Ich Freue Mich Mit Allen Schwulen Und Lesben

Es ist schön, wenn ich mich mit anderen mitfreuen kann. So viele Anlässe sich zu freuen haben wir im Moment leider nicht.

Es mag für manche immer noch befremdlich sein, wenn sich zwei Männer oder zwei Frauen küssen. Ich hoffe, dass dies kein Grund dafür sein wird, gegen die »Ehe für alle« zu sein.

Bundestag beschließt Ehe für alle

So viel Aufregung im Vorfeld. So viel Ernsthaftigkeit heute. Ein historischer Tag, so empfinden es viele. Denn künftig steht die Ehe auch Homosexuellen offen: "Die Akzeptanz kann beginnen": http://ly.zdf.de/F8gk/

Posted by ZDF heute on Freitag, 30. Juni 2017

 

Es ist einfach richtig, wenn gesagt wird, dass durch die heutige Entscheidung viele gewinnen aber keiner etwas verlieren wird. 

Es existieren nun die gleichen Voraussetzung, wie sie in vielen anderen europäischen Ländern schon gelten.

Vielleicht ist ein Argument gegen die überstürzt wirkende Entscheidung des Bundestages nicht von der Hand zu weisen. Ich meine, die im Moment noch nicht existierenden technischen Durchführungsbestimmungen für bestimmte behördliche Vorgänge mag es noch nicht geben. Aber das kann man nacharbeiten, wenn man es will.

Einige Einwände entsprechen einem Weltbild, das Gott sei Dank unzeitgemäß ist. Diese Sichtweise teilen die meisten Menschen im Land. Längst muss sich in der heutigen Zeit niemand mehr wegen fehlender gesetzlicher Voraussetzungen noch darauf einlassen, seiner Umgebung etwas vorzuspielen.

Sie oder er leben ihre natürlichen sexuellen Neigungen aus. Die gesetzlichen Lebenspartnerschaften waren mal ein guter Anfang. Jetzt ist die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Beziehungen durch die Ehe für alle der logische nächste Schritt.

Ich bin konservativ und gehöre nicht zu denen, die sich leicht auf den Zeitgeist einlassen. Aber die heutige Entscheidung war schon lange überfällig, und ich bin richtig froh darüber, dass sie jetzt endlich getroffen wurde. Ich freue mich mit allen Schwulen und Lesben.

Und hier noch was zur Pflege allgemeiner Vorurteile gegen … Es geht um die »Kommentare«:

AKTUELL — Bundestag beschließt die Ehe für alle. Merkel stimmt dagegen.

Posted by DAILY SABAH Deutsch on Freitag, 30. Juni 2017


Und Herr Uhl – überschattet mit seiner überaus schlüssigen Argumentation alles:

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Es sind nur wenige Jahre vergangen. Trotzdem bin ich in diesem Geschäft ein alter Hase.

Ich schreibe über gesellschaftliche und politische Themen. Hin und wieder gibt es bei 2bier auch was zum Thema Bloggen und Wordpress zu lesen.

Dieser Beitrag hat 16 Kommentare
  1. Mensch, wir leben in 2017 in einem aufgeklärten Land. Da war dieses Gesetz lange überfällig. Das sehe ich wie du. Ich glaub, die Standesämter haben in Bälde mehr zu tun. Insofern hoffe ich, dass sich etwaige bürokratische Hürden schnell und praktikabel beiseite schaffen lassen.
    HG Hans

    1. @Hans
      Aufgeklärt genug, die Gesetze zu kennen bzw. die Gefahren zu erkennen, wenn sich einseitig allzu leichtfertig über bestehende Gesetze hinweg gesetzt wird?
      Nicht DIESES Gesetz war lange überfällig, sondern eine Änderung des Grundgesetzes.

      1. Vielleicht erweist es sich ja, dass die Änderung notwendig ist. Es gibt Stimmen (Papier), die das glauben und andere (Prantl) die gegenteiliger Ansicht sind. Ich vermag das nicht zu beurteilen. Auch hier habe ich mit dem Bauch entschieden. Nach all den Jahren des vergeblichen Ringens um die komplette Gleichstellung ist sie jetzt endlich Realität.

  2. Vorab: Mir ist das alles ziemlich wurscht.
    Was mir aber nicht egal ist: Wenn Abgeordnete aller Parteien außer der AfD sich leichtfertig über das GG und Entscheidungen des BVerfG hinweg setzen.
    Gleichgeschlechtliche und Hetero-Partnerschaften sind NICHT gleich und werden es nie sein.
    Da hat die Natur einen Riegel vorgeschoben.
    Meines Wissens ging es nur noch um die Adoption von Kindern – und selbst hier fanden sich Regelungen, dass adoptierte Kinder in gleichgeschl. Beziehungen aufwachsen konnten.
    Unter diesem Aspekt hätte man mit den bisherigen Regelungen gut zumindest noch so lange leben können, bis in Sachen GG eine Klärung oder Änderung herbeigeführt wurde.
    Dem standen parteipolitische Ränkespiele entgegen, und was kümmert die Politiker oder den Justizminister da das Grundgesetz.

    1. Dieses Gezeter über die Gesetzesuntreue aktueller Politik (die AfD natürlich immer ausgenommen) geht mir wirklich auf den Zeiger. Vielleicht zu Unrecht. Immer lese ich davon, dass es zu all den auf dem Tisch liegenden Fragen auch andere Meinungen von Juristen gibt. Dass die Sichtweisen der einen Seite grundsätzlich höher gewichtet werden als die der anderen gibt nur mir zu Denken? Bei mir hat dieser fortgesetzte Streit darüber dazu geführt, dass ich mich an solchen Debatten kaum noch beteilige. Ich räume ein, dass es mir besser gefallen hätte, wenn die Politik nicht, wie so oft in den letzten Jahren, die Prüfung der von ihr geschaffenen Gesetze nicht so oft vom BVerfG hätte absegnen lassen. Vielleicht auch deshalb hat die Rechte es heute leicht, jedem unliebsamen Gesetz den Stempel einer illegalen Handlung aufzudrücken. Aber das ist nur so ein Gedanke.

  3. Es ist ein­fach rich­tig, wenn gesagt wird, dass durch die heu­ti­ge Ent­schei­dung vie­le gewin­nen aber kei­ner etwas ver­lie­ren wird.

    Eben. Das ist für mich heute (schon so früh) der Kommentar des Tages!

    Es mag Menschen geben, in deren Weltbild kein Platz für gleichgeschlechtliche Ehen mit adoptierten Kindern ist. Grundgesetz hin, Grundgesetz her, es ist einzig ein Problem ihres (privaten) Weltbildes, nicht das gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.

    Ich jedenfalls weiß Kinder lieber aufwachsend in solchen jetzt legitimierten Partnerschaften als in solch »traditionellen« mit derartigen privaten Weltbildproblemen.

    (Und wenn ich jetzt schon wieder Politiker rechter (Unions-) Couleur mit der Grundgesetz-Keule schwadonieren höre, die sonst für gewöhnlich dasselbe gerne abschätzig mit Füßen treten…)

    1. Vielleicht liegt es an mir (bestimmt), dass ich den unterschwelligen Vorwurf von Illegalität demokratisch legitimierter Entscheidungen schädlich für unsere Gesellschaft halte. Aber mit sowas lässt sich spätestens seit 2015 so was von toll Stimmung gegen die Demokratie machen. Interessant, dass die Konservativen und allen voran natürlich die AfD die die Füße nicht still halten. Der Schaden, der damit angerichtet wird, ist jedenfalls enorm. Ich muss nur die Kommentare in sozialen Netzwerken lesen, um das zu erkennen.

      1. Das ist genau der Kernirrtum.
        Die Demokratie und der Rechtsstaat werden nachweislich (mehr oder weniger) schleichend von den Parteien ausgehebelt.
        Statt hier anzusetzen und dem einen Riegel vorzuschieben, werden lieber die Menschen, die sich für die Demokratie einsetzen und Kritik üben, als schädlich für die Gesellschaft hingestellt.
        Man kann Gesetzesbrüche nicht gutheißen, weil einem vielleicht gerade die Entscheidungen behagen. So etwas kann sich sehr schnell wenden und man ist selbst betroffen.
        Wenn auf das GG kein Verlaß mehr ist, entsteht in der Gesellschaft Verunsicherung und DAS ist der Bruch, den wir bemerken und der täglich schlimmer wird.
        Die Kommentare in den sozialen Netzwerken zeigen, dass immer mehr Menschen Lug, Trug und Eigennutz der Parteien erkennen und beginnen, sich gegen die Gängelei aufzulehnen.
        Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor: Der Überbringer der schlechten Nachricht wird bestraft.
        Die mahnende Minderheit wurde in der deutschen Geschichte nie gehört oder ernst genommen.

        1. Damit sind die »unzähligen Gesetzesverstösse« gemeint, die seit 2005 von der Bundesregierung begangen worden sein sollen?! Ich weiß. Wie wäre es, wenn wir die BTW abwarten. Mal gucken, wie viele Leute das kritisch sehen. Aber ich weiß schon, welches Argument dann kommt. So etwas wie »die dümmsten Kälber wählen ihre … Es verträgt sich nicht, wenn einerseits mehr Volksabstimmungen oder überhaupt plebiszitäre Elemente gewünscht werden, gleichzeitig aber das Vertrauen in die Mündigkeit der Bürger so kritisch betrachtet wird.
          Prinzipiell stimme ich allerdings zu. Natürlich müssen unsere Gesetze immer angewendet werden und nicht einer wie auch immer zustandegekommenen Willkür unterliegen.

          Die Äußerungen in den sozialen Netzwerken sind vielleicht aber nicht unbedingt Ausdruck der damit verbundenen Unzufriedenheit. Bei manchen Leuten sind sie das. Bei anderen spielen ganz andere Absichten eine Rolle (Wie viele Trolle mögen wohl aktiv sein?).
          Dass mit der Minderheit, auf die nicht gehört wurde, kann man doch immer sagen. Je nach Gusto. Das überzeugt mich nicht. Im Moment kommen wieder viele Stimmen hoch, die behaupten, es würde alles ganz schrecklich werden. Meine Güte. Wir leben im 21. Jahrhundert. Was ist schon alles Schreckliches in der Geschichte der Menschheit passiert. Was sollte uns schon davor bewahren, nicht wieder Fehler zu machen und dadurch gravierende Folgen in Kauf nehmen zu müssen? Dass aber ausgerechnet die Sicht der Minderheit die richtige sein muss, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht.

  4. Ob ich mich auch freue? Jein – das muß ich aber etwas erklären:

    – ob Leute es mit dem anderen, dem gleichen oder sonstigen Geschlechtern treiben – das muß jeder selber wissen, ich habe da keine Berührungsängste. Einige von meinen guten Net-Bekannten stehen nur/eher auf das gleiche Geschlecht, so what.

    – was mich ein bißchen stört, ist das Wort »Ehe« mit »für alle«. Es ist eben ein biologischer Unterschied zwischen Mann+ Frau, Mann+Mann und Frau+Frau – nur die erste Kombination kann auf normalem Wege Kinder zeugen…

    …also kann das nicht exakt das gleiche sein. Und eigentlich sollte das auch in der Bezeichnung irgendwie zum Ausdruck kommen.

    Aber jetzt können sich eben alle »Ehe«lichen, Ganz gleich, bis auf…aber das steht schon oben.

    Vielleicht kommt ja dembald ein Antrag von den Sozis, zur Vielehe? Das sich Gruppen von X-Personen heiraten können? Fragen wir doch mal den Herrn Schulz mit seiner schönen, roten Krawatte, grins.

    1. Das mit dem Begriff kann ich schon nachvollziehen. Ich weiß nicht, ob das nicht nur so etwas wie der »öffentliche Kampfbegriff« für das Thema ist. Es geht nicht darum, wie das Teil heißt, sondern was damit in gesellschaftlicher Hinsicht verbunden ist. Aber mir ist schon klar, dass man das auch anders sehen kann.

      Wir haben gelernt, dass es unterschiedliche sexuelle Orientierungen gibt. Dem Bewusstsein folgen die notwendigen Einsichten. Wie viele Menschen haben in den Jahrhunderten zuvor mit Isolation und Illegalität herumgequält? Gut, dass das ein Ende findet. Auch wenn jetzt so getan wird, als hätten die Entscheidungen nur mit dem »Zeitgeist« zu tun, es ist ein richtiger zivilisatorischer Schritt, der überfällig war.
      Deshalb fürchte ich mich nicht davor, dass in der Folge andere Lebensentwürfe (Vielehe etc.) unsere Moral in Gefahr bringen werden. Diese Furcht steckt ja explizit in den Argumenten, die du, lieber Herr Hugo, eingeführt hast. Politiker sind oft Opportunisten. Aber es gab eine Gewissensentscheidung und was (außer einer Volksabstimmung) besitzt eine höhere Legitimierung?

  5. Der Unterschied zwischen der BTW und einer Volksabstimmung ist m. E. die Alternativlosigkeit, die Viele bei der BTW sehen. Man möchte durchaus Veränderungen, wie auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten. Vermutlich werden deshalb sehr Viele ohne wirkliche Überzeugung die FDP wählen. Seit Monaten wird die FDP von denselben Medien gepusht, die sie Jahre zuvor fallen ließ. Aus Angst, die AfD könnte sonst zu viele Stimmen bekommen. Es wird funktionieren: die Masse sieht in der AfD keine Alternative, weil ihr zu viele negative Etiketten anhaften.

    Sicher können Volksabstimmungen im eigenen Sinne »nach hinten los gehen«. Das muß jedem bewußt sein. Voraussetzungen sind immer zuvor gute Information über das zur Abstimmung stehende Thema und Medien, die das Ergebnis nicht durch einseitige Berichterstattung zu manipulieren versuchen. Z. Z. hier schwer vorstellbar.

    Die Minderheit, die mir im Kopf herumgeistert, ist eine gut informierte Elite aus Intellektuellen und Wissenschaftlern. Irgendwie ist mein Vertrauen da immer noch größer als zu der breiten, vielleicht nicht so gut informierten Masse. Allerdings muß man bei jedem Einzelnen hinterfragen, wie unabhängig ist er/sie wirklich, welche politischen Abhängigkeiten bestehen?
    Vorgestern nacht eine sehr gute Dokumentation auf Phoenix gesehen: Mensch.Macht.Klima. Dort wurde u. a. genau dies mit Bezug auf die Klimadiskussion thematisiert: Die immer größere Politisierung der Wissenschaftler und deren damit nicht mehr vorhandene Neutralität und Wahrhaftigkeit.

  6. So schlimm? Mir würde die amerikanische oder türkische Alternativlosigkeit wahrscheinlich mehr zusetzen. Immerhin wird es wohl im nächsten Bundestag zwei »neue« Parteien zusätzlich geben. Das müsste die Alt-Parteien-Kritiker doch aufbauen?! Dass das eher nicht der Fall ist, habe ich zwar verstanden aber ich teile diese dunkle Sicht auf unser Land nicht. Selbst nicht, nachdem, was wir jetzt in Hamburg erleben müssen. Aber das ist ja auch ein anderes Thema.
    Übrigens auch eines, dem man – wenn man unbedingt will – durchaus Positives abgewinnen könnte. Schließlich gehen viele Deutsche auf die Straße und protestieren gegen etwas. Sicher, dass sind nicht die Ziele der AfD aber immerhin… 🙂
    Ich persönlich bin für Volksabstimmungen, weil sie dem Zersetzungsprozess etwas Belebendes entgegensetzen würden. Dass dabei Ergebnisse gezeitigt werden, die mir und anderen nicht passen würden, wäre natürlich unvermeidlich.
    Ihr Vorschlag klingt so ein bisschen nach dem, was »früher« ohne Murren der Bevölkerung abgelaufen ist. Da hat man auf alte, erfahrene Leute gehört bzw. diesen zumindest vertraut. Aber das mit dem Vertrauen ist schlicht ein für alle mal vorüber. Wer hat heute schon noch in irgendwas Vertrauen? Egal, worum es auch gehen mag.

    Was die Klimakiste anlangt, kommt es mir so vor, als sei auf die Offensive der Klimaschützer in fast schon normaler Gegenreaktion die der Skeptiker gefolgt. Ich durchschaue die Gründe (auch nicht die sicher vorliegenden ökonomischen Gründe) nicht, weshalb Leute so vehement für mehr Klimaschutz eintreten würden, wenn ihre Sicht auf die Dinge wirklich so eindeutig falsch wäre. Das leuchtet mir nicht ein.
    So ist es leider wie bei allem: Die einen sind dafür, die anderen dagegen.
    Übrigens soll ich Ihnen ausdrücklich schöne Grüße von meinem Schwager ausrichten. Ihre Beiträge sind sehr inspirierend für ihn – sagt er.

  7. Nun, ich vertraue Menschen mit gesundem Menschenverstand. Die müssen nicht alt sein.
    Oft versuche ich mich in die Lage junger Menschen zu versetzen, die in diese Welt, so wie sie jetzt ist, hinein geboren wurden, sie nicht anders kennen. Es stimmt schon: oft wünsche ich mir, dass sie den Älteren zumindest zuhören, um zu verstehen, dass die auf immer mehr Gebieten von Deutschland vorgegebene Alternativlosigkeit nicht der Wahrheit entspricht. Denn Ältere wissen um die Alternativen. Als junger Mensch habe ich oft genug gedacht: »Was faselt der alte Sack (die Säckin) da?« Zumindest aber habe ich es aufgenommen, das Reflektieren kam später.

    Hier können Sie sich gut ein Bild machen, wie die Staaten der Welt mit dem Thema »Weltklimarettung« im Gegensatz zu Deutschland und trotz Pariser Klimaschutz-Konferenz umgehen, wer den richtigen Weg für das Wohl der Bevölkerung beschreitet, Merkel oder Trump, ob es Populismus oder Scharlatanerie oder Beides ist:
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/das-abc-von-energiewende-und-gruensprech-40-klimaplan/
    (Ich weiß, wie wenig Sie TE schätzen, aber Hennig ist durchaus lesenswert.)
    Das gesamte Thema ist politisch, ideologisch, nicht mehr wissenschaftlich, wir werden schlicht falsch informiert. Deswegen sind so viele Menschen so vehement dafür, es klingt ja auch gut.

    Vielen Dank, Ihr Schwager scheint ein sehr sympathischer Mann zu sein (nicht so sympathisch wie Sie natürlich, hehe 😇).

  8. Ich lerne oft heute noch von älteren Menschen. Mir macht es Spaß, mit mit ihnen zu unterhalten, weil der Erfahrungsschatz oft riesig ist. Davon kann man profitieren. Allerdings finde ich, dass wir – die wir inzwischen ja auch zu diesen zählen – mit unserem Gerede von früher ™ vielleicht viel verderben können. Ich finde, die Jungen sollen von den Älteren lernen und umgekehrt. Vielleicht bleibt man so aufnahmefähig. Das muss ja nicht in einer unreflektieren Übernahme der jeweils anderen Ansicht enden, hoffe ich jedenfalls.
    Danke für den Link.
    Wäre es nicht wünschenswert oder geboten, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse von »der Politik« aufgenommen und in Politik umgesetzt werden? Klar würde ich das kritisch sehen, wenn ich merke, dass man mich verarschen will. Kann man bei so komplexen Themen da wirklich je sicher sein?

  9. @Corinna Friedrich: Jetzt habe ich endlich verstanden!

    Laut Abkommen werden alle fünf Jahre neue, „anspruchsvollere“ Ziele festgelegt. Das dürfte jegliche Großinvestition in der Industrie verhindern, sollten die Staaten ihre Selbstverpflichtungen tatsächlich ernst nehmen. In Deutschland ist dies zu vermuten.Quelle: Das ABC von Energiewende und Grünsprech 40 – Klimaplan | LINK

    Die deutsche Regierung ist noch viel blöder, als die aller anderen Länder. Und das vermutlich in erster Linie deshalb, weil sie nicht einem Herrn Hennig folgt, sondern irgendwelchen anderen dahergelaufenen so genannten Wissenschaftlern. Ehrlich gesagt: ich habe nichts gelesen, was ich mich überzeugt hätte. Im Gegenteil. Den Grund für diese »blöde« Agenda hat Herr Hennig irgendwie vergessen zu erklären. Oder ist es wirklich die pure Blödheit? Kauf ich nicht!

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