NGOs Mit Eigeninteressen?

Die hier als Kri­ti­ker der aktu­el­len Regie­rungs­be­schlüs­se der Abschie­be­po­li­tik genann­ten NGOs gehö­ren zu denen, die von Rechts­na­tio­na­len als Sozi­al­ma­fia dif­fa­miert werden.

Jeder dürf­te zwar ver­ste­hen, dass ein so breit ange­leg­tes Enga­ge­ment hohe Finanz­mit­tel erfor­dert. Aber wer kann auf der ande­ren Sei­te schon aus­schlie­ßen, dass die Ver­ant­wort­li­chen nicht eben­so dar­auf ach­ten, dass die ein­mal geschaf­fe­nen Struk­tu­ren auch in Zukunft durch mehr Finanz­mit­tel erhal­ten wer­den? Es scheint des­halb nicht aus­ge­schlos­sen zu sein, dass hohes Enga­ge­ment durch­aus auch dem Eigen­in­ter­es­se die­nen könnte.

Gibt es kei­ne Mög­lich­keit, sol­che immer wie­der­keh­ren­den Vor­wür­fe zu ent­kräf­ten? Arbei­ten die­se NGOs trans­pa­rent genug oder gibt es Vor­bil­der hier­für, die wir nut­zen könnten?

Argumente

Ich fin­de es übel, dass die­je­ni­gen, die mög­lichst gar kei­ne Flücht­lin­ge im Land haben wol­len, stän­dig mit sol­chen Unter­stel­lun­gen arbei­ten und die­se nicht ohne wei­te­res zu ent­kräf­tet sind.

Das eigent­li­che Pro­blem ist aber, dass sich die NGOs gegen die neue mie­se Flücht­lings­po­li­tik die­ser Bun­des­re­gie­rung weh­ren müs­sen und das nicht aus der Gesell­schaft her­aus kommt. Dazu hier ein posi­ti­ves Bei­spiel, das ich gern ver­lin­ke.

Die NGOs soll­ten ihre Arbeit machen und nicht für eine men­schen­wür­di­ge Poli­tik Oppo­si­ti­on machen müssen!

Armut in Deutschland

Es kommt dazu, dass die­se Ver­bän­de die­je­ni­gen sind, die natur­ge­mäß am lau­tes­ten schrei­en, wenn der Armut­be­richt erscheint. Das ist auch Was­ser auf die Müh­len, weil „all das schö­ne Geld“, das die NGOs für die Flücht­lings­ar­beit kas­sie­ren, für die Bekämp­fung der Armut nicht zur Ver­fü­gung steht.

Rei­che leben 10 Jah­re län­ger als Arme. Bericht der Tages­schau zum Armuts­be­richt.

Die Chan­ce, sol­che Zusam­men­hän­ge her­zu­stel­len, neh­men die Rech­ten immer sofort auf und mün­zen sie in die ihr dien­lich schei­nen­de Agi­ta­ti­on gegen Flücht­lin­ge und ihre poli­ti­schen Geg­ner um. Dage­gen soll­te man etwas tun.

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Es sind nur wenige Jahre vergangen. Trotzdem bin ich in diesem Geschäft ein alter Hase.

Ich schreibe über gesellschaftliche und politische Themen. Hin und wieder gibt es bei 2bier auch was zum Thema Bloggen und Wordpress zu lesen.

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