Musik – 2bier.de https://2bier.de Jetzt mach aber mal 'nen Punkt Tue, 25 Apr 2017 19:11:09 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.4 https://2bier.de/wp-content/uploads/2017/02/2beer-65x65.png Musik – 2bier.de https://2bier.de 32 32 Joy Denalane, Gleisdreieck – singt Lieder aus der Heimat https://2bier.de/joy-denalane-gleisdreieck-singt-lieder-aus-der-heimat/ https://2bier.de/joy-denalane-gleisdreieck-singt-lieder-aus-der-heimat/#comments_reply Sat, 25 Mar 2017 15:37:53 +0000 https://2bier.de/?p=35256 Häufig kommt es nicht vor, dass ich hier neue Alben empfehle. Das mache ich nur dann, wenn mir persönlich viel an dem jeweiligen Künstler liegt. Oder an der Künstlerin. Heute handelt es sich um Joy Denalane. Sie hat sich Zeit gelassen und Anfang dieses…

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Häufig kommt es nicht vor, dass ich hier neue Alben empfehle. Das mache ich nur dann, wenn mir persönlich viel an dem jeweiligen Künstler liegt. Oder an der Künstlerin. Heute handelt es sich um Joy Denalane. Sie hat sich Zeit gelassen und Anfang dieses Monats endlich ihr neues Album vorgestellt. Das letzte Album „Maureen“ stammt aus dem Jahre 2011.

Ab und zu sehe ich mir die damals dazu produzierten schwarz/weiß – Sessions an. Diese Videos empfinde ich sowohl ästhetisch und akustisch als Hochgenuss. Deshalb habe ich für diesen Artikel ein Video aus dieser Serie als Titelvideo genommen.

Joy macht deutschen Soul, der mich immer wieder aufs Neue mitreißt. Schön, dass es diese Musik trotz der nicht sehr zahlreichen deutschsprachigen Könner in diesem Genres seit Jahren auch bei uns gibt.

Gleisdreieck

Joy Denalanes neues Album heißt „Gleisdreieck“. Die Texte sind ziemlich persönlich.

Im Stück „Zu Hause“ singt sie: „Ich traf heute Freunde, und sie sprachen über mich/ Ich glaub‘, sie merkten es nicht/ Und die leisen Satzgewalten und die Worte brachten mich aus meinem Gleichgewicht/ Und Du hast mich immer bewahrt, hast mich vor diesem Blick gewarnt, doch ich merkte es nicht“. Ausgrenzungserfahrungen solcher Art machen in diesen Zeiten leider viele Menschen – und nicht nur in Deutschland.

Mein Lieblingsstück „Zwischen den Zeilen“ gehört nicht zu denen, die von Kritikern, die dieses Album -soweit ich es gesehen habe- positiv beurteilen, besonders herausgehoben werden. Aber das ist ja meistens der Fall.

Es ist 17 Jahre her als „Freundeskreis feat. Joy Denalane“ mit dem Hit „Mit dir“ erstmals in mein Bewusstsein trat. Nach vorübergehender Trennung sind Max Herre und Joy Denalane schon seit dem Jahr 2011 übrigens wieder ein Paar.

Das deutschsprachige Debütalbum „Mamani“ habe ich durch einen Tipp meiner Nichte kennen und schätzen gelernt. Das Folgealbum  „Born & Raised“ habe ich deshalb nicht so geschätzt, weil es komplett in englischer Sprache aufgenommen wurde. Ich hatte gehofft, Denalane würde die deutschsprachigen Texte beibehalten. Sie hatten offenbar „ein Einsehen“ und tat dies im 2011 folgenden Album „Maureen“. Dieses Album gibt es in zwei Versionen. Eine in Deutsche, die andere in Englisch. Diese erschien ein Jahr später. Das gibt es auch nicht alle Tage.

Joy Denalanes neues Album „Gleisdreieck“ – „Der Ort war ein Lebensvorbereiter“ | Quelle

Joy Denalane, neues Album „Gleisdreieck“: Lieder aus der Heimat – SPIEGEL ONLINE | Quelle

„Gleisdreieck“ von Joy Denalane – laut.de – Album | Quelle

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Spotifys Top-Mix der Woche, ein toller Algorithmus https://2bier.de/spotifys-top-mix-der-woche-ein-toller-algorithmus/ https://2bier.de/spotifys-top-mix-der-woche-ein-toller-algorithmus/#comments_reply Mon, 11 Jul 2016 12:17:34 +0000 https://2bier.de/?p=32229 Hatte ich schon mal gesagt, dass ich den Top-Mix der Woche, den Spotify jedem User zur Verfügung stellt, super finde? Bestimmt, irgendwo sicher.

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Hatte ich schon mal gesagt, dass ich den Top-Mix der Woche, den Spotify jedem User zur Verfügung stellt, super finde? Bestimmt, irgendwo sicher.

Hier ist mein aktueller Top-Mix der Woche. Toll, welche Ergebnisse sich mit guten Algorithmen erzielen lassen. Kein Stück ist dabei, das mir nicht gefällt. Und ich kannte sehr viele Titel noch nicht, die Künstler/innen allerdings überwiegend schon.

Der Querschnitt, den Last.fm bietet passt dazu nicht immer. Aber die Statistiken sind auch immer ganz interessant.

Auswertung bei last.fm

Auswertung bei last.fm

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Die paar Lieder gegen die AfD https://2bier.de/die-paar-lieder-gegen-die-afd/ https://2bier.de/die-paar-lieder-gegen-die-afd/#view_comments Sat, 30 Apr 2016 18:23:20 +0000 https://2bier.de/?p=30464 Der Parteitag dieser Nationalistenpartei AfD steht auch unter dem Motto, ein neues Deutschland erschaffen zu wollen. Eines, das ohne die Linksgrün-versifften 68er auskommen soll. Macht ihr ruhig, was ihr wollt, ihr rechten Vollidioten! Aus Protest gegen euer bescheuertes Gequatsche stelle…

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Der Parteitag dieser Nationalistenpartei AfD steht auch unter dem Motto, ein neues Deutschland erschaffen zu wollen. Eines, das ohne die Linksgrün-versifften 68er auskommen soll.

Macht ihr ruhig, was ihr wollt, ihr rechten Vollidioten!

Aus Protest gegen euer bescheuertes Gequatsche stelle ich hier mal ein paar willkürlich ausgewählte Songs aus dieser Zeit ein. Zur Erinnerung daran, was diese Zeit ausgemacht hat.

Aber ihr Vollpfosten seid ja garantiert bei Heino und Rex Gildo oder Roy Black stehen geblieben.

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Mit Streaming-Dienst weniger Musik gehört https://2bier.de/mit-streaming-dienst-weniger-musik-gehoert/ https://2bier.de/mit-streaming-dienst-weniger-musik-gehoert/#comments_reply Tue, 01 Mar 2016 11:30:35 +0000 http://blogmemo.de/?p=30213 Ab und an ist es interessant, die Statistiken bei last.fm anzusehen. Und zwar nicht nur dann, wenn es darum geht, mal nachzusehen, welche Musik man in letzter Zeit besonders gern und oft gehört hat. Seit ich für mich die Streaming-Dienste entdeckt…

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Ab und an ist es interessant, die Statistiken bei last.fm anzusehen. Und zwar nicht nur dann, wenn es darum geht, mal nachzusehen, welche Musik man in letzter Zeit besonders gern und oft gehört hat.

Seit ich für mich die Streaming-Dienste entdeckt habe, nutze ich sie tagtäglich.

Nach der Auswertung, die ich mir in meinem Last-fm-Profil angesehen habe, habe ich – für mich überraschend – vor der Nutzung solcher Dienste mehr Musik gehört als seither. Eine Fehlerquote steckt zwar immer in solchen Statistiken. Schon allein deshalb, weil nicht alles getrackt wird. Man muss nach entsprechenden Updates auf der einen oder anderen Seite nur mal verpassen, die gewünschten Dienste wieder zu aktivieren. Schon ist es mit der Genauigkeit der an sich interessanten Übersichten nicht mehr weit her. Und über die Jahre wird das immer mal wieder geschehen. Außerdem wurden bis zu einem Zeitpunkt nur Stücke getrackt, die man selbst auf dem Rechner hatte. Wann das war? Keine Ahnung. Vielleicht so um 2011 herum.

Hier die erwähnte Statistik der von mir seit 2006 am Rechner (auch mobil) gehörten bzw. bei last.fm getrackten Musiktitel:2016-03-01_12h08_32

 

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GOTT, ICH DANKE DIR, DASS ICH NICHT BIN WIE DIE ANDEREN LEUTE https://2bier.de/gott-ich-danke-dir-dass-ich-nicht-bin-wie-die-anderen-leute/ https://2bier.de/gott-ich-danke-dir-dass-ich-nicht-bin-wie-die-anderen-leute/#comments_reply Wed, 20 May 2015 18:10:28 +0000 https://2bier.de/?p=27914 Zum Staffelstart von „Sing meinen Song“ bei Vox griff Spiegel Autor,  Arno Frank, aber mal so richtig tief in die Kiste gemeiner Rhetorik. Viele Kommentatoren fanden das toll. Ich liebe dieses Format! Mit Herz, Ruhe, tollen Künstlern! Eine Reise mit dem…

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Zum Staffelstart von „Sing meinen Song“ bei Vox griff Spiegel Autor,  Arno Frank, aber mal so richtig tief in die Kiste gemeiner Rhetorik.

Viele Kommentatoren fanden das toll.

Bei Twitter gab es gestern Abend überwiegend positive Resonanz. Ich glaube, dass ist bei TV-Sendungen nicht so oft der Fall. Aber da mag ich irren.

Jedenfalls hatten die Leute in diesem Fall ihren Spaß an der Sendung bzw. an den Songs der Teilnehmer der neuen Staffel.

Es hat mich nicht überrascht, dass Frank die Reichsbürgergeschichte um Gastgeber Xavier Naidoo erwähnt. Das Thema zaubert man bestimmt auch in 20 Jahren noch aus dem Hut, wenn man Naidoo oder seinen Projekten etwas Schlechtes nachsagen will.

Zu einem gewissen Teil liegt das sicher am zuverlässig verstrahlten Gastgeber Xavier Naidoo, mit dem ein leichter Grusel ins Spiel kommt. Ein spirituell und politisch verwirrter Reichsbürger mit mehr Verschwörungsflausen als Melodien im Kopf lässt sich sonst eher selten zur besten Sendezeit besichtigen. Weil aber keine Chemtrails am Himmel stehen und Naidoo statt eines schützenden Stanniolhütchens die Schiebermütze auf dem Kopf festgewachsen zu sein scheint, kommt er wieder ein wenig als passabler Soulsänger zum Vorschein.
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Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/tv/sing-meinen-song-mit-xavier-naidoo-bei-vox-tv-kritik-zur-ersten-folge-a-1034552.html#spLeserKommentare

Ich habe jetzt keine Lust, mich wieder für Naidoo ins Zeug zu legen, denn beim letzten Mal hatte man deshalb mittels einer wissenschaftlichen Methodik (einer Textanalyse) meine Nähe zu Nazis entlarvt.

Vielleicht hänge ich auch nur an der Sendung, weil Naidoo sie moderiert.

Vielleicht spricht für meine latente politische Orientierung  auch noch, dass ich immer vorgegeben habe, Volksmusik zu hassen. Nach dem Ende der ersten Staffel „Sing meinen Song“ mochte ich dann plötzlich Lieder von Andreas Gabalier und sogar ihn persönlich.

Das ist am Ende noch ein untrügliches Zeichen dafür, dass mein Herz nicht links, sondern doch ganz rechts schlägt. Erschwerend kam hinzu, dass ich auf einmal Fan von Sarah Conner war.

Diesen Teil eines Kommentars zum Frank-Artikel hat mir sehr gut gefallen:

Sich bei seinen eigenen Vorurteilen erwischt zu fühlen? Sich eingestehen zu müssen, dass die blöde Sarah Conner eine hervorragende Sängerin und ein offensichtlich integerer, herzlicher Mensch ist?
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Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/tv/sing-meinen-song-mit-xavier-naidoo-bei-vox-tv-kritik-zur-ersten-folge-a-1034552.html#spLeserKommentare

Denn – genau so habe ich es auch wahrgenommen. Und viele andere vielleicht auch. Nur nicht Herr Frank und die, die in seinen Verriss der Sendung so etwas wie eine Sternstunde beim Spiegel sehen wollen.

Musik und Fernsehen ist Geschmackssache. Der Job eines Kritikers ist sicher auch, das zum Ausdruck zu bringen. Aber Herr Frank hat das in meinen Augen nicht getan.

Eher wollte er denen Zucker geben, die die TV-Formate nicht mögen oder sich nicht dafür interessieren. Denen, die sich gern über Populärmusik verächtlich machen, wollte er ein gutes Gefühl geben. Er tut gerade so, als ob irgendeine Musikform ohne Promotion auskommen würde.

Schließlich ist das tiefenentspannte „Tauschkonzert“ als spannungsbereinigtes Wellnessangebot nur die neueste und nicht unperfide Zäpfchenform des Unterhaltungskapitalismus. Denn so weit kann man den Verhältnissen gar nicht entfliehen, als dass man nicht am anderen Ende der Welt noch die Kassen klingeln hören würde.
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Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/tv/sing-meinen-song-mit-xavier-naidoo-bei-vox-tv-kritik-zur-ersten-folge-a-1034552.html#spLeserKommentare

Dazu will ich auf einen älteren Text verweisen:

[x_alert type=“success“]Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. –

Bibel Lukas 18, 9-14
[/x_alert]

„Sing meinen Song“ hat viele Zuschauer positiv überrascht. Meine Frau und mich auch. Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass die stilübergreifende Darbietung verschiedenster Künstler und Titel ein Erfolgspotenzial aufweisen könnte.

Dass die Macher der Sendung die emotionale Seite spätestens nach den Lehren der ersten Staffel ein wenig übertreiben, mag man vielleicht unpassend finden.

Mich überzeugt an diesem TV-Format, dass man die Interpreten ein bisschen näher kennen lernen kann aber vor allem, dass sie selbst mit ihren Interpretationen anderer Künstler wenigstens ein übers andere Mal positiv zu überraschen wissen.

Und wenn sich die Teilnehmer gegenseitig selbst überraschen und sich wechselseitig mit ihren Beiträgen emotional ergriffen zeigen, ist das eine schöne Erfahrung, die man nicht partout als Show abtun muss.

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ACHTUNG AUFNAHME – BITTE RUHE! https://2bier.de/achtung-aufnahme-bitte-ruhe/ https://2bier.de/achtung-aufnahme-bitte-ruhe/#view_comments Sat, 04 Apr 2015 15:38:43 +0000 https://2bier.de/?p=27689 1970 besaß ich noch keinen Plattenspieler. Schließlich war ich noch in der Lehre und bekam damals so ungefähr 100 Mark im Monat. Immerhin konnte ich stattdessen ein Tonband von Uher mein Eigen nennen. Ich nutzte ein Mikrophon, um gelegentlich Musikstücke vom Radio…

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1970 besaß ich noch keinen Plattenspieler. Schließlich war ich noch in der Lehre und bekam damals so ungefähr 100 Mark im Monat. Immerhin konnte ich stattdessen ein Tonband von Uher mein Eigen nennen.

Ich nutzte ein Mikrophon, um gelegentlich Musikstücke vom Radio aufzunehmen. Quasi war ich ein Schwarzkopierer der ziemlich früheren Art. Ob die Gema schon existierte?

Mein Lieblingssender war damals SWF3 (heute SWR3) mit dem Moderator Frank Laufenberg. Der Mann hatte, fand ich, echt Ahnung.

Wenn ich die Musik heute so durchgehe, die ich damals gern gehört habe, kann ich sagen, dass eine Neigung zum Jazz schon erkennbar war, wenngleich ich damals noch überwiegend Rockmusik und Soul gehört habe. Tamla Motown war seinerzeit, glaube ich, das Synonym für Soul. Ich weiß gar nicht, wie viele Langspielplatten ich später alleine von diesem Label angesammelt hatte.

Für den Samstag war von Frank Laufenberg die Vollversion des Burdon-Stücks „Tobacco Road“ angesagt. Ich fieberte der Uhrzeit entgegen und richtete die Technik her. Das Mikro war bereit, die ca. 20 Minuten vom Radio mitzuschneiden.

Ich hatte eigens zu diesem Anlass ein DIN A 4 Blatt gestaltet, auf dem in deutlicher Schrift zu lesen war: „ACHTUNG AUFNAHME – BITTE RUHE“. Oder so ähnlich.

Mein Mandardenzimmer lag im Obergeschoss unseres Hauses. Dort konnte ich unbehelligt von der Familie mein Unwesen treiben. Meine Eltern ließen sich kaum mal sehen. Sogar vor meiner Schwester hatte ich Ruhe. Meine Freundin nahm ich erst zwei Jahre später mit nach oben. Also, ein Reich ganz für mich allein – meistens.

Der Zeitpunkt der bedeutenden Radioaufnahme war also gekommen. Der Start der Aufnahme erfolgte synchron mit dem Beginn der Übertragung im Radio. Alles bestens. Die Pegelmesser am Tonband schlugen optimal aus.

Die ersten 5 Minuten waren im Kasten als es laut an der Tür klopfte. Welcher Hornochse konnte da nicht lesen? Ich eilte ziemlich wütend an die Tür.

Zu spät. Mein Vater öffnete sie sie bereits und trat sehr geräuschvoll ein – mit seinem Bruder im Schlepptau.

„Na Jong, wie geht et denn?“ Ich: „Papa, kannst du nicht lesen? Ich nehme hier gerade live vom Radio auf“. Er gab sich davon unbeeindruckt und brabbelte einfach weiter drauflos. Er wollte Theo mal das Zimmer zeigen… So in dieser Art. Ganz wichtig, ganz dringend.

So dauerte es eine Weile bis er sah, wie wütend ich war. Beleidigt zogen beide ab. Aber die Super-Aufnahme war ruiniert.

Wenig später ging ich runter in unsere Wohnung und traf auf meinen noch immer verärgerten Vater. Und so stinkig war er nur ganz selten.

„Du wirst dich bei deinem Onkel entschuldigen. Jetzt sofort“. Er wohnte nur ein paar Häuser weiter. Insofern war die Entfernung zumindest kein Problem.

Diesen ungeplanten Familienbesuch mit integriertem Kotau hätte ich mir ersparen können. Überspielkabel gab es doch damals bestimmt auch schon. Aber ob an dem alten Radio eine entsprechende Buchse vorhanden war? Daran erinnere ich mich echt nicht mehr.

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So viele gute, kostenlose Tools – auf welche möchtest du nicht verzichten? https://2bier.de/so-viele-gute-kostenlose-tools-auf-welche-moechtest-du-nicht-verzichten/ https://2bier.de/so-viele-gute-kostenlose-tools-auf-welche-moechtest-du-nicht-verzichten/#view_comments Fri, 16 Aug 2013 08:45:07 +0000 https://2bier.de/?p=21358 Welche kostenlosen Tools, die uns das Internet „schenkt“ nutzen wir und wie hoch schätzen wir den Nutzen ein, den diese für uns haben? „Welche kostenlosen Tools und Dienste nutzt ihr?“ ist das Thema des dieswöchigen Webmasterfriday. Dann will ich mal…

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Welche kostenlosen Tools, die uns das Internet „schenkt“ nutzen wir und wie hoch schätzen wir den Nutzen ein, den diese für uns haben? „Welche kostenlosen Tools und Dienste nutzt ihr?“ ist das Thema des dieswöchigen Webmasterfriday.

Dann will ich mal loslegen. Oder halt! – sind es denn tatsächlich so viele, wie ich im ersten Moment gedacht habe? Das ist nicht der Fall. Der spontane Eindruck, dass es sich um eine relativ große Zahl handeln müsste, kommt wahrscheinlich einfach daher, dass ich neue und insbesondere empfohlene Tools immer gleich ausprobieren muss.

Nur dann, wenn ich einen persönlichen Nutzen durch den „produktiven“ Einsatz auf Anhieb erkenne, nutze ich sie weiter. Jedenfalls eine Weile. Nach dieser Weile stellt sich nämlich häufig heraus, dass ich das Tools doch nicht brauche. Das sagt natürlich lediglich etwas über die eigene Arbeitsweise oder unsere Präferenzen aus und weniger etwas über die Qualität des Tools. Auch die Tools, die ich eigentlich kaum benötigte, habe ich im Zugriff. In Ausnahmefällen komme ich schon mal auf sie zurück. In diesen Fällen schwenke ich nicht selten zwischen „Angetan- und Verärgertsein“ hin und her. Schließlich ist die Handhabung mancher dieser Tools nicht so leicht, wie man es sich gewünscht hätte. Etwas Einarbeitung braucht selbst ein Tool, dessen Funktionen man (fast) intuitiv versteht.

Ich empfinde es als Nachteil, vielleicht sogar als Sicherheitsrisiko, dass ich die übergreifend erlaubten Zugriffe der verschiedensten Tools nicht sofort wieder unterbinde (soziale Netzwerke), sobald ich deren regelmäßige Nutzung beende. Wenn man sich die „Freigaben“, die viele Dienste in übersichtlicher Form anbieten, einmal anschaut, findet man ganz schön umfangreiche Inhaltslisten.

http://www.last.fm

http://www.last.fm

Andererseits gibt es auch Tools, die man nicht so häufig aktiv verwendet, die aber dennoch interessante Datensammlungen anhäufen und deren Nutzwert erst eine längerfristige Nutzung deutlich macht. Als positives Beispiel möchte ich hier Last.fm nennen. Fast alle von mir gehörten Musiktitel werden gescrobbelt. Inzwischen kann ich auf eine ganz schön lange Zeit zurückblicken. Es ist interessant, wie sich der eigene Musikgeschmack über die Jahre entwickelt – oder eben auch nicht.

Wie man den Dauereinsatz anderer Tools, etwa den von Google – Analytics bewertet, ist abhängig davon, wie man generell gegenüber Internet-Giganten wie Google eingestellt ist. Solche Analysen sind viel umfassender und viele greifen zur Betrachtung der Daten des eigenen Blogs lieber auf selbstgehostete Lösungen zurück (Piwik). Ich verwende Google Analytics zwar schon lange, aber da seine Offenbarungen mich wenig erfreuen, schau ich dort selten rein.

Hier nun die Auflistung meiner Tool – Favoriten (On- und Offline). Die Ermittlung der Reihenfolge war nicht ganz einfach, sie stellt jedenfalls mein persönliches Ranking dar.

  • Google Mail – Die vielen nützlichen Erweiterungen und der proppere Spam-Schutz haben mich damals überzeugt. Und ich bin treu!
    Macht sich übrigens auch als Editor für WordPress nicht schlecht (s. Teil von Jetpack – WordPress „Bloggen per E-Mail„)
  • Evernotes – allerdings im Moment in der Premium-Version (t-online-Aktion: 1 Jahr kostenlose Nutzung) – Google Keep reicht mir nicht!
    Eignet sich zum einen gut als Themensammlung fürs Bloggen. Eine weitere Möglichkeit, ist die Nutzung mit Postach.io. Näheres beschreibt auch Manuela in ihrem Blog Pixelgraphix.
  • Spotify – Musik in allen Lebenslagen ist genau das, was ich brauche
  • Feedly kommt so langsam in Tritt – der Fortschritt ist allerdings etwas enttäuschend. Ich würde gern zurück zum Google Reader!
  • Ifttt – wer auf Automatisierung steht, sollte dort mal reinschauen
    Mit ifttt steure ich z.B., dass alle Anhänge, die in meinem Google Mail – Postfach ankommen, in ein bestimmtes Laufwerk bei Google Drive kopiert werden. Sehr praktisch.
  • Delicious – Bookmarkdienste sollen aus der Mode sein, Delicious mag ich einfach
  • flickr.com (habe gerade meinen Premium-Account (seit 2004) gekündigt – 1 TB reicht auch mir
  • Google Drive – ziehe ich inzwischen allen anderen Cloud – Diensten vor. Und zwar in erster Linie deshalb, weil man sich aufgrund der sehr guten Alternativen einfachen mal entscheiden muss. Die parallele Nutzung macht aus meiner Sicht höchstens in Ausnahmen Sinn.
  • Hootsuite – ich vermisse die Integration des Google+ – Profiles
  • Notepad++ – ein Editor mit allen nur denkbaren + nützlichen Funktionen
  • Irfanview erst durch den Einsatz der ebenfalls kostenlosen Plugins wird das Tool richtig leistungsfähig
  • Screenpresso – auch in der kostenlosen Version sehr komfortabel
  • Cuecards 2.35 – nutze ich bereits seit 1997! Es ist mir immer noch eine echte Hilfe
  • Google Kalender – ich synchronisiere diesen mit meinen Outlook-Firmenkalender
  • Google Map –  trotz Navi im Auto
  • Last.fm –  wie sich der eigene Musikgeschmack verändert, kann man dort verfolgen.
    Zur Darstellung der zuletzt gehörten Musiktitel gibt es übrigens schöne Plugins in der WordPress – Bibliothek.
  • WordPress › Last.Fm Records « WordPress Plugins

Google Analytics – nutze ich – allerdings aus besagten Gründen eher widerwillig

 

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Das Radio war einige Zeit die Verbindung zur großen, weiten Welt. Und heute? https://2bier.de/das-radio-war-einige-zeit-die-verbindung-zur-grossen-weiten-welt-und-heute/ https://2bier.de/das-radio-war-einige-zeit-die-verbindung-zur-grossen-weiten-welt-und-heute/#view_comments Sat, 08 Jun 2013 15:19:40 +0000 https://2bier.de/?p=20821 Welchen Radiosender man hört, hängt vermutlich sehr davon ab, wie alt man ist. Ich höre gar nicht mehr so viel Radio wie früher. Und wenn, bevorzuge ich Sender mit einer guten Mischung aus Information und Musik. WDR5 und SWR1 sind…

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Welchen Radiosender man hört, hängt vermutlich sehr davon ab, wie alt man ist. Ich höre gar nicht mehr so viel Radio wie früher. Und wenn, bevorzuge ich Sender mit einer guten Mischung aus Information und Musik. WDR5 und SWR1 sind so gesehen meine Lieblingssender.

WDR5 wegen der fantastisch fundierten Informationen zu unterschiedlichsten Themengebieten und SWR1 wegen des Musikangebotes; vorwiegend aus den 70er und 80er Jahren. Letztgenannter Sender macht mir schmerzlich bewusst, wie wenig sich die Rock- und Popmusik seit den 70er Jahren weiterentwickelt haben. Mit Rap oder gar Techno kann ich arg wenig anfangen. Sender wie Einslive oder SWR3 kann ich nicht mehr hören. Davon krieg ich Ohrenkrebs. Ich sag ja, es ist eine Frage des Alters.

Deshalb ist es schön, dass es ein so umfangreiches Angebot verschiedenster Sender gibt. Wie beim Fernsehen bevorzuge ich die öffentlich-rechtlichen Sender. Ich schreibe das auch in dem Bewusstsein bzw. der Hoffnung, dass einige der jede Gelegenheit für ihre Hassattacken nutzenden Meinungsführer im Web und ihre Claqueure vor Wut einen roten Kopf kriegen.

Heute höre ich Radio überwiegend beim Autofahren. Zu Hause läuft den lieben langen Tag Spotify oder Webradio. Da geht es sehr viel um Jazz und ein bisschen auch um Popmusik.

By: peetje2CC BY-NC-SA 2.0

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