Wieso Konnte Martin Schulz Nicht Auf Ein Fertiges Konzept ūüĎ®ūüŹĹ‚ÄćūüíĽ Zur√ľckgreifen?

Wird Mar¬≠tin Schulz das Pro¬≠fil der SPD in den ver¬≠blei¬≠ben¬≠den Wahl¬≠kampf-Mona¬≠ten sch√§r¬≠fen k√∂n¬≠nen? Seit Jah¬≠ren behaup¬≠ten Poli¬≠tik¬≠be¬≠ob¬≠ach¬≠ter im Land, die Pro¬≠gram¬≠ma¬≠tik von CDU und SPD unter¬≠schei¬≠de sich nicht mehr gro√ü voneinander.

Unter ande¬≠rem wird die¬≠se Aus¬≠sa¬≠ge damit begr√ľn¬≠det, dass Mer¬≠kel die CDU in ihrer Amts¬≠zeit sozi¬≠al¬≠de¬≠mo¬≠kra¬≠ti¬≠siert habe. Ich w√ľr¬≠de behaup¬≠ten, dass die Unter¬≠schie¬≠de, die bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se ein Wahl-O-Mat sicht¬≠bar wer¬≠den l√§sst, zwar nicht gro√ü sind, sie aber den¬≠noch existieren.

F√ľr poli¬≠ti¬≠sche inter¬≠es¬≠sier¬≠te B√ľr¬≠ger m√∂gen sol¬≠che Unter¬≠schie¬≠de auch noch erkenn¬≠bar sein, wenn gro¬≠√üe Par¬≠tei¬≠en eine Koali¬≠ti¬≠on f√ľr l√§n¬≠ge¬≠re Zeit ein¬≠ge¬≠gan¬≠gen sind. Sol¬≠che Kon¬≠stel¬≠la¬≠tio¬≠nen machen die Suche danach f√ľr poli¬≠tisch eher Unin¬≠ter¬≠es¬≠sier¬≠te sicher schwieriger.

Liegt nicht genau hier ein Grund daf√ľr, dass oft gesagt wird, Gro¬≠√üe Koali¬≠tio¬≠nen, die √ľber einen l√§n¬≠ge¬≠ren Zeit¬≠raum lau¬≠fen, sei¬≠en schlecht f√ľr die Demokratie?

Was tut die SPD au√üer der m√∂g¬≠lichst sp√§¬≠ten Kan¬≠di¬≠da¬≠ten¬≠no¬≠mi¬≠nie¬≠rung daf√ľr, dass auch die poli¬≠tisch nicht so inter¬≠es¬≠sier¬≠ten B√ľr¬≠ge¬≠rin¬≠nen und B√ľr¬≠ger, ihre Poli¬≠tik¬≠an¬≠s√§t¬≠ze als √ľber¬≠zeu¬≠gen¬≠de Alter¬≠na¬≠ti¬≠ve wahrnehmen?

Sie schmie¬≠det ein Wahl¬≠pro¬≠gramm. Das schei¬≠nen alle poli¬≠ti¬≠schen Par¬≠tei¬≠en in der Vor¬≠pha¬≠se eines Wahl¬≠kamp¬≠fes gleich zu hand¬≠ha¬≠ben. Ob das wohl genau¬≠so sinn¬≠voll ist wie das Auf¬≠h√§n¬≠gen der zahl¬≠lo¬≠sen Wahl¬≠pla¬≠ka¬≠te vor den Wahlen?

Als der SPD-Kanz¬≠ler¬≠kan¬≠di¬≠dat Mar¬≠tin Schulz √ľber¬≠nahm, stie√ü er mit sei¬≠nem The¬≠ma auf √ľber¬≠ra¬≠schend gro¬≠√üe Reso¬≠nanz. Es wirk¬≠te pha¬≠sen¬≠wei¬≠se so, als h√§t¬≠ten vie¬≠le nur dar¬≠auf gewar¬≠tet, dass das The¬≠ma ‚ÄěGerech¬≠tig¬≠keit‚Äú als Gegen¬≠pol zum Uni¬≠ons-Man¬≠tra ‚ÄěDeutsch¬≠land geht es gut‚Äú in die √∂ffent¬≠li¬≠che Dis¬≠kus¬≠si¬≠on ger√ľckt wird.

Posi­tio­nen von Mar­tin Schulz lt. Wiki­pe­dia

Mar¬≠tin Schulz m√∂ch¬≠te die urspr√ľng¬≠lich von sei¬≠ner Par¬≠tei unter Bun¬≠des¬≠kanz¬≠ler Ger¬≠hard Schr√∂¬≠der 2003 initi¬≠ier¬≠te Agen¬≠da 2010 in Tei¬≠len revi¬≠die¬≠ren. So will er ins¬≠be¬≠son¬≠de¬≠re unter dem Begriff Arbeits¬≠lo¬≠sen¬≠geld Q, bei Teil¬≠nah¬≠me an einer Wei¬≠ter¬≠bil¬≠dungs¬≠ma√ü¬≠nah¬≠me, die Bezugs¬≠dau¬≠er von Arbeits¬≠lo¬≠sen¬≠geld ver¬≠l√§n¬≠gern, f√ľr √Ąlte¬≠re auf bis zu 48 Monate.

Zudem will Schulz sach¬≠grund¬≠los befris¬≠te¬≠te Arbeits¬≠ver¬≠h√§lt¬≠nis¬≠se abschaf¬≠fen. Der K√ľn¬≠di¬≠gungs¬≠schutz f√ľr Besch√§f¬≠tig¬≠te, die Betriebs¬≠rats¬≠wah¬≠len orga¬≠ni¬≠sie¬≠ren, soll aus¬≠ge¬≠baut wer¬≠den. Schulz k√ľn¬≠dig¬≠te an, in den ers¬≠ten 100 Tagen sei¬≠ner Kanz¬≠ler¬≠schaft ein Gesetz zur Schlie¬≠√üung der Ein¬≠kom¬≠mens¬≠l√ľ¬≠cke zwi¬≠schen M√§n¬≠nern und Frau¬≠en vor¬≠zu¬≠le¬≠gen sowie f√ľr eine st√§r¬≠ke¬≠re euro¬≠p√§i¬≠sche Inte¬≠gra¬≠ti¬≠on zu werben.

Er m√∂ch¬≠te wei¬≠ter¬≠hin das Recht ein¬≠f√ľh¬≠ren, nach Teil¬≠zeit¬≠ar¬≠beit wie¬≠der auf eine Voll¬≠zeit¬≠stel¬≠le zur√ľck¬≠zu¬≠keh¬≠ren, und Mana¬≠ger¬≠ge¬≠h√§l¬≠ter begrenzen.

Zudem for¬≠dert er die bun¬≠des¬≠wei¬≠te Geb√ľh¬≠ren¬≠frei¬≠heit der Bil¬≠dung ‚Äěvon der Kita bis zur Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t oder zum Meis¬≠ter‚Äú. Nach einem Wahl¬≠sieg m√∂ch¬≠te Schulz die Arbeit¬≠ge¬≠ber wie¬≠der zur H√§lf¬≠te, also ‚Äěpari¬≠t√§¬≠tisch‚Äú, an den Zusatz¬≠bei¬≠tr√§¬≠gen der Gesetz¬≠li¬≠chen Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung beteiligen.

Die poli¬≠ti¬≠schen Geg¬≠ner √ľber¬≠schlu¬≠gen sich erwar¬≠tungs¬≠ge¬≠m√§√ü in dras¬≠ti¬≠scher Ableh¬≠nung. In den sozia¬≠len Medi¬≠en star¬≠te¬≠te mit leich¬≠tem zeit¬≠li¬≠chen Ver¬≠satz eine Pha¬≠lanx poli¬≠ti¬≠scher Geg¬≠ner aller Lager, die √ľber die Zeit immer h√§mi¬≠scher und schmut¬≠zi¬≠ger wur¬≠de.  Es dau¬≠er¬≠te nicht lan¬≠ge, bis die Medi¬≠en damit began¬≠nen, den so genann¬≠ten ‚ÄěSchulz-Hype‚Äú kri¬≠tisch zu kommentieren.

Par¬≠al¬≠lel zu die¬≠sem ritua¬≠li¬≠sier¬≠ten Ver¬≠lauf, von dem ich behaup¬≠ten m√∂ch¬≠te, dass er in Deutsch¬≠land h√§u¬≠fig vor¬≠kommt, mach¬≠te sich das Man¬≠ko bemerk¬≠bar, das Jour¬≠na¬≠lis¬≠ten bereits davor beschrie¬≠ben hat¬≠ten. Schulz beklei¬≠det kein poli¬≠ti¬≠sches Amt und tut sich nach Ende des Hypes √§u√üerst schwer damit, mit eige¬≠nen Bot¬≠schaf¬≠ten √∂ffent¬≠lich wahr¬≠ge¬≠nom¬≠men zu wer¬≠den. Ich m√∂ch¬≠te es so aus¬≠dr√ľ¬≠cken, dass die ‚ÄěBein¬≠frei¬≠heit‚Äú ihm gewal¬≠ti¬≠ge Spiel¬≠r√§u¬≠me gelas¬≠sen h√§t¬≠te, wenn ein pro¬≠gram¬≠ma¬≠ti¬≠scher Rah¬≠men gleich nach Bekannt¬≠wer¬≠den der Spit¬≠zen¬≠kan¬≠di¬≠da¬≠tur vor¬≠han¬≠den gewe¬≠sen w√§re.

Ich kann ver¬≠ste¬≠hen, dass man¬≠che Details in Wahl¬≠pro¬≠gram¬≠men in einem aktu¬≠el¬≠len zeit¬≠li¬≠chen Zusam¬≠men¬≠hang ent¬≠wi¬≠ckelt wer¬≠den m√ľs¬≠sen (Steu¬≠ern, Finan¬≠zen). Aber dass es die SPD trotz dem Vor¬≠han¬≠den¬≠sein aller erfor¬≠der¬≠li¬≠chen Res¬≠sour¬≠cen nicht ver¬≠mocht hat, ihren Spit¬≠zen¬≠kan¬≠di¬≠da¬≠ten mit fer¬≠ti¬≠gen Kern¬≠punk¬≠ten ins Ren¬≠nen zu schi¬≠cken, ist f√ľr vie¬≠le Sym¬≠pa¬≠thi¬≠san¬≠ten (f√ľr mich jeden¬≠falls) kaum zu ertra¬≠gen ‚Äď zu ver¬≠ste¬≠hen ist die¬≠ses Ver¬≠sa¬≠gen auch nicht.

Hin¬≠zu kommt, dass ‚Äědie Medi¬≠en‚Äú mit Schulz genau das ver¬≠an¬≠stal¬≠ten, was wir aus ande¬≠ren tra¬≠gi¬≠schen Geschich¬≠ten ken¬≠nen. Ich mei¬≠ne nicht das ‚ÄěBunte‚Äú-Interview mit Tors¬≠ten Albig, das angeb¬≠lich die SPD die Wahl in SH gekos¬≠tet hat. Der ehe¬≠ma¬≠li¬≠ge Chef¬≠re¬≠dak¬≠teur der Bild-Zei¬≠tung, Kai Diek¬≠mann, hat¬≠te mal gesagt: ‚ÄěWer mit der ‚ÄöBild‚Äė im Auf¬≠zug nach oben f√§hrt, der f√§hrt auch mit ihr im Auf¬≠zug nach unten.‚Äú

Der Satz war per¬≠so¬≠na¬≠li¬≠siert und ande¬≠res gemeint. Aber ich sehe es so, dass das Bild, das mit die¬≠sem Satz gepr√§gt wur¬≠de, lei¬≠der auch auf den SPD-Kanz¬≠ler¬≠kan¬≠di¬≠da¬≠ten zutrifft. Der Unter¬≠schied zu Wulff ist der, dass beim Medi¬≠en¬≠hype um die Inthro¬≠ni¬≠sa¬≠ti¬≠on Mar¬≠tin Schulz‚Äė alle Medi¬≠en kr√§f¬≠tig mit¬≠ge¬≠macht haben. Das ist eine Sei¬≠te der¬≠sel¬≠ben Medail¬≠le. Auf der ande¬≠ren Sei¬≠te schau¬≠en vie¬≠le vol¬≠ler Ent¬≠t√§u¬≠schung auf die SPD und ihre F√ľh¬≠rung, die gr√ľnd¬≠lich ver¬≠sagt hat. Die Erneue¬≠rung der Par¬≠tei  in der Oppo¬≠si¬≠ti¬≠on ist abso¬≠lut √ľber¬≠f√§l¬≠lig ‚Äď vor allem per¬≠so¬≠nell. Und damit mei¬≠ne ich nicht Mar¬≠tin Schulz!

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Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Ich schreibe √ľber alle m√∂glichen Themen. Politik, Medien und Gesellschaft dominieren dabei.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Ich kom­men­tie­re mal eine Passage:

    Was tut die SPD au√üer der m√∂g¬≠lichst sp√§¬≠ten Kan¬≠di¬≠da¬≠ten¬≠no¬≠mi¬≠nie¬≠rung daf√ľr, dass auch die poli¬≠tisch nicht so inter¬≠es¬≠sier¬≠ten B√ľr¬≠ge¬≠rin¬≠nen und B√ľr¬≠ger, ihre Poli¬≠tik¬≠an¬≠s√§t¬≠ze als √ľber¬≠zeu¬≠gen¬≠de Alter¬≠na¬≠ti¬≠ve wahrnehmen?

    √Ąh, nichts? Bezie¬≠hungs¬≠wei¬≠se doch: denn sie stellt ja einen bedeu¬≠ten¬≠den Teil der seit knapp vier Jah¬≠ren amtie¬≠ren¬≠den Regie¬≠rung. Im Grun¬≠de ken¬≠nen wir also das Pro¬≠gramm der SPD, denn die Par¬≠tei wird sich ja nicht in eine ande¬≠re Rich¬≠tung umkrem¬≠peln, nur weil Wah¬≠len sind.

    Und das, was sie tut, ist z.T. erschre­ckend, man sie­he nur in den letz­ten Tagen allei­ne den unsäg­li­chen und gefähr­li­chen Unsinn, der aus dem Hau­se Maas kommt. Sor­ry, aber die­sen Mann sehe ich inzwi­schen nur noch auf einer Stu­fe mit Herrn Dob­rindt, wenn ich höre, wie er sich sei­ne Geset­zes­vor­ha­ben schön­re­det, nahe am zuver­sicht­li­chen Glau­ben an die eige­ne Unfehl­bar­keit. Völ­lig indiskutabel!

    Ok, jetzt ist Wahl­kampf, also Zeit, Paro­len und Phra­sen zu for­mu­lie­ren und (von Agen­tu­ren wahr­schein­lich) auf Wahl­taug­lich­keit abklop­fen zu las­sen. Das hat aber wenig bis nichts mit der tat­säch­li­chen Poli­tik zu tun. Das ist exakt so wie in der Warenwerbung.

    Mir jeden­falls reicht das, was die SPD (bis jetzt) tut, um im Vor­feld der Wahl das zu beur­tei­len, was sie nach den Wah­len höchst­wahr­schein­lich tun wird. Dar­an wird Schulz nicht viel ändern, denn er ist Teil des SPD-Pro­blems (näm­lich u.a. zu einer neo­li­be­ral-kon­ser­va­ti­ven Par­tei gewor­den zu sein), nicht Teil einer mög­li­chen Lösung.

    Der Schulz-Hype wur­de m.E. hoch­ge­puscht, und jetzt, wo nicht viel Sub­stan­zi­el­les gekom­men ist (und auch nicht kom­men wird), wird er wie­der her­un­ter­ge­puscht. Ich sehe das eher als eine Medieninszenierung.

    Lan¬≠ge Rede kur¬≠zer Sinn:

    F√ľr mich bleibt die SPD nach wie vor unw√§hl¬≠bar (scha¬≠de dar¬≠um, das war fr√ľ¬≠her mal ganz anders). Rot-rot-gr√ľn wird es nicht geben, auch, wenn es rech¬≠ne¬≠risch gehen w√ľr¬≠de, und zwar wegen der SPD nicht, und wegen der Gr√ľ¬≠nen nicht.

    Ich lang­wei­le mich die­ser Wahl ent­ge­gen, da auch von den ande­ren Par­tei­en gar nichts von Belang kommt, und am Ende wer­de ich wohl den Wahl-O-Mat befra­gen und ein­fach das wäh­len, was als Ergeb­nis-Nei­gung herauskommt.

    1. Gelang¬≠weilt schaue ich die¬≠sen Wah¬≠len nicht ent¬≠ge¬≠gen. Aber ich ver¬≠ste¬≠he doch, war¬≠um du wenig inter¬≠es¬≠siert bist. Poli¬≠ti¬≠sche Par¬≠tei¬≠en haben den Auf¬≠trag, f√ľr die poli¬≠ti¬≠sche Wil¬≠lens¬≠bil¬≠dung zu sor¬≠gen. Irgend¬≠wie tun sie das ja auch. :-/ 

      Unter den gege¬≠be¬≠nen Umst√§n¬≠den jam¬≠mern wir am Ende √ľber mehr Demo¬≠kra¬≠tie¬≠ver¬≠dros¬≠sen¬≠heit. Ich sehe inzwi¬≠schen kei¬≠ne Par¬≠tei mehr, der ich mei¬≠ne Stim¬≠me aus Begeis¬≠te¬≠rung oder √úber¬≠zeu¬≠gung geben w√ľr¬≠de. Am liebs¬≠ten w√ľr¬≠de ich gar nicht w√§h¬≠len gehen. Aber das mache ich nicht noch ein¬≠mal, weil ich nicht mit¬≠schul¬≠dig dar¬≠an sein will, dass die AfD st√§r¬≠ker wird als sie es sowie¬≠so schon ist. 

      Inter¬≠es¬≠sant fin¬≠de ich, wie posi¬≠tiv sich die Hal¬≠tung zur FDP und zur CDU inner¬≠halb der letz¬≠ten Mona¬≠te ver¬≠√§n¬≠dert hat und wie die SPD im Gegen¬≠zug ihren ‚ÄěAbkack¬≠kurs‚Äú nach die¬≠sem ver¬≠meint¬≠li¬≠chen Zwi¬≠schen¬≠hoch fort¬≠setzt. Ich erwar¬≠te, dass sich der markt¬≠ra¬≠di¬≠ka¬≠le Kurs in der n√§chs¬≠ten Legis¬≠la¬≠tur ver¬≠st√§r¬≠ken wird. 

      Sozia¬≠le Gerech¬≠tig¬≠keit ist f√ľr die Mehr¬≠heit in Deutsch¬≠land offen¬≠bar kein The¬≠ma. Es allein dar¬≠auf zu schie¬≠ben, dass Schulz in die¬≠ser Fra¬≠ge bis¬≠her zu wenig ‚Äěkon¬≠kret‚Äú war, ist dum¬≠mes Zeug. Ent¬≠we¬≠der das ist ein The¬≠ma oder nicht. Und es ist keins. Alles l√§uft bes¬≠tens. Nur so ist die wie¬≠der wach¬≠sen¬≠de Popu¬≠la¬≠ri¬≠t√§t von Mer¬≠kel zu verstehen.

      Ich bin der SPD zu Dank ver¬≠pflich¬≠tet, denn ich konn¬≠te mit 63 Jah¬≠ren abschlags¬≠frei in Ren¬≠te gehen. Dass es Leu¬≠te gibt, die die SPD und mich daf√ľr kri¬≠ti¬≠sie¬≠ren ist mir egal. Ego¬≠is¬≠mus? Ich habe 47 Jah¬≠re gearbeitet. 

      Dass es einen Min¬≠dest¬≠lohn in Deutsch¬≠land gibt, war nur n√∂tig, weil die SPD die Agen¬≠da 2010 durch¬≠ge¬≠setzt hat und f√ľr den gr√∂√ü¬≠ten Bil¬≠lig¬≠lohn¬≠sek¬≠tor in Euro¬≠pa gesorgt hat. Trotz¬≠dem w√§re das in mei¬≠nen Augen ein Pfund gewe¬≠sen, aus dem die SPD mehr h√§t¬≠te machen k√∂n¬≠nen. Und es gibt schon noch ein paar ande¬≠re Posi¬≠tio¬≠nen, die anzu¬≠f√ľh¬≠ren w√§ren. 

      Irgend¬≠wie ist das aber alles irgend¬≠wie egal. Ent¬≠we¬≠der macht die SPD zu viel oder sie macht zu wenig. Rich¬≠tig macht sie f√ľr sehr vie¬≠le schon lan¬≠ge nichts mehr. Kei¬≠ner will hate speech oder fake news. Aber wenn es um kon¬≠kre¬≠te Ma√ü¬≠nah¬≠men dage¬≠gen geht, wird jeder Bei¬≠trag sofort in der Luft zer¬≠ris¬≠sen. Offen¬≠bar glau¬≠ben die Geg¬≠ner jeder Rege¬≠lung, nur per¬≠s√∂n¬≠lich √ľber den gr√∂√ü¬≠ten Sach¬≠ver¬≠stand in die¬≠ser Hin¬≠sicht zu ver¬≠f√ľ¬≠gen. Ande¬≠re glau¬≠ben, dass es rea¬≠lis¬≠tisch w√§re, unse¬≠rer Bev√∂l¬≠ke¬≠rung in Sachen Medi¬≠en¬≠kom¬≠pe¬≠tenz auf ein ganz ande¬≠res, h√∂he¬≠res Niveau zu hie¬≠ven. Na dann, viel Gl√ľck ‚Äď sage ich nur. Aber das Gesetz, das Maas vor¬≠ge¬≠legt hat, ist wohl schlecht. Hof¬≠fent¬≠lich kommt was bes¬≠se¬≠res, wenn wir in 10‚Äď20 Jah¬≠ren wie¬≠der dar¬≠√ľber dis¬≠ku¬≠tie¬≠ren. Inter¬≠es¬≠sant √ľbri¬≠gens, dass Maas ‚Äď gera¬≠de an der Ecke, von allen, unab¬≠h√§n¬≠gig von der poli¬≠ti¬≠schen Rich¬≠tung ‚Äď atta¬≠ckiert wird. Wie das geschieht ist bemer¬≠kens¬≠wert. Ich glau¬≠be, er wird froh sein, sei¬≠nen Pos¬≠ten im Sep¬≠tem¬≠ber end¬≠lich r√§u¬≠men zu d√ľrfen.

  2. Die SPD ist ja schon ganz sch√∂n lan¬≠ge an der Macht. Des¬≠we¬≠gen fin¬≠de ich den Slo¬≠gan ‚ÄěGerech¬≠tig¬≠keit‚Äú mehr als irre¬≠f√ľh¬≠rend. Hat die¬≠se Par¬≠tei uns bis¬≠lang unge¬≠recht mitregiert?
    LG
    Sabienes

    1. An der Macht kann man nicht sagen. Die SPD ist das klei¬≠ne Anh√§ng¬≠sel der Uni¬≠on, das ab und zu mal gepunk¬≠tet hat (Ren¬≠te mit 63, Min¬≠dest¬≠lohn). Aber ohne die Uni¬≠on im Nacken g√§be es die Agen¬≠da 2010 mit all ihren Fol¬≠gen f√ľr unse¬≠re Gesell¬≠schaft aber trotz¬≠dem. Inso¬≠fern hast du Recht. Sie hat mit¬≠re¬≠giert und ist ‚Äď zumin¬≠dest √ľber die Agen¬≠da ‚Äď mit¬≠ver¬≠ant¬≠wort¬≠lich f√ľr die sozia¬≠len Unge¬≠rech¬≠tig¬≠kei¬≠ten im Land.

  3. Poli¬≠ti¬≠sche Par¬≠tei¬≠en haben den Auf¬≠trag, f√ľr die poli¬≠ti¬≠sche Wil¬≠lens¬≠bil¬≠dung zu sor¬≠gen. Irgend¬≠wie tun sie das ja auch. 

    Nur sor¬≠gen sie (nicht nur) bei mir zuver¬≠l√§s¬≠sig seit vie¬≠len Jah¬≠ren f√ľr mas¬≠si¬≠ven Unwil¬≠len. Das liegt aus¬≠schlie√ü¬≠lich am Per¬≠so¬≠nal, nicht an Pro¬≠gram¬≠men. Pro¬≠gram¬≠me sind Papier und das ist bekanntlich‚Ķ
    Au√üer¬≠dem wer¬≠den Pro¬≠gram¬≠me in aller Regel durch Per¬≠so¬≠nal kaputt¬≠ge¬≠macht. Da k√∂nn¬≠te eine Par¬≠tei noch so wun¬≠der¬≠ba¬≠re, zukunfts¬≠tr√§ch¬≠ti¬≠ge Pl√§¬≠ne f√ľr eine deut¬≠sche und euro¬≠p√§i¬≠sche Finanz- und Wirt¬≠schafts¬≠po¬≠li¬≠tik for¬≠mu¬≠lie¬≠ren, wenn sie dann beschlie√üt (oder zul√§sst), dass Wolf¬≠gang Sch√§ub¬≠le Finanz¬≠mi¬≠nis¬≠ter wird, geht alles vor¬≠her for¬≠mu¬≠lier¬≠te Pro¬≠gramm radi¬≠kal und kom¬≠pro¬≠miss¬≠los zugrun¬≠de. Zutiefst destruk¬≠ti¬≠ve, ver¬≠bit¬≠ter¬≠te und reak¬≠tio¬≠n√§¬≠re Men¬≠schen, denen man Macht in die Hand legt, zer¬≠st√∂¬≠ren eben r√ľck¬≠sichts¬≠los jeden noch so gut gemein¬≠ten Ansatz.

    Sozia¬≠le Gerech¬≠tig¬≠keit ist f√ľr die Mehr¬≠heit in Deutsch¬≠land offen¬≠bar kein Thema.

    Ja, ist auch keins, denn es gibt ja nicht ein¬≠mal eine ver¬≠n√ľnf¬≠ti¬≠ge (bes¬≠ser: ver¬≠nunft¬≠ge¬≠lei¬≠te¬≠te) Dis¬≠kus¬≠si¬≠on dar¬≠√ľber, was das √ľber¬≠haupt sein soll. Alles, was dazu bis¬≠her von den Par¬≠tei¬≠en kam, ist plat¬≠te Ideo¬≠lo¬≠gie. Phrasen‚Ķ 

    Dabei w√§re das end¬≠lich mal eine wirk¬≠lich span¬≠nen¬≠de ‚Äď und not¬≠wen¬≠di¬≠ge ‚Äď Debatte.

    Im Grun¬≠de wird aber √ľber¬≠haupt nicht mehr dis¬≠ku¬≠tiert, es wer¬≠den ledig¬≠lich irgend¬≠wel¬≠che ‚ÄěWahr¬≠hei¬≠ten‚Äú und ‚ÄěAlter¬≠na¬≠tiv¬≠lo¬≠sig¬≠kei¬≠ten‚Äú pos¬≠tu¬≠liert. Jeder schreit nach sei¬≠ner Par¬≠tei-Fa√ßon, und wer das gr√∂¬≠√üe¬≠re Macht¬≠st√∂ck¬≠chen hat, gewinnt bzw. hat die Wahr¬≠heit gepachtet.

    Mir ist jede Lust an Par¬≠tei- und Regie¬≠rungs¬≠po¬≠li¬≠tik ver¬≠gan¬≠gen. Wie gesagt, ich wer¬≠de wohl den Wahl-O-Mat befra¬≠gen, und am betref¬≠fen¬≠den Sonn¬≠tag¬≠abend mich mit einem Bier und Chips (oder so √§hn¬≠lich) vor die Matt¬≠schei¬≠be set¬≠zen und mir das Spek¬≠ta¬≠kel angu¬≠cken. Bei den unaus¬≠weich¬≠li¬≠chen Inter¬≠views mit den betei¬≠lig¬≠ten Prot¬≠ago¬≠nis¬≠ten reg¬≠le ich den Ton weg, und vor der ‚ÄěEle¬≠fan¬≠ten¬≠run¬≠de‚Äú schal¬≠te ich ab, denn das ver¬≠k√ľrzt nach¬≠weis¬≠bar die Lebens¬≠dau¬≠er des Fernsehger√§ts.

  4. Oh, ich habe Ver¬≠st√§nd¬≠nis f√ľr dei¬≠nen Frust. Ich tref¬≠fe √§hn¬≠li¬≠che Beschrei¬≠bun¬≠gen und Vor¬≠be¬≠hal¬≠te bei vie¬≠len Leu¬≠ten an ‚Äď sogar inner¬≠halb mei¬≠ner Fami¬≠lie. Ich fra¬≠ge mich nur, wohin all das f√ľh¬≠ren soll. Und die¬≠se Fra¬≠ge ist nicht rhe¬≠to¬≠risch gemeint. Wie soll eine Demo¬≠kra¬≠tie funk¬≠tio¬≠nie¬≠ren, wenn die B√ľr¬≠ger sich so stark von ihr distan¬≠zie¬≠ren, wie es aus dei¬≠nen S√§t¬≠zen zu ent¬≠neh¬≠men ist? Ich sage dazu ganz naiv: Wel¬≠che Alter¬≠na¬≠ti¬≠ve wol¬≠len wir und gibt es zu die¬≠sem Sys¬≠tem eine sol¬≠che √ľber¬≠haupt? Schlie√ü¬≠lich zeigt sich die¬≠ser Frust in vie¬≠len ande¬≠ren L√§n¬≠dern Euro¬≠pas in ganz √§hn¬≠li¬≠cher Form. 

    Des¬≠halb: Ist es nicht m√∂g¬≠lich, dass unse¬≠re Anspr√ľ¬≠che etwas √ľber das hin¬≠aus¬≠schie¬≠√üen, was in unse¬≠rer Rea¬≠li¬≠t√§t m√∂g¬≠lich / mach¬≠bar ist? Die Poli¬≠tik wird von Men¬≠schen gemacht. Die Struk¬≠tu¬≠ren, die die¬≠se Men¬≠schen in die Schl√ľs¬≠sel- Macht¬≠pos¬≠tio¬≠nen bringt, sind gelernt und ganz sicher nicht ide¬≠al. Aber Sch√§ub¬≠le, den ich als Finanz¬≠mi¬≠nis¬≠ter auch nicht gut fin¬≠de, als ver¬≠bit¬≠ter¬≠ten, destruk¬≠ti¬≠ven und reak¬≠tio¬≠n√§r zu bezeich¬≠nen, geht schon sehr weit. Inter¬≠es¬≠sant ist doch, dass er in Deutsch¬≠land -trotz allem- einen gewal¬≠ti¬≠gen Ver¬≠trau¬≠ens¬≠vor¬≠schuss genie√üt. Nicht bei mir oder bei dir und auch nicht bei vie¬≠len ande¬≠ren, die ich ken¬≠ne. Aber die Umfra¬≠ge¬≠wer¬≠te dazu erge¬≠ben ein ande¬≠res Bild.

    Ich tue mich schwer damit, eine Wahl¬≠ent¬≠schei¬≠dung f√ľr Sep¬≠tem¬≠ber zu tref¬≠fen und die¬≠se dann auch noch zu begr√ľn¬≠den. Ich muss das nicht tun. Aber ich w√ľr¬≠de es gern. Schon vor mir selbst m√∂ch¬≠te ich eine Ent¬≠schei¬≠dung auch begr√ľn¬≠den k√∂n¬≠nen. Wenn mir nur die Opti¬≠on bleibt, die¬≠se zu tref¬≠fen mit dem oft zu h√∂ren¬≠den ‚Äěw√§h¬≠le halt das klei¬≠ne¬≠re √úbel‚Äú stellt das sicher die wenigs¬≠ten zufrie¬≠den ‚Äď mich auch nicht. 

    Letz¬≠tes Mal bin ich erst¬≠mals nicht w√§h¬≠len gegan¬≠gen. Das habe ich im Nach¬≠hin¬≠ein als gro¬≠√üen Feh¬≠ler ange¬≠se¬≠hen. Des¬≠halb wer¬≠de ich im Sep¬≠tem¬≠ber auf alle F√§l¬≠le mei¬≠ne Stim¬≠me ver¬≠ge¬≠ben. Nur wei√ü ich echt nicht wem.

  5. Wel¬≠che Alter¬≠na¬≠ti¬≠ve wol¬≠len wir und gibt es zu die¬≠sem Sys¬≠tem eine sol¬≠che √ľber¬≠haupt? Schlie√ü¬≠lich zeigt sich die¬≠ser Frust in vie¬≠len ande¬≠ren L√§n¬≠dern Euro¬≠pas in ganz √§hn¬≠li¬≠cher Form.

    Dort zeigt er sich bis¬≠wei¬≠len extre¬≠mer, bei uns mode¬≠ra¬≠ter. Und nie¬≠mand kommt auf die Idee, mal (1.) dar¬≠√ľber nach¬≠zu¬≠den¬≠ken, wor¬≠an das liegt, und (2.) wie man die¬≠ser Situa¬≠ti¬≠on ver¬≠n√ľnf¬≠tig begeg¬≠nen kann. Von inner¬≠halb der poli¬≠ti¬≠schen Struk¬≠tu¬≠ren, die sich eta¬≠bliert haben (eta¬≠bliert wur¬≠den‚Ķ wie auch immer), wird man nichts erwar¬≠ten d√ľr¬≠fen, denn dort geht es um die unbe¬≠ding¬≠te Erhal¬≠tung bzw. Fes¬≠ti¬≠gung des Sta¬≠tus Quo.

    Inter¬≠es¬≠san¬≠ter¬≠wei¬≠se erle¬≠ben wir ja gera¬≠de eine all¬≠ge¬≠mei¬≠ne poli¬≠ti¬≠sche Nivel¬≠lie¬≠rung auf einen (rechts-)konservativ-neoliberalen Sta¬≠tus Quo, der die Anspr√ľ¬≠che soge¬≠nann¬≠ter Eli¬≠ten zemen¬≠tiert und absi¬≠chert und sich in den heu¬≠te noch m√∂g¬≠li¬≠chen Koali¬≠tio¬≠nen (CDU/CSU, SPD, FDP, Gr√ľ¬≠ne) mani¬≠fes¬≠tiert (in der ‚ÄěGro¬≠Ko‚Äú nahe¬≠zu idea¬≠li¬≠siert). Der Rest sind ins Extre¬≠me nei¬≠gen¬≠de R√§n¬≠der, die jeweils recht¬≠zei¬≠tig irgend¬≠wie ein¬≠ge¬≠fan¬≠gen und assi¬≠mi¬≠liert wer¬≠den (AFD) ‚Äď all das jeden¬≠falls erstickt jede inner-sys¬≠te¬≠mi¬≠sche Bewegung.

    Viel­leicht sind auch demo­kra­tisch ver­fass­te Sys­te­me sol­che, die im Lau­fe der Zeit in rei­nem Eigen­nutz erstar­ren und sich in Wagen­burg-Men­ta­li­tät gegen jede Ver­än­de­rung (Auf­lö­sung von Ver­krsus­tun­gen) abschot­ten. Ich den­ke, das erle­ben wir gerade.

    Die meis¬≠ten B√ľr¬≠ger wen¬≠den sich ein¬≠fach ab und las¬≠sen den Din¬≠gen ihren Lauf, sie sehen (wohl zu Recht?) kei¬≠ner¬≠lei M√∂g¬≠lich¬≠keit zu Ver¬≠√§n¬≠de¬≠run¬≠gen, gar Ver¬≠bes¬≠se¬≠run¬≠gen. Viel¬≠leicht ist die¬≠ser R√ľck¬≠zug ins Pri¬≠va¬≠te, wie er genannt wird, eine ganz nat√ľr¬≠li¬≠che Abwehr¬≠re¬≠ak¬≠ti¬≠on ange¬≠sichts der Eigen¬≠wahr¬≠neh¬≠mung der Wir¬≠kungs¬≠lo¬≠sig¬≠keit. Es gibt ja nicht ein¬≠mal einen brei¬≠ten √∂ffent¬≠li¬≠chen Dia¬≠log √ľber die viel¬≠f√§l¬≠ti¬≠gen Pro¬≠ble¬≠me, vor denen wir ste¬≠hen. Was es bes¬≠ten¬≠falls gibt, ist gele¬≠gent¬≠lich eine media¬≠le, poli¬≠ti¬≠sche und par¬≠ti¬≠ku¬≠l√§r inter¬≠es¬≠se¬≠ge¬≠lei¬≠te¬≠te Pro¬≠blem-Ver¬≠laut¬≠ba¬≠rungs¬≠show mit vor¬≠for¬≠mu¬≠liert pos¬≠tu¬≠lier¬≠ten Patentrezept-L√∂sungswegen.

    Man sie¬≠he blo√ü die¬≠se per¬≠ma¬≠nen¬≠te, jede ech¬≠te Ver¬≠stan¬≠des¬≠re¬≠gung blei¬≠ern ersti¬≠cken¬≠de Show um die inne¬≠re Sicher¬≠heit, die uns nach jedem neu¬≠er¬≠li¬≠chen Anschlag (-sver¬≠such) mit ihren Erre¬≠gungs- und For¬≠de¬≠rungs-Text¬≠bau¬≠stei¬≠nen nervt.

    Bil¬≠dungs- und Renten-‚ÄěDebatte‚Äú? Dito‚Ķ

    Ok, Schluss jetzt mit dem Lamen¬≠to, ich den¬≠ke jetzt an mei¬≠ne n√§chs¬≠te klei¬≠ne Motor¬≠rad¬≠tour und freue mich auf‚Äôs Wochen¬≠en¬≠de. Dir auch ein sch√∂¬≠nes Selbiges‚Ķ ūüôā

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