Das Müslifeindbild des Herrn Sarrazin

Das Müslifeindbild Des Herrn Sarrazin

Wir müssen zur Ken­nt­nis nehmen, dass Über­griffe von Nazis zunehmen. Dabei haben die poli­tis­chen Parteien, in denen wir die Feinde der Demokratie aus­machen, in der Bevölkerung doch eigentlich kaum eine Bedeu­tung. Die Wahlergeb­nisse lassen alles in allem keine anderen Schlüsse zu.

Aber — ste­hen wir noch zu dem, was unter “Frei­heit des Ander­s­denk­enden” zu ver­ste­hen ist? Prak­tizieren wir Demokratie oder üben wir Mei­n­ungs- oder Tugendter­ror? Ich frage das nicht nur in die Rich­tung der linke Agi­ta­teure, die sich heute in Berlin beson­ders “engagiert” haben. Die kon­ser­v­a­tive oder lib­erale Seite muss sich das genau­so fra­gen lassen. Wir hören auf miteinan­der zu reden, son­dern äußern uns haupt­säch­lich übere­inan­der. Und das in ein­er Form, die demokratis­chen Maßstäben wohl nicht genügt.

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Diskussionen auf höchstem Niveau

Diskussionen Auf Höchstem Niveau

Die Diskus­sio­nen zwis­chen Aug­stein und Blome mögen sich vielle­icht nicht auf höch­stem Niveau bewe­gen. Ich möchte mir darüber kein Urteil erlauben. Das beson­dere an dieser Sendung sind die Kom­mentare, die bei Yout­tube dazu abgegeben wur­den. 

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Dem Gequatsche fernbleiben

Dem Gequatsche Fernbleiben

Vor­ein­genom­men­heit ist blöd. Natür­lich auch, wenn man sie bei sich selb­st fest­stellt. Oder vielle­icht ger­ade dann. Aber was ist, wenn diese Vor­ein­genom­men­heit durch das Lesen “falsch­er Infor­ma­tio­nen” ent­standen ist oder gefördert wurde?
Wir ler­nen ein Leben lang. Nicht weil Funk­tionäre von Unternehmen oder Poli­tik­er “lebenslanges Ler­nen” als unab­d­ing­bar definiert hät­ten, son­dern wohl eher deshalb, weil wir uns dem zum Teil jeden­falls schlicht und ergreifend gar nicht entziehen kön­nen. So ist es, wenn wir unter Leute gehen, die Zeitung lesen, den Fernse­her anschal­ten — vom Inter­net und seinen mul­ti­p­lika­tiv­en Ange­boten ganz abge­se­hen. Das ist vielle­icht wenig spez­i­fis­ches Wis­sen, das wir uns auf diese Weise aneignen, aber m.E. gehört der Erwerb von Wis­sen auf diesen Wegen auch mit dazu.

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Auf nix kann man sich verlassen: Monitor und die Wikipedia und Malte Landwehr

Auf Nix Kann Man Sich Verlassen: Monitor Und Die Wikipedia Und Malte Landwehr

Der “Monitor”-Beitrag von let­zter Woche hat ich mich insofern nicht über­rascht, als ich regelmäßig (weil ich in meinen Blogs oder in Gesprächen) Wikipedia häu­fig als Quelle zitiere) von Fre­un­den, Kol­le­gen, Bekan­nten und Lesern gesteckt bekomme, dass man sich nicht auf alles ver­lassen darf, was in der Wikipedia ste­he. Die wäre näm­lich bekan­nt dafür, dass viele Inhalte nicht kor­rekt seien. Im Inter­net selb­st find­en sich entsprechend viele Artikel über das prob­lema­tis­che The­ma. Ich glaube, dass das fast jed­er Inter­net­nutzer inzwis­chen schon mal irgend­wo gehört oder gele­sen hat. Schlimm! Aber sind macht man mit der Infor­ma­tion, dass “viele Inhalte” nicht kor­rekt seien?

Nun hat das TV-Mag­a­zin “Mon­i­tor”, das ich (nicht nur deshalb, weil es bekan­ntlich poli­tisch links ste­ht) seit Jahrzehn­ten ver­folge, das The­ma aufge­grif­f­en. Die gemacht­en Behaup­tun­gen klan­gen drama­tis­ch­er als das, was ich zum The­ma bish­er erfahren habe. Unter anderem lag das an einem der zu Wort kom­menden Experten. Malte Landwehr (wer ken­nt ihn nicht?) hat sich auf ein Inter­view ein­ge­lassen, das sich im Beitrag nach seinen eige­nen Aus­sagen nicht so wiederfind­et, wie er es erwartet hat. Deshalb sah er sich ver­an­lasst, eine Klarstel­lung in seinem Blog zu veröf­fentlichen. 

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