Petry Steht Nicht Mehr Für Spitzenkandidatur Der AfD Zur Verfügung

Die gute Nach­richt nach Ostern: Die AfD wird zusätz­lich geschwächt, in dem nun jeder klar sieht, wie hart in die­ser Par­tei um die Drift nach Rechts gefigh­tet wird. Klar ist jetzt, dass die Par­tei noch wei­ter nach rechts rückt. Den Umfra­ge­wer­ten wird das nicht zustat­ten kom­men, mei­ne Damen und Her­ren von der AfD!

Nicht etwa, dass ich die­ser Frau eine Trä­ne nach­wei­nen möch­te. Aber sie sieht bei ihren letz­ten Auf­trit­ten wirk­lich ange­grif­fen aus. Die Frau ist schwan­ger, und wer weiß, was da hin­ter den Kulis­sen pas­siert ist.

Eines ist damit klar: die ganz schlim­men Fin­ger inner­halb der rechts­ex­tre­men Par­tei AfD haben sich durch­ge­setzt. Petrys Kampf gegen Björn Höcke ist ver­lo­ren bzw. sein Par­tei­aus­schluss ist damit sicher end­gül­tig vom Tisch.

Doof, dass die­se Ent­schei­dung jetzt schon von Petry getrof­fen wur­de. Der AfD hät­te das Geze­ter sicher mehr gescha­det, wenn sie noch ein paar Wochen zuge­war­tet hät­te.

Netz­po­li­tik und Tages­spie­gel mit inter­es­san­ter Unter­su­chung der Netz – Akti­vi­tä­ten der AfD

Hier habe ich noch einen inter­es­san­ten Arti­kel für Sie, der die „Arbeits­wei­se“ der AfD im Netz offen­bart. Die hier­in erwähn­ten Twit­ter-User sind mir natür­lich auch ein Begriff. Den einen Account habe ich geblockt, von dem ande­ren wur­de mir der Zugang ver­wei­gert. Ich bin nicht bös dar­über. Im Gegen­teil. Mit die­sen Leu­ten will ich nichts zu tun haben. Es han­delt sich um üble Ras­sis­ten und Islam­het­zer, die der AfD zuar­bei­ten. Ich habe die­se Nähe schon lan­ge ver­mu­tet. Obwohl auch außer­halb der Par­tei im Inter­net genü­gend rech­te Het­zer „unter­wegs“ sind.

Blockst du mich, block ich dich. Ich habe die­sen üblen rech­ten Het­zer geblockt. Wer sich mit ihm anlegt, bekommt ver­gleichs­wei­se viel unge­hal­te­ne Post von sei­nen Freun­den.

Die­se „Dame“ hat mich geblockt. Bestimmt habe ich mal wie­der was kri­ti­siert, was den Rech­ten nicht gepasst hat.

Was mich am Arti­kel von Netz­po­li­tik etwas stört, ist, dass so getan wird, als wür­den alle ande­ren Par­tei­en nicht über der­ar­ti­ge Netz­wer­ke ver­fü­gen. Ich glau­be ein­fach nicht, dass dies zutrifft. Im Gegen­teil. Alle Par­tei­en wer­den sich sämt­li­cher Mög­lich­kei­ten der Agi­ta­ti­on im Netz bedie­nen. Auch wenn sie was ande­res behaup­ten.

TIPP:  Was ich getan habe, um den zickenden Amazon Fire TV Stick zu besänftigen

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Ich schreibe über alle möglichen Themen. Politik, Medien und Gesellschaft dominieren dabei.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Das ist für mich alles bloß noch Par­tei­en Kas­per­le­thea­ter… AfD debat­tiert über Umwelt­schutz – und klingt plötz­lich wie die Grü­nen.
    Mich graut’s schon jetzt vor den Wah­len, denn ich weiß über­haupt nicht, was ich wäh­len soll – aber zur Wahl gehe ich trotz­dem.

  2. Ich war beim letz­ten Mal zum ers­ten Mal nicht wäh­len. Im Nach­hin­ein fand ich das falsch. Des­halb pas­siert mir das künf­tig auch nicht noch ein­mal. Aber ich habe gro­ßes Ver­ständ­nis dafür, dass Sie nicht wis­sen, wen Sie wäh­len sol­len. Mir geht das im Prin­zip auch nicht anders. Frü­her fiel mir das viel leich­ter. Heu­te lie­gen die Uni­on und die SPD pro­gram­ma­tisch sehr nahe bei­ein­an­der. Und was wir nicht brau­chen ist eine wei­te­re Legis­la­tur in einer Gro­ßen Koali­ti­on. Da wäre es fast bes­ser, wenn die Uni­on oder die SPD mit der FDP eine Koali­ti­on bil­den wür­de. Aber froh wer­de ich damit auch nicht so rich­tig.

  3. Ja, mit Ihrem Kom­men­tar bin ich ganz auf Ihrer Sei­te. Bei der letz­te Wahl habe ich die Lin­ke gewählt… Hier­zu ein Aus­zug eines Bei­trags von einem Kom­men­ta­tor den ich hoch ein­schät­ze. – Schulz geht es nicht um kla­re Zie­le, son­dern nur um Macht. Die Lin­ke ist gut bera­ten, der SPD „die Pis­to­le auf die Brust zu set­zen“ und für einen strik­ten Poli­tik­wech­sel, für mehr sozia­le Gerech­tig­keit, ech­te Frie­dens­po­li­tik, lob­by­freie Gesetz­ge­bung etc. ein­zu­ste­hen. Ansons­ten ver­liert auch die­se Par­tei immer mehr an Pro­fil.
    Das sehe ich aller­dings auch alles so. – Bis zur Wahl haben wir noch ca. 5 Mona­te Zeit und viel­leicht gibt es dann hof­fent­lich mehr Klar­heit, was wir wäh­len wol­len.

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