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đŸ’„ TerroranschlĂ€ge mit unterschiedlicher PrioritĂ€t Muslimischer Terrorismus

Islam Gewalt

Haben die TerroranschlÀge in St. Petersburg, in Alexandria und Tanta die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie der in Stockholm?

Empfinde ich es nur so, dass die Berichterstattung ĂŒber Terror und Terroropfer ziemlich ungleich, vielleicht sogar ungerecht ist? NatĂŒrlich – Stockholm liegt uns geografisch nĂ€her. Das wĂ€re eine mögliche ErklĂ€rung, weshalb dem Anschlag dort in den Medien mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

So furchtbar und erschreckend die AnschlĂ€ge islamischer Terroristen fĂŒr alle auch sein mögen, fĂŒr viele sind sie wohl schlimmer, wenn sie hier bei uns oder in unserer nĂ€heren Nachbarschaft stattfinden. Die Angst wĂ€chst, irgendwann persönlich betroffen zu sein.

Christen und Muslime

Und getroffen werden nicht „nur“ Christen wie vermutlich in St. Petersburg, Stockholm, Alexandria und Tanta. Wir wissen, dass die meisten Opfer islamistischer Terroristen Muslime sind.

Dass das im 21. Jahrhundert unter solchen BegleitumstĂ€nden passiert, ist ernĂŒchternd und erschreckend zugleich. Man möchte fragen: haben die Menschen nichts hinzugelernt?

Vorsicht bei vorschnellen Urteilen: Bitte danken Sie auch an den Jugoslawienkrieg, der Hundertausende von Menschenleben gekostet hat und in dem bei ethnischen SĂ€uberungen, Gewalttaten und abertausende von Morden an Muslimen stattfanden. Wir denken an Srebrenica. Dort wurden am 16. Juli 1995 8000 Muslime getötet – mitten in Europa!

PrioritÀten

Über die AnschlĂ€ge auf Menschen muslimischen Glaubens wird in unseren Medien mit noch geringerer PrioritĂ€t berichtet, obwohl die Anzahl der Todesopfer um ein Vielfaches höher ist als bei TerroranschlĂ€ge auf Christen.

Es ist nicht mein Anliegen, das eine Verbrechen gegen das andere zu stellen oder mit diesem Hinweis irgendwas zu relativieren. Ich nehme Anstoß daran, wie – vorsichtig ausgedrĂŒckt – abgestuft unsere Medien selbst ĂŒber schrecklichste Verbrechen von Muslimen an Muslimen berichten.

Tipp:  Es wurde der ungeheuere Verdacht geĂ€ußert, Frau Lewitscharoff sei womöglich Katholikin

Die muslimischen Terroristen befinden sich auf einem Weg, der am Ende vielleicht sogar dazu fĂŒhren wird, dass fĂŒr eine weltweite wirkungsvolle BekĂ€mpfung dieses religiös motivierten Wahnsinns, speziell fĂŒr die feigste und brutalste Form von Mord und Totschlag, neue Gesetze Geltung erhalten und die Form der Strafverfolgung sowie der Bestrafung selbst „angepasst“ wird.

Gesetzeslage / Rechtsstaatlichkeit

In manchen LĂ€ndern (USA) haben wir solche „speziellen Mittel“ nach den AnschlĂ€gen vom 11. September 2001 mit schon erlebt. Man kann ĂŒber die Wirksamkeit sehr unterschiedlicher Meinung sein. Aber ich kann mir vorstellen, dass Ă€hnliche Entwicklungen auch anderswo bevorstehen. Und damit meine ich nicht etwa „nur“ die EinschrĂ€nkungen von BĂŒrgerrechten, die viele mit einem laxen Schulterzucken hinzunehmen bereit sind, sondern die Folterung von Gefangenen und der Missbrauch des Rechts etwa in Guantanamo und anderen Orten dieser Welt (CIA – FoltergefĂ€ngnisse).

VernĂŒnftigerweise appellieren Politiker wieder und wieder an die Öffentlichkeit, fĂŒr die schweren muslimischen TerroranschlĂ€ge nicht die mit uns zusammenlebenden Muslime verantwortlich zu machen. PauschalverdĂ€chtigungen sind kein Mittel, um mit den uns aufgezwungenen Problemen umzugehen. Aber die Rechnung der Terroristen könnte aufgehen. Sie sind darauf aus, die Gesellschaften zu spalten. Und wir sehen auch in Deutschland, dass diese Rechnung aufgehen kann.

So ehrenwert solche BemĂŒhungen der Politik auch sind, wir sehen, dass diese Beschwichtigungen auf Dauer nicht funktionieren.

Die Kritik am Islam wÀchst, und wir laufen Gefahr, dass die Terroristen ihre Ziele erreichen. Click to Tweet
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Horst Schulte

Ich blogge seit 2004. Am liebsten schreibe ich ĂŒber gesellschaftliche und politische Fragen. Aber ab und an gibt es hier auch etwas zum Thema Bloggen, Wordpress und ein paar Fotos.

Meine ersten Gehversuche als Blogger machte ich mit den Blogs finger.zeig.net, spÀter mit querblog.de und noch etwas spÀter mit netzexil.de

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

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