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Petry steht nicht mehr für Spitzenkandidatur der AfD zur Verfügung Kollateralschaden der besonderen Art

  • Lesezeit: 2 Minuten
Politik

Die gute Nachricht nach Ostern: Die AfD wird zusätzlich geschwächt, in dem nun jeder klar sieht, wie hart in dieser Partei um die Drift nach Rechts gefightet wird. Klar ist jetzt, dass die Partei noch weiter nach rechts rückt. Den Umfragewerten wird das nicht zustatten kommen, meine Damen und Herren von der AfD!

Nicht etwa, dass ich dieser Frau eine Träne nachweinen möchte. Aber sie sieht bei ihren letzten Auftritten wirklich angegriffen aus. Die Frau ist schwanger, und wer weiß, was da hinter den Kulissen passiert ist.

Eines ist damit klar: die ganz schlimmen Finger innerhalb der rechtsextremen Partei AfD haben sich durchgesetzt. Petrys Kampf gegen Björn Höcke ist verloren bzw. sein Parteiausschluss ist damit sicher endgültig vom Tisch.

Doof, dass diese Entscheidung jetzt schon von Petry getroffen wurde. Der AfD hätte das Gezeter sicher mehr geschadet, wenn sie noch ein paar Wochen zugewartet hätte.

Netzpolitik und Tagesspiegel mit interessanter Untersuchung der Netz – Aktivitäten der AfD

Hier habe ich noch einen interessanten Artikel für Sie, der die »Arbeitsweise« der AfD im Netz offenbart. Die hierin erwähnten Twitter-User sind mir natürlich auch ein Begriff. Den einen Account habe ich geblockt, von dem anderen wurde mir der Zugang verweigert. Ich bin nicht bös darüber. Im Gegenteil. Mit diesen Leuten will ich nichts zu tun haben. Es handelt sich um üble Rassisten und Islamhetzer, die der AfD zuarbeiten. Ich habe diese Nähe schon lange vermutet. Obwohl auch außerhalb der Partei im Internet genügend rechte Hetzer »unterwegs« sind.

Tipp:  Wie irritierend: Trump scheint seine Wahlversprechen einlösen zu wollen

Blockst du mich, block ich dich. Ich habe diesen üblen rechten Hetzer geblockt. Wer sich mit ihm anlegt, bekommt vergleichsweise viel ungehaltene Post von seinen Freunden.

Diese »Dame« hat mich geblockt. Bestimmt habe ich mal wieder was kritisiert, was den Rechten nicht gepasst hat.

Was mich am Artikel von Netzpolitik etwas stört, ist, dass so getan wird, als würden alle anderen Parteien nicht über derartige Netzwerke verfügen. Ich glaube einfach nicht, dass dies zutrifft. Im Gegenteil. Alle Parteien werden sich sämtlicher Möglichkeiten der Agitation im Netz bedienen. Auch wenn sie was anderes behaupten.

tuerkei
In den letzten Monaten habe ich viele Artikel über Erdogans Vorhaben gelesen, die Türkei zur…
hosen
Hier finden Sie eher selten was übers Abnehmen. Glauben Sie mir: ich weiß, was das…
Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Das ist für mich alles bloß noch Parteien Kasperletheater… AfD debattiert über Umweltschutz – und klingt plötzlich wie die Grünen.
    Mich graut’s schon jetzt vor den Wahlen, denn ich weiß überhaupt nicht, was ich wählen soll – aber zur Wahl gehe ich trotzdem.

  2. Ich war beim letzten Mal zum ersten Mal nicht wählen. Im Nachhinein fand ich das falsch. Deshalb passiert mir das künftig auch nicht noch einmal. Aber ich habe großes Verständnis dafür, dass Sie nicht wissen, wen Sie wählen sollen. Mir geht das im Prinzip auch nicht anders. Früher fiel mir das viel leichter. Heute liegen die Union und die SPD programmatisch sehr nahe beieinander. Und was wir nicht brauchen ist eine weitere Legislatur in einer Großen Koalition. Da wäre es fast besser, wenn die Union oder die SPD mit der FDP eine Koalition bilden würde. Aber froh werde ich damit auch nicht so richtig.

  3. Ja, mit Ihrem Kommentar bin ich ganz auf Ihrer Seite. Bei der letzte Wahl habe ich die Linke gewählt… Hierzu ein Auszug eines Beitrags von einem Kommentator den ich hoch einschätze. – Schulz geht es nicht um klare Ziele, sondern nur um Macht. Die Linke ist gut beraten, der SPD »die Pistole auf die Brust zu setzen« und für einen strikten Politikwechsel, für mehr soziale Gerechtigkeit, echte Friedenspolitik, lobbyfreie Gesetzgebung etc. einzustehen. Ansonsten verliert auch diese Partei immer mehr an Profil.
    Das sehe ich allerdings auch alles so. – Bis zur Wahl haben wir noch ca. 5 Monate Zeit und vielleicht gibt es dann hoffentlich mehr Klarheit, was wir wählen wollen.

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