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Das Internet ist das schlimmste Propagandawerkzeug, das es je gab

Sicherheit1

Als Kinder haben wir darüber abgestimmt, wer der Bandenführer sein sollte. Mir war noch nicht klar, dass man dem Gewinner einer Wahl nicht unbedingt sagen muss, dass man ihn gewählt hat. Vielleicht, weil man sich wichtig tun wollte oder einfach nur Punkte beim neuen Chef sammeln. Ich wurde ausgeschimpft für mein Verhalten. Demokratie muss man lernen.

Es gibt viele Leute, die ihre Wahlentscheidung nicht preisgeben und sich dabei im Einklang mit demokratischen Prinzipien sehen.  Wahlen sollen allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim sein. Die Entscheidung darüber, wie man mit dem Wahlgeheimnis umgeht, ob man also ein Geheimnis aus seiner politischen Gesinnung macht oder nach der Entscheidung aus dem „Nähkästchen“ plaudert, trifft jeder für sich.

Zum heutigen Webmasterfriday ist das Thema brisant und hochaktuell. Es lautet:  Spaltet das Internet die Gesellschaft? Leider haben bisher erst zwei Blogs mitgemacht (siehe unten). Ich hoffe, dass Meinungsäußerungen wie diese nicht dazu beitragen werden, diese „Institution“ des Webmasterfriday kaputtzumachen.

Bestehende Regeln wirken unzureichend

Mit dem Internet wurden die Regeln nicht verändert. Trotzdem ist heute vieles ganz anders. Ob das, was heute im Internet abgeht, nur ein Spiegel unserer Gesellschaft ist, wie viele behaupten, wage ich seit langem zu bezweifeln. Meine Begeisterung für das Internet, mit dem ich fast von Beginn an umgehe und von dem ich absolut begeistert war, ist längst einer mächtigen Skepsis gewichen.

Wer will, kann heute seine politischen Überzeugungen in Echtzeit verbreiten. Viele nutzen die Möglichkeiten via Blog oder im Social Web. Leider bleiben häufig die guten Manieren dabei komplett auf der Strecke. Manchen macht es zwar nach eigenem Bekunden nichts aus, dort hart angegangen zu werden. Andere hingegen sind in dieser Hinsicht empfindlicher und wünschen sich, dass die verschiedenen Social-Web-Betreiber mehr Schutz bieten würden. Wieder andere wollen, dass sich der Staat mehr engagiert. Mir ist es auch schon mehrfach passiert, dass ich mich im Eifer eines Gefechtes im Ton vergriffen habe. Und zwar nicht nur als Reaktion auf irgendeinen Angriff.

Tipp:  [Webmasterfriday]: Meine Erfahrung mit dem Ehrenamt

Nicht nur ein Spiegel der Gesellschaft, sondern ein Katalysator

Ein Spiegel der Gesellschaft ist das Internet natürlich auch. Andererseits wirkt es als Katalysator, weil es aus Inhalten besteht, die früher™ die Öffentlichkeit nie erreicht haben. Mit der riesigen Menge an Meinungsäußerungen, mit denen wir durch das Internet konfrontiert werden, verändert sich unser Denken, was wiederum Einfluss auf unsere Gesellschaft hat.

Es ist zwar kein neues Phänomen aber vor allem in den letzten Wochen hören wir verstärkt von so genannten Social Bots. Angeblich sind je ca. 1/3 aller Follower der us-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten keine Menschen, sondern es handelt sich um maschinell erzeugte Profile.

Neben dem bekannten Phänomen und der fragwürdigen Wirkungsweisen von Echokammern liegt im massenhaften Einsatz von Social Bots eine weitere direkte Gefahr für die Manipulation von Menschen im ganz großen Stil.

Ich habe mich manchmal darüber gewundert, wie viele Menschen in Deutschland in ihren Kommentaren pro-russische Positionen einnehmen. Nicht, dass ich nicht persönlich davon überzeugt wäre, dass die westliche Politik gegen Russland falsch ist, die schiere Masse von Kommentaren gegen deutsche, europäische und natürlich us-amerikanische Standpunkte  hat mich irritiert.

Ebenso verhält es sich bei der Massivität, in der im Internet Pegida- und AfD-Positionen auflaufen. Der deutsche Wissenschaftler, Professor Simon Hegelich, hat untersucht, wie in diesem Bereich „gearbeitet“, sprich manipuliert wird. Auch dabei spielt der Einsatz von Social Bots eine Rolle!

Manipulation in riesigem Umfang

Professor Simon Hegelich […] untersucht im Auftrag von „ZDFzoom“ 30 Millionen Facebook-Aktivitäten und fünf Millionen Twitter-Nachrichten. Kann er beweisen, dass die Flüchtlingsdebatte in den Sozialen Medien manipuliert ist? Es startet eine Spurensuche, um herauszufinden, wer dahinter steckt. Sind da auch Social Bots am Werk? Wer könnte ein Interesse daran haben, mit Flüchtlingsthemen Stimmung zu machen?Quelle: ZDFzoom: Alles nur Lüge? – ZDFmediathek | LINK

Ich halte mich für einen halbwegs aufgeklärten Bürger. Von den Gefahren, wie sie im Beitrag beschrieben sind, hatte ich schon längst eine Vorstellung. Trotzdem fühle ich mich von der Massivität, in der rechte Positionen in Deutschland verbreitet und (ein falscher Eindruck?) im doppelten Wortsinn geteilt werden ausgeliefert. Das ist kein schönes Gefühl. Und vielleicht sorgen solche Eindrücke, die auf Manipulation beruhen, zur weiteren Verschärfung der Polarisierung. Der Debatte werden solche „Tools“ jedenfalls kaum nutzen.

Tipp:  [Webmasterfriday] Und wer ist der Blog-Hoster deines Vertrauens?

In Nazi-Blogs wie PI-News wird die Sendung als letzter Versuch der Lügenpresse abqualifiziert. Außer der üblichen Polemik kommt da nichts.

Aufgrund der Tatsache, dass auf sachlicher Ebene bisher keine Argumente geliefert werden, die belegen, dass die #Merkelmussweg – Putin – Fraktionen nicht mit unlauteren und deshalb undemokratischen Mitteln operieren, ziehe ich die Schlussfolgerung, dass ich allen Eindrücken, die über das Internet auf mich einwirken, noch skeptischer gegenüberstehen muss, als ich es schon bisher getan habe.

Das Internet ist nicht gut für unsere Demokratie, weil sich die meisten von uns immer noch unreflektiert und unkritisch von dem, was sie für Informationen halten, beeinflussen lassen.  Ich auch!


Weitere Beiträge zum Webmasterfriday:

  • Dreizehnhundertsiebenundneunzig | breakpoint | Quelle
  • Spaltet das Internet die Gesellschaft? | DeutscheMuslima-dotcom | Quelle
  • WMF: Spaltet das Internet die Gesellschaft? | Quelle

Hier noch ein weiterer Link, der zum Thema passt, der aber nicht im Rahmen des WMF geschrieben wurde:

Trump, Echokammern, linker Populismus und mein AfD-Follower – Alice in Wonderland | Quelle

Donald Trump - sehr farbiger Präsident
Wie konnte es dazu kommen? Das hat uns an diesem grauen 9. November grad' noch…
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Am Volkstrauertag 1972 (19.11.) erreichte die SPD ihr bestes Wahlergebnis (45,8%) auf Bundesebene. Bis ins…

Horst Schulte

Ich blogge seit 2004. Am liebsten schreibe ich über gesellschaftliche und politische Fragen. Aber ab und an gibt es hier auch etwas zum Thema Bloggen, Wordpress und ein paar Fotos.

Meine ersten Gehversuche als Blogger machte ich mit den Blogs finger.zeig.net, später mit querblog.de und noch etwas später mit netzexil.de

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Manipulation findet ständig statt. Ist es besser wenn Kinder von ihren Lehrern in der Schule manipuliert werden und ohne Internet die Gehirnwäsche nicht einmal bemerken? Ist es besser wenn Fakten der Bevölkerung vorenthalten werden, damit bloß nicht zuviel gedacht wird? Besser den etablierten Medien jeden Müll glauben statt zu bemerken dass etwas nicht stimmt?
    Ich halte mich aus den sozialen Netzwerken eher fern. Ich bin nicht unkritsch wenn es um das I-Net geht, aber ich verteufel es nicht wo es doch eine Menge Möglichkeiten bietet. Möglichkeiten die ich durch das Betreiben meines Blogs auch nutze, aber nicht nur dort. Warum soll ich mir vom Spiegel sagen lassen welche Bücher gerade „in“ zu sein haben wenn ich doch auf mehr zugreifen kann?Wenn ich selber entscheiden kann statt mir Autoren vorsetzen zu lassen, die „genehm“ sind? Wenn ich Infos bekommen kann, die realitätsnäher sind als die Meldungen eines Journalisten der die Redaktionsräume nicht mehr verlassen und sich nicht mal die Mühe gemacht hat zu recherchieren ob die Meldung die er aufwärmt überhaupt aktuell und stimmig ist? Muss ich Geld ausgeben um mich vera… zu lassen?
    Nein, das Internet ist wie alles eine Medaille mit zwei Seiten und jeder hat die Chance die Seite frei zu wählen. Ohne Internet wäre es nicht anders, aber kleiner.

    1. Hallo Asmaa,

      Manipulation war immer. Da hast du Recht. Natürlich ist es gut, dass wir die Informationsquelle Internet besitzen. Aber ist sie nur im Paket zu bekommen? Wenn wir in dieser Anfangsphase des Internets (weiter sind wir aus meiner Sicht immer noch nicht) nicht in der Lage sind, allein die technischen Möglichkeiten für Manipulation auszuschließen, was wird dann erst sein, wenn die Algorithmen übermächtig werden? Deine Entscheidung, aus dem Social Web weitgehend wegzubleiben, ist vermutlich eine kluge. Ich hatte von Oktober letzten Jahres bis vor kurzem eine Auszeit genommen, weil ich „es“ nicht mehr ausgehalten habe. Damit meine ich nicht, dass es verschiedene Meinungen beispielsweise zur Flüchtlingskrise gibt. Nein, es ist die Art und Weise, wie miteinander umgegangen wird und auch, welchen Manipulationsversuchen wir dabei ständig ausgesetzt sind.

      Deine Ansätze bei der Auswahl deiner Lektüre ist vernünftig und entspricht dem, was mündige Bürger aus meiner Sicht auch unbedingt tun sollten.

      Ich weiß nicht, ob du die Diskussion im TV verfolgt hat, bei der der Psychologe Spitzer sehr ins Hintertreffen geriet, weil er eine grundsätzlich kritische Haltung zur Internetnutzung durch Kinder vertritt. Das hat mit unserem Thema wenig zu tun. Aber ich sehe in der vehementen Ablehnung von Positionen, die internet-kritisch sind, ein Problem. Es legt offen, wie unkritisch sich manche mit der ganzen Thematik auseinandersetzen.

      Nicht falsch verstehen, Asmaa. Damit meine ich nicht ihre Position. Aber sind nicht die allermeisten Menschen, die sich im Web tummeln absolut unkritisch bei der Betrachtung von Informationen? Ich habe immer noch im Ohr, als vor einigen Jahren Frau Merkel den Begriff #Neuland im Zusammenhang mit dem Internet benutzt hat. Da wurde so getan, als sei dieser Ausspruch lediglich ein Beleg dafür, dass die Kanzlerin sich mit der Materie nicht auskennen würde. In Wahrheit hat sie damit einen Zustand beschrieben, der für viele Leute in Deutschland immer noch sehr zutreffend ist. Beispielsweise ist unsere Gesetzgebung bei weiterem nicht auf einem Stand, dass man behaupten könnte, unsere Rechtsprechung berücksichtige auch nur im Ansatz all die weitreichenden Veränderungen, die durch das Internet zu berücksichtigen wären. Das Urheberrecht ist nur ein Beispiel dafür. Es wurde zwar schon „angepasst“. Die Änderungen haben aber ihren Namen nicht verdient.

      Wir stehen immer noch ganz am Anfang einer so radikalen Entwicklung, dass mir die Lücken, die sich beim näheren Betrachten auftun, wie riesige Abgründe scheinen.

  2. Noch immer sag ich dazu: „das Internet“ gibt es nicht!
    Ich halte es sogar für schädlich, die unzähligen Info-Kanäle, Communities, Foren, Apps, Messenger, sowie die paar ganz Großen (FB, Twitter, Google, Amazon..) fortwährend in einen großen Topf zu werfen. Als wäre dies alles dasselbe!

    Dem ist nicht so, das war nie so und wird auch nie so sein. Die Aussage in deiner Headline ist insofern eine populistische Null-Aussage, lediglich dazu geeignet, vorhandene Ressentiments der „Netzfernen“ zu verstärken. Noch schlimmer geht allerdings auch und wird auch gemacht: wenn der Topf nämlich noch größer und umfassender aufgestellt wird und alles „Digitale“ dazu zählt.

    Das Internet bietet auch heute unzählige positive Möglichkeiten, auf fast allen Ebenen des Lebens – wer könnte das leugnen? Wer würde denn zurück wollen in die Welt der Zeitungen, Faxe, Telefone und Archive?

    Was unsere Probleme angeht: die rühren daher, dass dies alles sich so schnell entwickelt hat, dass die Politik nicht hinterher kommt. Politiker/innen sind ja nicht etwa Personen, die selber viel Zeit hätten, um in aller Ruhe eigene Erfahrungen mit sämtlichen Features zu machen, die das Netz so bietet. Auch heute noch ist das „Netzleben“ von Politikern rudimentär. bzw. wird von Anderen bearbeitet. Wer aber nicht drin steckt, die Probleme nicht aus eigenem User-Erleben kennt, hat ein ganz anderes Verhältnis und weniger Engagement in der Findung von Lösungen.

    Hinzu kommt die Globalität des Netzes: es gibt keine Weltgesellschaft mit Weltgesetzen, sondern überall unterschiedliche Regelungen und Kulturen, die sich gern mal gegenseitig aussperren oder juristisch zur Verantwortung ziehen wollen. An der Stelle ist das Netz tatsächlich ein Katalysator zur Beschleunigung ´zur Finden von Regelwerken – die natürlich noch lange nicht bei einem globalen Konsens angekommen sind.

    Aber zurück zu den von dir angesprochenen / gemeinten Problemen und Missständen: Ja, das mit den Social Bots ist ein krasses Problem, das die demokratische Meinungsbildung beeinträchtigt.
    Es tritt aber erst seit kurzem so richtig ins Bewusstsein, wird erstmalig auch beforscht.
    Der ganz normale Prozess wäre dann: Man zwingt die Community-Hoster dazu, die Techniken so zu gestalten, dass diese Manipulationen deutlich erschwert bis verunmöglicht werden. Ganz wird man sowas nie weg bekommen, aber man kann sehr wohl Geschütze auffahren, die das Problem minimieren.

    Beispiel: AMAZON-Bewertungen. Die sind bei Kaufentscheidungen SEHR relevant, also haben viele Verkäufer Praktikanten, Mitarbeiter und Freunde damit befasst, positive Kommentare und Bewertungen abzugeben. Das ging eine Weile so, nahm Ausmaße an, die die Glaubwürdigkeit der Bewertungen insgesamt fraglich erscheinen ließ. Doch AMAZON hat reagiert und das Label „verifizierter Kauf“ eingeführt: das steht jetzt an allen Kommentaren dran, die von Leuten kommen, die das jeweilige Teil tatsächlich gekauft haben.

    Folge: Lobendes Gesäusel OHNE dieses Label werden nicht mehr ernst genommen, Problem weitgehend gelöst! (Ja, vielleicht leisten es sich noch einige, tatsächlich mehrere Mitarbeiter extra einkaufen zu lassen, um glaubhaft bewerten zu können – aber die Masse ist damit aus dem Geschäft gedrängt!)

    Auf ähnliche Weise könnten FB und Twitter gut sichtbare Label für „verifizierter Mensch“ einführen – für Promis haben sie sowas ja schon. Dazu ein transparentes Verfahren, wie man sich als Mensch ausweisen kann – und schon ist die große Masse der Bots draußen (es wären da auch Verfahren denkbar, die die Anonymität gegenüber der Plattform wahren – etwa über eine vertrauenswürdige dritte Institution).

    Fazit: Es geht vieles, man muss es halt konzipieren, fordern, durchsetzen, umsetzen!

    Code rules – aber es sind Menschen, die den Code schreiben, der zu unserer „Internet-Umgebung“ wird. Es ist an uns allen, die digitale Umwelt zu verbessern – wieder verschwinden wird sie nicht!

    1. Das ist wohl wahr. Es gibt nicht nur Kochseiten oder neutrales Bla-Bla, es gibt eine unzählige Menge verschiedenster Themen, die im Internet behandelt werden. Die Themenvielfalt ist die positive Seite des Internets.

      Aber die andere gibt es ebenfalls. Dass das Internet nicht wieder verschwinden wird, ist sogar mir klar. Die Netzpuristen würden sich bedanken, wenn irgendwer für die unzähligen Kommunikationsplattformen eine Identitätsprüfung verlangen würden. Schon heute wird über Versuche, die in diese Richtung gehen, erbittert gestritten. Oft passiert das, weil die Netzaktivisten nicht begreifen, dass die Idealisierung ihres schönen Internets nicht weniger falsch ist wie seine Dämonisierung.

      Wir erleben gesellschaftliche Veränderungen, die auch mit dem Internet zu tun haben. Die Auswirkungen, die die Stimmungsmache längst hat, sind in meinen Augen unübersehbar. Es ist kein Zufall, dass politische Gruppen ohne Lösungskompetenz mit ihren ebenso einfachen wie falschen Antworten weltweit diese Zustimmung erfahren. Nehmen wir die USA. Die wirtschaftlichen Kennzahlen sind nicht so schlecht, wie das zum Teil herüberkommt. Dennoch nennen die Amerikaner als Hauptsorge wirtschaftliche Probleme. Fakten interessieren fast nicht. Wie bei uns.

      Wer bei Amazon Bewertungen abgeben will, dem schickt der Hersteller das Produkte gegen Rechnung. Der Kaufpreis wird nach der Bewertung erstattet, das Produkt eventuelle wieder zurückgegeben.

      Es ist evident, wie interessierte Gruppen weltweit mit unlauteren, manipulativen Mitteln die öffentliche Meinung von Internetnutzern beeinflussen, so wie keiner ein Mittel gegen Hassbotschaften findet, wird es auch gegen diese Manipulationen von Menschen kein Mittel geben. Und wenn doch, dann nur bruchstückhaft.

      Falls es doch geschieht, haben all diejenigen einen Vorwand ihre Stimme für Freiheit im Netz zu erheben. So läuft es und die Gefahren werden kleingeredet. Die Verteidigung des Internets mutet manchmal an, als wenn Kinder im Sandkasten um ihre Förmchen streiten.

  3. Ich habe es einfach noch nicht geschafft, über dieses Thema zu schreiben, obwohl es total wichtig ist. Timur Vermes hat ja in seinem (gar nicht so tollem) Buch „Er ist wieder da“ den Hitler von den Propaganda-Möglichkeiten des Internets schwärmen lassen.
    Dein Artikel bringt die Gefahren sehr gut auf den Punkt.
    LG
    Sabienes

    1. Man sieht auch hier in den Kommentaren, wie unterschiedlich die Sache gesehen wird. Insofern freut es mich, dass du die Gefahren vielleicht ähnlich dramatisch siehst wie ich es tue.

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

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