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So etwas darf nicht mehr passieren

Dass die Sprin­ger-Pres­se sich Lin­ke wie Mar­tin Dol­zer «vor­nimmt» und ande­re rech­te Medi­en auf die­sen Zug auf­sprin­gen, ist nichts Beson­de­res. Sol­che Sto­rys zie­hen sich wie ein roter Faden durch unse­re Geschich­te.

Es sind nicht ein­mal die durch­weg aus­län­der- und lin­ken-feind­li­chen Kom­men­ta­re in sol­chen Medi­en, die mich zu die­sem kur­zen Bei­trag ver­an­lasst haben.

Am ver­gan­ge­nen Diens­tag wur­de dann ein 18-Jäh­ri­ger in dem Stadt­teil fest­ge­nom­men. Dem Mann war zuvor ein Haus­ver­bot in einem Wett­bü­ro erteilt wor­den. Als er der Auf­for­de­rung, ein Sport­wet­ten-Geschäft zu ver­las­sen, nicht nach­kam, rie­fen die Ange­stell­ten die Poli­zei. Noch vor dem Ein­tref­fen der Beam­ten droh­te der 18-Jäh­ri­ge den bei­den Ange­stell­ten, „ihnen den Hals durch­zu­schnei­den, und ver­deut­lich­te dies mit ent­spre­chen­den Ges­ten“, heißt es dazu von einem Poli­zei­spre­cher.

Dar­auf­hin sei­en inner­halb kür­zes­ter Zeit zwi­schen 80 und 100 Schwarz­afri­ka­ner vor dem Sport­wet­ten­ge­schäft zusam­men­ge­kom­men, die die drei Poli­zis­ten laut­hals beschimpf­ten und bedroh­ten. Die Beam­ten for­der­ten dar­auf­hin Ver­stär­kung an, wor­auf­hin ein Zug der Bereit­schafts­po­li­zei und fünf Strei­fen­wa­gen, ins­ge­samt mehr als 20 Poli­zei­be­am­te, an den Stein­tor­weg kamen.

Der 18-Jäh­ri­ge wur­de dann auf das für St. Georg zustän­di­ge Poli­zei­kom­mis­sa­ri­at PK 11 am Stein­damm gebracht und spä­ter man­gels Haft­grün­den ent­las­sen.Quel­le: Bis zu 100 Schwarz­afri­ka­ner bedro­hen Poli­zis­ten in Ham­burg — WELT | LINK

Die CDU macht offen­bar anhand der «Infor­ma­ti­ons­la­ge» Mar­tin Dol­zer für aktu­el­le Aus­schrei­tun­gen gegen Poli­zis­ten ver­ant­wort­li­ch, an denen ca. 100 Afri­ka­ner, vie­le angeb­li­ch aus Gha­na, betei­ligt gewe­sen sein sol­len. Selt­sam fin­de ich, dass auch in dem aktu­el­len Bei­trag von «Welt Online» kei­ne Rede von der Klar­stel­lung Dol­zers ist. Davon wird sowohl im gest­ri­gen «Taz» — Bei­trag als auch in Hol­zers gest­ri­gem Pos­ting auf der Web­site der «Lin­ken» berich­tet.

Es wur­de, wenn ich das rich­tig gele­sen habe, nicht bestrit­ten, dass nach Bein­schuss, der den afri­ka­ni­schen Angrei­fer nie­der­streck­te, zwei wei­te­re Schüs­se abge­ge­ben wur­den. Der ers­te Schuss traf — wie gesagt — das Bein, der zwei­te erwisch­te den Mann nach dem «Taz» — Bei­trag in den Bauch.

Dass der Poli­zist, nach­dem bereits meh­re­re Sekun­den ver­gan­gen waren, noch ein­mal auf einen bereits am Boden lie­gen­den Mann geschos­sen hat, ver­an­lass­te Dol­zer zu der umstrit­te­nen Bemer­kung hier sei mög­li­cher­wei­se ein «ras­sis­ti­sch moti­vier­ter Hin­rich­tungs­ver­su­ch» pas­siert.

Die­se Din­ge wer­den die Juris­ten und Rich­ter klä­ren. Der Ham­bur­ger Poli­zei­prä­si­dent hat Dol­zer wegen Ver­leum­dung ange­zeigt. Dol­zers Klar­stel­lung fand schein­bar kei­ne Beach­tung.


Ob nun pro­vo­ziert oder nicht, die Afri­ka­ner haben Poli­zei­be­am­te ange­grif­fen, die nichts ande­res getan haben, als ihrer Pflicht nach­zu­kom­men.

Die Eska­la­ti­on der Geschich­te zeigt in ihrem Ablauf kei­ne Beson­der­hei­ten, von denen nicht ähn­li­ch auch ande­ren­orts schon berich­tet wur­de.

Wir wol­len in Deutsch­land kei­ne No-Go-Are­as! Sie sind inak­zep­ta­bel.

Es geht über­haupt nicht, dass die deut­schen Behör­den bei sol­chem Ver­hal­ten gewalt­be­rei­ter Migran­ten nach wie vor nicht hart durch­grei­fen. Dass die Poli­zei den 18-jäh­ri­gen Ran­da­lie­rer gleich wie­der vom Poli­zei­re­vier nach Hau­se ent­lie­ßen, weil wie­der mal kei­ne Haft­grün­de vor­ge­le­gen haben sol­len, ist gera­de­zu aber­wit­zig.

Es ist doch fal­sch, den Leu­ten nicht klar zu zei­gen, dass wir der­ar­ti­ge Aus­wüch­se nicht dul­den und die Täter ggf. hart bestra­fen. Das ist doch das Min­des­te, was ein Rechts­staat für sei­ne Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu leis­ten hat! Oder?

Die Teil­neh­mer an sol­chen Vor­fäl­len soll­ten schnells­tens in ihre Hei­mat­län­der zurück­ge­schickt wer­den.

Gha­na ist übri­gens kein Land, das einen Flücht­lings­sta­tus recht­fer­ti­gen wür­de.

Die Einen neh­men Men­schen auf, die vor­geb­li­ch Hil­fe brau­chen, weil sie poli­ti­sch ver­folgt wer­den oder weil sie… 

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Da habe ich dieses schöne Hobby für mich entdeckt. Ich bin 63 Jahre alt und lebe in einem kleinen Ort, nicht weit von Köln entfernt. Meine Hauptthemen hier im Blog sind Gesellschaft, Politik und Medien.

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