Interessieren Sich Auch ‚Äědie Alten‚Äú F√ľr ūüĎ®‚ÄćūüĎ®‚ÄćūüĎß Bildungspolitik?

Die Medi¬≠en ver¬≠mit¬≠teln, dass bei der NRW ‚Äď Wahl die Bil¬≠dungs¬≠po¬≠li¬≠tik das bestim¬≠men¬≠de The¬≠ma f√ľr die Wahl¬≠ent¬≠schei¬≠dung gewe¬≠sen ist sein soll.

Seit lan¬≠gem gibt es Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen dar¬≠√ľber, dass die √§lte¬≠ren W√§h¬≠ler auf¬≠grund der auf dem Kopf ste¬≠hen¬≠den Alters¬≠py¬≠ra¬≠mi¬≠de das Han¬≠deln von Poli¬≠tik mehr und mehr bestim¬≠men w√ľr¬≠den.

Innere Sicherheit

Unter die¬≠ser Pr√§¬≠mis¬≠se k√∂nn¬≠te man den¬≠ken, das The¬≠ma ‚ÄěInne¬≠re Sicher¬≠heit‚Äú sei l√§ngst an die Top-Posi¬≠ti¬≠on der poli¬≠ti¬≠schen Agen¬≠da auf¬≠ge¬≠stie¬≠gen.

Genau die¬≠ses erwar¬≠ten so genann¬≠te Exper¬≠ten f√ľr die Zeit bis zur Bun¬≠des¬≠tags¬≠wahl. Ganz sicher kommt es so, wenn, was Gott ver¬≠hin¬≠dern m√∂ge, ein wei¬≠te¬≠rer Ter¬≠ror¬≠an¬≠schlag im Land gesche¬≠hen w√ľr¬≠de.

Und was ist mit Bildung?

Scha¬≠de, dass die Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen √ľber Bil¬≠dung nicht dazu f√ľh¬≠ren wer¬≠den √ľber her¬≠auf¬≠zie¬≠hen¬≠de Pro¬≠ble¬≠me zu dis¬≠ku¬≠tie¬≠ren, son¬≠dern dass es f√ľr man¬≠che Jour¬≠na¬≠lis¬≠ten wich¬≠ti¬≠ger (auf¬≠lagen¬≠tr√§ch¬≠ti¬≠ger) zu sein scheint, die j√ľn¬≠ge¬≠ren gegen die √§lte¬≠ren Gene¬≠ra¬≠tio¬≠nen aus¬≠zu¬≠spie¬≠len.

Wenn die √Ąlte¬≠ren aber so zur Durch¬≠set¬≠zung ‚Äěihrer‚Äú Agen¬≠da neig¬≠ten, w√§re es dann logisch, dass das The¬≠ma Bil¬≠dung bei den NRW-Wah¬≠len so weit oben ran¬≠giert?

Oder ist das nicht viel¬≠mehr ein Beleg daf√ľr, dass eine funk¬≠tio¬≠nie¬≠ren¬≠de Gemein¬≠schaft exis¬≠tiert?

Ja! auch Opa und Oma wis¬≠sen, dass Bil¬≠dung f√ľr die Zukunft ihrer Enkel und Gro√ü¬≠enkel immer wich¬≠ti¬≠ger wird.  Man stel¬≠le sich vor: die¬≠se Gene¬≠ra¬≠tio¬≠nen haben w√§h¬≠rend ihres Lebens gelernt, wie ele¬≠men¬≠tar es ist, √ľber eine gute Bil¬≠dung zu ver¬≠f√ľ¬≠gen. Selbst die Alten, die kei¬≠ne Kin¬≠der haben, m√∂ch¬≠ten mehr¬≠heit¬≠lich sicher¬≠ge¬≠stellt wis¬≠sen, dass die Men¬≠schen in unse¬≠rem Land eine gute und siche¬≠re Zukunft haben.

TIPP:  Von Schunkes Vorteilen und meinen Vorurteilen ūüćĽ

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Ich schreibe √ľber alle m√∂glichen Themen. Politik, Medien und Gesellschaft dominieren dabei.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Qua­li­täts­jour­na­lis­mus hat es nicht nötig, mit solch plat­ten Vor­ur­tei­len Leser anzu­spre­chen!
    Bil¬≠dung ist mir auch in mei¬≠nem Alter nach wie vor eine Her¬≠zens¬≠an¬≠ge¬≠le¬≠gen¬≠heit ( und ein ent¬≠schei¬≠den¬≠der Fak¬≠tor bei mei¬≠ner Wahl gewe¬≠sen ). Habe mich √ľbri¬≠gens auch dazu am letz¬≠ten Sonn¬≠tag ge√§u¬≠√üert und vie¬≠le Kom¬≠men¬≠ta¬≠re dazu erhal¬≠ten. Das beweist doch auch, dass das ein wesent¬≠li¬≠ches The¬≠ma ist, dass vie¬≠le anspricht.
    LG

  2. Dass das The¬≠ma Bil¬≠dung ‚Äědie Leu¬≠te‚Äú ange¬≠spro¬≠chen hat, bezweif¬≠le ich ja nicht. Nur wenn es zutrifft, dann rela¬≠ti¬≠vie¬≠ren sich damit doch die st√§n¬≠di¬≠gen Dis¬≠kus¬≠sio¬≠nen √ľber ego¬≠is¬≠ti¬≠sche Alte. Oder nicht? Dan¬≠ke f√ľr den Hin¬≠weis auf Ihren Arti¬≠kel. Wer¬≠de gleich zum Lesen erschei¬≠nen ūüôā

  3. Aus Erich K√§st¬≠ners wun¬≠der¬≠ba¬≠rem Buch ‚ÄěDas flie¬≠gen¬≠de Klas¬≠sen¬≠zim¬≠mer‚Äú stammt das Zitat: ‚ÄěLer¬≠nen ist wie Schwim¬≠men gegen den Strom: ‚ÄěStill¬≠stand bedeu¬≠tet R√ľck¬≠schritt.‚Äú
    Das neh­me ich mir, trotz mei­nes fort­ge­schrit­te­nen Alters, zu Her­zen und hal­te mich stän­dig, so gut wie es geht, auf dem Lau­fen­den.
    Vor Kur¬≠zem habe ich auf ARTE den inter¬≠es¬≠san¬≠ten Doku¬≠men¬≠tar¬≠film: Stu¬≠di¬≠um ‚Äď Zukunft auf Pump? ver¬≠folgt. Details: √úber¬≠all auf der Welt wird Bil¬≠dung zur Ware. Jun¬≠ge Men¬≠schen m√ľs¬≠sen inves¬≠tie¬≠ren, um dar¬≠an teil¬≠zu¬≠ha¬≠ben. Sie zah¬≠len einen hohen Preis und st√ľr¬≠zen sich nicht sel¬≠ten in Schul¬≠den. In Shang¬≠hai, New York, Paris und Ber¬≠lin stei¬≠gen Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§¬≠ten in den glo¬≠ba¬≠len Wett¬≠be¬≠werb ein und wer¬≠den zu Gro√ü¬≠un¬≠ter¬≠neh¬≠men. Doch zu wel¬≠chem Preis? Und wer ver¬≠dient dar¬≠an?
    Die¬≠ser Doku¬≠men¬≠tar¬≠film wirft essen¬≠zi¬≠el¬≠le Fra¬≠gen auf: D√ľr¬≠fen sich Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§¬≠ten neo¬≠li¬≠be¬≠ra¬≠len Zw√§¬≠nen unter¬≠wer¬≠fen? Bedeu¬≠tet der Ein¬≠stieg h√∂he¬≠rer Bil¬≠dungs¬≠ein¬≠rich¬≠tun¬≠gen in den glo¬≠ba¬≠len Wett¬≠be¬≠werb das Ende ver¬≠meint¬≠lich unren¬≠ta¬≠bler Pro¬≠jek¬≠te? Und was wird dann aus der Grund¬≠la¬≠gen¬≠for¬≠schung kri¬≠ti¬≠schem Den¬≠ken, Wei¬≠ter¬≠ga¬≠be von Wis¬≠sen, aka¬≠de¬≠mi¬≠scher Frei¬≠heit und sozia¬≠ler Gerech¬≠tig¬≠keit?

  4. Es scheint fast nor¬≠mal zu sein, dass jun¬≠ge Leu¬≠te sich hoch ver¬≠schul¬≠den, um dann mit den Bil¬≠dungs¬≠ab¬≠schl√ľs¬≠sen auf¬≠zu¬≠war¬≠ten, die sie auf der Kar¬≠rie¬≠re¬≠lei¬≠ter in die Lage bringt, die Kre¬≠di¬≠te vor¬≠erst nicht zah¬≠len zu k√∂n¬≠nen und des¬≠halb die Fami¬≠li¬≠en¬≠pla¬≠nung, so es sie gibt, hint¬≠an¬≠zu¬≠stel¬≠len. Es sieht aus, als h√§t¬≠te der Neo¬≠li¬≠be¬≠ra¬≠lis¬≠mus hat, was kei¬≠ner gedacht h√§t¬≠te, nach der Finanz¬≠kri¬≠se 2008 doch gewon¬≠nen. Und dann kommt auch noch die Digi¬≠ta¬≠li¬≠sie¬≠rung. Der Wett¬≠be¬≠werb wird also noch zuneh¬≠men. Viel¬≠leicht wird er Dimen¬≠sio¬≠nen errei¬≠chen, die wir uns heu¬≠te nicht ein¬≠mal vor¬≠stel¬≠len k√∂n¬≠nen.

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