Egal, was dieser rechte Zausel bei TE da wieder erzählt, ich hab mich köstlich amüsiert über die Konstellation des Abends: Thomas Fischer und Reiner Wendt bei Maischberger.

Wenn der Kameramann die beiden so fast friedlich nebeneinander hockend einfing, kam mir der (für Linke jedenfalls nachvollziehbare) heitere Gedanke, dass der freche Wendt, sollte er sein Maul angesichts dieser starken Sofaüberlegenheit auftun, durch ein kurzes Luftholen des Thomas Fischer ganz plötzlich verschwunden sein würde.

Und was im Studio wohl los gewesen wäre, hätte Fischer einen plötzlichen Seitenwechsel auf der Couch vollzogen? Der Gewerkschaftsfunktionär hätte nie wieder ein Buch geschrieben, über das er, Fischer, sich hätte auslassen können.

Deutschland am Abgrund. Damit der Leser ihm in dieser Diagnose folgt, versucht Wendt, in sieben Kapiteln das Elend Deutschlands auszubreiten. Das geht so: Früher gab es anständige Politiker. Sie hatten Schlosser oder Steinmetz gelernt. Heute sind viele Abgeordnete »Langzeitarbeitslose«, Menschen, vor denen man keinen Respekt haben kann, die »kreischend auf irgendwelchen Bahngleisen sitzen« und anschließend in Talkshows »herumgreinen«, Drogenkonsumenten, Urlaubmacher, Privilegien-Abgreifer.Quelle: Polizist am Abgrund – DIE ZEIT – Blendle | LINK

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Es sind nur wenige Jahre vergangen. Trotzdem bin ich in diesem Geschäft ein alter Hase.

Ich schreibe über gesellschaftliche und politische Themen. Hin und wieder gibt es bei 2bier auch was zum Thema Bloggen und Wordpress zu lesen.

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