Falsche Argumention Rechter Agitatoren

Die Spiegel — Kolum­nen von Aug­stein und Diez wer­den von Recht­en immer häu­figer als ein­seit­ige, linke Pro­pa­gan­da ver­teufelt.  Es ist lächer­lich, einem Kolum­nis­ten vorzuhal­ten, nicht objek­tiv zu sein.

Die Leute, die ver­mut­lich voll und ganz auf der Lin­ie der Lügen­presse-Schreier liegen, schieben in diesen Fällen gern den Jour­nal­is­ten Hajo Friedrichs vor, der Jour­nal­is­ten ein­mal fol­gen­des ger­at­en hat:

Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in Lon­don gel­ernt: Dis­tanz hal­ten, sich nicht gemein machen mit ein­er Sache, auch nicht mit ein­er guten, nicht in öffentliche Betrof­fen­heit versinken, im Umgang mit Katas­tro­phen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, dass die Zuschauer dir ver­trauen, dich zu einem Fam­i­lien­mit­glied machen, dich jeden Abend ein­schal­ten und dir zuhören.

Ich denke schon, dass dies im All­ge­meinen eine gute Empfehlung ist, zumal wir in diesen Zeit­en oft genug den Ein­druck haben wer­den, dass viele Jour­nal­is­ten die von Friedrichs emp­foh­lene Dis­tanz nicht mehr an den Tag leg­en.

Allerd­ings argu­men­tieren die Kri­tik­er der Kolum­nis­ten Aug­stein und Diez voll und ganz ins Leere. Vielle­icht schla­gen sie mal nach, was eine Kolumne eigentlich genau ist. Die Beiträge, um die es den recht­en Kri­tik­ern geht, sind alle­samt mit dem Wort “Kolumne” über­schrieben.

TIPP:  Wie wäre es mit Wolfgang Bosbach?

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Ich schreibe über alle möglichen Themen. Politik, Medien und Gesellschaft dominieren dabei.

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