Jetzt mal ehrlich. Kann man anhand dieser Statistik noch davon ausgehen, dass die Amis alle Latten am Zaun haben?

Infografik: Schusswaffenopfer in den USA | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wenn es nur Trump allein wäre. Aber diese Zahlen, die ja nun sehr für sich selbst sprechen, müssten doch längst zu einem Umdenken in der amerikanischen Gesellschaft geführt haben.

Ich muss noch ein »Argument« nachschießen. Das hatte ich im gleichen Zusammenhang direkt danach bei Facebook abgeliefert.

✒️ Zitat: ❝ Das zeigt die ganze Perversität dieses kranken kapitalistischen Systems. Wahrscheinlich merken wir gar nicht, dass solche Mechanismen nicht weniger widerwärtig sind und entsprechend zu bewerten wären wie der Mordanschlag selbst. ✰ Quelle  ❗

Und hier der Beitrag, auf den sich das bezogen hat.

 

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Gestern eine Doku aus Newmexico gesehen. Leute, die in steppen-/wüstenhafter Umgebung leben und sich ihres multikulturellen Zusammenwirkens beim traditionellen Barbecue freuen (Schwein im Ganzen vergraben, Mega-Feur drüber machen…). Es wurde heraus gearbeitet, dass sie wie eine Metapher für ganz USA anzusehen sind – und sie waren sich einig, dass »der Cowboy mit der Waffe« das Idol sei, die tiefste Seele der US-Amerikaner repräsentiere, ob das der Welt nun gefalle oder nicht.

    Tja… so ein paar 10.000 Tote pro Jahr sind doch da gar nichts! Wer gibt dafür schon seine archetypische nationale Identifikationsfigur auf!

  2. Gegen Traditionen ist kein Kraut gewachsen. Ansätze dafür sind ja auch hier in Europa zu erkennen. Oder würde noch einer behaupten wollen, dass der Nationalismus überwunden sei? Wahrscheinlich ist es mit dem »Dazulernen«, was uns Menschen ja gern unterstellt wird, echt nicht weit her.

  3. Danke für die interessante Statistik und das drastische Argument, Horst.
    Leider ziehen Daten und Fakten (Sachebene) meist den Kürzeren gegen konträre hartnäckige Muster im Denken, Fühlen und Handeln. Denn Muster wie »Nur mit der Knarre im Schrank bin ich ein echter Kerl/ eine starke Lady« sind mit der Identität verknüpft und haben einen starken emotionaler Anteil. Unsere Muster gewinnen fast immer – zumindest, wenn wir auf Autopilot fahren und uns nicht hinterfragen.

    Doch es gibt Menschen, die ausgesprochen offen und lernbereit sind – auch unter meinen Bekannten aus U.S. Bei solchen Menschen liegt meine Hoffnung.

  4. Manchmal wünschte ich, ich wäre etwas zurückhaltender und weniger spontan. Aber in diesem Blog steht viel, was bei mir starke Emotionen (oft leider negative) auslöst. Ich bitte um Nachsicht. 🙂

    Ich kann mir alle möglichen Gründe dafür vorstellen, dass Menschen sich bewaffnen. Keinen einzigen davon kann ich verstehen. Wenn wir soweit sind, dass wir uns vor was oder wem auch immer mit Waffen schützen zu müssen, wäre unsere Zivilisation, auf die wir uns gern was einbilden, doch wahrhaftig im Eimer. Ich bin kein lupenreiner Pazifist. Aber die Bewaffnung von Zivilisten kann ich nicht akzeptieren.
    Vielleicht wird irgendein Präsident der USA mal die Stärke besitzen, sich gegen die Waffenlobby durchzusetzen. Natürlich ist mir klar, dass es dort auch viele Menschen geben wird, die diesen Wahnsinn nicht goutieren. Aber sie können sich gegen das nicht durchsetzen, was hinter dem Starrsinn steckt. Mächtige Interessen und wie immer in Amerika, die pure Geldgier. Warum ich in diesem Zusammenhang auf unsere Autoindustrie und den Abgasskandal komme, weiß ich grad nicht.

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