Menü

Wenn der Mörder und Vergewaltiger ein Flüchtling ist

Kirche

Der Mör­der und Ver­ge­wal­ti­ger eines 19jäh­ri­gen Mäd­chens in Frei­burg ist mut­maß­li­ch ein 17jäh­ri­ger afgha­ni­scher Flücht­ling. Die Ermitt­lun­gen der Poli­zei las­sen kaum Zwei­fel. Der Täter wur­de ermit­telt und fest­ge­nom­men. Wie wir wis­sen, ist das vor allem für die Ange­hö­ri­gen des Opfers wich­tig.

Ich wünsch­te, es hät­te sich nicht bestä­tigt, dass das grau­sa­me Ver­bre­chen tat­säch­li­ch von einem Flücht­ling began­gen wur­de. So wer­den die bestä­tigt, die schon immer wuss­ten, dass die­se Tat, wie alles, was mit Kri­mi­na­li­tät in Frei­burg zu tun hat, Flücht­lin­gen zuzu­schrei­ben ist und natür­li­ch denen, die sie ins Land lie­ßen.

Nach der Fest­nah­me ver­stärk­ten sich häss­li­che Vor­wür­fe gegen Mer­kels Flücht­lings­po­li­tik und die Flücht­lin­ge. Jetzt ist die Jus­tiz am Zuge. Die Vor­wür­fe und die gewohn­ten und fast zwangs­läu­fi­gen Ver­all­ge­mei­ne­run­gen gegen Flücht­lin­ge mus­li­mi­scher Her­kunft wer­den an Schär­fe zuneh­men.

Das Mäd­chen ist tot, der Mör­der gefasst. Er wird sei­ner gerech­ten Stra­fe nicht ent­ge­hen. Wie geht unse­re Öffent­lich­keit damit um? So, wie wir es schon längst gewöhnt sind.

Ich gehö­re zwar zu denen, die nicht schwei­gen, aber ande­rer­seits min­des­tens zu einer der Grup­pen, die im Tweet genannt sind.

Der Vor­wurf ist nicht unbe­rech­tigt. Wie wäre die Reak­ti­on bei Lin­ken, Grü­nen, Sozis und allen ande­ren «rea­li­täts­ver­wei­gern­den Gut­men­schen», wenn eine Afgha­nin von einem Rech­ten ver­ge­wal­tigt und getö­tet wor­den wäre? Garan­tiert gin­ge ein hef­ti­ges Beben durch das Land.

Fal­sch ist es nicht, an gewis­se Reak­tio­nen unse­rer ner­vö­sen, über­stra­pa­zier­ten Erre­gungs­öf­fent­lich­keit zu erin­nern:

Die Tages­schau hat angeb­li­ch bis­her über die bei­den Mord­fäl­le wenig berich­tet. Nicht in der Tagesschau?

Alex­an­der Kis­s­ler ist Chef des  Cice­ro Kul­tur­res­sorts. Sei­ne Mit­ar­beit bei der Stim­mungs­ma­che gegen Flücht­lin­ge auf Twit­ter stößt mich ab. Aber so ist die Kon­flikt­li­nie nun ein­mal.

Wir haben Maß und Mit­te ver­lo­ren. Nicht nur die, wir auch. Und das ist ver­dammt depri­mie­rend.

Ich bin nicht über­rascht, dass die meis­ten Leser­kom­men­ta­re zur eher posi­ti­ven Kri­tik der gest­ri­gen Maisch­ber­ger-Sen­dung bei… 
Wer zu dem Fall des in Frei­burg ermor­de­ten 19jäh­ri­gen Mäd­chens ver­nünf­ti­ge Worte sucht, wird nicht… 

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt. Meine Hauptthemen hier im Blog sind Gesellschaft, Politik und Medien.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Suche