Auf Nix Kann Man Sich Verlassen: Monitor Und Die Wikipedia Und Malte Landwehr

Auf nix kann man sich verlassen: Monitor und die Wikipedia und Malte Landwehr

Der »Monitor«-Beitrag von letzter Woche hat ich mich insofern nicht überrascht, als ich regelmäßig (weil ich in meinen Blogs oder in Gesprächen) Wikipedia häufig als Quelle zitiere) von Freunden, Kollegen, Bekannten und Lesern gesteckt bekomme, dass man sich nicht auf alles verlassen darf, was in der Wikipedia stehe. Die wäre nämlich bekannt dafür, dass viele Inhalte nicht korrekt seien. Im Internet selbst finden sich entsprechend viele Artikel über das problematische Thema. Ich glaube, dass das fast jeder Internetnutzer inzwischen schon mal irgendwo gehört oder gelesen hat. Schlimm! Aber sind macht man mit der Information, dass »viele Inhalte« nicht korrekt seien?

Nun hat das TV-Magazin »Monitor», das ich (nicht nur deshalb, weil es bekanntlich politisch links steht) seit Jahrzehnten verfolge, das Thema aufgegriffen. Die gemachten Behauptungen klangen dramatischer als das, was ich zum Thema bisher erfahren habe. Unter anderem lag das an einem der zu Wort kommenden Experten. Malte Landwehr (wer kennt ihn nicht?) hat sich auf ein Interview eingelassen, das sich im Beitrag nach seinen eigenen Aussagen nicht so wiederfindet, wie er es erwartet hat. Deshalb sah er sich veranlasst, eine Klarstellung in seinem Blog zu veröffentlichen. 

Komplett lesen ➔
Wer Für Markus Lanz Ist, Hat Nichts Verstanden!

Wer für Markus Lanz ist, hat nichts verstanden!

Was in Gottes Namen ist so Schlimmes passiert, dass Stefan Niggemeier im Zusammenhang mit der unsäglichen Lanz-Petition schon wieder den Hammer rausholt? Ach. Ein Konservativer hat sich zu Wort gemeldet. Dazu noch einer aus der erlauchten Herausgeberschaft der »Zeit«.  An Josef Joffe kann man sich leicht abarbeiten. Wenn es darüber hinaus noch dazu dient, dem Affen Zucker zu geben – bitteschön. Eine Spur zu beifallheischend ist mir Niggemeiers Artikel im Zusammenhang mit der Kritik Joffes an gewissen Internet-Aktivitäten.

Komplett lesen ➔
Wir Bestehen Auf Freie Meinungsäußerung Und Mobben Dann, Was Das Zeug Hält

Wir bestehen auf freie Meinungsäußerung und mobben dann, was das Zeug hält

Stefan Niggemeier hat es wieder mal geschafft, einen Kommentar – diesmal zur Causa Markus Lanz – zu schreiben, den man sich, wie man so sagt, hinter den Spiegel stecken kann.

Stimmt schon: einerseits sind es »professionelle Journalisten«, die in ihren Medien die Petition gegen ZDF-Lanz erst richtig gepusht und sich dabei oft genug der Netzgemeinde gegenüber im Ton vergaloppiert haben. Andererseits jedoch spricht er damit auch ein Missverständnis an, mit dem wir voraussichtlich noch eine ganze Weile umgehen müssen. Da braucht gar niemand zu lachen, weil ihm dazu sofort die Neuland – »Debatte« einfällt.

Komplett lesen ➔
180.000 Petitions-Unterzeichner Für Berufsverbot Gegen Markus Lanz

180.000 Petitions-Unterzeichner für Berufsverbot gegen Markus Lanz

Wie wollen wir dieses Fest des 180.000 Unterzeichners einer Petition für ein Berufsverbot für Markus Lanz denn nun begehen? Als Aufbruch zu neuen basisdemokratischen Ufern vielleicht!?

Ein schlechter Moderator nervt die Nation also so unbändig (morgen läuft im ZDF übrigens »Wetten dass…?« vermutlich mit Markus Lanz), dass eine große Zahl von Leuten nicht mehr zuschauen will. Aber statt den Aus-Knopf am Fernseher zu drücken, bedient man sich einer moderneren Methode. Von dieser dachte  ich bisher, sie könnte unserer Demokratie ein wenig auf die Sprünge helfen. Sie hat es in meinen Augen nämlich durchaus nötig. Aber wir haben’s gründlich vergeigt.

Komplett lesen ➔