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Die Medi¬≠en ver¬≠mit¬≠teln, dass bei der NRW‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČWahl die Bil¬≠dungs¬≠po¬≠li¬≠tik das bestim¬≠men¬≠de The¬≠ma f√ľr die Wahl¬≠ent¬≠schei¬≠dung gewe¬≠sen ist sein soll.

Seit lan¬≠gem gibt es Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen dar¬≠√ľber, dass die √§lte¬≠ren W√§h¬≠ler auf¬≠grund der auf dem Kopf ste¬≠hen¬≠den Alters¬≠py¬≠ra¬≠mi¬≠de das Han¬≠deln von Poli¬≠tik mehr und mehr bestim¬≠men w√ľr¬≠den.

Innere Sicherheit

Unter die¬≠ser Pr√§¬≠mis¬≠se k√∂nn¬≠te man den¬≠ken, das The¬≠ma ¬ęInne¬≠re Sicher¬≠heit¬Ľ sei l√§ngst an die Top-Posi¬≠ti¬≠on der poli¬≠ti¬≠schen Agen¬≠da auf¬≠ge¬≠stie¬≠gen.

Genau die¬≠ses erwar¬≠ten so genann¬≠te Exper¬≠ten f√ľr die Zeit bis zur Bun¬≠des¬≠tags¬≠wahl. Ganz sicher kommt es so, wenn, was Gott ver¬≠hin¬≠dern m√∂ge, ein wei¬≠te¬≠rer Ter¬≠ror¬≠an¬≠schlag im Land gesche¬≠hen w√ľr¬≠de.

Und was ist mit Bildung?

Scha¬≠de, dass die Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen √ľber Bil¬≠dung nicht dazu f√ľh¬≠ren wer¬≠den √ľber her¬≠auf¬≠zie¬≠hen¬≠de Pro¬≠ble¬≠me zu dis¬≠ku¬≠tie¬≠ren, son¬≠dern dass es f√ľr man¬≠che Jour¬≠na¬≠lis¬≠ten wich¬≠ti¬≠ger (auf¬≠lagen¬≠tr√§ch¬≠ti¬≠ger) zu sein scheint, die j√ľn¬≠ge¬≠ren gegen die √§lte¬≠ren Gene¬≠ra¬≠tio¬≠nen aus¬≠zu¬≠spie¬≠len.

Wenn die √Ąlte¬≠ren aber so zur Durch¬≠set¬≠zung ¬ęihrer¬Ľ Agen¬≠da neig¬≠ten, w√§re es dann logisch, dass das The¬≠ma Bil¬≠dung bei den NRW-Wah¬≠len so weit oben ran¬≠giert?

Oder ist das nicht viel¬≠mehr ein Beleg daf√ľr, dass eine funk¬≠tio¬≠nie¬≠ren¬≠de Gemein¬≠schaft exis¬≠tiert?

Ja! auch Opa und Oma wis¬≠sen, dass Bil¬≠dung f√ľr die Zukunft ihrer Enkel und Gro√ü¬≠enkel immer wich¬≠ti¬≠ger wird. Man stel¬≠le sich vor: die¬≠se Gene¬≠ra¬≠tio¬≠nen haben w√§h¬≠rend ihres Lebens gelernt, wie ele¬≠men¬≠tar es ist, √ľber eine gute Bil¬≠dung zu ver¬≠f√ľ¬≠gen. Selbst die Alten, die kei¬≠ne Kin¬≠der haben, m√∂ch¬≠ten mehr¬≠heit¬≠lich sicher¬≠ge¬≠stellt wis¬≠sen, dass die Men¬≠schen in unse¬≠rem Land eine gute und siche¬≠re Zukunft haben.

demokratie1
Seit fest¬≠steht, dass die Lin¬≠ke in NRW an der 5% H√ľr¬≠de geschei¬≠tert ist, ist es‚Ķ 
Digitalisierung
Wahr¬≠schein¬≠lich ist es gut, wenn sich Phi¬≠lo¬≠so¬≠phen wie Richard David Precht mit als ers¬≠te auf¬≠kom¬≠men¬≠den gesell¬≠schaft¬≠li¬≠chen‚Ķ

Dan¬≠ke f√ľrs Tei¬≠len

Horst Schulte

Ich bin Horst Schulte und blogge seit 2004. Am liebsten schreibe ich √ľber gesellschaftliche und politische Fragen. Aber ab und an gibt es hier auch etwas zum Thema Bloggen, Wordpress und ein paar Fotos.

Meine ersten Gehversuche als Blogger machte ich mit den Blogs finger.zeig.net, später mit querblog.de und noch etwas später mit netzexil.de

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Qua­li­täts­jour­na­lis­mus hat es nicht nötig, mit solch plat­ten Vor­ur­tei­len Leser anzu­spre­chen!
    Bil¬≠dung ist mir auch in mei¬≠nem Alter nach wie vor eine Her¬≠zens¬≠an¬≠ge¬≠le¬≠gen¬≠heit ( und ein ent¬≠schei¬≠den¬≠der Fak¬≠tor bei mei¬≠ner Wahl gewe¬≠sen ). Habe mich √ľbri¬≠gens auch dazu am letz¬≠ten Sonn¬≠tag ge√§u¬≠√üert und vie¬≠le Kom¬≠men¬≠ta¬≠re dazu erhal¬≠ten. Das beweist doch auch, dass das ein wesent¬≠li¬≠ches The¬≠ma ist, dass vie¬≠le anspricht.
    LG

  2. Dass das The¬≠ma Bil¬≠dung ¬ędie Leu¬≠te¬Ľ ange¬≠spro¬≠chen hat, bezweif¬≠le ich ja nicht. Nur wenn es zutrifft, dann rela¬≠ti¬≠vie¬≠ren sich damit doch die st√§n¬≠di¬≠gen Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen √ľber ego¬≠is¬≠ti¬≠sche Alte. Oder nicht? Dan¬≠ke f√ľr den Hin¬≠weis auf Ihren Arti¬≠kel. Wer¬≠de gleich zum Lesen erschei¬≠nen ūüôā

  3. Aus Erich K√§st¬≠ners wun¬≠der¬≠ba¬≠rem Buch ¬ęDas flie¬≠gen¬≠de Klas¬≠sen¬≠zim¬≠mer¬Ľ stammt das Zitat: ¬ęLer¬≠nen ist wie Schwim¬≠men gegen den Strom: ¬ęStill¬≠stand bedeu¬≠tet R√ľck¬≠schritt.¬Ľ
    Das neh­me ich mir, trotz mei­nes fort­ge­schrit­te­nen Alters, zu Her­zen und hal­te mich stän­dig, so gut wie es geht, auf dem Lau­fen­den.
    Vor Kur¬≠zem habe ich auf ARTE den inter¬≠es¬≠san¬≠ten Doku¬≠men¬≠tar¬≠film: Stu¬≠di¬≠um‚ÄČ‚ÄĒ‚ÄČZukunft auf Pump? ver¬≠folgt. Details: √úber¬≠all auf der Welt wird Bil¬≠dung zur Ware. Jun¬≠ge Men¬≠schen m√ľs¬≠sen inves¬≠tie¬≠ren, um dar¬≠an teil¬≠zu¬≠ha¬≠ben. Sie zah¬≠len einen hohen Preis und st√ľr¬≠zen sich nicht sel¬≠ten in Schul¬≠den. In Shang¬≠hai, New York, Paris und Ber¬≠lin stei¬≠gen Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§¬≠ten in den glo¬≠ba¬≠len Wett¬≠be¬≠werb ein und wer¬≠den zu Gro√ü¬≠un¬≠ter¬≠neh¬≠men. Doch zu wel¬≠chem Preis? Und wer ver¬≠dient dar¬≠an?
    Die¬≠ser Doku¬≠men¬≠tar¬≠film wirft essen¬≠zi¬≠el¬≠le Fra¬≠gen auf: D√ľr¬≠fen sich Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§¬≠ten neo¬≠li¬≠be¬≠ra¬≠len Zw√§¬≠nen unter¬≠wer¬≠fen? Bedeu¬≠tet der Ein¬≠stieg h√∂he¬≠rer Bil¬≠dungs¬≠ein¬≠rich¬≠tun¬≠gen in den glo¬≠ba¬≠len Wett¬≠be¬≠werb das Ende ver¬≠meint¬≠lich unren¬≠ta¬≠bler Pro¬≠jek¬≠te? Und was wird dann aus der Grund¬≠la¬≠gen¬≠for¬≠schung kri¬≠ti¬≠schem Den¬≠ken, Wei¬≠ter¬≠ga¬≠be von Wis¬≠sen, aka¬≠de¬≠mi¬≠scher Frei¬≠heit und sozia¬≠ler Gerech¬≠tig¬≠keit?

  4. Es scheint fast nor¬≠mal zu sein, dass jun¬≠ge Leu¬≠te sich hoch ver¬≠schul¬≠den, um dann mit den Bil¬≠dungs¬≠ab¬≠schl√ľs¬≠sen auf¬≠zu¬≠war¬≠ten, die sie auf der Kar¬≠rie¬≠re¬≠lei¬≠ter in die Lage bringt, die Kre¬≠di¬≠te vor¬≠erst nicht zah¬≠len zu k√∂n¬≠nen und des¬≠halb die Fami¬≠li¬≠en¬≠pla¬≠nung, so es sie gibt, hint¬≠an¬≠zu¬≠stel¬≠len. Es sieht aus, als h√§t¬≠te der Neo¬≠li¬≠be¬≠ra¬≠lis¬≠mus hat, was kei¬≠ner gedacht h√§t¬≠te, nach der Finanz¬≠kri¬≠se 2008 doch gewon¬≠nen. Und dann kommt auch noch die Digi¬≠ta¬≠li¬≠sie¬≠rung. Der Wett¬≠be¬≠werb wird also noch zuneh¬≠men. Viel¬≠leicht wird er Dimen¬≠sio¬≠nen errei¬≠chen, die wir uns heu¬≠te nicht ein¬≠mal vor¬≠stel¬≠len k√∂n¬≠nen.

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