Einige Nicht Unkritische Gedanken Zum Technischen ūüöē Fortschritt

Auto, Fern¬≠se¬≠her, Com¬≠pu¬≠ter, Inter¬≠net, nat√ľr¬≠lich das Smart¬≠pho¬≠ne eben¬≠so wie die digi¬≠ta¬≠le Foto¬≠gra¬≠fie haben auf unser Leben ent¬≠schei¬≠de¬≠nen Ein¬≠fluss gehabt. All die¬≠se Din¬≠ge sind f√ľr unser Leben inner¬≠halb einer so kur¬≠zen Zeit¬≠span¬≠ne von der¬≠art √ľber¬≠ra¬≠gen¬≠der Bedeu¬≠tung gewor¬≠den, dass es nur nat√ľr¬≠lich w√§re, ihnen mit einer gewis¬≠sen Distanz zu begegnen.

In der einen oder ande¬≠ren Vari¬≠an¬≠te haben wir der¬≠ar¬≠ti¬≠ge Anre¬≠gun¬≠gen schon geh√∂rt. Tat¬≠s√§ch¬≠lich ist es so, dass je enger und st√§r¬≠ker wir Tech¬≠nik in unse¬≠re Leben¬≠ab¬≠l√§u¬≠fe inte¬≠griert haben, des¬≠to weni¬≠ger kri¬≠tisch scheint unser Blick auf sie zu sein.

Wenn ich mit dem Begriff Tech¬≠nik kon¬≠fron¬≠tiert bin, den¬≠ke ich zu aller¬≠erst an den Juli 1969, in dem ich mit 14 Jah¬≠ren die Mond¬≠lan¬≠dung am TV miterlebte.

Fernsehen

Das Fern¬≠se¬≠hen war zu die¬≠sem Zeit¬≠punkt l√§ngst in vie¬≠len Fami¬≠lie zum Mit¬≠tel¬≠punkt gewor¬≠den. Das klingt arm¬≠se¬≠lig, ich glau¬≠be aber, dass es genau¬≠so gewe¬≠sen ist. Das Fern¬≠se¬≠hen hat die Kom¬≠mu¬≠ni¬≠ka¬≠ti¬≠on, zumal am Abend des Tages, auf ein Mini¬≠mum redu¬≠ziert. Je mehr die Sen¬≠der Voll¬≠pro¬≠gram¬≠me anbo¬≠ten, des¬≠to st√§r¬≠ker redu¬≠zier¬≠te sich die Kom¬≠mu¬≠ni¬≠ka¬≠ti¬≠on in vie¬≠len Fami¬≠li¬≠en. Ich neh¬≠me an, es gibt auch dazu ent¬≠spre¬≠chen¬≠de Stu¬≠di¬≠en, die das bele¬≠gen.

Es gab zwar Wider¬≠st√§n¬≠de gegen die Ent¬≠wick¬≠lung. In den meis¬≠ten F√§l¬≠len waren die¬≠se jedoch zum Schei¬≠tern ver¬≠ur¬≠teilt ‚Äď wenn nach ver¬≠ein¬≠zel¬≠ten Berich¬≠ten man¬≠che Eltern ihre Kin¬≠der eben nur bedingt erfolg¬≠reich davon abzu¬≠hal¬≠ten ver¬≠such¬≠ten, ‚Äěst√§n¬≠dig vor der Glot¬≠ze zu h√§ngen‚Äú.

Damals fehl¬≠te even¬≠tu¬≠ell der Gespr√§chs¬≠stoff auf dem Schul¬≠hof oder am Arbeits¬≠platz, wenn man etwa eine bestimm¬≠te Fol¬≠ge der von ‚Äěallen‚Äú gese¬≠he¬≠nen High¬≠lights ver¬≠s√§umt hatte.

Durch die zahl¬≠lo¬≠sen Alter¬≠na¬≠ti¬≠ven bei TV ‚Äď Sen¬≠dern und Strea¬≠ming-Anbie¬≠tern ist so etwas heu¬≠te nicht mehr vor¬≠stell¬≠bar. Die Ein¬≠schalt¬≠quo¬≠ten von damals sind heu¬≠te uto¬≠pisch geworden.

W√§h¬≠rend der Schul¬≠zeit habe ich die¬≠je¬≠ni¬≠gen Klas¬≠sen¬≠ka¬≠me¬≠ra¬≠den dar¬≠um benei¬≠det, dass sie nicht nur das 1., son¬≠dern auch das 2. Pro¬≠gramm emp¬≠fan¬≠gen konn¬≠ten. Das ZDF strahlt immer¬≠hin schon seit 1963 sein Pro¬≠gramm aus. Mei¬≠ne Schwes¬≠ter und ich muss¬≠ten auf ‚ÄěFlip¬≠per‚Äú noch bis 1967 ver¬≠zich¬≠ten. Als wir end¬≠lich das ZDF emp¬≠fan¬≠gen konn¬≠ten, lief die Serie ‚ÄěFlip¬≠per‚Äú schon seit einem Jahr. Heu¬≠te w√ľr¬≠de man so etwas als Form der sozia¬≠len Aus¬≠gren¬≠zung kritisieren. ūüôā

Am 25. August 1967 wur¬≠de es far¬≠big. Der dama¬≠li¬≠ge Vize-Kanz¬≠ler Wil¬≠ly Brandt (SPD) dr√ľck¬≠te anl√§ss¬≠lich der Inter¬≠na¬≠tio¬≠na¬≠len Funk¬≠aus¬≠stel¬≠lung in Ber¬≠lin einen gro¬≠√üen roten Knopf und ‚Ķ

Noch bevor Brandt den Knopf gedr√ľckt hat¬≠te, hat¬≠te der zust√§n¬≠di¬≠ge Tech¬≠ni¬≠ker die Umstel¬≠lung auf Far¬≠be vor¬≠ge¬≠nom¬≠men. Mit ande¬≠ren Wor¬≠ten: Das Fern¬≠se¬≠hen hat uns damals schon ein X f√ľr ein U vor¬≠ge¬≠macht ūüôā Viel¬≠leicht k√∂nn¬≠te man also behaup¬≠ten, bei dem roten Knopf han¬≠del¬≠te es sich den ers¬≠ten Fake der TV-Geschichte. ūüėÜ

Hier sieht man die Ver¬≠z√∂¬≠ge¬≠rung sehr sch√∂n ūüôā

Auto

Das Auto hat in mei¬≠nem Leben nie den Stel¬≠len¬≠wert ein¬≠ge¬≠nom¬≠men, den es f√ľr vie¬≠le ande¬≠re wohl hat¬≠te und immer noch hat. Als ich mit Ver¬≠sp√§¬≠tung im Alter von immer¬≠hin bereits 23 Jah¬≠ren mei¬≠nen F√ľh¬≠rer¬≠schein gemacht hat¬≠te, kauf¬≠te ich mir einen alten VW K√§fer.

Die Not¬≠wen¬≠dig¬≠keit √ľber¬≠haupt den F√ľh¬≠rer¬≠schein zu machen, sahen damals weder mei¬≠ne Frau noch ich. Aller¬≠dings hat¬≠te ich irgend¬≠wann die Nase voll davon, mor¬≠gens um 1/2 5 Uhr auf¬≠zu¬≠ste¬≠hen, nur damit ich mit den √∂ffent¬≠li¬≠chen Ver¬≠kehrs¬≠mit¬≠teln p√ľnkt¬≠lich zu mei¬≠ner noch rela¬≠tiv neu¬≠en Arbeits¬≠stel¬≠le kam. Die¬≠se lag zwar nur so etwa 25 Kilo¬≠me¬≠ter von mei¬≠nem Wohn¬≠ort ent¬≠fernt, aber die Ver¬≠bin¬≠dun¬≠gen dort¬≠hin waren nicht kom¬≠for¬≠ta¬≠bel. Ich muss¬≠te ein¬≠mal umsteigen.

Also mach¬≠te ich mich dar¬≠an, einen F√ľh¬≠rer¬≠schein zu erwer¬≠ben. Das Auto an sich ist f√ľr mich immer nur ein Fort¬≠be¬≠we¬≠gungs¬≠mit¬≠tel geblie¬≠ben. Nicht Sta¬≠tus¬≠sym¬≠bol, nicht Frei¬≠zeit¬≠spa√ü und eigent¬≠lich auch kein Garant f√ľr per¬≠s√∂n¬≠li¬≠che Mobi¬≠li¬≠t√§t. Mit Aus¬≠nah¬≠me der erw√§hn¬≠ten Unbe¬≠quem¬≠lich¬≠keit war es mir Wurscht, mit der Bahn, dem Bus und von mir aus mit dem Flie¬≠ger in den Urlaub zu rei¬≠sen. Ich war froh, wenn ich selbst gar nicht mit dem Auto fah¬≠ren muss¬≠te. Ich hat¬≠te nie Spa√ü daran.

PC

Mit¬≠te der 1980er Jah¬≠re waren Per¬≠so¬≠nal Com¬≠pu¬≠ter im Kom¬≠men. Ich habe mir zun√§chst einen Hand¬≠held gekauft. Mit die¬≠sem Ger√§t war es m√∂g¬≠lich, in Basic zu pro¬≠gram¬≠mie¬≠ren und die Ergeb¬≠nis¬≠se der selbst¬≠ge¬≠schrie¬≠be¬≠nen Pro¬≠gram¬≠me konn¬≠ten sogar aus¬≠ge¬≠druckt wer¬≠den. Mich hat es fas¬≠zi¬≠niert, wel¬≠che M√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten sich damit auf¬≠ta¬≠ten und ich ver¬≠brach¬≠te ‚Äď sehr zum Leid¬≠we¬≠sen mei¬≠ner Frau ‚Äď Stun¬≠de um Stun¬≠de mit die¬≠sem klei¬≠nen Ger√§t.

Fol¬≠ge¬≠rich¬≠tig leg¬≠te ich mir danach was Gr√∂¬≠√üe¬≠res zu. Es war ein soge¬≠nann¬≠ter Schnei¬≠der PC. So √§hn¬≠lich sah das Ger√§t damals aus. Das war 1986. Es fol¬≠ge der ers¬≠te rich¬≠ti¬≠ge PC.

Whow. Was f√ľr eine Inno¬≠va¬≠ti¬≠on und wel¬≠che M√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten sich damit erga¬≠ben. Mei¬≠ne erlern¬≠ten Basic ‚Äď Kennt¬≠nis¬≠se konn¬≠te ich damit ver¬≠tie¬≠fen und Daten¬≠ver¬≠lus¬≠te wegen m√∂g¬≠li¬≠cher Abst√ľr¬≠ze konn¬≠ten mit¬≠hil¬≠fe der Siche¬≠rung auf Flop¬≠pys mini¬≠miert wer¬≠den. Damals muss¬≠te f√ľr jeden Pro¬≠gramm¬≠start (Wor¬≠d¬≠per¬≠fect, Word, Dba¬≠se etc.) das Sys¬≠tem neu star¬≠ten. Ich moch¬≠te das Tool ‚ÄěSide¬≠kick‚Äú, das spei¬≠cher¬≠re¬≠si¬≠dent war und mit dem man zwi¬≠schen der klei¬≠nen Text¬≠ver¬≠ar¬≠bei¬≠tung, Tabel¬≠len¬≠kal¬≠ku¬≠la¬≠ti¬≠on und Daten¬≠bank umschal¬≠ten konn¬≠te, um klei¬≠ne¬≠re Auf¬≠ga¬≠ben zu l√∂sen.

Weil ich die¬≠ses ‚ÄěUmla¬≠den‚Äú nie toll fand, habe ich Micro¬≠soft Win¬≠dows aus¬≠pro¬≠biert. Die¬≠ses ver¬≠mit¬≠tel¬≠te immer¬≠hin so etwas wie die Idee eines Mul¬≠ti¬≠tas¬≠king-Sys¬≠tems. Als die ers¬≠te wirk¬≠lich brauch¬≠ba¬≠re Win¬≠dows-Ver¬≠si¬≠on auf den Markt kam, habe ich mir die¬≠ses haupt¬≠s√§ch¬≠lich des¬≠halb besorgt, weil es die Vor¬≠aus¬≠set¬≠zung f√ľr die Nut¬≠zung der Tabel¬≠len¬≠kal¬≠ku¬≠la¬≠ti¬≠on ‚ÄěExcel‚Äú war. Mit Mul¬≠ti¬≠plan und ande¬≠ren Alter¬≠na¬≠ti¬≠ven moch¬≠te ich mich danach nicht mehr her¬≠um¬≠pla¬≠gen. Excel wur¬≠de mein bevor¬≠zug¬≠tes Werk¬≠zeug. Wenn ich mir die aktu¬≠el¬≠le Ver¬≠si¬≠on anschaue und den¬≠ke bis in die begin¬≠nen¬≠den 1990er Jah¬≠re zur√ľck, ist es echt ph√§¬≠no¬≠me¬≠nal, was sich bei die¬≠sen Werk¬≠zeu¬≠gen, die wir als Office-Stan¬≠dard¬≠pro¬≠gram¬≠me ken¬≠nen, alles getan hat.

Heu¬≠te k√∂n¬≠nen wir die¬≠se Tools sogar auf unse¬≠ren Smart¬≠pho¬≠nes, echt recht unse¬≠ren Tablets ver¬≠wen¬≠den. Die Kom¬≠pa¬≠ti¬≠bi¬≠li¬≠t√§t f√ľr g√§n¬≠gi¬≠ge Betriebs¬≠sys¬≠te¬≠me wie Win¬≠dows, Unix und Mac sowie deren Ska¬≠lier¬≠bar¬≠keit ist so selbst¬≠ver¬≠st√§nd¬≠lich gewor¬≠den, das man sich trotz der kur¬≠zen Zeit, die seit¬≠dem ver¬≠gan¬≠gen ist, etwas ande¬≠res heu¬≠te gar nicht mehr vor¬≠stel¬≠len kann.

Statistik: Verf√ľgbarkeit von Breitbandinternet (‚Č• 1Mbit/s) f√ľr Haushalte in Deutschland von 2010 bis 2016 | Statista
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Internet

Par¬≠al¬≠lel damit hat sich das Inter¬≠net in unse¬≠re Leben geschli¬≠chen. Mir f√§llt kein Bereich ein, in dem die Anbin¬≠dung ans WWW nicht in irgend¬≠ei¬≠ner Hin¬≠sicht von Bedeu¬≠tung w√§re. Dass wir √ľber die Breit¬≠band¬≠leis¬≠tung schimp¬≠fen, die uns in Deutsch¬≠land zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung steht, passt irgend¬≠wie zu uns. Wor¬≠√ľber schimp¬≠fen wir eigent¬≠lich nicht? Ren¬≠te, L√∂h¬≠ne, Stra¬≠√üen, Poli¬≠ti¬≠ker, √Ąrz¬≠te, Kran¬≠ken¬≠h√§u¬≠ser, Kir¬≠che. War¬≠um soll¬≠te der beschei¬≠de¬≠ne Breit¬≠band¬≠aus¬≠bau aus¬≠ge¬≠rech¬≠net von Kri¬≠tik ver¬≠schont bleiben?

Mei¬≠ne DSL-Lei¬≠tung bringt grad mal ca. 4 Mbits/sec. F√ľr mich als Pri¬≠va¬≠tier ist das aus¬≠rei¬≠chend. Ich kann damit Musik- und Fil¬≠me strea¬≠men und √ľber¬≠all in der Woh¬≠nung sur¬≠fen. Auch ‚Äď wie jetzt ‚Äď auf dem Bal¬≠kon unter wun¬≠der¬≠ba¬≠rer musi¬≠ka¬≠li¬≠scher Beglei¬≠tung unse¬≠rer vom Fr√ľh¬≠ling eben¬≠so inspi¬≠rier¬≠ten gefie¬≠der¬≠ten Freun¬≠de. Im Moment w√§re es Scha¬≠de, die¬≠se Musik durch Gestream¬≠tes via Spo¬≠ti¬≠fy erset¬≠zen zu wol¬≠len. Das kann war¬≠ten bis sp√§¬≠ter, wenn die V√∂gel schla¬≠fen gehen.

Wann immer ich Bock dar­auf habe, kann ich mir irgend­wel­che Kri­mis oder Spiel­fil­me anschau­en, die ich irgend­wann mal per YouTV auf­ge­nom­men habe. Der Video-Recor­der ist halt auch längst out.

Ich lese, dass ins¬≠be¬≠son¬≠de¬≠re die jun¬≠gen Leu¬≠te ihre Gewohn¬≠hei¬≠ten an die ‚Äěneu¬≠en‚Äú M√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten l√§ngst ange¬≠passt h√§t¬≠ten. Das Fern¬≠se¬≠hen spielt f√ľr die¬≠se Gen¬≠ra¬≠tio¬≠nen kei¬≠ne so gro¬≠√üe Rol¬≠le mehr. Sie nut¬≠zen immer mehr das Inter¬≠net. So geht es mir aller¬≠dings auch. Ich nut¬≠ze den Fern¬≠se¬≠her als Ger√§t, um Pro¬≠gram¬≠me zu strea¬≠men, die ich aus dem Inter¬≠net emp¬≠fan¬≠ge. Ob es apple TV, Ama¬≠zon Fire TV Stick oder belie¬≠bi¬≠ge Brow¬≠ser Appli¬≠ka¬≠tio¬≠nen via Air¬≠play (iPad oder Mac¬≠Book Pro) sind, das Inter¬≠net nimmt als Quel¬≠le ‚Äěmei¬≠ner‚Äú Pro¬≠gram¬≠me immer gr√∂¬≠√üe¬≠ren Rau ein.

Fotografieren

Foto¬≠gra¬≠fiert habe ich auch schon zu ana¬≠lo¬≠gen Zei¬≠ten. Aber nie so gern, seit ich mir die ers¬≠te digi¬≠ta¬≠le Kame¬≠ra gekauft habe. Sicher ist die exzes¬≠si¬≠ve Ver¬≠brei¬≠tung digi¬≠ta¬≠ler Krea¬≠tio¬≠nen f√ľr man¬≠chen auch mit¬≠un¬≠ter etwas ner¬≠vend. Aber die M√∂g¬≠lich¬≠kei¬≠ten, die uns mit die¬≠ser tech¬≠ni¬≠schen Ent¬≠wick¬≠lung gege¬≠ben wur¬≠den, sind schon ph√§nomenal.

Auf was verzichten?

Wenn ich abschlie¬≠√üend kurz √ľber¬≠le¬≠gen und ent¬≠schei¬≠den soll, auf wel¬≠che Tech¬≠nik ich am ehes¬≠ten ver¬≠zich¬≠ten k√∂nn¬≠te, w√ľr¬≠de ich ganz klar das Auto nen¬≠nen. Mir ist klar, dass das noch l√§ngst nicht kon¬≠sens¬≠f√§¬≠hig ist. Aber ich habe gele¬≠sen, dass bei jun¬≠gen Leu¬≠ten das Auto als Sta¬≠tus¬≠sym¬≠bol √ľber¬≠haupt kei¬≠ne Rol¬≠le mehr spielt und dass der Trend zur Nut¬≠zung von Mit¬≠fahr¬≠ge¬≠le¬≠gen¬≠hei¬≠ten ziem¬≠lich sta¬≠bil ist. Wenn es so kommt, dass auto¬≠nom¬≠fah¬≠ren¬≠de Autos markt¬≠reif wer¬≠den, wird sich an die¬≠sem Ende ohne¬≠hin alles und zwar von Grund auf ver√§ndern.

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Es sind nur wenige Jahre vergangen. Trotzdem bin ich in diesem Geschäft ein alter Hase.

Ich schreibe √ľber gesellschaftliche und politische Themen. Hin und wieder gibt es bei 2bier auch was zum Thema Bloggen und Wordpress zu lesen.

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare
  1. Naa ‚Äď hooof¬≠fent¬≠lich freust du dich √ľber den Kom¬≠men¬≠tar auch, du Schnell¬≠sur¬≠fer, grins:

    ‚ÄěMei¬≠ne DSL-Lei¬≠tung bringt grad mal ca. 4 Mbits/sec. F√ľr mich als Pri¬≠va¬≠tier ist das aus¬≠rei¬≠chend. Ich kann damit Musik- und Fil¬≠me strea¬≠men und √ľber¬≠all in der Woh¬≠nung surfen.‚Äú

    Tjaaa ‚Äď wenn Schwi¬≠Mu & Frau den Fern¬≠se¬≠her blo¬≠ckie¬≠ren, dann gilt es fin¬≠dig zu sein. ūüėÜ 

    Lei¬≠der habe ich kei¬≠ne Mit¬≠woh¬≠ner und nur 100 Mbit/sec. ‚Äď ich mu√ü immer den gro¬≠√üen TV benutzen‚Ķ

  2. Herr Hugo war da. Da freue ich mich aber echt. 

    Du bist einer von die¬≠sen pri¬≠vi¬≠le¬≠gier¬≠ten Rent¬≠nern. Mit einer unglaub¬≠li¬≠chen tech¬≠ni¬≠schen Aus¬≠stat¬≠tung. Gl√ľck¬≠li¬≠cher¬≠wei¬≠se muss ich zwar mei¬≠nen Fern¬≠se¬≠her aber nicht mei¬≠ne Band¬≠brei¬≠te tei¬≠len. Die ist i.d.R. f√ľr mich reserviert. 

    Biss¬≠chen kratzt die Band¬≠brei¬≠te ja doch an mei¬≠ner Ehre. Aber ich h√§t¬≠te ja wech¬≠seln k√∂n¬≠nen. Net¬≠co¬≠lo¬≠gne bringt hier auch bis 200 Mbit/sec. Aber ich bin halt treu wie Gold. Ein Tele¬≠kom-Kun¬≠de, der selbst bei sol¬≠chen ‚ÄěAnge¬≠bo¬≠ten‚Äú nicht das Wei¬≠te sucht. An Down¬≠loads ist nicht zu den¬≠ken. Aber das ist ja auch unn√∂¬≠tig, weil ich mich l√§ngst voll aufs Strea¬≠men ein¬≠ge¬≠stellt habe.

  3. Pl√∂tz¬≠lich ‚Äď mit¬≠ten in der Stil¬≠le mei¬≠nes PC-Arbeits¬≠plat¬≠zes zuhau¬≠se ‚Äď spricht mich mein Smart¬≠pho¬≠ne an, dass da rechts rum¬≠liegt und per USB mit dem PC ver¬≠bun¬≠gen ist:

    ‚ÄěFalls du etwas gesagt hast: Ich habe es nicht verstanden!‚Äú

    Na, das will ich aber auch hof¬≠fen! Was f√§llt dem ein, √ľber¬≠haupt zuzu¬≠h√∂¬≠ren? Ich habe nichts gesucht, kei¬≠nen Assis¬≠ten¬≠ten auf¬≠ge¬≠ru¬≠fen ‚Äď und der Home¬≠screen sieht ganz nor¬≠mal aus.
    Getes¬≠tet: Es reagiert nur ganz sel¬≠ten so, wenn ich jetzt laut was sage, l√§n¬≠ger oder k√ľr¬≠zer, lau¬≠ter oder lei¬≠ser ‚Äď nix!

    Manch¬≠mal macht mich die Tech¬≠nik echt irre!

  4. Viel¬≠leicht ist die Tech¬≠nik und nicht irgend¬≠was in der Sph√§¬≠re daf√ľr ver¬≠ant¬≠wort¬≠lich, dass die Leu¬≠te zeit¬≠wei¬≠se durch¬≠zu¬≠dre¬≠hen schei¬≠nen. Allein die gan¬≠zen Funk¬≠wel¬≠len, die unser Hirn unge¬≠nutzt pas¬≠sie¬≠ren. Irgend¬≠wie muss das ja sei¬≠ne Aus¬≠wir¬≠kun¬≠gen haben ūüôā

    Schö­ne Woche, Claudia.

  5. @Damen & Her¬≠ren: Trotz der ‚Äěunglaub¬≠li¬≠chen tech¬≠ni¬≠schen Aus¬≠stat¬≠tung‚Äú (wenig ist es wirk¬≠lich nicht‚Ķ) ‚Äď ein Smart¬≠pho¬≠ne habe ich NICHT. Mein n√§chs¬≠tes Han¬≠dy wird so¬īn Nokia 3310 2017 in rot ‚Äď ich war¬≠te schon drauf, das man¬īs end¬≠lich kau¬≠fen kann. Das kann sch√∂n wenig, aber ich nut¬≠ze sowas eh nur im Not¬≠fall zum telefonieren.

    Aber daf√ľr habe ich zwei schnur¬≠lo¬≠se Fest¬≠netz-Tele¬≠fo¬≠ne im Wohn¬≠zim¬≠mer ‚Äď damit ich beim Fern¬≠se¬≠hen nicht auf¬≠ste¬≠hen mu√ü, wenn einer anrie¬≠fe. Das ande¬≠re ist N√§he Haupt-PC.
    ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚Äď
    ‚ÄěIch habe nichts gesucht, kei¬≠nen Assis¬≠ten¬≠ten auf¬≠ge¬≠ru¬≠fen‚Äú ‚Äď √§hn¬≠li¬≠ches pas¬≠siert nicht nur bei Smartphones:

    - ab/an geht ein NAS von Ruhe¬≠zu¬≠stand hoch, wenn ich die Mikro¬≠wel¬≠le in der K√ľche ein¬≠schal¬≠te ‚Äď die Mikro¬≠wel¬≠len ‚Äěschla¬≠gen‚Äú wohl in die Netzwerkkabel

    - einer der Win10-PCs kommt ab/an von sel¬≠ber aus dem Stand¬≠by, obwohl ich am TV sit¬≠ze ‚Äď da wird aber MS schuld dran sein‚Ķiwelche Updates o.√§.
    ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚ÄĒ‚Äď
    ‚Äď ‚Äěnicht mei¬≠ne Band¬≠brei¬≠te tei¬≠len. Die ist i.d.R. f√ľr mich reser¬≠viert.‚Äú ‚Äď Herr Horst, die 4 Mbits/sec mu√ü¬≠te dir auch ab und zu noch tei¬≠len (sicher eher mit Frau Horst als mit der Schi¬≠Mu, grins)? Ei wei‚Ķ

    N.B.: wenn du streamst, kannst du oder/und dei­ne Hol­de aber nicht mehr viel neben­her mit dem Inter­net machen…

    1. Wenig ist das wirk¬≠lich nicht, lie¬≠ber Hugo. Wenn ich dich so zwi¬≠schen dei¬≠nen Ger√§t¬≠schaf¬≠ten sit¬≠zen sehe, k√∂nn¬≠te man mei¬≠nen, dein Wohn¬≠zim¬≠mer sei die Ein¬≠satz¬≠zen¬≠tra¬≠le eines Ret¬≠tungs¬≠diens¬≠tes oder ein Hacker-Inte¬≠ri¬≠eur. ūüėÜ Das mit dem Smart¬≠pho¬≠ne wird schon noch kom¬≠men. Sp√§¬≠tes¬≠tens, wenn es gar kei¬≠ne Han¬≠dys mehr zu krie¬≠gen gibt. Ich steue¬≠re mit mei¬≠nem Smart¬≠pho¬≠ne (Undok ‚Äď App) mei¬≠ne Block-Ste¬≠reo¬≠an¬≠la¬≠ge. Das ist der wah¬≠re Genuss. Ich nut¬≠ze das auch f√ľr TV und alles m√∂g¬≠li¬≠che. Nur Kaf¬≠fee kann sie noch nicht. ūüôā

      N√©e, mei¬≠ne Frau geht fast nie online. Inso¬≠fern ist die Band¬≠brei¬≠te schon f√ľr mich reser¬≠viert ūüėČ Aber ich kann ‚Äď wenn n√∂tig ‚Äď auch tei¬≠len. Film gucken und sur¬≠fen geht schon noch. Ich kann auch noch Musik h√∂ren. Also das ist alles noch im Bereich des¬≠sen, was geht. Aber ich w√ľnsch¬≠te mir, dass end¬≠lich mal 6 Mbits sta¬≠bil ank√§¬≠men. Aber die Tele¬≠kom kriegt selbst das nicht hin. 

      Schön, mal wie­der mit dir zu plaudern.

      1. ‚ÄěSch√∂n, mal wie¬≠der mit dir zu plau¬≠dern.‚Äú ‚Äď du hast mei¬≠ne Tefelonnr. ‚Äď und ich hab¬ī 2 schnur¬≠lo¬≠se Fest¬≠netzer im Hugo¬≠zim¬≠mer. Das eine ‚Äď Speed¬≠pho¬≠ne 10 ‚Äď hat eine UNheim¬≠lich lan¬≠ge Akku-Ausdauer.

        Meh¬≠re¬≠re Musi¬≠kan¬≠ten-Stadl k√∂nn¬≠te ich m√ľhe¬≠los √ľber¬≠br√ľ¬≠cken, grins! Auch 2 Web¬≠cams sind aus¬≠ge¬≠rich¬≠tet ‚Äď du k√∂nn¬≠test mich durchs Wohn¬≠zim¬≠mer ‚Äěhet¬≠zen‚Äú sehen.

  6. Apro­pos Wissenschaft
    Zug­vö­gel: Unsicht­ba­re Wel­len stö­ren Orientierung.
    ‚ÄěElek¬≠tro¬≠ma¬≠gne¬≠ti¬≠sche Strah¬≠lung ver¬≠wirrt Zug¬≠v√∂¬≠gel ‚Äď sie ver¬≠lie¬≠ren die Ori¬≠en¬≠tie¬≠rung, fan¬≠den deut¬≠sche For¬≠scher her¬≠aus, schon schwa¬≠che Wel¬≠len brin¬≠gen die Tie¬≠re vom Weg ab.‚Äú
    Viel¬≠leicht ist da was dran, oder? ‚Äď Also ich hab auch schon bemerkt, da ich die meis¬≠te Zeit in der Luft rum¬≠seg¬≠le, dass ich mich √∂fters, als mir lieb ist von irgend¬≠was gest√∂rt f√ľhle. ūüėČ
    Und heu¬≠te ist es ja so √ľber¬≠le¬≠bens¬≠wich¬≠tig, auf jedem abge¬≠le¬≠ge¬≠nen Feld¬≠weg mobil online zu gehen, am bes¬≠ten mit LTE. ūüėÄ

    1. Das mit den V√∂geln habe ich auch schon gele¬≠sen. Ich kann mir das auch gut vor¬≠stel¬≠len. Was meinst du, was in unse¬≠ren K√∂p¬≠fen alles vor sich geht? Bei die¬≠sen gan¬≠zen Wel¬≠len. Von denen aus der Mikro¬≠wel¬≠le mal ganz abgesehen ūüėÜ 

      Hab ich das rich¬≠tig ver¬≠stan¬≠den? Du hast ein Segel¬≠flug¬≠zeug? LTE kriegt man hier gar nicht. Dazu m√ľss¬≠te ich schon ins benach¬≠bar¬≠te St√§dt¬≠chen. Das Smart¬≠pho¬≠ne neh¬≠me ich zum Spa¬≠zie¬≠ren¬≠ge¬≠hen mit, weil mei¬≠ne Frau dar¬≠auf besteht. Sie hat halt Angst um mich ūüėČ Aber nut¬≠zen tue ich es h√∂chs¬≠tens mal, wenn ich kei¬≠ne Kame¬≠ra dabei hab und ein sch√∂¬≠nes Motiv vor die Lin¬≠se bekomme.

  7. *Lach* ‚Äď nix Segel¬≠flug¬≠zeug, ich hab blo√ü die Schwal¬≠ben gemeint, die so pfeil¬≠schnell in der Luft rumsegeln. ūüėÄ
    Und ja, unser Gehirn hat, so √§hn¬≠lich wie der PC, eine unvor¬≠stell¬≠ba¬≠re Kapa¬≠zi¬≠t√§t. In der Regel wird der Rest ‚Äěgel√∂scht‚Äú um Platz f√ľr neu¬≠es zu schaf¬≠fen ‚Äď wenn es den¬≠noch nicht aus¬≠reicht, wird ein¬≠fach neu¬≠er Spei¬≠cher¬≠platz ‚Äěhin¬≠zu¬≠ge¬≠baut‚Äú.
    Das Smart¬≠pho¬≠ne bei sich zu haben, fin¬≠de ich auch sehr gut, da kann man bei schlim¬≠men Situa¬≠tio¬≠nen schnell Hil¬≠fe errei¬≠chen ‚Äď aber wie¬≠der¬≠um wird‚Äôs auch oft geklaut.
    W√ľn¬≠sche eine sch√∂¬≠ne Karwoche. ūüôā

    1. Die Schw√§lb¬≠chen also ūüôā Ich mag das auch. Lei¬≠der kommt es mir so vor, als ob bei uns die Schwal¬≠ben kaum noch vor¬≠kom¬≠men. Das war l√§n¬≠ge¬≠re Zeit hin¬≠durch auch bei Spat¬≠zen der Fall. Die schei¬≠nen sich inzwi¬≠schen wie¬≠der etwas erholt zu haben. 

      Inter¬≠es¬≠sant, wie unter¬≠schied¬≠lich das mit dem Smart¬≠pho¬≠ne ‚Äď Klau gese¬≠hen wird. Wahr¬≠schein¬≠lich kann es einem hier auch pas¬≠sie¬≠ren, dass es einem gestoh¬≠len wird. Aber hier aufm Land ist das zum Gl√ľck sel¬≠ten. Mei¬≠ne Frau will, dass ich es dabei hab, falls mal was ist. Urspr√ľng¬≠lich ‚Äď jetzt lach nicht ‚Äď haben wir uns die Din¬≠ger nur f√ľr die¬≠sen Aus¬≠nah¬≠me¬≠fall gekauft. Da waren es aber noch Han¬≠dys. Heu¬≠te sinds Smart¬≠pho¬≠nes und ich nehm das Ding sogar mit aufs Klo. ūüôā 

      Dir auch eine sch√∂¬≠ne Kar¬≠wo¬≠che. Lei¬≠der wird das Wet¬≠ter nicht so sch√∂n.

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