Wirtschaftsweiser Bofinger: Die Bedeutung Der Agenda Wird Massiv überschätzt

Als sich die Öko­no­mie-Pro­fes­so­ren Bofin­ger und Hüt­her in der letz­ten Ill­ner Talk­show ein „Gefecht“ über den Erfolg der Agen­da 2010 lie­fer­ten, war ich ent­zückt.

Der Dis­kurs ging (lei­der) nicht lan­ge. Soviel wur­de klar: Bofin­ger zwei­felt die von vie­len ande­ren deut­schen (inter­na­tio­na­len?) Öko­no­men viel­be­schwo­re­ne Aus­wir­kung der Agen­da für den Erfolg der deut­schen Wirt­schaft an.

Der Effekt, den die Agen­da 2010 auf die Pro­spe­ri­tät unse­rer Wirt­schaft gehabt habe, sei durch den Druck auf die Löh­ne ent­stan­den. Er bestritt, das mög­li­che Ein­spa­run­gen posi­tiv auf die Wirt­schafts­ent­wick­lung des Lan­des gewirkt hät­ten.

Prof. Hüt­her wird inner­lich hyper­ven­ti­liert haben. Jeden­falls kam es mir so vor, als habe Bofin­ger mit die­ser Beschrei­bung der „phä­no­me­na­len“ Wir­kung von Schrö­der Agen­da, ins Schwar­ze getrof­fen.

Ich behal­te für mich Bofin­gers Satz im Kopf: „Die Bedeu­tung der Agen­da wird mas­siv über­schätzt.“

 

TIPP:  Bequem ist es ja - der Einkauf im Web

Horst Schulte

2004 bin ich (63) unter die Blogger gegangen. Ich schreibe über alle möglichen Themen. Politik, Medien und Gesellschaft dominieren dabei.

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