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Geteilte Standpunkt sind ok, nur abschreiben sollte man sie nicht

Duplikat

Als «Gut­men­sch» fra­ge ich mich natür­li­ch, wie sich die Men­schen mit ande­rer Her­kunft ange­sichts der Dis­kus­sio­nen füh­len wer­den, die hier seit gefühl­ten Ewig­kei­ten in die­ser häß­li­chen Art und Wei­se geführt wer­den.

Wir bekla­gen uns gegen­sei­tig dar­über, wie schlimm wir die Ent­wick­lung fin­den, machen uns jedoch kaum die Mühe,  dar­an etwas zu ändern. Ich fin­de es gut und wich­tig, dass Migran­ten ihre Sicht öffent­li­ch machen. Lei­der geschieht das nicht so häu­fig wie ich es mir wün­schen wür­de.

Inter­es­sant fand ich den Bei­trag «Ich ken­ne das schon! — Was nach dem Ber­lin-Anschlag für mich als schwar­zen Deut­schen zu tun ist», den ich — wie es sich gehört — in den sozia­len Netz­wer­ke geteilt habe.


Heu­te lese ich im Leser­fo­rum des Köl­ner Stadt-Anzei­gers unter der Rubrik «Mein Stand­punkt» gen­au den Arti­kel, den ich unter ande­rem Namen, von einem ande­ren Autor, kurz vor Weih­nach­ten bei Migazin.de gele­sen hat­te.

In die­sem Fall hat ihn der 41 jäh­ri­ge Sohn tür­ki­scher Eltern aus Ker­pen geschrie­ben. Er ist Mar­ke­ting-Mana­ger und Dozent an der FH in Köln und offen­bart nach­voll­zieh­ba­re, nur zu ver­ständ­li­che und durch­aus bit­te­re Erfah­run­gen mit unse­rem Deutsch­land.

Ich ver­ste­he, dass man sol­che Erfah­run­gen und Ansich­ten tei­len kann. Das ist sogar sehr wahr­schein­li­ch. Auch die zugrun­de­lie­gen­de, sehr kri­ti­sche Hal­tung zur Ent­wick­lung unse­rer Gesell­schaft gehört mit dazu.

Aber es bleibt fal­sch einen Text als sei­nen eige­nen aus­zu­ge­ben, der offen­bar von einer ande­ren Per­son ver­fasst wur­de. Es ist fal­sch und es schwächt die Wir­kung die­ses aus mei­ner Sicht wich­ti­gen Tex­tes.

Den Köl­ner Stadt-Anzei­ger wer­de ich per Leser­brief um Auf­klä­rung bit­ten.

Aus­schnitt Köl­ner Stadt-Anzei­ger (Kli­ck zum Ver­grö­ßern)

Frü­her ™ war ja alles bes­ser. Ich behaup­te das auch — viel zu oft. Wenn… 
Das hat­te ich mir etwas leich­ter vor­ge­stellt, euch mei­ne Tops aus 2016 vor­zu­stel­len. Ein­fach schnell… 

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt. Meine Hauptthemen hier im Blog sind Gesellschaft, Politik und Medien.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Hi Clau­dia,

    das Miga­zin hat sich bei mir für den Hin­weis bedankt. Vom Stadt — Anzei­ger ist noch nichts gekom­men. Bin mal gespannt, ob die dar­auf über­haupt reagie­ren.

    Vie­le Grü­ße
    Hor­st

  2. Der Stadt-Anzei­ger hat mir trotz 2-facher Erin­ne­rung nicht geant­wor­tet. Auch die Nach­fra­ge bei Twit­ter ergab kei­ne Reak­ti­on. Ist schon stark. Ich glau­be, ich kün­di­ge mein 40jäh­ri­ges Abo bei dem Ver­ein. Die sind doof.

  3. Der Urhe­ber kam nicht zu Wort. MiGA­ZIN befand, man neh­me das sport­li­ch. Selt­sa­me Ein­stel­lung bei einem sol­chen Blog. Fand ich jeden­falls. Viel­leicht ist es ihnen auch nur wich­tig, dass so ein Text mög­lichst von vie­len gele­sen wird — auch wenn er unter ver­schie­de­nen Auto­ren­schaf­ten erscheint.

  4. So rich­tig befrie­digt mich die­se Ant­wort nicht. Sie ist heu­te nach noch­ma­li­ger Nach­fra­ge gekom­men:

    Antwort KStA

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