Deutsche Presseorgane Und Das Urheberrecht (von Anderen)

Das Ding mit dem Urhe­ber­recht hat mir ja hier auch schon Ver­druss berei­tet. Aber anders her­um. Was aller­dings Enno Len­ze über sei­ne aktu­el­len Erfah­run­gen mit gro­ßen deut­schen Medi­en zu berich­ten weiß, ist wirk­lich allerhand.

Ich frag­te jeweils (unter mei­nem ech­ten Namen) an, ob ich die Sze­nen, die Tobi­as Huch zei­gen, von ihnen kau­fen kann. Das sind Sze­nen, die nun mal von mir stam­men und an denen sie kei­ne Rech­te haben kön­nen. Bei Spie­gel Online sag­te mir, dass ich das Mate­ri­al für einen vier­stel­li­gen Betrag kau­fen kann. Von den ande­ren steht eine Ant­wort noch aus. LINK
Mei­ne unli­zen­zier­ten Fotos in den Medi­en | Enno Lenze

Urheberschaft geklärt

Urhe­ber­schaft geklärt

Die „Welt“ hat inzwi­schen die Urhe­ber­schaft (Quel­le: N24 / Enno Len­ze) ergänzt. Ennos Hin­weis hat ver­mut­lich also zumin­dest dort gewirkt. Das Ver­hal­ten der im Arti­kel genann­ten Pres­se­or­ga­ne ist jeden­falls unerhört.

 

 

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Es sind nur wenige Jahre vergangen. Trotzdem bin ich in diesem Geschäft ein alter Hase.

Ich schreibe über gesellschaftliche und politische Themen. Hin und wieder gibt es bei 2bier auch was zum Thema Bloggen und Wordpress zu lesen.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Mei­ne Rede.… und des­we­gen gehört bei Dieb­stahl von urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Mate­ri­al grund­sätz­lich abge­mahnt. Blog­ger sind übri­gens nur wenig bes­ser. Da gibt es ja auch eini­ge, die unbe­dingt auf aktu­el­le Fotos aus sind.
    Übri­gens auch zu deren Vor­teil (und sei es über Wer­bung auf der dem ent­spre­chen­den Blog).

    Wit­zig fin­de ich es ja, wenn Blog­ger, die das LSR/ Urheberrechte/ Copy­right etc. ver­teu­feln, deren Bei­trä­ge gestoh­len wer­den. Wie z.B. zuletzt Fefe. Da ist das natür­lich was anderes.… 🙁

    1. Ins­be­son­de­re die Spie­gel-Sache fin­de ich echt dane­ben. Wahr­schein­lich haben die Damen und Her­ren kei­ne Zeit die ech­ten Urhe­ber zu ermit­teln. Das deu­tet auf kras­se Sys­tem­feh­ler hin und dar­auf, dass die Ver­la­ge immer noch zu viel Geld haben. Ob das OLG Ham­burg in sol­chen Fäl­len ähn­lich hart ist wie dann, wenn es um Blog­ger geht?

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