Erst kür­zlich hat der frühere Arbeit­ge­ber meines 1985 ver­stor­be­nen Schwiegervaters verse­hentlich die kleine Betrieb­srente für meine Schwiegermut­ter gestrichen.

Das Unternehmen hat­te, wie ich tele­fonisch her­aus­fand, eine Falschmel­dung von der Krankenkasse erhal­ten. Danach war meine Schwiegermut­ter ver­stor­ben.

War sie nicht! Der Fall kon­nte aufgek­lärt wer­den.

Vor ein paar Tagen teile uns das Unternehmen mit, dass seit Juni 2015 keine Krankenkassen­beiträge mehr für die Betrieb­srente gezahlt wor­den wären. Als Ver­sicherungsnehmer kriegt man solche Fehler, die ein­deutig in der Ver­ant­wor­tung der Betrieb­skrankenkasse liegen, ja in der Regel kaum mit.

Insofern sind wir verärg­ert darüber, dass die Betrieb­skrankenkasse die Nachzahlung in der Form ver­rech­nen möchte, als bis Jan­u­ar 2018 gar keine Rente aus­gezahlt wird. Solange dauert es näm­lich, bis die nicht abge­führten Krankenkassen­beiträge bezahlt sind.

Wie gesagt, die Betrieb­srente ist klein und meine Schwiegermut­ter lebt bei uns. Sie ist nicht darauf angewiesen. Es geht ums Prinzips. Ich hätte erwartet, dass die Krankenkassen­beiträge für einen gewis­sen Zeitraum ges­tun­det wer­den. Von mir aus in Rat­en von je 50 Euro monatlich. Das hätte ich anständig gefun­den, zumal der ent­standene Fehler auf­seit­en der Betrieb­srenten­ver­sicherung liegt.

Die wollen das Geld so schnell wie möglich zurück­holen. Bei einem so alten Men­schen weiß man schließlich nie, ob man nicht auf der “Restschuld” sitzen bleiben kön­nte. Das klingt böse, aber wird es nicht exakt so sein?

Ich habe mich bei der zuständi­gen AOK bere­its über das Vorge­hen beschw­ert. Mal sehen, wie die Antwort aus­fall­en wird.

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