Schreiben - 2bier.de https://2bier.de Jetzt mach aber mal 'nen Punkt Wed, 29 Mar 2017 19:52:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.3 https://2bier.de/wp-content/uploads/2017/02/2beer-65x65.png Schreiben - 2bier.de https://2bier.de 32 32 Kaum zu glauben: Zielbar gibts erst seit einem Jahr https://2bier.de/kaum-zu-glauben-zielbar-gibts-erst-seit-einem-jahr/ https://2bier.de/kaum-zu-glauben-zielbar-gibts-erst-seit-einem-jahr/#view_comments Fri, 27 Feb 2015 19:34:47 +0000 https://2bier.de/?p=27517 Es gibt Blogs, von denen denkt man, die waren schon immer da. Einer von diesen, Zielbar.de, hat heute erst seinen ersten Geburtstag. Das kann ich fast nicht glauben! Die Idee, zum ersten Geburtstag ein eigenes Video zu produzieren und hierin…

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Es gibt Blogs, von denen denkt man, die waren schon immer da. Einer von diesen, Zielbar.de, hat heute erst seinen ersten Geburtstag. Das kann ich fast nicht glauben!

Die Idee, zum ersten Geburtstag ein eigenes Video zu produzieren und hierin die Autoren zu Wort kommen zu lassen, finde ich ausgezeichnet. Den Blog selbst kann ich von meiner Seite aus allen Bloggern nur wärmstens empfehlen.

Die Zielbar — Beiträge zeichnen sich durch verständliche und gut nachvollziehbare Inhalte aus, die für uns Blogger eine sehr gute Unterstützung bieten. Die Seite, die neben ihren Inhalten ein ansprechendes Design (insbesondere die Artikelbilder sind ausgesprochen gelungen — und selbstgemacht) sowie eine prima Benutzerführung bietet, erfreut sich zunehmender Beliebtheit und dies — auch aus meiner Sicht — völlig zu Recht.

 

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Ob davor, dabei oder danach: Ich habe mir übers Bloggen schon ganz viele Gedanken gemacht. Aber über eine Zielgruppe, die ich mit diesem Blog erreichen möchte, wirklich noch nie! Ich schwöre.

Die Frage, für wen bzw. für welche Zielgruppe man bloggt, spielt in vielen Artikeln eine bedeutende Rolle. Das gehört für mich in die Kategorie: Selbstreferentielles. Darüber habe ich schon einige kritische Anmerkungen gemacht.

Ich kann nicht sagen, wie viele Beiträge über dieses wichtige Thema ich selbst schon gelesen habe. Es waren nicht wenige. Und trotzdem, meine Haltung zum Thema steht.

Neidisch

Ich beneide erfolgreiche Blogger. Dabei messe ich persönlich den Erfolg wohl eher sehr oberflächlich, nämlich an der Zahl der Kommentare und an den Sharing-Zahlen der Artikel. Das wird vermutlich strittig sein, weil andere Erfolgsindikationen außen vor bleiben. Dazu gehören auch so Dinge wie die Anzahl der Seitenaufrufe oder die Zufriedenheit der LeserInnen,  die Absprungrate oder die Zahl der wiederkehrenden Besucher.

Ich bin sicher, die Cracks haben noch einige andere Punkte auf der Pfanne, die ich entweder nicht aufgeführt oder die ich in meiner Unwissenheit nicht mal kenne. Ich nutze hier Google Analytics, kenne jedoch nur Bruchteile der dort vorhandenen Möglichkeiten. Unter demografischen Merkmalen, Interessen und dergleichen mehr kann ich mir viel vorstellen — aber jedenfalls nicht darauf beim Bloggen in einzugehen oder überhaupt darauf «Rücksicht» zu nehmen.

Die nicht so dolle Statistik

Damit ihr nicht denkt, ich kokettiere, zeige ich an dieser Stelle einmal den Analytics-Ausdruck des letzten Monats:

Google Analytics

Mir ist bewusst, dass guter Content gefragt ist. Content, der einen Mehrwert bietet und der die LeserInnen dazu bringt, wieder zurückzukommen. Das funktioniert hier in begrenztem Umfang. Es gibt LeserInnen, die seit vielen Jahren treue Besucher meiner Blogs sind bzw. waren, die ich aber gerade im letzten Jahr durch meine oft eher unentspannte Art verloren habe. Zum Teil waren oder sind diese von fingerzeig.net (2004–2006) über den querblog.de (2006–2007) bis zum netzexil.de treue LeserInnen geblieben. Es klingt etwas makaber aber ein paar wenige sind inzwischen verstorben. Auch solche traurigen Erfahrungen gehören leider dazu, wenn man über viele Jahre bloggt.

Ohne Plan

Meine Artikel sind nie anhand einer wie auch immer gearteten Zielgruppenorientierung geschrieben worden. Aber streng genommen ist meine Ansage nicht ganz richtig. Schließlich richten sich meine Artikel an Menschen und nicht an irgendwen. Natürlich schreibe ich für meine Leserinnen und Leser.

Ich blogge über alles mögliche. Dinge, die mich persönlich beschäftigen. Meine Beiträge behandeln in aller Regel Missstände, schlechte Erfahrungen — Ärgernisse verschiedenster Art. Dabei kann es um die Gesellschaft gehen, Politik, Wirtschaft oder gern auch mal die (deutsche) Blogsphäre.

Ich frage mich, warum ich nur darüber schreibe und nicht über das Gegenteil? Aber was zum Teufel ist überhaupt das Gegenteil von Missständen? Ich kenne nicht einmal ein Wort dafür. Verdammt noch mal! Wie will ich unter dieser Voraussetzung überhaupt ein Auge für positive Dinge in unserer Gesellschaft haben? Wahrscheinlich sollte nicht nur ich mich mit dieser Frage beschäftigen. So viel Negatives war nie!

Es wäre allemal wichtiger, als eigene Intentionen fürs Bloggen zu kanalisieren und zielgruppengerecht zu bloggen.

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Webmasterfriday: Von der Gedanken- zur Meinungsfreiheit https://2bier.de/webmasterfriday-von-der-gedanken-zur-meinungsfreiheit/ https://2bier.de/webmasterfriday-von-der-gedanken-zur-meinungsfreiheit/#view_comments Sat, 17 Jan 2015 13:30:57 +0000 https://2bier.de/?p=27335 Die Meinungsfreiheit ist etwas ganz Selbstverständliches für uns. Das geht soweit, dass wir uns manchmal gar nicht mehr bewusst machen, dass sie ein Fundament für unsere offene pluralistische Gesellschaft darstellt. Ist die freie Meinungsäußerung die logische Konsequenz der Meinungsfreiheit oder…

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Die Meinungsfreiheit ist etwas ganz Selbstverständliches für uns. Das geht soweit, dass wir uns manchmal gar nicht mehr bewusst machen, dass sie ein Fundament für unsere offene pluralistische Gesellschaft darstellt.

Ist die freie Meinungsäußerung die logische Konsequenz der Meinungsfreiheit oder ist in dieser Frage ein mögliches Missverständnis angelegt?

Ich finde, die Wirkung von Massenmedien in den letzten Jahrzehnten insbesondere in den westlichen Demokratien und die enormen Veränderungen durch das Internet machen eine Differenzierung dieser beiden Begriffen sinnvoll und auch notwendig. Jeder Mensch ist verantwortlich für das was er sagt und tut. Wenn er durch seine Meinungsäußerung andere Menschen beleidigt (objektiv oder subjektiv) sollte er sich wenigstens dessen bewusst sein. Aber interessiert uns das heute überhaupt noch? So, wie wir auf das Recht zur «freien Meinungsäußerung» pochen, sollte das zumindest doch der Fall sein.

Meinungsfreiheit und die «freie Meinungsäußerung»

Ich halte den Begriff «freie Meinungsäußerung» für unpräzise. Ich glaube, Meinungsfreiheit ist unteilbar, die freie Meinungsäußerung stößt jedoch da an ihre Grenzen, wo sie die persönliche Integrität anderer Menschen verletzt. Aber das geschieht permanent. Auch die Explosion der vielen Comedy-Formate zeugt davon. Bedauerlicherweise hat das Kabarett diese Tendenz teilweise ebenfalls übernommen.

Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen — vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.Mark Twain

Die Gründe dafür, dass wir so sehr zum Rechthaben (jeder hat das Recht auf meine Meinung!) neigen, sind vermutlich vielfältig. Sie reichen von der Frustration über die eigene Lage, über blanken Voyeurismus, billige Schadenfreunde bis hin zum Versuch durch die Herabsetzung von Institutionen und Menschen, deren Überzeugungen einem nicht passen, zu diffamieren.

Rücksichtslose Feldzüge

Ich verfolge beispielsweise die Diskussionen über die sogenannte «Lügenpresse» und schwanke zwischen Sorge und Abscheu hin und her. Das ist weder Kritik noch Meinungsäußerung, eher ist es ein «Vernichtungsfeldzug». Übrigens durchaus auch im Selbstverständnis der Akteure. Die wollen nicht nur spielen.

Foto von geralt / Pixabay.com

Foto von geralt / Pixabay.com

Menschen werden ohne Not verletzt. Dieser Gedanken geht mir sogar durch den Kopf, wenn ich die von mir so geliebte «Heute Show» im ZDF sehe.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Wenn unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen, muss das nicht friedlich ablaufen. Nicht jeder hat ein so ungesundes Harmoniebedürfnis wie ich.

Man soll, man darf sich streiten, denn das gehört zum Leben dazu. Aber wir sollten wissen, dass es Grenzen gibt und diese auch respektieren.

Streitkultur

Der Begriff Streitkultur fällt mir an dieser Stelle ein. Diese Form des Umgangs mit anderen Menschen lernt man gewöhnlich bereits als Kind durch die Diskussionen in der Familie, im Kindergarten und in der Schule, so dass es normalerweise nicht zu den Defiziten und Auswüchsen kommen dürfte, die wir heute — vor allem im Internet — mit wachsendem Unbehagen beobachten müssen.

Unter Bloggern

Ich blogge schon seit vielen Jahren und ganz bestimmt habe ich an der einen oder anderen Stelle ebenfalls übertrieben.

Was ich allerdings in manchen anderen Blogs heutzutage lesen muss, ist ungleich schlimmer. Zum Beispiel werden ganz enorm beleidigende Begriffe für Menschen verwendet, etwa nur, weil sie eine andere politische Richtung vertreten. Und damit meine ich nicht einmal seit Jahren inflationär eingesetzte Beleidigungen wie «Gutmensch».

Bei grün-linksversifftem Gutmenschen klappt mir schon eher die Kinnlade allerdings herunter. Oder wenn Journalisten als «Maulhuren» diffamiert werden und NS-Begriffe wie «Lügenpresse» in den dort üblichen Protest-Jargon Aufnahme finden.

Ich muss es mir allerdings auch gefallen lassen, dass ich es an der von mir geforderten Differenzierung ebenfalls manchmal fehlen lasse. Ich gebe zu, für mich sind alle Pegida-Teilnehmer Nazis. Ich könnte mich damit entschuldigen, dass Menschen, die sich von den Initiatoren der Veranstaltungen so vereinnahmen lassen, es nicht anders verdient hätten.

Richtig oder falsch?

Es ist darüber schon so viel Richtiges und Falsches geschrieben worden. Die Standpunkte stehen fest, und eine Bewegung der Positionen ist nirgends auszumachen. [alert type=«success» close=«false» heading=»»]Das sollte in einer Demokratie nicht passieren.[/alert] Aber nun ist es passiert, und auch das hat etwas mit dem Thema des dieswöchigen Webmasterfriday zu tun («Wie frei ist die Meinungsäußerung?»).

Ich habe im Gegensatz zu vielen anderen Zweifel daran, dass es sich beim Nachdruck der Charlie-Hebdo-Karikaturen in vielen Zeitungen um Solidarität oder das Einstehen für Presse- und Meinungsfreiheit handelte. Auf mich wirken diese Aktionen mehr wie die Mutproben von pubertierenden Jugendlichen.

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.Voltaire

 

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Bloggst du auch nur, um neue Leser zu gewinnen? https://2bier.de/bloggst-du-auch-nur-um-neue-leser-zu-gewinnen/ https://2bier.de/bloggst-du-auch-nur-um-neue-leser-zu-gewinnen/#view_comments Fri, 05 Dec 2014 17:43:52 +0000 https://2bier.de/?p=27103 Es gibt unglaublich viele Blogs, die einem Greenhorn erklären, worauf ein Blogger zu achten hat, damit er (endlich) erfolgreich ist. Es geht zum Beispiel um die Frage, welchen Titel er für einen Artikel wählen sollte, um maximalen Erfolg zu erzielen? Marketing für den gemeinen Blogger. Entscheidend ist, wie…

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Es gibt unglaublich viele Blogs, die einem Greenhorn erklären, worauf ein Blogger zu achten hat, damit er (endlich) erfolgreich ist.

Es geht zum Beispiel um die Frage, welchen Titel er für einen Artikel wählen sollte, um maximalen Erfolg zu erzielen? Marketing für den gemeinen Blogger.

Entscheidend ist, wie man selbst definiert, was erfolgreiches Bloggen überhaupt ist. Wie vieles im Leben ist auch das eine Frage der Maßstäbe. Das Schöne am Bloggen ist doch, dass man sich völlig frei entfalten kann. Es gibt schon auch Restriktionen, allerdings sind diese überschaubar. Ich denke da zum Beispiel an das deutsche Urheberrecht.

Es stellt sich die Frage, ob und ggf. wie wir und unsere LeserInnen Erfolg messen und bewerten.

Sind es massenhaft viele (Quantität) Kommentare, sich gegenseitig befruchtende Dialoge (Qualität) oder ist am Ende der Gradmesser doch nur die Blog-Statistik, die je nach Verlauf der Graphen unser Wohlbefinden nach oben oder unten treiben?

Der Webmasterfriday läuft in dieser Woche unter dem Thema: «Neue Leser gewinnen oder zufrieden sein?». Zur Zufriedenheit neigt der Deutsche nach meinem Gefühl eher nicht. Jedenfalls nicht, wenn man dafür das Internet als Maßstab nimmt. Demnach wird das Streben also meist in Richtung Expansion gehen — mehr Leser — mehr Kommentare. Und alles ist paletti?!

Mich interessiert Statistik schon von Berufs wegen und zwar nicht nur, um zu sehen, wie gut oder wie schlecht meine Artikel ankommen, sondern auch, um etwas über meine LeserInnen zu erfahren. Allerdings würde ich lügen, wenn ich sagte, ich hätte kein Auge für die Zählerstände. Ihr wisst das. 🙂

Ich schaue mir Daten bei Google-Analytics regelmäßig an. Es ist klasse, welch detaillierte Informationen Statistiktools heute geben können. Man muss die Aussagen allerdings auch verstehen, um die gewonnenen Erkenntnisse im eigenen Blog gewinnbringend verwenden zu können. Und so wichtig ist mir das alles dann doch nicht. 😆

Weder die schon erwähnten Tipp-Seiten, noch tolle Statistiken haben mir Veranlassung geboten, meine Methoden in Sachen Bloggen den vermeintlichen Erfordernissen anzugleichen.

Radikaler ausgedrückt: Ich ziehe hier mein Ding durch und heul” euch die Ohren voll, weil die Besucher wegbleiben. Ich hoffe, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. 😉

Blogs sind für mich ein wunderbares Vehikel, «der Öffentlichkeit» meine Meinung zu sagen. Das passiert einerseits selektiv, andererseits sind es alles in allem schon ziemlich viele verschiedene Themen, zu denen ich schon gebloggt habe.

Es ist ein Stück weit naiv von mir, davon auszugehen, dass viele andere, sozusagen potenzielle LeserInnen, meine Sichtweise teilen würden. Das habe ich gelernt. Dennoch provoziere ich mit meiner Haltung nicht selten Konflikte — was nie meine Absicht war.

Ich schreibe keine Artikel, um meinen Lesern etwas Neues mitzuteilen (in wenigen Fällen vielleicht doch!). Für Nachrichten gibt es nämlich entsprechende Angebote.

Es geht mir um das Herausposaunen meiner Meinung. Diese Formulierung ist jetzt vielleicht nicht so richtig sympathisch. Aber darum geht es doch eigentlich.

Wir haben ein Tool an die Hand bekommen, mit dem wir ohne besondere Voraussetzungen selbst publizieren können. Also, ich finde immer noch, das Bloggen ist eine Riesensache! 

 

  1. Neue Blogleser gewinnen, oder zufrieden sein?Tages-Gedanken
  2. Webmaster Friday — Die Sache mit den Lesern
  3. Neue Leser gewinnen — wieso, weshalb, warum und wie?
  4. Achthundertzweiundsechzig — Breakpoint
  5. Neue Leser gewinnen – aber wie? › Saphiras World
  6. Webmasterfriday: Neue Leser braucht der Blog | Jaellekatz
  7. Leser oder nicht Leser? | [Der:Die:Das] Blog
  8. Neue Leser gewinnen — WebmasterFriday

 

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[Webmasterfriday]: Kein Gossenslang und -bitteschön- ohne Fremdwörter https://2bier.de/webmasterfriday-kein-gossenslang-und-bitteschoen-ohne-fremdwoerter/ https://2bier.de/webmasterfriday-kein-gossenslang-und-bitteschoen-ohne-fremdwoerter/#view_comments Sat, 29 Nov 2014 14:39:46 +0000 https://2bier.de/?p=27083 Welchen Schreibstil pflegen wir in unseren Blogs? Schreiben wir «frei nach Schnauze» oder -Moment, ich muss mal gerade nachschlagen- ziehen wir einen elaborierten, also sorgfältig ausgearbeiteten Stil vor? Martin fragt das beim dieswöchigen Webmasterfriday: Schreibstil im Blog: frei Schnauze oder elaboriert?…

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Welchen Schreibstil pflegen wir in unseren Blogs? Schreiben wir «frei nach Schnauze» oder -Moment, ich muss mal gerade nachschlagen- ziehen wir einen elaborierten, also sorgfältig ausgearbeiteten Stil vor?

Martin fragt das beim dieswöchigen Webmasterfriday: Schreibstil im Blog: frei Schnauze oder elaboriert? | Webmaster Friday Blog.

Erfinde das Schreiben, und die Demokratie ist unvermeidlich.Thomas Carlyle

Ich habe auch gleich einmal nachgesehen, wie oft ich hier das Wort Scheiße benutzt habe. Es ist verblüffend, aber das war nur in ungefähr 100 Artikeln. Die Quote entspricht ca. 1,6 %. Ich würde meinen, es handelt sich um ein moderates Niveau. Manche Blogs führen schon im Namen wüstere Begriffe. Das F-Wort kommt gar nicht mal so selten vor.

Aber bitte mit Gefühl

Für mich ist Bloggen nicht zuletzt ein Ausdruck von Gefühlen. Ich bin also eher der Typ Spontanblogger. Ich setze mich an den PC und schreib drauflos. Es gehört nicht zu meinen Stärken, einmal über das Thema zu schlafen und dann in wohlgesetzten Worten meine Meinung kundzutun. Ich glaube, vielen meiner Texte merkt man das an.

Es kommt deshalb so gut wie nie vor, dass ich Texte auf Vorrat schreibe. Mir kommt etwas in den Sinn oder ich stoße auf etwas, was mich richtig ärgert und -wenn ich die Zeit dafür habe- verblogge ich das Thema.

Frei nach Schnauze

Allerdings glaube ich, dass mein Schreibstil auch nicht mit «frei nach Schnauze» beschrieben werden kann. Ich rede schon anders als ich schreibe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich auch beruflich viel schreiben musste. Das kaufmännische Deutsch, finde ich, kann man meinen Texten leider allzu oft anmerken.

Ich finds gut, wenn man im Text auch mal richtig «die Sau» rauslässt und verbal über die Stränge schlägt.

So passiert es mir manchmal, dass ich mich noch während des Tippens entschließe, eine Stelle zu entschärfen bzw. andere Formulierungen zu wählen. Vielleicht hätte ich sonst in der Vergangenheit nicht für für geklaute Bilder sondern auch für gewisse Texte mal eine Abmahnung kassiert. Das soll es ja auch schon gegeben haben.

Regeln beachten

Grammatik und Orthografie sind bei mir Gefühlssache. Es passiert mir, dass ich Fehler auch beim zweiten Drüberlesen übersehe. Entweder mir fällt das dann erst später auf, und ich reibe mir verwundert die Augen, oder ich werde von einem netten Leser gefragt, ob ich meine Texte eigentlich nie Korrekturlesen würde.

Gewaltiger Stil

Ich finde immer wieder Blogger/innen, die einen ausgezeichneten Schreibstil haben. Oft sind es Leute, die nicht nur ein großes Talent zum Schreiben besitzen, sondern ihre Texte zeugen gleichermaßen auch von großer Klugheit. Das sind nach meiner Beobachtung häufig Blogger, die in der hiesigen Blogosphäre auch ziemlich erfolgreich sind. Hatte ich schon gesagt, dass ich nicht neidisch bin?

 

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Wenns mit dem Blog mal nicht so läuft: Maulhalten, Durchhalten und weitermachen? https://2bier.de/wenns-mit-dem-blog-mal-nicht-so-laeuft-maulhalten-durchhalten-und-weitermachen/ https://2bier.de/wenns-mit-dem-blog-mal-nicht-so-laeuft-maulhalten-durchhalten-und-weitermachen/#view_comments Sat, 15 Nov 2014 18:12:27 +0000 https://2bier.de/?p=27006 Es mag aus der Sicht anderer Blogger total falsch sein, was ich jetzt schreibe. Aber ich finde, große Teile der Blogsphäre [sic], zumal die deutschsprachige, befassen sich viel zu stark mit sich selbst. Die ganzen Blogparaden sind ja zum Teil durchaus interessant,…

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Es mag aus der Sicht anderer Blogger total falsch sein, was ich jetzt schreibe. Aber ich finde, große Teile der Blogsphäre [sic], zumal die deutschsprachige, befassen sich viel zu stark mit sich selbst. Die ganzen Blogparaden sind ja zum Teil durchaus interessant, und es macht auch mir Spaß, mich daran zu beteiligen. Aber es gibt einfach zu viele selbstreferentielle, vor allem aber redundante Themen.

Ja! Mein Blog läuft überhaupt nicht gut. Seit 2004 hat sich viel verändert. Die Pionierzeiten liegen längst hinter uns. Viele alte Kumpel haben längst mit dem Bloggen aufgehört oder haben mir die Freundschaft gekündigt. Und klar, das liegt zum Teil auch daran, dass meine Themen und Meinungen nicht diejenigen sind, die andere teilen oder für die sich viele Leute interessieren würden.

Statt über kritische gesellschaftliche Fragen oder über Themen aus ganz anderen Bereichen zu bloggen und sich für die unterschiedlichen Standpunkte zu interessieren, lesen wir offenbar lieber, wie man «ein/e bessere/r Blogger/in» wird. Wie der Blog schneller wird oder wie man die sozialen Netzwerke erfolgreich in sein «Eigen-Marketing» einbindet. Es gibt sogar Leute, die dafür Kohle raushauen.

Da wird uns gefühlt zum 100.000sten Mal mitgeteilt, worauf man bei einer Überschrift oder in der Ansprache der Leser/innen achten sollte. Ich finde es manchmal richtiggehend komisch, dass sowas so gut zu funktioniert. Die Leserzahlen sind nämlich (vergleichsweise) irre hoch und die Zustimmung (Kommentare) sind fast nur positiv.

Vielleicht liegt der Erfolg dieser Blogger auch daran, dass man sich sonst an vielen Ecken im Internet unheimlich schnell in die Haare bekommt. Wenn man nämlich solche Themen verbloggt kann man fast sicher sein, dass alles gut ist und ruhig bleibt.

Die thematische Eingeschränktheit vieler Blogger ärgert mich, weil sie die Bloggerei immer langweiliger macht. Wie empfindet ihr das?

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Kriterien für die Auswahl von Blog-Themes gibt es viele https://2bier.de/kriterien-fuer-die-auswahl-von-blog-themes-gibt-es-viele/ https://2bier.de/kriterien-fuer-die-auswahl-von-blog-themes-gibt-es-viele/#view_comments Sat, 18 Oct 2014 18:19:55 +0000 https://2bier.de/?p=26871 Ann-Bettina von ABS-Leseecke hat sich für eine Blogparade ein Thema ausgedacht, das mir wirklich liegen sollte. Ob es auf der Welt einen Blogger gibt, der so viele WordPress-Themes durchprobiert hat? In den imaginären Charts könnte ich eine Spitzenposition einnehmen. 🙂 Hätte…

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Ann-Bettina von ABS-Leseecke hat sich für eine Blogparade ein Thema ausgedacht, das mir wirklich liegen sollte. Ob es auf der Welt einen Blogger gibt, der so viele WordPress-Themes durchprobiert hat? In den imaginären Charts könnte ich eine Spitzenposition einnehmen. 🙂

Hätte ich unter diesen Voraussetzungen denn wenigstens eine Methode anzubieten, nach der Themes auszuwählen sind oder was bewegt mich dazu, mir überhaupt so viele Themes anzuschauen und einen Teil davon hier oder in anderen Blogs auszuprobieren? Na, gucken wir mal.

Die rationale Methode, also die, die mir überhaupt nicht liegt,  wäre doch vermutlich die, dass man schaut, welches Theme am besten zum Themenbereich des Blogs passt. Längst gibt es ja eine Unmenge an themenspezifischen WordPress-Themes. Es gibt Themes für Fotos, Magazine, Essen und Trinken, Filmkritiken — ja es gibt inzwischen vermutlich kaum noch einen Sektor, der nicht auch durch spezifische WordPress-Themes abgedeckt wäre.

Ich schaue bei meiner Wahl als erstes darauf, dass mir das Thema optisch gefällt und ob die gebotenen Features in der Praxis auch einen Nutzen versprechen. Es gibt eine Vielzahl von eierlegenden Vollmilchsäuen, die theoretisch wohl alles abdecken, die aber für einen einfach Blogger vom Lande schlicht überdimensioniert sind. Featureismus wird auch von Wordpress-Theme-Autoren praktiziert, und es gibt sicher viele Nutzer, die davon nicht genug kriegen können.

Es ist ein bisschen so, wie bei einer großen Bürosoftware — beispielsweise MS — Office. Auch dort finden sich Funktionen, die selbst Spezialisten, wenn überhaupt, nur ganz selten nutzen. Ich denke da zum Beispiel an Excel, mit dem ich persönlich seit gefühlten Ewigkeiten auf Du und Du bin. Und ich nutze auch längst nicht alle Möglichkeiten, die diese Software bietet.

Ich empfehle statt der zahllosen ins Theme integrierten Funktionen die Nutzung von empfohlenen Plugins, um anstehende Aufgaben zu lösen. Die gibt es beispielsweise für Shortcodes.

Wechselt man nämlich irgendwann einmal das Theme, führt die Verwendung der ins Theme integrierten Funktionen oft zu unschönen und unerwünschten Rückständen. Es gibt diesbezüglich auch darüber hinausgehende Lösungen, die man mit Sergej Müllers Toolbox umsetzen kann.

Die Puristen unter den Bloggern werden möglichst ganz auf den Einsatz von Plugins verzichten und bevorzugen Bordmittel.  Sie ziehen es vor, die grundlegenden Dinge in der functions.php oder über die schon erwähnte Toolbox von Sergej Müller zu erledigen.

Aber wer sich nicht so gern in die Niederungen von PHP und Datenbank begeben möchte, dem sei die mächtig gefüllte Plugin-Datenbank von WordPress ans Herz gelegt. Es gibt darüber hinaus sehr viele externe Anbieter von WordPress Plugins. Das Angebot der WordPress-Plugins ist ebenso wie die Themen in der entsprechenden Bibliothek getestet und dürfte keine Probleme verursachen. Bitte vertraut externen Anbietern bitte nicht einfach blind, sondern erkundigt euch, wie die Erfahrungen anderer Nutzer mit diesen Produkten sind.

Es ist immer lehr- und hilfreich, sich bei den unzähligen Spezialseiten über die Erfahrungen mit Themes und Plugins zu informieren. Und zwar bevor man diese einsetzt. Ich teste neue Themes und Plugins meistens unter einer WordPress-Installation, für die ich eine Subdomain eingerichtet habe. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, WordPress lokal zu installieren, um diese inklusive Themes und Plugins eingehend zu testen.

Ich erlaube mir hier die Behauptung, dass ein lokaler Test mit der aktuellen WordPress 4-Version und mit der heute excellenten Unterstützung der infrage kommenden Provider für normale User kaum erforderlich sein dürfte. Früher waren solche Tests sinnvoll, heute geht das auch ohne. Aber es wird Nutzer geben, die das anders sehen.

Eine direkte Installation dürfte bei neu eingerichteten Blogs (ohne Content) ganz unproblematisch sein. Wenn man allerdings schon einige Artikel geschrieben hat, ist der vorherige Test neuer Plugins und Themes zu empfehlen. In diesem Fall: Backups bitte nicht vergessen! Für diesen Zweck gibt es ebenfalls wunderbar zuverlässige und einfach zu bedienende Plugins. Meine Plugins und Themes sichere ich täglich mit WordPress Backup (by BTE).

Hier eine kleine Übersicht über «meine» Themes, die ich hier über die Zeit genutzt habe:

 

Kommen wir jetzt zu Ann-Bettinas Fragenkatalog:

1.) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?

Ich finde es außerordentlich praktisch, wenn das Theme für eigene Änderungen/Anpassungen entweder ein Child-Theme mitbringt oder eine custom.css. Letzteres ist beispielsweise bei dem großartigen Theme «Hueman» des schwedischen Autors Alexander Agnarson der Fall. Für dieses Theme ist auch eine deutsche Sprachdatei verfügbar.

Ebenso finde ich es gut, wenn im Theme vorgesehen ist, auch gestalterische Änderungen am Backend-Editor vorzunehmen. Ellen von Elmastudio.de hat sehr schön beschrieben, worauf man dabei achten soll bzw. welche Schritt durchzuführen sind.

2.) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?

Ich habe schon alles mögliche ausprobiert. Z.B. ein Layout über die gesamte Seitenbreite — ganz ohne Sidebars. Ein Contentteil mit zwei Sidebars oder — wie derzeit — mit einer Sidebar. Ich fand es eine Weile sehr schick, den Blog ganz links auszurichten und nicht — wie es (fast) alle tun — zentriert. Also es ist sehr stark Geschmackssache. Wenn man auf Sidebars ganz verzichten möchte, sollte man allerdings bedenken, dass manche LeserInnen sich gern am Inhalt dieser Dinger orientieren bzw. einen Überblick über das Angebot verschaffen. Dabei spielt vielleicht eine Rolle, dass sie das durch viele andere Blogs so gewöhnt sind. Zu viel Individualität kann halt auch irritieren.

3.) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?

Ja, ich experimentiere gern mit Farben. Bei meinem letzten Theme war die Grundstimmung grün (ist nicht politisch gemeint). Damit die Farben halbwegs gut zusammenpassen, habe ich mir angewöhnt, ein Adobe-Tool namens Kuler zu nutzen. Dort bekommt man schöne Farbharmonien oder einfach Komplementärfarben geboten. Die Farbcodes nimmt man via Zwischenablage in die CSS-Datei und schon existieren ein paar neue Akzente im Blog. 🙂

4.) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?

Nein, kein Hintergrundbild. Einfach nur grau. Aber das kann sich (bei mir) ganz schnell ändern. Kürzlich hatte ich ein Theme, bei dem ich Hintergrundbilder genutzt habe. Ich fand das zwar auch ganz schick aber dann hat mich das schnell gestört. Ich fand, im Fall meines Blogs lenkte es vom Wesentlichen ab. Hier ein Screenshot davon.

Hintergrundbild

Hintergrundbild

5.) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?

Absolut! Ich nutze responsives Design seit es das gibt. Vor allem die Themes von Elmastudio.de kann ich empfehlen. Von Ellen und Manuel gab es von Beginn an ausschließlich responsives Design. Auf mobilen Geräten erspart einem der Einsatz solcher Themes die Verwendung von eigenen Lösungen bzw. speziellen Mobil-Themes. Das Plugin Jetpack enthält ein mobiles Design. Das ist als Notlösung ok, aber ein responsives Theme macht mehr her — finde ich.

6.) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?

Persönlich bin ich mit WordPress absolut zufrieden. Ich hatte von 1996 bis 2012 eine Website mit Officetipps, die ich inzwischen eingestellt habe. Diese lief eine Zeit lang mit Joomla. Das ist ein schönes und leicht zu erlernendes CMS. Aber WordPress erfüllt alle Kriterien, die für mich entscheidend sind.

Ein dickes Kompliment noch einmal von meiner Seite an die Entwickler dieses wunderbaren Tools.

 

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[Webmasterfriday] Und wer ist der Blog-Hoster deines Vertrauens? https://2bier.de/webmasterfriday-und-wer-ist-der-blog-hoster-deines-vertrauens/ https://2bier.de/webmasterfriday-und-wer-ist-der-blog-hoster-deines-vertrauens/#view_comments Fri, 10 Oct 2014 16:47:00 +0000 https://2bier.de/?p=26807 Auch wer nur hin und wieder mal hier bei Netzexil liest, könnte es mitbekommen haben: alles andere als selbstgehostete Blogs oder Websites kämen hier schon allein deshalb nicht in Frage, weil die Bastelein an den Themes oder Templates ohne «uneingeschränkten»…

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Auch wer nur hin und wieder mal hier bei Netzexil liest, könnte es mitbekommen haben: alles andere als selbstgehostete Blogs oder Websites kämen hier schon allein deshalb nicht in Frage, weil die Bastelein an den Themes oder Templates ohne «uneingeschränkten» Zugriff schwer möglich wäre.

Der Webmasterfriday von dieser Woche steht unter dem knappen Motto: «Blog-Hoster». Kein neues aber für jeden Blogger ein sehr wichtiges Thema.

Fremdeln

Gestartet habe ich so Mitte der 1990er Jahre bei Strato. Dann war ich einige Jahre bei 1&1 und ging dann — nach reichlich Ärger und Verdruss — zu Allinkl. Das war 2006 — übrigens dem Jahr meiner ersten Abmahnung!

Dort — bei Allinkl -,  finde ich, sind meine Blogs gut aufgehoben. Rückfragen stelle ich eigentlich nur sporadisch — ziemlich selten sogar. Alles in allem komme ich immerhin auf über 200 E-Mails. Aber diese «Korrespondenz» mit Allinkl in den letzten 8 Jahren besteht im Wesentlichen aus Rechnungen. Von vierteljährlicher habe ich später auf monatliche Zahlung umgestellt.

Malware auf dem Webspace

Vor wenigen Jahren habe ich auf einen Schlag alle Blogs und meinen Account bei Allinkl gelöscht. Ich war nicht unzufrieden — nein, ich hatte mir mit meinen Blogs durch eigene Blödheit eine Malware eingefangen, die zu meinem Leidwesen auch Rechner meiner LeserInnen infiziert hatte. Ich wusste zuerst nicht, wie ich die Sache wieder in den Griff (also virenfrei) bekommen sollte. Die Daten hatte ich gesichert, die Domains waren allerdings futsch (Querblog), weil ich in meinem Frust alles gekündigt hatte.

Virus

Von Allinkl habe ich damals nicht die erwünschte Hilfe erhalten. Vielleicht war meine Anfrage auch nicht nachdrücklich genug. Nach meiner Kündigung wurde nicht nachgefragt, weshalb ich nach vielen Jahren alles (Webspace und Domains) gekündigt hatte.

Kündigungen

Business as usual — aber mit wenig Kundenorientierung. Ich habe mich seinerzeit ziemlich darüber geärgert.

Eine Antwort zu meiner abschließenden E-Mail, in der ich meine Enttäuschung ausgedrückte, habe ich nicht erhalten.

Unterstützung aus der Blogosphäre

Nach einigen Wochen habe ich dank der Hilfe einiger anderer Blogger (vor allem Marc hat mir Tipps gegeben) eine laufende Installation hinbekommen und einen neuen Blog (noch unter anderem Namen) online gestellt. Hilfe von Allinkl war zu diesem Zeitpunkt nicht vonnöten.

Vielleicht fragt sich mancher jetzt, weshalb ich unter diesen Voraussetzungen überhaupt wieder zu den Friedersdorfern zurückgegangen bin. Ganz einfach. Ich hatte inzwischen Zeit mich abzureagieren und mir war klar geworden, dass meine Erwartungshaltung an den Hoster und seine Dienstleistungen etwas übertrieben war.

Schließlich konnten die nicht für meine Blödheit und auch nichts für meinen Leichtsinn. Die damals betroffenen Designs (es waren fast alle installierten) waren infiziert und wurden in zeitraubender Kleinarbeit entweder komplett gelöscht oder von den Resten der Malware befreit.

Premium von Allinkl.com

Ich nutze das Premium-Paket von Allinkl.com und komme damit gut klar. Über Speicherplatz muss ich mir keine Gedanken machen. Die gebotene Performance reicht (hoffentlich auch den LeserInnen) völlig aus und wenn mal was ist, kriegt man schnelle und sehr zuverlässige Rückmeldungen.

Tools — Allinkl

Mit den zur Verfügung stehenden Tools können Pakete wie WordPress, Joomla und andere innerhalb von wenigen Minuten installiert werden. Der buchstäbliche Knopfdruck genügt. Ich erinnere mich da an ganz andere Aufstände, die noch vor wenigen Jahren nötig waren, um eine WordPress-Installation durchzuführen. Aber diese Zeit hatte auch etwas Schönes.

Was ich übrigens bis heute nicht verstanden habe, ist, dass man bei jedem neu installierten Theme zuerst einmal die Rechte via FTP ändern muss, um an den Templates Änderungen vornehmen zu können. Das ist zwar eine leichte Übung aber — wie gesagt — ich verstehe das Verfahren bis heute nicht. Ob das bei anderen Hostern genauso praktiziert wird?

Es gibt eine Menge von Boliden unter den WordPress-Themes, die individuelle Einstellungen im Theme-Verzeichnis (also nicht in der Datenbank) sichern. Änderungen funktionieren nicht, wenn vorher nicht die nötigen Schreibrechte angepasst wurden. Von Plugins kennt man das natürlich schon länger. Aber auf ähnliche Dinge muss man heute auch bei Themes achten.

Weitere Beiträge zum dieswöchigen Webmasterfriday:

  1. Mein Hoster des Vertrauens — code-bude.net
  2. Drum prüfe wer sich ewig bindet… › Saphiras World
  3. Meine Hoster Empfehlung
  4. Webmaster Friday — welchen Blog Hoster nutze ich?
  5. Welchen Blog Hoster hat man?
  6. PHP-Fusion und WWW — News: Bei welchem Webhoster ich bin — WebmasterFriday
  7. Webmaster Friday — Welches Hosting ist gut? — Henning Uhle
  8. Wo hostet ihr euren Blog? Das neue Thema beim Webmaster Friday. › Blog-Test24
  9. Unser Labrador und die Technik | Unser Labrador Tonko
  10. Welchem Blog-Hoster traue ich?Tages-Gedanken
  11. Webmasterfriday: Blog-Hosting — derecki

 

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Wie steht es denn nun wirklich ums Bloggen (in Deutschland)? https://2bier.de/wie-steht-es-denn-nun-wirklich-ums-bloggen-in-deutschland/ https://2bier.de/wie-steht-es-denn-nun-wirklich-ums-bloggen-in-deutschland/#view_comments Fri, 29 Aug 2014 17:39:00 +0000 https://2bier.de/?p=26549 Ich behaupte schon mal, dass deutsche Blogs auf dem Rückzug wären — Blogsterben und so. Aber dann lese ich auch wieder anderslautende Texte. Vielleicht kämpfe ich in dieser Beziehung mit einer selektiven Wahrnehmung. Eben habe ich den Artikel für den dieswöchigen…

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Ich behaupte schon mal, dass deutsche Blogs auf dem Rückzug wären — Blogsterben und so. Aber dann lese ich auch wieder anderslautende Texte. Vielleicht kämpfe ich in dieser Beziehung mit einer selektiven Wahrnehmung.

Eben habe ich den Artikel für den dieswöchigen Webmasterfriday geschrieben. Im Beitrag von Martin war ein Link enthalten, der auf einen ähnlichen Artikel aus dem Jahr 2010 verwies. Schaut man also auf die Zahl der Teilnehmer, die vor ungefähr 4 Jahren bei dem Thema mitgemacht haben, denke ich, mein Eindruck wird doch nicht so ganz falsch sein.

Im Kommentarbereich waren 45 Einträge waren damals (2010) verzeichnet. Das liegt ganz erheblich über dem Schnitt der letzten Monate (Ok. Es waren Ferien 🙂 ).

Zahl der Beiträge im Kommentarbereich von Webmasterfriday:

Mai 2014 —  24 Beiträge, 8 Beiträge
Juni 2014 — 11 Beiträge, 12 Beiträge
Juli 2014 — 12 Beiträge, 9 Beiträge, 7 Beiträge, 8 Beiträge

Mai 2013 — 22 Beiträge, 29 Beiträge, 34 Beiträge, 34 Beiträge
Juni 2013 — 17 Beiträge, 18 Beiträge, 21 Beiträge, 25 Beiträge
Juli 2013 — 14 Beiträge, 21 Beiträge

Man kann sagen, dass die «Webmasterfriday — Welt» bis April 2014 voll in Ordnung war. Danach war allerdings ein deutlicher Rückgang des Interesses zu verzeichnen. Zum Teil lag das wahrscheinlich auch an fehlenden Vorgaben durch Martin, weil er leider eine gesundheitliche Krise durchstehen musste.

Vielleicht kann man aber auf Basis der Zahlen auch auf eine Krise unter uns Bloggern schließen. Ich las vor einigen Tagen noch, dass immer mehr Leute bloggen würden. Also das genaue Gegenteil.

Wenn ich einen Blick auf die Blogrolls mir bekannter Blogger, so stoße ich häufig auf Blogs, in denen kaum noch was geschrieben wird.

Wie ist euer Eindruck?  Ich wünsche mir, dass die Resonanz auf den Webmasterfriday wieder ansteigt. Spätestens ab nächste Woche! Word?

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[Webmasterfriday] Kommen wir zu den wesentlichen Fragen https://2bier.de/webmasterfriday-kommen-wir-zu-den-wesentlichen-fragen/ https://2bier.de/webmasterfriday-kommen-wir-zu-den-wesentlichen-fragen/#comments_reply Fri, 29 Aug 2014 16:23:10 +0000 https://2bier.de/?p=26546 Kannst du nicht mal ruhig sein? Ich kann mich nicht konzentrieren! Leute, die keinen Artikel schreiben können, wenn Nebengeräusche sie ablenken, werden wohl auch wenig Sinn dafür haben, wenn dauernd Musik läuft. Geräusche Ich bin zum Beispiel der geräuschempfindliche Typ. Meine…

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Kannst du nicht mal ruhig sein? Ich kann mich nicht konzentrieren! Leute, die keinen Artikel schreiben können, wenn Nebengeräusche sie ablenken, werden wohl auch wenig Sinn dafür haben, wenn dauernd Musik läuft.

Geräusche

Ich bin zum Beispiel der geräuschempfindliche Typ. Meine Frau entdeckt da mitunter pathologische Züge an mir. Schon wenn im Hotel im Frühstücksraum (ich übernachte in der Woche mehrmals im Hotel) einer laut schmatzt oder sonst welche Essgeräusche von sich gibt, könnte ich zum Elch werden.

Seit ungefähr 10 Wochen wohnt meine Schwiegermutter bei uns, weil sie nach einer gesundheitlichen Krise noch nicht wieder in ihre Wohnung zurückkehren kann. Eine liebe Frau, mit der ich mich sehr gut verstehe. Aber sie hat eine Eigenart, die mich auf die Palme bringen kann. Wenn sie Langeweile hatte, tippelt sie mit ihren Füssen auf dem Boden herum. Bei Parkett oder Steinboden macht sich das ganz ausgezeichnet. Mich macht das kirre. 🙂

Und jetzt Musik!

Martin hat gefragt: «Was hörst du für Musik beim Bloggen?».

Vorweg. Musik stört mich nie! Weder beim Autofahren, beim Lesen, beim Arbeiten und auch nicht beim Bloggen. Sie gehört immer dazu. Auch gerade läuft Spotify. Im Augenblick ist es Filmmusik, die ich mir anhöre.

Ich höre ganz unterschiedliche Musik — außer Schlager und Volksmusik. Dagegen bin ich allergisch. Sie liegt über meiner Toleranzgrenze, die bei Geräuschen, wie ich schon ausgeführt habe, ausgesprochen — ich möchte mal sagen- labil ist.

Smooth Jazz

Für mich ist Musik Inspiration und Heilung. Heilung vom Alltag, von grauen Gedanken — fast nichts anders wirkt auf mich so positiv wie Musik. Dabei ist es (fast) gleich, um welches Genre es sich handelt.

Am liebsten höre ich Jazz, genauer Smooth Jazz. Einer meiner Freund hat mich mal kritisch gefragt, was ich denn an der Fahrstuhlmusik so dolle fände. Gemeiner Kerl. Aber — so ist das halt mit der Toleranz. Er kann sich eben nur für Pop-Musik erwärmen. Dabei hat diese Jazz-Art mit Pop-Musik eine Menge gemeinsam.

Für den Fall, dass dem einen oder anderen die Unterscheidung nicht so geläufig ist, nenne ich hier mal ein paar Interpreten, die für diese Musikrichtung stehen: George Benson, Kenny G, Bob James, Marcus Miller, Lee Ritenour, David Sanborn, Tom Scott, Spyro Gyra, Sade oder Grover Washington, Jr.

Musik kann Brücken schlagen

Musik, speziell eben dieser Smooth Jazz, vermag auch Brücken zwischen Bloggern zu bauen. 🙂 Meine überwiegend linken Positionen (hört, hört) führten zu vielen Diskussionen (hier — aber vor allem früher bei Finger.Zeig.net und Querblog). Und das vor allem mit liberalen Bloggern.

Irgendwann habe ich, schließlich schreibe ich ja nicht nur über so langweiliges Zeug, mal eine Liste mit meinen Lieblingsmusiktiteln veröffentlicht. Und das ergab dann in der Folge einen ganz anderen Gedankenaustausch. Politik spielt bis heute eine Rolle. Aber Musik tut es auch. Und letzteres ist im Gegensatz zur Politik immer erfreulich. 😉

Morgen Abend gehe ich mit meiner Schwester zu einem BAP-Konzert. Ich schrieb darüber. Die Band kenne ich (nicht persönlich, aber schließlich sprechen wir die gleiche Sprache) seit fast 40 Jahren. Wenn BAP das 40jährige Jubiläum im übernächsten Jahr feiern, sind meine Frau und ich (wenn alles gut geht) 40 Jahre lang verheiratet.

Bei Spotify gibt es das neue Album bereits («Das Märchen vom gezogenen Stecker» 30 Lieder)

Also, der Stellenwert von Musik — auch beim Bloggen — ist unglaublich groß. Ich würde auch während der Arbeit, also im Büro Musik hören. Aber da geht es nicht, weil das dann doch irgendwie zu entspannt wirken würde. Und Arbeit soll ja — wie ich ziemlich spät gelernt habe — schließlich keinen Spaß machen!

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