Einen Garten haben wir nie gehabt. Dafür allerd­ings immer einen Balkon. In dieser Woh­nung, in der wir schon seit über 20 Jahren wohnen, ist er beson­ders schön. Wir kön­nen ihn vom Wohnz­im­mer und von der Küche aus erre­ichen. Er bietet naturgemäß begren­zt Platz.

Aber wie heißt es auch so schön: Platz ist in der kle­in­sten Hütte. Wir haben darauf schon mit ein­er Rei­he von Leuten zusam­menge­sessen und bis tief in die Nacht hinein die frische Luft genossen.

Er liegt auf der Süd­seite. Deshalb gibt es dort viel Sonne — wenn sie denn scheint. Wir schauen vom Balkon direkt in unseren Park.

Vor allem jet­zt im Früh­ling ist es eine Freude, dort zu sitzen und den Vögeln beim Sin­gen zu lauschen.

Die Grill­sai­son haben wir noch nicht eröffnet. Aber das kommt bald. 😆

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Auch bei einem Balkon gibt es — zwar in Maßen — auch etwas Garte­nar­beit zu ver­richt­en. Für mich ist das nichts. Das habe ich schon früh bemerkt.

Mein Vater war Gärt­ner und das mit aller Hingabe. Aber wenn er mich an die Materie her­an­führen wollte, stieß das bei mir nicht auf allzu großes Inter­esse. Wahrschein­lich habe ich deshalb später einen Schreibtis­chjob gemacht.

Um die Pflege unseres Balkons küm­mert sich meine Frau. Sie hat echt ein gutes Händ­chen für Pflanzen, über­haupt für diese Dinge. Dafür küm­mere ich mich um die “Besei­t­i­gung” von Mäusen, und räume auf und kehre, was zu kehren ist.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Einen schö­nen Aus­blick, den ihr da habt. Ich würde ja ohne Pflanzen um mich rum, einge­hen. Ich finde, selb­st den kle­in­sten Balkon kann man sich schön her­richt­en und es kann gemütlich sein. Es ist so toll, mit lieben Men­schen einen schö­nen Abend zu ver­brin­gen. Da braucht es nicht zwin­gend einen Garten in Park­größe.

  2. Hal­lo Hans, das macht schon was aus. Ich bedau­re ja immer die Großstädter, die am Rand der großen Aus­fall­straßen leben. Die Aach­en­er Straße in Köln ist so’n Beispiel. Wenn man links und rechts wohnt und dann noch den Balkon zur Straße hat, ist das ein­fach nur schlimm. Wahrschein­lich würde ich so einen Balkon erst gar nicht betreten. Aber die Leute wer­den vielle­icht trotz­dem dankbar dafür sein.

  3. Bitte kein Köln — Bash­ing, was Gärten und Balkone anbe­langt. Da kön­nen die sicht­baren Ver­hält­nisse arg täuschen. Und die “Hin­ter­höfe” arge Über­raschun­gen bieten. Ein Besuch auf meinem Blog kön­nte da Wis­senslück­en auf­füllen. Weit­ere tolle Beispiele kenne ich aus eigen­er Anschau­ung. Gut, so einen schö­nen Park haben wir nicht vor der Nase, da muss man schon ein paar wenige Schritte machen. Dafür haben wir in 10 Minuten mit der U-Bahn ein bre­itestes kul­turelles Ange­bot…
    Nichts für ungut!
    LG

  4. Ich liebe Köln. Bash­ing lag mir echt fern. Ich habe da nur den Ver­gle­ich mit dem im Auge gehabt, was ich vom Auto aus (Aach­en­er Straße) zu sehen kriege. Sor­ry, wenn das falsch angekom­men ist.

  5. Jup — Grün drumherum zu haben und die Möglichkeit an die frische Luft treten zu kön­nen, waren und sind mir auch wichtig! Ich habe den Stadt­park und Alster jew­eils 15 Minuten ent­fer­nt und einen Balkon mit top Süd-West-Aus­rich­tung!

    Ich bin übri­gens ein Balkon­span­ner und wenn ich durch die Ham­burg­er Straßen fahre/gehe, schaue ich immer auf die Balkone (… um zu schauen, was für meinen Balkon in Frage käme ;))

    1. Hal­lo Chris­tiane,

      vie­len Dank für Ihren Kom­men­tar. Inspi­ra­tion zu holen finde ich immer gut. Das machen wir auch so. Es gibt lei­der viele Möglichkeit­en, die durch die räum­liche Lim­i­tierung nicht umge­set­zt wer­den kön­nen. Aber — Haupt­sache ein Balkon. Jet­zt — wenn es endlich mal wieder schön warm ist, merkt man das ganz beson­ders.

      LG H.

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