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Fluechtlinge

Lieber Menschen totschießen als Geld geben – Eine rechte Doktrin?

Hier mal einige Ansichten von Storchenfans zum Thema „Verhinderung von Fluchtgründen“ mit finanziellen Mitteln (also unserem Steuergeld):

Schaut euch die Kommentare im Tweet mal an. Zuerst haben die Rechten Angst um ihren Lebensraum und jetzt um ihr Geld.

Ich hatte gerade noch darüber gebloggt und dabei wieder nicht weit genug gedacht.

Es überrascht mich zwar ganz und gar nicht, dass Merkels Wille, die Fluchtgründe zu reduzieren, viel Geld – unser  schönes Steuergeld – kostet. Aber schließlich wollen wir doch um jeden Preis, dass weniger Flüchtlinge kommen. Von allein wird das nichts. Und schießen will ja am Ende auch keiner. Oder jetzt doch wieder?

Die Reaktionen aus dem Anti-Merkel – Lager überraschen mich aber doch. Sie zeugen von notorischer Unzufriedenheit mit allem, was aus Berlin kommt und ein Stück weit auch vom fehlenden Mitgefühl für die Menschen, denen sie Hilfe in diesem Land  strikt und in Teilen brutal verweigern.

Das Welternährungsprogramm leidet seit Jahren unter finanziellen Problemen. Das zeigt sich leider auch an der Zahl der Flüchtlinge, die aus den großen drei Flüchtlingslagern zu uns nach Europa kommen.

Wir kriegen in Europa kaum Unterstützung. Genauso wenig kriegen wir Geld von Europa. Es hat lang genug gedauert, bis auch die Italiener der Gabe an Erdogans Türkei endlich zugestimmt und die ca. 3 Mrd. Euro endlich zusammengebettelt waren.

Solche politischen Verrenkungen ficht die Rechten in unserem Land nicht an. Für sie ist allein Merkels Regierung verantwortlich. Sie wünschen Merkel zum Teufel und das Ruinieren unserer Demokratie wäre ein genehmer Kollateralschaden.

Ich lerne eben nie aus und „die anderen“ offenbar nie dazu.

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Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt. Meine Hauptthemen hier im Blog sind Gesellschaft, Politik und Medien.

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