und zu Atta¬≠cken auf Beam¬≠te. Kri¬≠mi¬≠nel¬≠le Clans und liba¬≠ne¬≠si¬≠sche Gro√ü¬≠fa¬≠mi¬≠li¬≠en pr√§¬≠gen das Stra¬≠√üen¬≠bild, ver¬≠schie¬≠de¬≠ne Rocker¬≠grup¬≠pen sowie t√ľr¬≠ki¬≠sche, rum√§¬≠ni¬≠sche und bul¬≠ga¬≠ri¬≠sche Grup¬≠pen riva¬≠li¬≠sie¬≠ren um die Vor¬≠herr¬≠schaft auf der Stra¬≠√üe.

Aber, so Voll: ¬ęDuis¬≠burg-Marxloh ist nicht das, was es in den Medi¬≠en immer pr√§¬≠sen¬≠tiert und gezeigt wird. Duis¬≠burg-Marxloh ist nach mei¬≠ner Schluss¬≠fol¬≠ge¬≠rung zur Nega¬≠tiv-Mar¬≠ke kre¬≠iert wor¬≠den.¬Ľ (Quel¬≠le)

Da wird man Marxloh wohl selbst einen Besuch abstat¬≠ten m√ľs¬≠sen, um sich‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČmit etwas Gl√ľck viel¬≠leicht‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČselbst ein Bild von der Lage zu machen. Es gibt gegen¬≠ein¬≠an¬≠der ste¬≠hen¬≠de Berich¬≠te √ľber die¬≠sen Duis¬≠bur¬≠ger-Stadt¬≠teil, die‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČwie in vie¬≠len ande¬≠ren F√§l¬≠len‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČvon hand¬≠fes¬≠ten poli¬≠ti¬≠schen Inter¬≠es¬≠sen beein¬≠flusst wer¬≠den. Die TV-Bei¬≠tr√§¬≠ge und Zei¬≠tungs¬≠be¬≠rich¬≠te haben ihren Bei¬≠trag geleis¬≠tet, dass ich dort jeden¬≠falls nicht woh¬≠nen m√∂ch¬≠te. Au√üer¬≠dem habe ich nicht den Ein¬≠druck, dass Duis¬≠burg die ein¬≠zi¬≠ge Stadt in NRW ist, dies¬≠be¬≠z√ľg¬≠li¬≠che Pro¬≠ble¬≠me hat.

Innere Sicherheit √° la Bosbach

Das The¬≠ma inne¬≠re Sicher¬≠heit wird w√§h¬≠rend des Wahl¬≠kamp¬≠fes gro√ü geschrie¬≠ben. Aber ich fra¬≠ge mich auf¬≠grund der Spar¬≠zw√§n¬≠ge, die √ľber¬≠all im Land sicht¬≠bar sind, wie es nach einer Fort¬≠set¬≠zung von Rot/‚ÄčGr√ľn wei¬≠ter¬≠gin¬≠ge.

In Zei¬≠ten der poli¬≠ti¬≠schen Zuspit¬≠zung stellt sich umso mehr die Fra¬≠ge, wel¬≠che der poli¬≠ti¬≠schen Ange¬≠bo¬≠te, sprich Par¬≠tei¬≠en, wirk¬≠sa¬≠me Kon¬≠zep¬≠te auf¬≠bie¬≠ten kann. Von rot-gr√ľn erwar¬≠te ich in die¬≠ser Hin¬≠sicht nicht mehr viel.

Die¬≠sen Mon¬≠tag waren B√§r¬≠bel H√∂hn (Gr√ľ¬≠ne) und Karl Lau¬≠ter¬≠bach (SPD) bei ¬ęHart aber fair¬Ľ zu Gast. Die ¬ęhal¬≠be Repu¬≠blik¬Ľ hat sich √ľber die √Ąu√üe¬≠run¬≠gen der bei¬≠den aus¬≠ge¬≠las¬≠sen. Der Mode¬≠ra¬≠tor unter¬≠st√ľtz¬≠te die erwar¬≠te¬≠te nega¬≠ti¬≠ve Wir¬≠kung vor¬≠treff¬≠lich. Mode¬≠ra¬≠to¬≠ren sol¬≠len ande¬≠rer¬≠seits doch der Neu¬≠tra¬≠li¬≠t√§t ver¬≠pflich¬≠tet sein?! Aber das ist ande¬≠res The¬≠ma.

Eigenvorsorge? Wie bitte!

Ich fin¬≠de es rich¬≠tig, wenn Lau¬≠ter¬≠bach die Leu¬≠te zur Eigen¬≠vor¬≠sor¬≠ge auf¬≠ruft. Die Poli¬≠zei macht in ihrer Pr√§¬≠ven¬≠ti¬≠ons¬≠ar¬≠beit schlie√ü¬≠lich nichts ande¬≠res. Sie weist auch st√§n¬≠dig dar¬≠auf hin, dass sie‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČdie Poli¬≠zei‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČnicht √ľber¬≠all sein k√∂n¬≠ne und die B√ľr¬≠ger aus die¬≠sem Grund Vor¬≠sor¬≠ge tref¬≠fen sol¬≠le. Wehe, das sagt ein Poli¬≠ti¬≠ker, ins¬≠be¬≠son¬≠de¬≠re dann, wenn er eine Regie¬≠rungs¬≠par¬≠tei ver¬≠tritt. Dann ist ¬ęPolen offen¬Ľ. Was wur¬≠de Lau¬≠ter¬≠bach in den letz¬≠ten Tagen alles unter¬≠stellt und wie sch√§¬≠big wur¬≠de er wegen einer schlich¬≠ten Wahr¬≠heit vor¬≠ge¬≠f√ľhrt!

Sie¬≠ben Jah¬≠re Rot/‚ÄčGr√ľn sind mir genug. Des¬≠halb fin¬≠de ich, dass jetzt die CDU, viel¬≠leicht mit der FDP ūüė≥ , zei¬≠gen soll, was sie kann/‚Äčk√∂nnen.

Obwohl der Wahl-o-Mat mir‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČwenig √ľber¬≠ra¬≠schend‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČmei¬≠ne N√§he zur SPD und den Gr√ľ¬≠nen nahe¬≠legt, wer¬≠de ich also zum ers¬≠ten Mal √ľber¬≠haupt auf Lan¬≠des¬≠ebe¬≠ne die CDU w√§h¬≠len. Das ist bis¬≠her √ľber¬≠haupt nur ein¬≠mal vor¬≠ge¬≠kom¬≠men und zwar auf der Gemein¬≠de¬≠ebe¬≠ne.

Schuldenland NRW

Die all¬≠ge¬≠mein gute kon¬≠junk¬≠tu¬≠rel¬≠le Ent¬≠wick¬≠lung ging an vie¬≠len St√§d¬≠ten- und Gemein¬≠den in NRW vor¬≠bei. Die Pro-Kopf-Ver¬≠schul¬≠dung stieg sogar wei¬≠ter. W√§h¬≠rend die Pro-Kopf-Ver¬≠schul¬≠dung in Bay¬≠ern wei¬≠ter sinkt, stiegt sie in NRW wei¬≠ter an. Jeder wei√ü, dass der nicht bew√§l¬≠tig¬≠te Struk¬≠tur¬≠wan¬≠del im Land daf√ľr ver¬≠ant¬≠wort¬≠lich ist. Die Lan¬≠des¬≠re¬≠gie¬≠rung hat jedoch die Ver¬≠ant¬≠wor¬≠tung, wirk¬≠sa¬≠me Ma√ü¬≠nah¬≠men zu beschlie¬≠√üen. F√ľr mich sind die¬≠se wirk¬≠sa¬≠men Ma√ü¬≠nah¬≠men lei¬≠der nicht erkenn¬≠bar.

So sehen die B√ľrger/‚Äčinnen unse¬≠res Lan¬≠des zu, wie an vie¬≠len wich¬≠ti¬≠gen The¬≠men bestimmt viel gear¬≠bei¬≠tet wird, die Wirk¬≠sam¬≠keit bis¬≠her aber in Fra¬≠ge gestellt wer¬≠den muss. Ob es um die Bil¬≠dungs¬≠po¬≠li¬≠tik, die Infra¬≠struk¬≠tur, die Wirt¬≠schafts- oder die Ener¬≠gie¬≠po¬≠li¬≠tik geht, immer sieht es f√ľr NRW schlecht aus.

Die Lan¬≠des¬≠re¬≠gie¬≠rung hat sich mei¬≠nes Erach¬≠tens nicht daf√ľr ein¬≠ge¬≠setzt, dass gegen die Ver¬≠ant¬≠wort¬≠li¬≠chen der Lovepa¬≠ra¬≠de‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČKata¬≠stro¬≠phe von Duis¬≠burg ein Ver¬≠fah¬≠ren er√∂ff¬≠net wird. Erst vor kur¬≠zem hat das Ober¬≠lan¬≠des¬≠ge¬≠richt ent¬≠schie¬≠den, ein Ver¬≠fah¬≠ren zu er√∂ff¬≠nen. Kraft bezeich¬≠ne¬≠te die¬≠se Ent¬≠schei¬≠dung als gut f√ľr die Ange¬≠h√∂¬≠ri¬≠gen. Es sei Wich¬≠tig f√ľr das Gerech¬≠tig¬≠keits¬≠emp¬≠fin¬≠den, dass die Schuld¬≠fra¬≠ge nun doch von einem Gericht auf¬≠ge¬≠ar¬≠bei¬≠tet wer¬≠de.

Loveparade

Der vom ehe¬≠ma¬≠li¬≠gen Bun¬≠des¬≠in¬≠nen¬≠mi¬≠nis¬≠ter Ger¬≠hard Baum gefor¬≠der¬≠te Unter¬≠su¬≠chungs¬≠aus¬≠schuss im D√ľs¬≠sel¬≠dor¬≠fer Land¬≠tag wur¬≠de trotz des von Baum fest¬≠ge¬≠stell¬≠ten ¬ęerheb¬≠li¬≠chen Orga¬≠ni¬≠sa¬≠ti¬≠ons¬≠ver¬≠schul¬≠dens der zust√§n¬≠di¬≠gen Beh√∂r¬≠den¬Ľ mit der Mehr¬≠heit von SPD, Gr√ľ¬≠nen und CDU abge¬≠lehnt. F√ľr mich pass¬≠ten das Gere¬≠de von der gewoll¬≠ten r√ľck¬≠halt¬≠lo¬≠sen Auf¬≠kl√§¬≠rung und der Ableh¬≠nung des Unter¬≠su¬≠chungs¬≠aus¬≠schuss nicht zusam¬≠men!

War der Veddieday n√© gute Idee?

Eine Vor¬≠la¬≠ge f√ľr neue Nach¬≠denk¬≠lich¬≠keit hat mir √ľbri¬≠gens Umwelt¬≠mi¬≠nis¬≠ter Rem¬≠mel gege¬≠ben. Er kam erstaun¬≠li¬≠cher¬≠wei¬≠se kurz vor den Wah¬≠len auf die tol¬≠le Idee (der Veg¬≠gie¬≠day l√§sst gr√ľ¬≠√üen!), die Lauf¬≠zeit von 10 Kraft¬≠wer¬≠ken u.a. im hie¬≠si¬≠gen Braun¬≠koh¬≠le¬≠ge¬≠biet auf drei Jah¬≠re begren¬≠zen. Eine tol¬≠le, √ľber¬≠zeu¬≠gen¬≠de Idee f√ľr alle, die hier in die¬≠ser Regi¬≠on leben und immer noch bei RWE ihr Geld ver¬≠die¬≠nen. Viel¬≠leicht war Rem¬≠mel ein¬≠fach nur ehr¬≠lich. Ich w√ľr¬≠de es anders nen¬≠nen. Frau Kraft beeil¬≠te sich, sich von den Pl√§¬≠nen ihres Minis¬≠ters zu distan¬≠zie¬≠ren. In der Welt war das trotz¬≠dem. Ich w√ľr¬≠de sagen, Rem¬≠mels √Ąu√üe¬≠run¬≠gen waren aus dem glei¬≠chen Holz geschnitzt wie Albigs bun¬≠tes Inter¬≠view.

Es ist an der Zeit, mal was Seri√∂¬≠ses zu w√§h¬≠len. Die ganz Lin¬≠ken nen¬≠nen die CDU neu¬≠er¬≠dings Law-and-Order-Par¬≠tei. Aber doch nicht nur, weil Bos¬≠bach nun mit von der Par¬≠tie ist?

Soll¬≠te ich anhand mei¬≠ner √úber¬≠le¬≠gun¬≠gen und auch zur Ver¬≠mei¬≠dung einer wei¬≠te¬≠ren Gro¬≠√üen Koali¬≠ti¬≠on nicht bes¬≠ser eine klei¬≠ne Par¬≠tei w√§h¬≠len? Also viel¬≠leicht die FDP oder die ‚Ķ Ver¬≠ges¬≠sen Sie es. ūüėõ

Lebensabend
So gern ich manch¬≠mal √ľber das Ange¬≠bot von ZDF und ARD schimp¬≠fe, in den letz¬≠ten‚Ķ
getmeoutofhere
Es war etwa Mit¬≠te der 1990er Jah¬≠re. Ich ging ins B√ľro eines Kol¬≠le¬≠gen und frag¬≠te ihn, wor¬≠an‚Ķ

Dan¬≠ke f√ľrs Tei¬≠len

Horst Schulte

Ich bin Horst Schulte und blogge seit 2004. Am liebsten schreibe ich √ľber gesellschaftliche und politische Fragen. Aber ab und an gibt es hier auch etwas zum Thema Bloggen, Wordpress und ein paar Fotos.

Meine ersten Gehversuche als Blogger machte ich mit den Blogs finger.zeig.net, später mit querblog.de und noch etwas später mit netzexil.de

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Habe gera¬≠de eben Herrn Laschet im mor¬≠gend¬≠li¬≠chen Phoe¬≠nix-Inter¬≠view gese¬≠hen. Wit¬≠zig fin¬≠de ich, wie die CDU jetzt vehe¬≠ment das The¬≠ma Sicher¬≠heit f√ľr sich bean¬≠sprucht, obwohl es ihre Che¬≠fin war, die der Unsi¬≠cher¬≠heit in so erheb¬≠li¬≠chem Ma√üe Vor¬≠schub leis¬≠te¬≠te; nat√ľr¬≠lich nicht sie allei¬≠ne und auch nicht erst Ende 2015. W√§re Sicher¬≠heit auch das Haupt-Wahl¬≠kampf¬≠mot¬≠to der CDU, wenn es die AfD nicht g√§be?
    Eben¬≠falls am√ľ¬≠sant, wie er ener¬≠gisch von sich weist, je mit der AfD zu koalie¬≠ren; erin¬≠ner¬≠te mich stark an Aus¬≠sa¬≠gen von SPD¬≠lern zur Par¬≠tei Die Lin¬≠ke, nach¬≠dem Lafon¬≠tai¬≠ne von der Fah¬≠ne gegan¬≠gen war und die anschlie¬≠√üen¬≠de poli¬≠ti¬≠sche und media¬≠le Hexen¬≠jagd auf die Lin¬≠ke.
    Zu bef√ľrch¬≠ten steht, dass es f√ľr Schwarz-Gelb nicht rei¬≠chen wird, aber wer wei√ü? Vie¬≠le schei¬≠nen von Rot-Gr√ľn genug zu haben in NRW.
    Woll¬≠te Laschet WIRKLICH eine Gro¬≠ko ver¬≠hin¬≠dern und w√§re er schlau, h√§t¬≠te er KEINE demo¬≠kra¬≠ti¬≠sche Par¬≠tei f√ľr Koali¬≠ti¬≠ons¬≠ver¬≠hand¬≠lun¬≠gen aus¬≠ge¬≠schlos¬≠sen. An sei¬≠ner Stel¬≠le w√ľr¬≠de ich alles dar¬≠an¬≠set¬≠zen, eine Koali¬≠ti¬≠on mit FDP UND AfD‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČgr√∂√ü¬≠ten¬≠teils sei¬≠ne eige¬≠nen Leu¬≠te aus der CDU‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČauf die Bei¬≠ne zu stel¬≠len. Das w√§re m. E. das siche¬≠re Ende der AfD, und sie wer¬≠den das auch nicht machen, weil sie wis¬≠sen, dass die Zeit f√ľr sie noch nicht reif ist. Dann h√§t¬≠te Herr Laschet immer noch sagen k√∂n¬≠nen: Seht her, die AfD will gar kei¬≠ne Regie¬≠rungs¬≠ver¬≠ant¬≠wor¬≠tung √ľber¬≠neh¬≠men. Und h√§t¬≠te alles getan, um eine Gro¬≠ko zu ver¬≠hin¬≠dern. So wirkt es etwas unglaub¬≠w√ľr¬≠dig.

  2. Ich ver¬≠ste¬≠he, dass die all¬≠ge¬≠mei¬≠ne Sicher¬≠heits¬≠la¬≠ge, wie sie von Tei¬≠len unse¬≠rer Bev√∂l¬≠ke¬≠rung emp¬≠fun¬≠den und von der L√ľgen¬≠pres¬≠se kol¬≠por¬≠tiert und ein¬≠ge¬≠ord¬≠net wird, eine Steil¬≠vor¬≠la¬≠ge f√ľr die Rech¬≠ten ist. H√§t¬≠ten wir die Gren¬≠zen zuge¬≠macht und den Fl√ľcht¬≠lin¬≠gen nicht gehol¬≠fen (wie die meis¬≠ten ande¬≠ren euro¬≠p√§i¬≠schen L√§n¬≠der) h√§t¬≠ten wir jetzt nicht die¬≠se Pro¬≠ble¬≠me. Die¬≠ser Vor¬≠wurf l√§sst sich nicht ent¬≠kr√§f¬≠ten. Aber an mei¬≠ner For¬≠mu¬≠lie¬≠rung sehen sie, dass ich per¬≠s√∂n¬≠lich immer noch nicht ande¬≠res √ľber Mer¬≠kels angeb¬≠li¬≠che Ver¬≠fas¬≠sungs¬≠br√ľ¬≠che den¬≠ke.

    Wahr ist, dass die Uni¬≠on und die ande¬≠ren Par¬≠tei¬≠en genau¬≠so den Paro¬≠len der Rech¬≠ten auf den Leim gegan¬≠gen sind. So kri¬≠tisch ist das sehe, ich muss respek¬≠tie¬≠ren, dass vie¬≠le Leu¬≠te eine ande¬≠re Hal¬≠tung dazu haben‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČaus wel¬≠chen Gr√ľn¬≠den auch immer. 

    Die Koali¬≠ti¬≠ons¬≠aus¬≠schl√ľs¬≠se in die¬≠ser Form zu betrei¬≠ben hal¬≠te ich grund¬≠s√§tz¬≠lich f√ľr falsch. Ande¬≠rer¬≠seits erken¬≠nen wir an die¬≠sem vor¬≠aus¬≠ei¬≠len¬≠den Gehor¬≠sam der Par¬≠tei¬≠en, wie stark der Ein¬≠fluss der √Ėffent¬≠lich¬≠keit zum Gl√ľck immer noch ist. Dass die¬≠se von unse¬≠ren Medi¬≠en gemacht wird, ist nor¬≠mal. Wir haben ver¬≠ges¬≠sen, dass nichts so hei√ü geges¬≠sen wie es gekocht wird. 

    Wenn alle mach¬≠ba¬≠ren Koali¬≠tio¬≠nen eine Chan¬≠ce auf Umset¬≠zung h√§t¬≠ten, k√∂nn¬≠te im Land sogar rot/‚Äčrot/‚Äčgr√ľn gelin¬≠gen. Ich kann damit leben. Auch, wenn ich die¬≠ses Mal die CDU w√§h¬≠len wer¬≠de. Koali¬≠tio¬≠nen aus¬≠zu¬≠schlie¬≠√üen ent¬≠spricht kei¬≠ner guten demo¬≠kra¬≠ti¬≠schen Gepflo¬≠gen¬≠heit. Aber es hat sich lei¬≠der ein¬≠ge¬≠b√ľr¬≠gert. Sie haben recht, betrof¬≠fen sind von Beginn an die Lin¬≠ken und jetzt die AfD. Fr√ľ¬≠her waren es auch ein¬≠mal die Gr√ľ¬≠nen. Hat die¬≠ser Unsinn erst in den 1980er Jah¬≠ren begon¬≠nen oder wur¬≠den Koali¬≠tio¬≠nen nicht davor auch schon aus¬≠ge¬≠schlos¬≠sen? Wahr¬≠schein¬≠lich. Denn wer h√§t¬≠te mit der KPD, der NPD oder den Repu¬≠bli¬≠ka¬≠nern koalie¬≠ren wol¬≠len? Aber rich¬≠tig fin¬≠de ich die¬≠se Aus¬≠schl√ľs¬≠se vor Wah¬≠len auch nicht. Schlie√ü¬≠lich gibt es in unse¬≠rem Land freie Wah¬≠len, was auch bedeu¬≠tet, dass alle B√ľr¬≠ger¬≠ent¬≠schei¬≠dun¬≠gen zu respek¬≠tie¬≠ren sind.
    Ihre Idee ist poli¬≠tisch zwar klug, weil die AfD schnel¬≠ler als anders ¬ęent¬≠zau¬≠bert¬Ľ w√ľr¬≠de. Des¬≠halb ist die Par¬≠tei selbst auch im Moment noch nicht dar¬≠an inter¬≠es¬≠siert, ins Obli¬≠go zu gehen.
    Ich f√ľrch¬≠te, dass die n√§chs¬≠te Gro¬≠Ko in D.-dorf gebil¬≠det wird. So knapp wie es die¬≠ses Mal zu sein scheint. Ganz schlecht.

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