skip to Main Content
Menü

Irgend­wann schien Schluss zu sein mit der ner­ven­den TV-Omni­prä­senz von Hele­ne Fischer. Bis zum Jah­res­en­de. Nun kam es knüp­pel­dick. Weih­nachts­shows von und mit HF und sogar im «Tat­ort» spielt sie mit. Als Kil­le­rin. Passt.

Aller­dings tan­gier­te mich Helen­chen, wie man so schön sagt, nur peri­pher. Das Jahr hat­te Din­ge zu bie­ten, die mich wirk­lich in Anspruch genom­men haben.

Zum einen natür­lich mein vor­zei­ti­ger Ren­ten­ein­stieg. Ich habe die­sem Lebens­ab­schnitt mit gro­ßen Erwar­tun­gen ent­ge­gen­ge­se­hen. Jetzt kann ich sagen, dass sie sich bis­her erfüllt haben. Es wäre alles ganz pri­ma, wenn ich nicht seit eini­gen Mona­ten ein paar gesund­heit­li­che Pro­ble­me mit mir her­um­schlep­pen wür­de. Die machen mir etwas Sor­gen.

Das scheint nichts Beson­de­res zu sein. Eini­ge Freun­de und Bekann­te und auch mein Schwa­ger hat­ten gleich zu Beginn der Ren­te Pro­ble­me mit ihrer Gesund­heit. Viel­leicht ist das sowas wie der Preis für die plötz­lich ein­set­zen­de «Relaxt­heit». Mein Arzt und ich arbei­ten dar­an.

Die Woche über nicht mehr im Hotel zu leben hat viel für sich. Ich unter­stüt­ze mei­ne Frau bei der Betreu­ung mei­ner Schwie­ger­mut­ter, die inzwi­schen 1 1/​2 Jah­re bei uns lebt und die mit ihren 91 Jah­ren nicht mehr rich­tig mobil ist. Das nervt manch­mal, weil wir heu­te, stär­ker als gedacht, sehr ans Haus gebun­den sind. Aber die Din­ge sind wie sie sind. Wir hat­ten uns immer vor­ge­nom­men, uns um sie zu küm­mern und das tun wir nun auch.

Außer­dem küm­mern mei­ne Frau und ich uns ein­mal, manch­mal zwei­mal in der Woche um unse­ren größ­ten Son­nen­schein. Mein Groß­nef­fe Fynn (Titel­bild) wird im Febru­ar 2 Jah­re alt und ver­fügt schon über einen ganz ordent­li­chen Wort­schatz. Viel­leicht sieht man dar­an, dass die Kita für die Ent­wick­lung von Kin­dern einen gro­ßen Bei­trag leis­tet. Soweit ich das beur­tei­len kann, waren die Kin­der frü­her mit 2 Jah­ren nor­ma­ler­wei­se nicht soweit wie er.

Das Thema des Jahres

Ich gehö­re nicht zu den besorg­ten Bür­gern. Ich ste­he den Ansich­ten der meis­ten die­ser Leu­te sehr kri­tisch gegen­über und las­se mich des­halb lie­ber als ver­blö­de­ten, links­ver­siff­ten Gut­men­schen beschimp­fen.


Mich erschreckt, dass seit Som­mer 2015 in den sozia­len Netz­wer­ken und vie­len Blogs unbän­di­ger Hass auf alle ein­pras­selt, die sich der neu­en rechts­na­tio­na­len Bewe­gung, die­ser neu­en völ­ki­schen Dok­trin ent­ge­gen­zu­stel­len wagen.

Ich habe geglaubt, dass wir mehr Sinn für den euro­päi­schen Gedan­ken ent­wi­ckelt hät­ten. Zeit hat­ten wir schließ­lich genug.

Ich habe seit lan­gem regis­triert, dass eine gro­ße anti­de­mo­kra­ti­sche und natio­na­lis­ti­sche Gemein­de gegen euro­päi­sche und über­haupt gegen alle Insti­tu­tio­nen des Rechts­staa­tes sowie gegen sei­ne offi­zi­el­len Ver­tre­ter mobil gemacht hat. Das pene­tran­te Bepö­beln der so genann­ten «Lügen­pres­se» gehör­te von Beginn an zu den aus­ge­mach­ten Zie­len der rech­ten Natio­na­lis­ten.

Viel­leicht ist die Zahl der Anhän­ger die­ser natio­na­len Bewe­gung grö­ßer als ich gedacht habe. Wis­sen­schaft­ler spre­chen von ca. 25 % der Bevöl­ke­rung, die rechts­po­pu­lis­tisch oder rechts­ex­trem gepolt sind.

Wer die Kom­men­ta­re in den gro­ßen Foren der Zei­tun­gen zu pas­sen­den The­men sowie in rechts­ra­di­ka­len Blogs liest, der müss­te ein mul­mi­ges Gefühl bekom­men.

Hasskommentare

Fast jeder Arti­kel, der sich mit dem The­ma Flücht­lin­ge befasst, wird mit ein­schlä­gi­ger Kri­tik ver­se­hen. Kri­tik ist aber in die­sem Fall sehr häu­fig das fal­sche Wort. Es han­delt sich viel zu häu­fig um regel­rech­te Hass­ti­ra­den, die ein­mal den Autor des Arti­kels direkt tref­fen und ein ande­res Mal die inhalt­li­che Aus­sa­ge des Arti­kels.

Noch ein­mal schlim­mer sind die Reak­tio­nen der Kom­men­ta­to­ren, wenn es um Fehl­ver­hal­ten Flücht­lin­gen geht. «Focus Online» sticht lei­der häu­fig her­vor, weil dort dem Affen Zucker gege­ben wird. Lei­der wer­den dort nicht sel­ten Arti­kel ver­öf­fent­licht, die die rech­ten Aggres­so­ren gera­de­zu ein­lädt, sich der ver­meint­li­chen Wahr­hei­ten anzu­neh­men und die­se aus­zu­schmü­cken. Der Grund­te­nor ist immer der glei­che. Vor­ur­tei­le wer­den bedient und geschürt und die­se wer­den begie­rig von denen auf­ge­nom­men, die sol­che «Nach­rich­ten» zu pass kom­men.

Ich sehe die Leu­te, die sich so ein­deu­tig gegen Men­schen und unse­ren Rechts­staat wen­den, nicht mehr als Demo­kra­ten. Es geht in der Debat­te nicht mehr um das Strei­ten um den rich­ti­gen Weg. Vie­len Rech­ten geht es dar­um, den Rechts­staat gegen etwas ande­res zu erset­zen. Wer es sich, wie ich, zumu­tet, vie­le sol­che Kom­men­ta­re zu lesen, dem ist das nicht seit ges­tern klar. Dass Dro­hun­gen gegen Reprä­sen­tan­ten des Staa­tes aus­ge­spro­chen wer­den, ist ja wirk­lich kei­ne Neu­ig­keit. Und dabei den­ke ich nicht nur an die Gal­gen bei Pegi­da-Demos.

Rech­te füh­ren schon seit lan­gem Lis­ten über Leu­te, die zu sank­tio­nie­ren sind, weil deren Mei­nung nicht kon­form ist oder weil die­se als Gefahr für die Bewe­gung ange­se­hen wer­den. Dass Links­au­to­no­me in die­ser Bezie­hung nicht anders vor­ge­hen, macht die Sache nicht bes­ser.

Der Staat will die NPD ver­bie­ten. Das hat unse­re Demo­kra­tie mei­ner Mei­nung nach nicht ver­dient. Nach 70 Jah­ren soll­ten wir das Selbst­be­wusst­sein haben, mit radi­ka­len Strö­mun­gen im Land fer­tig zu wer­den. Eine Umfra­ge beim «Tages­spie­gel» fängt dazu die Mei­nung der Lese­rIn­nen ein. Sie ist nicht reprä­sen­ta­tiv, deckt sich nichts­des­to­trotz mit mei­ner Ansicht.

Wir brau­chen die Aus­ein­an­der­set­zung mit natio­na­lis­ti­schen und vor allem mit rechts­ex­tre­men Stand­punk­ten. Ver­bo­te der die­se reprä­sen­tie­ren­den Par­tei­en oder Grup­pie­run­gen sind nur ein Pla­ce­bo. Das deut­sche Volk wird -hof­fent­lich- über das Selbst­be­wusst­sein ver­fü­gen, die Leu­te in ihre Schran­ken zu wei­sen, die mei­nen im Schat­ten der Flücht­lings­kri­se ihr Süpp­chen kochen zu kön­nen.

Viel­leicht geht es nicht nur mir so, wenn ich beim Lesen der schon erwähn­ten Inhal­te (zu) vie­ler Kom­men­tar­spal­ten das Gefühl bekom­me, dass es dies­be­züg­lich fünf vor zwölf ist.

Mei­ne Accounts bei Face­book und Goog­le+ habe ich im Okto­ber die­ses Jah­res gelöscht — zuun­guns­ten mei­nes Blogs aber zuguns­ten mei­ner Gemüts­ver­fas­sung. Es tut gut, nicht mehr jeden Dreck lesen zu kön­nen.

Denen, die die­sen Arti­kel so kurz vor dem Jah­res­wech­sel tat­säch­lich gele­sen haben, wün­sche ich ein fro­hes neu­es Jahr. Möge es euch und euren Fami­li­en viel Glück und Gesund­heit brin­gen. Das ist das Wich­tigs­te. Alles ande­re fin­det sich.

restaurants
Mei­nen Lese­rin­nen und Lesern wün­sche ich ein fröh­li­ches Weih­nachts­fest und alles Gute für das neue… 
medien_1
Viel­leicht ist es ja auch gut so, dass die zustän­di­gen Leu­te in der Redak­ti­on mei­ne…

Dan­ke fürs Tei­len

Horst Schulte

Ich bin Horst Schulte und blogge seit 2004. Am liebsten schreibe ich über gesellschaftliche und politische Fragen. Aber ab und an gibt es hier auch etwas zum Thema Bloggen, Wordpress und ein paar Fotos.

Meine ersten Gehversuche als Blogger machte ich mit den Blogs finger.zeig.net, später mit querblog.de und noch etwas später mit netzexil.de

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Hal­lo Horst,
    es ist wirk­lich trau­rig, was aus dem ursprüng­lich anvi­sier­ten euro­päi­schen Gedan­ken gewor­den ist. Wie ein «Mit­ein­an­der» funk­tio­niert, soll­te sich man­cher noch mal in Erin­ne­rung rufen.

    Ich wün­sche dir, dei­ner Fami­lie und allen, die dir wich­tig sind ein gutes und fried­li­ches Jahr 2006. Gesund­heit und Zufrie­den­heit wün­sche ich dazu. Bleib «kri­tisch».

    Mich wirst du übri­gens auch in 2016 an der Leser­ba­cke haben. 😉
    Lie­ben Gruß
    Hans

  2. Hal­lo Hans,

    bei vie­len fehlt wohl der Wil­le, sich dar­auf ein­zu­las­sen. Und unschul­dig sind die natio­na­len und die EU-Poli­ti­ker an die­ser Ent­wick­lung ja lei­der nicht. 

    Dir und den Dei­nen wün­sche ich eben­falls alles Gute für das neue Jahr. Viel Glück und Gesund­heit.

    Wir sehen uns. 🙂

    Vie­le Grü­ße
    Horst

  3. Lie­ber Horst,

    das war wie­der ein­mal ein tief­grün­di­ger Arti­kel von dir. Ich lese so etwas ger­ne und schlie­ße mich dei­ner Mei­nung an.
    Mal sehen, was 2016 so alles bringt.

    Ich wün­sche Dir einen guten Rutsch und viel Spaß, Freu­de, Gesund­heit und vie­le glück­li­che Stun­den im Jahr 2016.

    Bis nächs­tes Jahr 😉 

    Bes­te Grü­ße,

    Kai

  4. Hal­lo Kai,

    Dan­ke. Das wird ein span­nen­des neu­es Jahr. Ich hof­fe, die Wahr­sa­gun­gen so man­cher Pes­si­mis­ten nicht ein­tref­fen wer­den. Noch reicht mein Opti­mis­mus, wenn auch die Hoff­nung nicht all­zu groß ist. 

    Dan­ke für dein net­ten Neu­jahrs­wün­sche, die ich sehr gern erwi­dern will. Alles Gute für dich und dei­ne Fami­lie.

    Herz­li­che Grü­ße
    Horst

  5. Zur Infor­ma­ti­on und ggf. zur Wei­ter­ver­brei­tung – Ände­rung erlaubt:

    Rechts­staat, Demo­kra­tie, Gewal­ten­tei­lung, Legi­ti­ma­ti­ons­ket­te durch das Wahl­sys­tem, Grund­ge­setz, Ver­fas­sung, Men­schen­rech­te usw. erge­ben eine schö­ne Kulis­se.
    “Hin­ter die Kulis­sen zu schau­en heißt zu erken­nen: Hin­ter der demo­kra­ti­schen Fas­sa­de wur­de ein Sys­tem instal­liert, in dem völ­lig ande­re Regeln gel­ten als die des Grund­ge­set­zes. Das Sys­tem ist unde­mo­kra­tisch und kor­rupt, es miss­braucht die Macht und betrügt die Bür­ger skru­pel­los.” (http://www.abseiler.de/zitate/zitat-staatsrechtler-hans-herbert-von-arnim/2013/12/25/).
    Für den Sieg des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun. Taugt das Par­tei­en­sys­tem? Gibt es eine Par­tei mit Guten, die sich für Men­schen­rech­te ein­set­zen? Der Bun­des­tag lega­li­sier­te auch die psych­ia­tri­sche Zwangs­be­hand­lung- https://www.youtube.com/watch?v=nkGYhZ7V1bc.
    Es hat seit Men­schen­ge­den­ken eine erkleck­li­che Anzahl von Cha­rak­ter­schwei­nen gege­ben, die an die Macht stre­ben (aus dem Buch „Rechts­beu­ger­ma­fia“ — https://www.facebook.com/justizfreund/photos/pb.1379122369079326. – 2207520000.1451115645./1379123882412508/?type=3&theater) — die pdf-Datei kann im Inter­net gefun­den wer­den).
    Die Wahr­heit über unse­re Gesell­schaft erfah­ren wir dort, wo Men­schen auf ver­ant­wort­li­ches Han­deln ange­wie­sen sind. Es ist längst an der Zeit, davon zu erfah­ren; weil ein Rechts­staat kei­ner ist, wenn sei­ne Geset­ze nicht für alle gel­ten. Es wird an die Tra­di­ti­on und Gepflo­gen­hei­ten tota­li­tä­rer Staa­ten ange­schlos­sen, wobei nicht sel­ten alle unheil­voll zusam­men­spie­len: die Behör­den, die Gerich­te, will­fäh­ri­ge Psych­ia­te­rIn­nen und Sach­ver­stän­di­ge, Gesetz und Poli­tik. Wo Psych­ia­trie und gesell­schaft­li­che Struk­tu­ren auf­ein­an­der tref­fen, deckt es auf, wel­che pri­mi­ti­ven und daher unglaub­li­chen Mecha­nis­men die­se Ver­bre­chen ermög­li­chen. Die muti­ge Psy­cho­lo­gin und Betreue­rin, die die­se Zustän­de auf­ge­deckt hat, ver­liert nach jah­re­lang-kon­zer­tier­tem Sys­tem-Mob­bing schließ­lich ihre Arbeit. Das ist hier der Preis für Mut, Zivil­cou­ra­ge und Enga­ge­ment für Recht und Ord­nung, vgl. Buch „Fehl­dia­gno­se Rechts­staat“, http://behoerdenstress13.com/tag/isbn-3 – 8334-1526 – 6/​, http://www.sgipt.org/politpsy/recht/KapRech0.htm). Wie man z.B. auf dem Deck­blatt der Buch­prä­sen­ta­ti­on unter http://www.sgipt.org/lit/sonstige/FDRSDuPO.htm) sehen kann, wird von Herr­schen­den oft etwas erfun­den, um Unter­ge­be­ne aus rei­ner Will­kür zu schä­di­gen.
    Dem­entspre­chend sind Rechts­brü­che und Rechts­beu­gun­gen sys­tem­kon­form. Das Sys­tem schützt sich durch kon­se­quen­te Mani­pu­la­ti­on (vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740).
    Lass Dich über­ra­schen — https://youtu.be/AKl0kNXef-4.
    Gericht­li­chen und behörd­li­chen Ent­schei­dun­gen (nebst Jus­tiz­mi­nis­te­ri­en, Peti­ti­ons­aus­schüs­sen etc.) fehlt wegen gewoll­ter Ver­dre­hungs­ab­sicht der Tat­sa­chen und der Rechts­la­ge zumeist eine plau­si­ble Begrün­dung, oft sogar die Sach­be­zo­gen­heit. Haupt­ver­ant­wort­lich für das per­fi­de Rechts­cha­os mit Metho­de sind die Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­ten, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt und auch der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te. Ein­zel­fall­ge­rech­tig­keit gibt es selbst in schwers­ten Fäl­len für die meis­ten Betrof­fe­nen nicht. Das bedeu­tet, sie sind hilf­los der Will­kür des Staa­tes und den schwe­ren Fol­gen die­ser Will­kür aus­ge­lie­fert (vgl. http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html und http://duckhome.net/tb/archives/8631-JUSTITIA.html).
    Bestä­tigt wird die nicht zu bän­di­gen­de Lust auf Will­kür auch von Dr. Egon Schnei­der im ZAP-Report: Jus­tiz­spie­gel, Kri­ti­sche Jus­tiz­be­rich­te, 2. erwei­ter­te Auf­la­ge 1999, Sei­te 4f: „Täg­lich tau­send­fa­ches Ver­fah­ren­s­un­recht!“
    Das Wort Que­ru­lant gebraucht, um unbe­que­me Men­schen ver­ächt­lich zu machen, die ihr Recht auf Mei­nungs­frei­heit aus­üben (und Rechts­brü­che nicht hin­neh­men). Für die Ein­sper­rung in psych­ia­tri­schen Kran­ken­häu­sern, Ent­mün­di­gung und Exis­tenz­ver­nich­tung reicht es noch heu­te- vgl. http://de.wikimannia.org/Querulantentum und https://sites.google.com/site/psychiatrisierung56zpo/michael-kohlhaas-querulanten-noergler-quengler). Eine Rechts­an­wäl­tin zu Jus­tiz­irr­tü­mern und zum Betreu­ungs­recht- https://www.youtube.com/watch?v=0fsczBN09IU.
    Die Poli­tik ver­nich­tet den Rechts­staat (Prof. Albrecht zum Über­wa­chungs­wahn)- https://www.youtube.com/watch?v=uOT1CkVyS18.
    Kri­ti­ker gel­ten als Ter­ror­ver­däch­ti­ge, die über­wacht wer­den dür­fen — https://www.youtube.com/watch?v=GWZ15MbMN4w.
    Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Maas for­dert Sta­si­me­tho­den beim Bür­ger ein- http://www.pi-news.net/2015/12/maas-fordert-stasimethoden-beim-buerger-ein/#more-496214.
    Wei­te­re Infos Vide­os zu Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen in der BRD sind u.a. unter http://blog.justizfreund.de/?p=134 , http://www.meinungsverbrechen.de/category/recht/
    doku­men­tiert.
    Die Dik­ta­tur hat sich schon hin­rei­chend bewaff­net, jeden­falls hat sie alle Orga­ne des Staa­tes fest in ihrer Hand, stellt Dr. Schacht­schnei­der fest, vgl. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/prof-dr-karl-albrecht-schachtschneider/ein-weiterer-schritt-zur-diktatur.html.
    Da die bis­he­ri­gen obrig­keits­staat­li­chen Ver­wal­tungs­struk­tu­ren der För­de­rung von macht­be­ses­sen Cha­rak­ter­schwei­nen die­nen, die die Dik­ta­tur wol­len, wodurch der Bür­ger der Will­kür aus­ge­setzt ist, müs­sen ande­re Struk­tu­ren her. Eine Idee dazu unter https://arsenalinjustitia.wordpress.com/.

  6. @Willkürgegner
    Die meis­ten der ver­link­ten Quel­len sind mir nicht unbe­kannt. Mei­ne Hal­tung zu den Inhal­ten habe ich deut­lich gemacht. Ich ste­he zu die­sem Staat und weh­re mich gegen Pau­scha­lie­run­gen sol­cher Art. Wir haben in der Tat genü­gend Pro­ble­me. Lösungs­an­sät­ze oder krea­ti­ve Vor­schlä­ge sind von denen, die da so vehe­ment das bestehen­de «Sys­tem» kri­ti­sie­ren, nicht zu erwar­ten.

    Im Inter­net gibt es zu vie­le Spin­ner. Und Sie haben hier eine net­te Bei­spiel­samm­lung zusam­men­ge­tra­gen.

  7. Hal­lo Horst,

    hab das zwar erst jetzt gele­sen, aber den­noch: guter Arti­kel, vie­les spricht mir aus der See­le!
    Ich wünsch dir alles Gute für 2016 — und wei­ter­hin Freu­de am Blog­gen!

    Wie­so du FB und G+ gelöscht hast, um dort kei­nen Dreck mehr zu lesen, ver­ste­he ich nicht wirk­lich. Dort bestimmt man ja weit­ge­hend selbst, mit wem man sich ver­netzt und bekommt also auch nur mit, was die­je­ni­gen tei­len.
    Sel­ber nut­ze ich die­se Platt­for­men kaum (FB) bis gar nicht mehr (G+), doch hat­te ich da sol­che Erfah­run­gen nicht.
    Ganz im Gegen­teil — dar­über hab ich mal geb­loggt:

    Face­book, die Wär­me­stu­be.

  8. Hal­lo Clau­dia,

    es ist schön, dass du vie­le mei­ner Ansich­ten teilst. Ich freue mich über Zustim­mung, weil ich manch­mal den­ke, die «ande­re, dunk­le Sei­te» wird immer stär­ker.

    Die Dis­kus­sio­nen dar­über habe ich auch bei Face­book und Goog­le+ geführt. Ich war Mit­glied in ver­schie­de­nen Grup­pen, in denen es hoch her ging. Die Situa­ti­on hat sich seit dem Som­mer in mei­nen Augen noch ein­mal sehr ver­schärft.

    Ich kann es nicht las­sen, mir Kom­men­ta­re zu Arti­keln durch­zu­le­sen, bei denen ich im vor­aus weiß, was die rech­ten Spe­zis dazu mei­nen. Oft habe ich das Gefühl, die AfD, Pegi­da und ande­re beschäf­ti­gen Heer­scha­ren von Schrei­bern, die den Auf­trag haben, durch schnel­les Hin­rot­zen ihrer rech­ten Paro­len die Mei­nungs­füh­rer­schaft zu über­neh­men. Die ers­ten Kom­men­ta­re reprä­sen­tie­ren fast immer jene Stand­punk­te, die ich nicht im Ent­fern­tes­ten tei­le.

    Mein Pro­blem ist, dass ich am liebs­ten jedem die­ser Schmier­lap­pen eine per­sön­li­che Ant­wort schrei­ben wür­de. So wütend macht mich das.

Ich freue mich auf Ihren Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top