Libre Franklin Ist Der Font ? Für Das Neue WordPress Standard-Theme »Twenty Seventeen«

Im Juli 2016 führte die Website Typewolf den Google Font »Libre Franklin« an Position fünf der besten Google – Fonts. Mir war dieser Font bisher nicht aufgefallen, weil er in den Libraries der von mir verwendeten WordPress-Themes nicht vorkam.

Standard-Theme "Twenty Seventeen"

Standard-Theme »Twenty Seventeen«

Vermutlich ist er trotz seiner Geschichte und Popularität (s. Google Übersichtsseite) dort noch nicht lange verfügbar.

Im letzten Newsletter (6.10.) von Perun wies er auf den Entwicklungsstand des neuen WordPress Standard-Themes »Twenty Seventeen« hin. Dieses Theme kann man hier downloaden und einen Blick riskieren. Das habe ich (natürlich) gemacht und stieß dabei auf »Libre Franklin«. Ich gehe einmal davon aus, dass es der Standard-Font für das Thema sein wird.


Wie kann man einen neuen Font installieren?

Wie bekommt man es bei einem WordPress-Theme, das über eine eigene Font-Bibliothek verfügt, hin, einen weiteren Google-Font zu integrieren? Natürlich gibt es auch für diesen Zweck einige WordPress – Plugins, mit deren Hilfe nicht nur Google Fonts ausgetauscht, sondern auch zusätzliche geladen werden können.

Bei manchen Themes ist es möglich, eigene Fonts, die man auf seinem Server installiert hat (Rechte beachten!),  oder auch die anderer Dienste (z.B. Typekit) zu integrieren.

Darüber hinaus kann man Google Fonts auf folgende Weise ins Theme »einbauen«:

Auf der Font-Übersichtsseite des gewünschten Fonts klickt man ganz oben rechts auf »Select this font«. Ganz unten rechts erscheint dann ein Popup mit dem Titel: »1 Family Selected«. Es gibt dort mehrere Möglichkeiten, die Fonts zu »embedden«. Ich bevorzuge die @import – Variante.

Auf der Übersichtsseite sieht man gleich, dass dieser schöne Font eine Vielzahl verschiedener Schriftschnitte und -Stärken mitbringt. Das ist nicht bei vielen Fonts der Fall.

Es macht Sinn zu überlegen, welche der Schriftschnitte und -Stärken im Blog eingesetzt werden sollen. Standardmäßig ist der Schriftschnitt »regular« ausgewählt. Damit kann man arbeiten. Wer jedoch im Text gern fett oder kursiv einsetzt wird feststellen, dass die Darstellung in diesem Fall nicht optimal ist. Diese Schriftschnitte und -Stärken sollten also ausgewählt werden. Übertrieben werden sollte es jedoch nicht, weil zu viele Schnitte und Stärken die Ladezeit unnötig vergrößern.

Neben den Möglichkeiten, die ich beschrieben habe, können Schriften auch mithilfe der beiden folgenden Dateien ins Theme integriert werden:

1.) header.php

Sucht nach:

</head>

Fügt unmittelbar vor dem Ende des Abschnitts die folgende Zeile ein:

<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Libre+Franklin:200,400,400i,600" rel="stylesheet">

2.) style.css

Beispiel bei Fonts, die selbstgehostet sind: 
@font-face {font-family: 'BrandonTextWeb-Regular';src: url('https://2bier.de/wp-content/fonts/31ADC0_0_0.eot');src: url('https://2bier.de/wp-content/fonts/31ADC0_0_0.eot?#iefix') format('embedded-opentype'),url('https://2bier.de/wp-content/fonts/31ADC0_0_0.woff2') format('woff2'),url('https://2bier.de/wp-content/fonts/31ADC0_0_0.woff') format('woff'),url('https://2bier.de/wp-content/fonts/31ADC0_0_0.ttf') format('truetype');}
@import url('https://fonts.googleapis.com/css?family=Libre+Franklin:200,400,400i,600')

Achtet bitte bei der Lösung 2 darauf, dass dieser Eintrag ganz oben in der Datei platziert ist.

Weil ich gerade bei schönen Fonts bin. »Poppins« ist auch ein Google-Font, der, glaube ich, noch nicht so lange verfügbar ist. Auf diesen Font bin ich durch das noch relativ neue WordPress-Theme »Uku Pirongia« von Elmastudio gestoßen. Die Schriftart stellt in der momentanen Version Anführungszeichen unten nicht korrekt dar. Ein Nutzer des Themes hat den Entwickler der Schriftart diesbezüglich zwar angeschrieben. Aber eine Stellungnahme steht wohl noch aus. Wen das stört, der kann bis zur Behebung dieses kleinen Fehlers das WordPress Plugin »WP-Typography« einsetzen. Ein Blick auf dieses tolle Plugin lohnt sich allerdings ohnedies. Die früher einmal beklagten Performancenachteile kann ich heute nicht mehr feststellen.