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Deutsche Presseorgane und das Urheberrecht (von anderen)

Medien 1

Das Ding mit dem Urheberrecht hat mir ja hier auch schon Verdruss bereitet. Aber anders herum. Was allerdings Enno Lenze über seine aktuellen Erfahrungen mit großen deutschen Medien zu berichten weiß, ist wirklich allerhand.

Ich fragte jeweils (unter meinem echten Namen) an, ob ich die Szenen, die Tobias Huch zeigen, von ihnen kaufen kann. Das sind Szenen, die nun mal von mir stammen und an denen sie keine Rechte haben können. Bei Spiegel Online sagte mir, dass ich das Material für einen vierstelligen Betrag kaufen kann. Von den anderen steht eine Antwort noch aus. LINK
Meine unlizenzierten Fotos in den Medien | Enno Lenze

Urheberschaft geklärt

Urheberschaft geklärt

Die „Welt“ hat inzwischen die Urheberschaft (Quelle: N24 / Enno Lenze) ergänzt. Ennos Hinweis hat vermutlich also zumindest dort gewirkt. Das Verhalten der im Artikel genannten Presseorgane ist jedenfalls unerhört.

 

 

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 62 Jahre alt und lebe in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt. Meine Hauptthemen hier im Blog sind Gesellschaft, Politik und Medien.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Meine Rede…. und deswegen gehört bei Diebstahl von urheberrechtlich geschützten Material grundsätzlich abgemahnt. Blogger sind übrigens nur wenig besser. Da gibt es ja auch einige, die unbedingt auf aktuelle Fotos aus sind.
    Übrigens auch zu deren Vorteil (und sei es über Werbung auf der dem entsprechenden Blog).

    Witzig finde ich es ja, wenn Blogger, die das LSR/ Urheberrechte/ Copyright etc. verteufeln, deren Beiträge gestohlen werden. Wie z.B. zuletzt Fefe. Da ist das natürlich was anderes…. 🙁

    1. Insbesondere die Spiegel-Sache finde ich echt daneben. Wahrscheinlich haben die Damen und Herren keine Zeit die echten Urheber zu ermitteln. Das deutet auf krasse Systemfehler hin und darauf, dass die Verlage immer noch zu viel Geld haben. Ob das OLG Hamburg in solchen Fällen ähnlich hart ist wie dann, wenn es um Blogger geht?

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